I kissed a girl...

SongficRomanze, Freundschaft / P16 Slash
13.10.2012
13.10.2012
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Hey there! :)

Zur Zeit lese ich gerade die Bücher 'Pretty Little Liars' und als ich nebenbei den Song 'I kissed a girl' von Katy Perry hörte, dachte ich, dass das super zu dem Ausschnitt passt, den ich gerade lese.
Ein paar wörtliche Reden und auch ein paar Sätze wurden aus dem Buch übernommen, der Rest stammt alles aus meinem Mund ;)

P.S.: Alle Personen und die ursprüngliche Geschichte stammen von Sara Shepard!

Und nun viel Spaß mit meiner ersten Sonfic! Kritik und Lob sind erwünscht! ;)

xoxo!



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 Noel Kahns Partys waren legendär. Niemand wollte sie verpassen und niemand ließ sie sich entgehen. Sie fanden immer am ersten Wochenende nach dem Schulanfang statt – so auch dieses Jahr.
 Die ganze Rosewood Day und auch viele andere Schulen in der Umgebung waren eingeladen und auch Emily Fields wollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.
 Emily war ein liebes, braves Mädchen und würde nie etwas Böses tun. Sie war Mitglied im Schwimmteam der Schule und mit einem ebenso guten Schwimmer, wie sie es ist, zusammen. Sein Name war Ben.
 Doch seitdem dieses Mädchen namens Maya in das Haus ihrer verschwundenen Freundin Alison eingezogen war, war sie sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher. Nicht nur die Gefühle für Ben, sondern auch die Gefühle für Jungs. So eine Hingebung spürte Emily allerdings nur ein einziges Mal, nämlich als sie ihre Freundin Ali kurz auf den Mund küsste. Sie stempelten es beide als Spaß ab, doch für Em war es weitaus mehr, als nur ein Spaß. Sie spürte etwas tief in ihrem Herzen und ein Kribbeln in ihrer Magengrube, doch dieses Thema sollte nie wieder angesprochen werden und war eines der Geheimnisse der beiden Mädchen.
 Als es endlich Freitag war, fuhren Emily und Ben gemeinsam zu Noel Kahn. Sobald sie beide sein Auto verließen, war ihnen nicht klar, dass sie sich den gesamten Abend über nicht mehr sehen würden.
 Es war schon etwas später, als Emily den Jungs dabei zusah, wie sie nur in Boxershort bekleidet in den Ententeich sprangen und ein dämliches Spiel spielten.
 Plötzlich tippte ihr jemand hinten auf die Schulter. Es war Maya. Beide lächelten sich an, stielen sich eine Flasche Whiskey und gingen dann gemeinsam zu einem alten Fotoautomaten, der fernab von allen anderen stand. In dem Automaten war es ziemlich eng, also schlug Maya vor, dass die beiden sich doch den Sitz teilen könnten. Emily fühlte sich dabei nicht wohl, ließ es sich aber auch nicht anmerken.
 Es war einer dieser emotionalen Momente, den Emily normalerweise für sich behielt, aber sie konnte es einfach nicht mehr zurückhalten und erzählte Maya alles über ihre verschollene Freundin Alison.
 > Es ist mittlerweile schon 3 Jahre her, damals waren sie fast mit der 7. Klasse zu Ende. Sie wollten alle gemeinsam, mit ihren drei anderen Freundinnen Aria, Spencer und Hannah, eine Pyjama-Party machen. Sie spielten das Spiel, was sie immer spielten – Kleiderwechsel. Doch irgendwann bemerkten sie jemanden, der sie beobachtete: Toby, der Nachbarssohn.
 Fest entschlossen, es ihm heimzuzahlen, ging Alison nach drüben, um ihn in seinem Baumhaus zu erschrecken. Er war einer dieser komischen Jungs, die nie ein Wort sprachen und sich mit uninteressanten Sachen, in diesem Fall Feuerwerkskörper, die Zeit vertrieben.
 Als die verbliebenen Mädchen aber aus dem Fenster starrten, ist es das Baumhaus, welches lichterloh brannte.
 Alison beteuerte, dass es nicht ihre Schuld war, sondern Tobys. Kurz darauf kamen sämtliche Rettungs- und Feuerwehrwägen. Doch anstelle von Toby, war es seine Stiefschwester, die verletzt herausgetragen wurde. Später stellte man fest, dass sie ihr gesamtes Augenlicht verloren hatte. <
 Emily war den Tränen nahe und fiel Maya um den Hals, welche ihr beruhigend den Rücken streichelte. Ihr fiel sofort der Geruch von Mayas Bananen-Kaugummi in die Nase und empfand ihn als besonders angenehm und lecker.

This was never the way I planned
Not my intention
I got so brave, drink in hand
Lost my discretion
It's not what
I'm used to
Just wanna try you on
I'm curious for you
Caught my attention


 Mayas Haut war gleichzeitig faltig und glatt, sie fühlte sich unecht an. Diese Berührung war das intimste Erlebnis, was Emily jemals gehabt hatte. Sie schloss Maya in ihre Arme. Während sie sich so hielten, löste die Kamera nun schon zum zweiten Mal aus.
 Maya hob den Kopf und sah Emily in die Augen. Dann lächelte sie ein bisschen wehmütig und küsste Emily auf den Mund, während die Kamera erneut auslöste.
 „Manchmal küssen sich gute Freundinnen eben.“, sagte Maya. „Siehst du?“
 Sie sahen sich an, ihre Nasen berührten sich beinahe.
 Draußen zirpten die Grillen ohrenbetäubend laut.
 Dann zog Maya Emily an sich und ihre Lippen verschmolzen zu einem Kuss. Emilys Mund war leicht geöffnet und sie spürte Mayas weiche Zunge. Ihre Brust verkrampfte sich erregt, als sie mit den Händen über Mayas Haar strich, dann hinab zu ihren Schultern und ihrem Rücken. Maya schob ihre Hände unter Emilys Polohemd und legte die Finger flach gegen ihren Bauch. Zuerst zuckte Emily zusammen, aber dann entspannte sie sich. Dies fühlte sich eine Trillion Mal anders an, als Ben zu küssen.

I kissed a girl and I liked it
The taste of her cherry chapstick
I kissed a girl just to try it
I hope my boyfriend don't mind it
It felt so wrong
It felt so right
Don't mean I'm in love tonight
I kissed a girl and I liked it
I liked it


Mays Hände wanderten über ihren BH. Emily schloss die Augen. Mayas Mund schmeckte köstlich, nach einer Mischung aus Jack Daniels und Lakritze. Als nächstes küsste Maya Emilys Schultern und wanderte zu ihrem Brustkorb. Emily warf den Kopf in den Nacken. Irgendjemand hatte an die Decke des Automaten einen Mond und ein paar Sterne gemalt.

Us girls we are so magical
Soft skin, red lips, so kissable
Hard to resist so touchable
Too good to deny it
Ain't no big deal, it's innocent

 
 Plötzlich riss jemand den Vorhang auf. Emily zuckte zurück. Aber es war zu spät. Sie saßen bereits im Freien. Dann sah Emily, wer vor dem Automaten stand.
 „Oh mein Gott!“, stammelte sie.
 „Scheiße!“, wisperte Maya. Die Whiskeyflasche fiel polternd zu Boden.
 Ben hielt zwei Becher Bier in der Hand.
 „Nun, das erklärt ja einiges.“

I kissed a girl and I liked it
The taste of her cherry chapstick
I kissed a girl just to try it
I hope my boyfriend don't mind it
It felt so wrong
It felt so right
Don't mean I'm in love tonight
I kissed a girl and I liked it
I liked it


 „Ben … ich …” Emily wollte aus der Kabine klettern und stieß sich dabei den Kopf am Türrahmen.
 „Wegen mir bleib ruhig sitzen.“, sagte Ben mit einer schrecklichen, höhnischen, von Wut und Schmerz verzerrten Stimme, die Emily noch nie gehört hatte,
 „Du verstehst das falsch!“, quietschte Emily.
 Beide Mädchen duckten sich aus der Kabine. Aus dem Augenwinkel sah Emily, wie ihre Freundin den Fotostreifen nahm und in ihre Hosentasche stopfte.
 „Halt bloß die Klappe.“, zischte Ben, holte aus und warf den Bierbecher nach Emily.
 Die Flüssigkeit peitschte ihr gegen die Beine, die Shorts und die Schuhe. Dann prallte der Becher vom Boden ab und landete im Gebüsch.
 „Ben!“, schrie Emily.
 Er zögerte und warf dann den zweiten Becher nach Maya, der sie im Gesicht und an den Haaren traf und sie daraufhin aufschrie.
 „Hör auf damit!“, keuchte Emily.
 „Verdammte Lesben.“, sagte Ben mit erstickter Stimme.
 Emily hörte, dass er nur mühsam die Tränen zurück hielt. Dann drehte er sich um und rannte taumelnd in die Dunkelheit.
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