Kyoko der Katastrophen Engel

GeschichteRomanze / P12
Kyoko Mogami Ren Tsuruga
11.10.2012
23.01.2013
17
44.984
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11.10.2012 4.068
 
Hallo Leute, das hier ist meine erste FF und ich hoffe, dass ihr mir verzeihen könnt, dass sie vielleicht nicht unbedingt soo gelungen ist. Ich freue mich natürlich über Kommentare und Hinweise was nicht stimmt und was ich ändern muss…
Ansonsten Kann ich nur sagen danke, dass ihr euch meiner FF annehmt und sie lest… Ich hoffe sie ist ganz in Ordnung…. =)


Kapitel 1: Wie schaffe ich es an einem Abend, dass mich 99% der weiblichen Bevölkerung hasst

Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne über Tokyo weckten Kyoko. Sie blieb noch einige Zeit in ihrem Bett liegen und genoss es einfach eine Weile nichts zu tun und über den Tag nach zu denken. Heute würden sie an Dark Moon weiter drehen und sie würde wieder vor der Kamera stehen und die Arbeit ausüben, die sie liebte. Im Kopf ging sie die ihre Texte langsam durch. Sie konnte alles. Verschlafen ließ sie den Blick durch ihr Zimmer wandern. Der Wecker zeigte noch 5:55, fünf Minuten hatte sie noch. Dann fiel ihr Blick auf zwei Poster an der gegenüberliegenden Wand. Das größere der beiden zeigte ihren Kindheitsfreund Sho Fuwa, den sie zwar weniger hasste seitdem er sie vor einem Stalker beschützt hatte, aber dennoch immer noch verhasst war. Das kleinere Poster zeigte Ren Tsuruga, den begehrtesten Mann Japans. Ihn hasste sie nicht so sehr wie Sho, wenn sie so darüber nachdachte, hasste sie ihn überhaupt nicht mehr, seit sie einmal für seinen Manager eingesprungen war. Danach hatte sich sein Verhalten grundsätzlich geändert und jetzt wusste Kyoko nicht mehr genau was sie eigentlich für ihn empfand. Nach dieser Wandelung hatte sie einfach vergessen sein Poster abzuhängen. Eine fiese Stimme in ihrem Kopf fragte sie, ob sie ihn nicht einfach nur anstarren wollte. Er war immer freundlich zu ihr und half bei ihren Problemen kurz um er war ein sehr guter Freund, doch seit einiger Zeit schlug ihr Herz schneller, wenn sie bei ihm war. War sie in ihn verliebt?! Eigentlich unmöglich, nicht umsonst war sie in der Love-Me Abteilung von LME. Doch wie konnte sie sich ihr eigenes Verhalten sonst erklären? Eine ganze Weile lang, studierte sie einfach nur sein Poster und träumte davon, dass sie wirklich in ihn verliebt war und er in sie. Doch ein schriller Piepton riss sie aus ihren Überlegungen. Das schrille Klingeln brachte sie zurück in die Realität. Sie konnte ihn nicht lieben. Selbst wenn sie ihn irgendwann etwas für ihn empfinden konnte, es wäre hoffnungslos… Er konnte 99% der Frauen in Japan als Freundin haben, da würde er sich sicherlich nicht für ein Mauerblümchen, wie Sho sie nannte, entscheiden. Traurig schüttelte sie den Kopf, um Ren wieder einmal aus ihren Gedanken zu verbannen. In letzter Zeit schweiften ihre Gedanken immer öfter ab. Kyoko stieg aus ihrem Bett und verschwand im Sie verschwand im Bad. Als sie zum Frühstück hinunter ging, war ihr das bereits bestens gelungen. Das Ehepaar, dem das Darumya gehörte, grüßte sie herzlich. Kyoko betrachtete die beiden so zusagen als Eltern, die sie nie wirklich gehabt hatte und sie wusste, dass sie selbst für die beiden wie eine Tochter war. Während dem Frühstück, überflog Kyoko kurz die Schlagzeilen in der Zeitung. Nichts was sie wirklich interessiert hätte, bis auf eine Sache: „Großer Tumult bei Premiere des neuen Films mit Ren Tsuruga! Erfahren sie alles auf Seite 5“ Kyoko schlug die genannte Seite auf. Schnell las sie: Bei der Premiere zu Ren Tsurugas neuem Film „The bad guy“ entging die Filmpartnerin Miharu Fujimoto nur knapp einem Mob von Mädchen, der die Absperrung durch brach und sie dafür bestrafen wollte, dass sie Ren in dem Film nahe kommen durfte. Der Mob, der hauptsächlich aus Mädchen bestand hätte sie überrannt und vermutlich zusammen geschlagen, wenn nicht viele Sicherheitskräfte Miharu aus der Schussbahn gezogen und dann ins Haus verfrachtet hätten. Die Mädchen konnten nur mühsam wieder hinter Barrieren verbannte werden… Kyoko las nicht weiter, dies war eine der weiteren Gründe, wieso sie nicht so einfach mit Ren zusammen sein konnte: 99% der weiblichen Bevölkerung würden sie hassen und versuchen sie zu lynchen. Das musste nun wirklich nicht sein. War Ren das nicht wert? Hörte sie eine leise Stimme in ihrem Kopf. Neeeeiiiin das ist er nicht, erwiderten ihre Racheengel. Und begannen auf den Engel, der sich kurz gemeldet hatte ein zu schlagen. Kyokos Blick glitt durch die Küche, in der sie frühstückte, und blieb an der Uhr hängen. Es war Kurz vor halb 7. Normalerweise verließ sie das Haus um kurz nach 7 also blieb ihr noch genug Zeit, um ein Lunchpaket für die Mittagspause zu machen.

Um fünf nach sieben, verließ Kyoko das Darumya und fuhr mit ihrem Fahrrad durch die Stadt zum Hauptgebäude der Agentur. Angekommen, schloss Kyoko ihr Fahrrad ab und machte sich auf den Weg zu Sarawa-san, der ihr die Aufträge für heute geben sollte. Neben Dark Moon und dem anderen Film, hatte Kyoko zwar wenig Zeit für Love-Me- Jobs, trotzdem erledigte sie so viel sie nur konnte. Doch heute hatte Sawara keine Aufträge für sie. Also verließ Kyoko das Büro ohne einen weiteren Auftrag. Als sie um die nächste Ecke bog, kam ihr jemand entgegen, sie stießen gegeneinander und beide gingen zu Boden. Kyoko landete auf ihrem Gegenüber und war plötzlich mit der Nähe von bekannten, unglaublich braunen Augen konfrontiert. Einen Moment wusste sie gar nicht wie ihr geschah und sie musste sich innerlich zusammen reißen, um nicht in diesen Augen zu versinken. Ren schien dies nicht zu entgehen und er lächelte. Nicht sein Gentleman-smile, sondern ein ehrliches Lächeln, was Kyoko genauso sehr aus der Bahn zu werfen drohte, wie zuvor seine Augen. Kyoko, die auf ihm gelandet war, versuchte schnell aufzustehen, was zur Folge hatte, dass sie rückwärts wieder hinfiel. Jetzt lachte Ren. Eine leichte Röte überzog Kyokos Gesicht. „Entschuldigen sie Tsuruga-san, ich hätte besser aufpassen sollen…“ fing sie an. „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich habe ebenfalls nicht aufgepasst.“ Er war inzwischen bereits aufgestanden und hielt ihr nun die Hand hin, um ihr aufzuhelfen. Kyoko ergriff die Hand und lächelte ihn dankbar an. Dieses Mal gelang ihr das Kunststück und sie konnte aufstehen. „So Mogami-san, ich muss jetzt leider weiter, der Präsident wartet auf mich. Wir sehen uns nacher am Set von Dark Moon“ meinte Ren, sah sie noch einmal kurz an und ließ sie dann in Gang stehen. Kyoko sah ihm nach, dann schüttelte sie den Kopf ging ihren Weg weiter. Yashiro, den Kyoko gar nicht gesehen hatte, was natürlich daran lag, dass sie zu sehr damit beschäftigt war, sich zusammen zu reißen, grüßte Kyoko kurz und folgte dann seinem Schützling.

Einige Stockwerke weiter oben, betrat Ren Tsuruga wenige Minuten später, das Büro von Takarada. Heute war das Thema des Präsidenten wohl Amor, der Engel der Liebe. Er selbst saß, vor einem weißen Schreibtisch, in einem Engelkostüm und einem Bogen in der Hand da. „Ahja Ren, mit dir wollte ich ja reden…  Was war da bloß…?“ begann er, dann schien es ihm wieder eingefallen zu sein und er sah Ren mit einem gefährlich ruhigem Blick an, während Ren sich in einem Sitzkissen, dass einer Wolke glich, niederließ. Dann war es mit der Ruhe dahin. „REN! Warum unternimmst du nicht endlich etwas um Kyoko nahe zu kommen?! Ich habe gesehen, wie sie mit dir zusammen gestoßen ist und anstatt irgendetwas zu sagen oder sie irgendwohin einzuladen oder ihr ein Kompliment zu machen, zum Beispiel darüber, wie toll sie heute aussieht. Nein der große Ren Tsuruga haut ab und lässt sie stehen! Weißt du eigentlich wie sehr das nervt?!“ Ren setzte zu einer Antwort an. „Ich will nichts von wegen. Ich hab sie nicht verdient oder ich kann nicht mit ihr zusammen sein hören, verstanden?! WARUM hast du sie stehen gelassen, ihr hättet doch zusammen zum Set fahren können!“ Erneut setzte Ren zur Antwort an und dieses Mal durfte er etwas sagen. „Ich habe nichts dergleichen getan, weil Sie mich ja erwartet haben und ich konnte ja nicht wissen, was sie mir zu sagen haben…“ Ren wartete auf einen neuen Wutausbruch, doch er kam nicht. Der Präsident sah ihn berechnend an. Dann setzte er sanft an: „ Ren, hättest du irgendetwas getan, wenn ich nicht auf dich gewartet hätte?“ fragte er und sah ihn hinterhältig an. Ren sah zu Boden. „Ich… Nein vermutlich auch dann nicht…“ gab er leise zu. Der Präsident schlug ihn mit einem seiner Armor-Pfeile auf den Kopf. „Das war genau die Antwort, die ich erwartet hatte! So und nun lass dir was gesagt sein: Wenn du nichts tust, um ihr nahe zu kommen und endlich glücklich zu sein, dann werde ich etwas tun!“ Ren sah Takarada ungläubig an. „Das würden sie nicht….“ Er führte den Satz nicht zu ende. Doch Takarada würde etwas tun. Jetzt grinste der Präsident von LME. „Du kannst wählen Ren, entweder du tust etwas, oder ich mache etwas. Such dir das kleinere Übel aus“ Takarada wusste sehr genau, welches der beiden Ren wählen würde. Es war ihm anzusehen, dass er ihm nicht traute. Was hieß, dass Ren nun selbst etwas tun würde. „Und denk daran, ich werde es erfahren wenn du nichts tust!“ warnte er Ren noch. Dann wies er mit seinem Amor-Pfeil zur Tür und Ren konnte gehen. Ren sah den Präsidenten noch ein letztes Mal an. Oh ja er wusste, was der Präsident so alles tun könnte. Nachdem Ren das Büro verließ, fiel Takarada noch ein was er eigentlich mit Ren hatte besprechen wollen, doch er dieser war schon weg.

Während Ren mit dem Präsidenten geredet hatte, war Kyoko bereits zum Set von Dark Moon gefahren. Immer noch tauchten manchmal seine Augen und dann Rens Gesicht vor ihren Augen auf. Nun saß sie gerade in der Maske und ließ sich für Mio zurecht machen. Heute würden sie einige Szenen drehen, in denen Mio Mizuki das Leben zur Hölle machte. Kurze Zeit später, waren Kyoko und ihre Serienschwester Itsumi fertig und der Dreh konnte beginnen. In der Zeit, in der Kyoko und Itsumi spielten kam auch Ren an, doch Kyoko bemerkte ihn nicht. Erst zu Mittag, sah sie sich wieder mit seinem Gesicht konfrontiert. Er hatte heute in keiner Szene mit ihr zusammen gespielt und sie hatte auch keine Zeit gehabt, ihm beim Spielen zuzusehen. Nun begegnete sie ihm auf dem Weg zum Büffet des Studios. „Auch auf dem Weg zum Essen?“ begrüßte er sie. „Ich ja, wo sie hin wollten war doch sicherlich auch dorthin, oder?“ fragte sie leise aber lauernd. Sie würde nicht zulassen, dass er nichts zu Mittag aß. Doch sein Gesicht verriet nichts, darüber, ob er wirklich zum Essen hatte gehen wollen, oder ob er einfach nur durch die Gegend gelaufen war, um seinem Manager, der genauso wie Kyoko ihn zum Essen schleppen wollte. In diesem Moment kam ein rennender Yashiro auf die beiden zu. „Jetzt hab ich dich aber Ren! Du wirst etwas essen oder ich erzähle Kyoko…“ Er verstummte als er sah, wer dort neben seinem Schützling stand. „Kyoko-chan … wie treffend“ fügte er zufrieden hinzu. Jetzt würde Ren etwas essen müssen! „Tsuruga-san wie können sie nur nichts essen gehen? Sie sind Schauspieler, sie müssen auf sich achten, was passiert wenn sie wieder krank werden, wenn sie nicht regelmäßig essen, haben sie einer Grippe oder ähnlichem nichts entgegen zusetzten! Das können sie nicht machen!“ Sie holte kurz Luft und diese Pause nutzte Ren, um etwas zu sagen. „Es tut mir ja leid, aber ich habe im Moment keinen Hunger und mir schmeckt das Essen hier ohnehin nicht…“ fing er an. Kyoko sah ihn an. Kurz überlegte sie. „Nun wenn es ihnen nicht schmeckt dann sollten sie vielleicht essen gehen, oder? Sie können ja nicht einfach überhaupt nichts essen…“  Ren sah kurz auf die Uhr. „Nein es ist schon zu spät um noch irgendwo hinzu gehen…“ sagte er und grinste. Kyoko sah hilfesuchend Yashiro an. Der zuckte mit den Schultern. Plötzlich zog Kyoko eine Box aus ihrer Tasche und hielt Ren ihr eigenes Lunchpaket unter die Nase. „ sie sagen doch immer, dass ihnen mein selbstgemachtes schmeckt, also essen sie das… Und ich werde von Yashiro erfahren, ob sie etwas gegessen haben!“ sagte sie, drehte sich um und verschwand Richtung Büffet. Ren sah ungläubig auf die Box in seiner Hand hinunter. „Sie gibt mir ihr Essen…“ murmelte er perplex. Dann lächelte er verträumt und ging an Yashiro vorbei auf seine Garderobe zu. Yashiro schüttelte den Kopf und folgte ihm, um auch zu kontrollieren, dass er alles auf aß.

Nach der Mittagspause drehten sie erst einmal Szenen, in denen Kyoko nicht auftauchte und so konnte Kyoko Ren bei seinem Schauspiel zuzusehen. Er ist einfach nur klasse, schoss es ihr durch den Kopf, als Ren zusätzlich zu seinen überragenden Schauspielkünsten auch noch hervorragend Klavier spielte. Kyoko war völlig faszieniert von dem Stück, das er spielte, und da war sie nicht allein. Die gesamte Crew einschließlich Ogata, lauschte gebannt, sodass Ogata fast vergessen hätte „Cut“ zu rufen, als das Stück endete und Katsuki Mizuki anlächelte. Kyoko war wie in Trance. Es war einfach ein wunderschönes Musikstück und es war so gespielt, dass man es unmöglich nur „hören“ konnte, ohne gefesselt zu werden. Wie alle anderen, außer Ogata, der sich bereits für sein „Cut!“ zusammen gerissen hatte, musste sie erst in die Wirklichkeit zurück finden. Sie hatte es immer noch nicht ganz geschafft, als schon Ren vor ihr stand. „War es wirklich soo gut?!“ fragte er sie spöttisch, als er sah, dass sie noch nicht ganz zurechnungsfähig war. Jetzt schüttelte Kyoko kurz den Kopf um ihn wieder klar zu kriegen. „Nun ja,… gut würde ich es jetzt nicht bezeichnen“, Ren hob eine Augenbraue. „Es war einfach unglaublich, Tsuruga-san…“ musste sie zugeben. Jetzt erschien ein Lächeln, dass Kyoko mehr verwirrte, das Klavierstück. Freute er sich wirklich so über ihr Kompliment?! Kyoko konnte einfach nicht anders, sie musste auch lächeln. Einige Sekunden sahen sich die beiden nur in die Augen, dann unterbrach sie ein Mann, der einen Scheinwerfer wegräumen wollte. Der Bann war gebrochen und alles bereitete sich auf die nächste Szene vor. Ren verließ Kyoko und Yashiro, der unbemerkt hinzugekommen war und bei Kyokos Worten und Rens verliebtem Blick sofort ein Grinsen auf dem Gesicht hatte.

Kurz darauf war auch Kyoko wieder dabei und es ging gleich zu Anfang in eine Szene, in der sie zusammen mit Ren spielte. Sie wurde zu Mio und so gelang es ihr gut sich wieder den braunen Augen des Schauspielers zu entziehen. Mio saß gelangweilt auf dem Sofa der Familie, als Katsuki herein kam. „Mio… was machst du denn hier?“ fragte er verblüfft. „Ich wohne hier! Aber was wollen sie hier?! Wollen sie Misao bezaubern oder mit Mitzuki über ihre Gefühle reden?!“ kam die tonlose Antwort. „Ich…“ Katsuki sah sie überrascht an. „Warum sollte ich Mitzuki irgendwelche Gefühle gestehen wollen? Sie ist nur eine meiner Schülerinnen…“ „Ach … und warum schauen sie sie dann immer so an wie ein liebeskranker Trottel? Sie können es vielleicht vor den anderen verstecken, aber bei mir haben sie damit keine Chance!“ Katsuki schluckte. Sie weiß davon! Er ging zum Sofa und ließ sich neben ihr nieder. „Wie erkennst du es… ich hätte gedacht grade du seist leicht zu überzeugen, weil du keine Emotionen wie diese zu lässt…“ Nun plötzlich hochinteressiert sah Mio ihn an. „Sie streiten es nicht ab? Sie wollen Misao heiraten aber sie lieben Mitzuki! Tja, “ sie sah ihn verschlagen an, „Ich werde mich wohl sehr zusammen nehmen müssen um ihr davon  nichts zu sagen… ich bin sicher es würde eine interessante Reaktion bei beiden auslösen…“ Die dunkle Aura um Mio herum loderte auf, Katsuki zuckte zusammen. „Du weichst mir aus. Du bist nicht in der Lage zu lieben oder ähnliches nicht wahr, Mio“ sagte er sanft. Sie sah ihn an und plötzlich veränderte sich die Aura. Kurz sahen sich die beiden in die Augen, doch dann musste Katsuki weg sehen. „Du leugnest es nicht einmal Mio… Wieso?“ „Wieso… Was soll ich sagen…“ Mio war irritiert. „Entschuldige ich wollte nicht wissen, wieso du es nicht leugnest… Ich wollte nur fragen warum du nicht so empfinden kannst?“ Jetzt nahm die dunkle Aura um Mio gewaltige Ausmaße an. Das ganze Zimmer war von schwärze erfüllt. Schweiß bildete sich auf Katsukis Stirn. Dieses Mädchen war ihm nicht geheuer. „Warum?! Willst du das wirklich wissen?!“, sie sah ihn kritisch an, „Nein, ich denke nicht…“ sagte sie eiskalt, erhob sich elegant und verließ das Zimmer. Nachdem sie die Tür geschlossen hatte, war ihre schwarze Aura gänzlich verschwunden und Katsuki atmete erleichtert auf.
Stille. Nun hatte der Regisseur wirklich vergessen „Cut“ zu rufen. Alle standen immer noch gefesselt von dem Schauspiel da. Keiner konnte sich rühren. Was die beiden dort gespielt hatten war… Nun unglaublich traf es nicht ganz. Schließlich kam doch noch ein ganz leises „Cut“ und die Spannung war gebrochen. Die Zuschauer regten sich langsam und Kyoko kam hinter der Requisite der Zimmertür hervor. Ren erhob sich vom Sofa und folgte Kyoko zur Kamera um zusammen mit dem Regisseur die Szene noch einmal anzusehen und zu entscheiden, ob sie so in Ordnung war. Neugierig beäugten sie das Schauspiel. Jetzt noch lief Kyoko ein Schauer über den Rücken wenn sie Ren so schauspielern sah, doch während der Szene hatte sie es gut verborgen. „Okay die Szene ist so perfekt!“ meinte Ogata und sah dann kurz auf seine Uhr. „Hm… Ich denke für heute ist es genug… Feierabend! Also wir sehen uns dann morgen früh, ach ja anstatt morgen die Szenen hier drinne zu drehen, sind wir morgen auf unserem Set mit der Wiese, wir sollten erst noch einige romantische Szenen mit Mitzuki und Katsuki drehen, bevor Misao und Mio aufeinander treffen… Ansonsten hab ich euch nichts mehr zu sagen, das Team kann jetzt aufräumen.“ Damit entließ er alle. „Ah, Mogami-san, sie müssen morgen nicht kommen. Sie haben dann den Tag mal frei von Dark Moon.“ Kyoko nickte und ging in die Maske um sich abschminken zu lassen.

Einige Zeit später verließ Ren gerade seine Umkleide, als Kyoko daran vorbei ging und er sie nur knapp mit der Tür verfehlte. „Oh entschuldige Mogami-san! Habe ich dich getroffen?!“ rief er und trat zu ihr hinaus auf den Gang. „Nein, ich glaube nicht“ meitne Kyoko und drehte sich zu Ren um. „Hm …. Mogami-san… was machst du heute Abend noch?“ kam es zögerlich von Ren. „Ich habe noch nichts vor…“ Ren kamen wieder die Worte von Rory in den Sinn. Unternimm etwas oder ich tue etwas… Sollte er vielleicht einfach etwas unternehmen? „Nun… Hättest du vielleicht Lust etwas mit mir Essen zu gehen?“ Kyoko sah ihn erstaunt an. Hatte er etwas Falsches gesagt? Es kam keine Antwort. Wollte sie nicht mit ihm essen gehen?! Er öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch Kyoko kam ihm zuvor. „Äh entschuldigen sie Tsuruga-san, aber sie und etwas essen das hat mich etwas geschockt“ Sie lächelte schief. „Aber natürlich gehe ich noch etwas mit ihnen essen, wenn sie dann etwas zu sich nehmen. So viel war mein Lunchpaket ja nicht…“ Ren schloss seinen Mund wieder. Sie würde mit ihm essen gehen! „Dann lass uns gehen, ich muss Yashiro nur noch kurz nach hause fahren, das macht doch nichts, oder?“ „Aber natürlich nicht.“ Ren drehte sich zu der immer noch offenen Garderobentür. „Yashiro bist du dann fertig?!“ rief er hinein und eilig kam Yashiro hinaus. Er hatte anscheinend drinnen gewartet, als er Rens erste Frage gehört hatte. Ein breites Grinsen auf dem Gesicht, ging er ihnen dann voraus zu Rens Auto. Ren schüttelte nur kurz den Kopf über Yashiros gute Laune, man der würde ihn morgen vielleicht wieder nerven mit seinen Fargen und: Du hast es geschafft! Ich hätte ja nie gedacht, dass du dich das mall traust, wurde aber auch Zeit! s

Keine halbe Stunde waren Ren und Kyoko zusammen in einem kleinen, teuer, aber gemütlich aussehendem Restaurant. Kyoko hatte nur kurz protestiert, dann sich aber doch von Ren in  das Restaurant schleifen und an einen Tisch setzten lassen. Natürlich bekam Ren den besten und abgelegensten Tisch, was ihnen nur Recht war, denn so konnten sie ungestört essen, ohne dass Reporter oder Fans sich um ihren Tisch versammelten. Nach einem kruzen Blick auf die Karte hatte Kyoko verkündet, dass sie Hamburger essen würde. Daraufhin hatte Ren sich das lachen verkniffen. Als die Bedienung kam, war diese zwar überrascht gewesen, dass Ren überhaupt nichts essen würde, und nur für seine Begleitung etwas bestellte, doch sie ließ sich nichts anmerken und ließ Ren mit der wütenden Kyoko zurück. „Wie können sie nichts bestellen Tsuruga-san! Sie müssen doch was essen…“ Er hatte nur gelächelt und Kyoko konnte gar nicht anders als augenblicklich wieder normal zu werden, doch sie hatte schon eine Idee, wie sie ihn dazu bringen würde etwas zu essen. Rens lächeln wurde nur noch breiter, er hatte bereits erkannt, das ihm etwas bevor stand und nun rätselte er wie sie es anstellen wollte, dass er etwas aß. Bis das Essen kam unterhielten sie sich noch ein wenig über Rens neuen Film und die Premiere. Kurze Zeit später kam das Essen von Kyoko. Sie sah ihn an und schnitt nachdenklcih ein Stück vom Hamburger ab. „Tsuruga-san, sagen sie mal, wie können sie einfach den ganzen Tag nichts anders essen, als ein Lunchpaket?“ fragte sie, den Blick auf ihren Teller gerichtet. Ren wollte grade zu einem. „Ich habe einfach keinen Hunger…“ ansetzten, doch sobald er den Mund geöffnet hatte, steckte Kyoko ihm das Stück Hamburger in den Mund und lächelte ihn  an. Perplex aß Ren das Stück. Sie hatte ihn gefüttert! Immer noch noh benommen, sah er zu, wie Kyoko selbst etwas Hamburger aß. Dann hob sie zum nächsten Mal die Gabel und schob ihm etwas zu Essen in den Mund. Nach und nach, aßen sie so zusammen den Hamburger auf. Als sie fertig waren lächelte Kyoko ihn schief an. „War das so schlimm?“ Ren schüttelte den Kopf. Wenn sie ihn immer so füttern würde, dann hätte er schon längst angefangen 3 Mahlzeiten am Tag einzunehmen. Verliebt lächelte er sie an.

Kyoko versank in seinem so offenen Lächlen, dass er so weit sie wusste nur ihr zeigte. Diese braunen Augen… Unmekrlich kamen die beiden sich immer näher. Nur noch 20 Zentimeter zwischen ihnen. Noch 10. 5. KLICK. Eine Kamera riss die beiden auseinander. Ein Mann stand vor ihrem Tisch und hatte eine Kamera in der Hand, wie nur Reporter sie hatten. Geschockt sah sie Ren an. Sie hatten sich fast geküsst… Was wäre wohl passiert, wenn der Reporter sie nicht unterbrochen hätte? Reporter! Oh Neeeeeeeeiiiin!!! Ein Reporter und er hat ein Bild von mi und Ren!! Sie lugt zu Ren hinüber. Er schien genau dasselbe gedacht zu haben wie sie. „Wir sollten vielleicht gehen…“ meinte er. Kyoko kam er schon wieder ziemlich gefasst vor. War ihm es eigentlich egal dass sie sich fast geküsst hatten? Sie konnte ja nicht wissen, wie es in ihm aussah. Andererseits er war der beste Schauspieler. Schnell bezahlte Ren und zog dann Kyoko mit sich aus dem Laden. Sie wusste gar nicht, wie ihr geschah. Dann saß sie in seinem Auto, angeschnallt und wusste nicht wie sie eigentlich dorthin gekommen war. Ren fuhr zu schnell, doch Kyoko kümmerte es nicht. Oh Nein! Dieser Fotograph! Wieso muss sowas immer mir passieren?! Ich werde ab morgen nicht mehr aus dem Haus gehen wollen, dabei ist nichts passiert. Ein weißer Engel schwirrte nun urplötzlich vor ihrem Kopf herum. Aber es wäre etwas passiert! Rief dieser und lächelte verträumt. Nein natürlich. Ren wollte mich wahrscheinlich nur ärgern… Wie du meinst, ich komm dann mal wieder wenn du dir klar wirst, dass du ihn liebst… kam es vom Engel, doch kyoko irgnorierte ihn und der Engel verschwand. Die gesamte Fahrt über, schwiegen sie. Jeder seinen Gedanken nachhängend. Kyoko malte sich aus, wie sie morgen erst einmal ihren Schulkameradinnen ausweichen musste, schließlich musste sie morgen nicht drehen und somit zur Schule. Nie hatte sie sich vor einem Schulbesuch so gefürchtet wie vor dem am nächsten Morgen. Ren hatte anscheinend auch einiges zum Nachdenken. Schließlich hielt er vor dem Darumya. „Danke Tsuruga-san…“ murmelte sie und stieg aus. „Gern Geschehen Mogami-san… Pass morgen auf dich auf, ich hoffe es wird nicht so schlimm für dich werden… Alles einfach immer klar abstreiten, irgendwann geben sie auf.“
Irgendwann später, als Kyoko längst im Bett lag, kam ihr noch der Gedanke: Super ab morgen wird mich vermutlich 99% der weiblichen Bevölkerung hassen, so was konnte auch wirklich nur mir passieren….


So dass wars erst mal…
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