Down We Fall

GeschichteRomanze / P18 Slash
Peter Petrelli Sylar
16.10.2012
16.11.2012
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Heyho! :)
Also hier wären wir dann:
Bei meiner ersten eigenen Geschichte! ;)
Ich wünsche euch viel Spaß damit und freue mich sehr über Reviews!

Und nun geht's los mit 'Down We Fall'
Eure kirschlala9


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Langsam drehte er durch.
Seit ungefähr 6 Monaten war er hier. Alleine mit ihm, Sylar.
Der, der dessen Bruder tötete und seinen Platz einnahm.
Peter hatte es immer noch gemieden ihm vor die Augen zu treten.
Seit ihrem letzten Gespräch, welches allerdings am ersten Tag ihrer Begegnung stattfand, an jenem Tag, als Peter in Sylars Kopf eintauchte um ihn eigentlich dort rauszuholen, hatten sie kein Wort mehr gewechselt.

Peter wollte eigentlich nur zu ihm, um ihn aus Parkmans Alptraum zu holen, allerdings gelang es ihm nicht, da sie hier keine Fähigkeiten hatten.
Hier?
Hier war ein von einer Mauer eingegrenzter Teil New Yorks.
Keine Menschenseele war hier, außer den beiden.
Es war Sylars Alptraum, in den er durch Parkmans Fähigkeiten hineinversetzt wurde.
Doch Peter brauchte ihn, da er durch seine Mutter erfuhr, dass Emma, Peters Freundin, New York in Schutt und Asche zerlegen würde und nur Sylar konnte sie retten.
Wenn jemand anders sie retten könnte, würde Peter ihn am liebsten hier verrotten lassen.
Doch leider war er auf ihn angewiesen.
Deswegen begab er sich ebenfalls in Sylars Geist.

_ _ _ _


Peter ging durch die leeren Straßen New Yorks.
Mittlerweile zweifelte er an der Rettung Emmas, denn die Zeit verging hier so langsam.
Er wusste, dass er gerade mal nur eine knappe halbe Stunde hier sein musste, aber gleichzeitig wusste er, dass es nun auch 6 Monate waren.
6 Monate, in stiller Einsamkeit ohne irgendjemanden zum Reden.

Manchmal ging er in das Krankenhaus, in dem er eigentlich arbeitete. So wie jetzt.
Er setzte sich auf ein Krankenbett in einem beliebigen Zimmer und schloss die Augen.
Er stellte sich vor, dass hier der alltägliche Trubel ablief, und er von einer Station auf die nächste hetzen musste.
Es gab ihm ein bisschen das Gefühl, dass alles gut sei. Auch wenn es nur seine Vorstellungen waren.
Er verweilte eine Weile mit diesem Bild vor den Augen.

-- Er ging gerade das Treppenhaus entlang, um wieder auf die erste Station zu gelangen.
Er öffnete die schwere Feuerschutztüre und lief den Flur entlang. In der Hand hielt er eine Bluttransfusion.
Peter lief in das letzte Zimmer auf der rechten Seite.
„Hier, Dr. Miller! Ich habe die Transfusion.“ Peter fiel der Ärztin fast in die Arme, da er sich kaum bremsen konnte.
Schnell sammelte er sich, hing den Blutbeutel an den Infusionsständer und legte einen Zugang in die rechte Armbeuge des Patienten und sah zu, wie das Blut langsam den Schlauch entlang in die Braunüle und somit in den Körper des schwer verletzten Patienten lief.
Nach einiger Zeit konnte er auf dem Monitor sehen, dass sich der Zustand etwas verbesserte.
„Was meinen Sie, Dr. Miller? Kommt der Patient durch?“
Dr. Miller durchblätterte die Krankenakte und schien sie ausführlich zu studieren.
„Ich denke schon. Aber wir müssen dran bleiben, um Mr. Grey wieder stabil zu bekommen. Er hat eine Menge Blut bei dem Unfall verloren.“
„Hmm… Ich mach das. Ich habe eh heute Nachschicht. Ich werde mich um ihn kümmern.“
„Sehr gut, Mr. Petrelli. Wir sehen uns.“ Mit diesen Worten verließ Dr. Miller das Zimmer.
Peter nahm sich einen Stuhl und stellte es ans Bett.
Er kontrollierte die Instrumente und überprüfte, ob das Blut auch gut läuft.
Dann setzte er sich zu Mr. Grey.
Doch plötzlich bewegte sich dieser.
„Mr. Grey, machen sie’s vorsichtig! Sie sind noch ziemlich schwach nach dem Unfall. Aber keine Sorge. Sie sind hier im Krankenhaus und es wird sich gut um sie gekümmert.“ Sagte Peter freundlich und stand auf, um dem Herrn langsam aufzuhelfen.
Er griff ihm unter dessen rechten Arm und hielt mit der anderen Hand die Schulter des Patienten fest.
Peter half ihm, sich hinzusetzen.
Mr. Grey hob den Kopf langsam an und Peter spürte eine unangenehme Spannung zwischen ihnen, ob wohl er ihn nicht einmal kannte oder ein Wort mit ihm wechselte.
„Hallo, Pete.“ – Diese Stimme?!
Mr. Grey sah Peter nun direkt in die Augen und hatte ein mordlustiges Lächeln aufgesetzt.
„S… Sylar?!“
Lautlos begann dieser zu lachen und stieß Peter mit aller Kraft weg, so dass er mit dem Rücken gegen eine Wand prallte. --

Durch diesen Schmerz wachte Peter wieder auf.
Er rang nach Luft und sah sich panisch im Raum um. Doch niemand war zu sehen.
Es spielte sich alles in diesem Zimmer hier ab, doch Peter konnte Sylar nirgends sehen.
Er fasste sich an seine klatschnass geschwitzte Stirn und wischte sich die Haare aus dem Gesicht.
„Nur ein Traum…“ murmelte er.
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