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„Happy Birthday Chūgoku!“

KurzgeschichteParodie, Freundschaft / P12
China Japan Russland
10.10.2012
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Kapitel 1: Birthday - Geburtstag vom Feinsten

Eigentlich sollte heute, trotz seines Geburtstages, ein ganz Normaler Tag wie jeder andere auch werden. Anfangs war das auch so. Yao war Aufgestanden, hat ganz normal Gefrühstückt, sich ganz normal fertig gemacht. Doch dann tauchte dieses kleine Balg auf und der normale Tag war dahin. Nun saß der Chinese mit zwei Idioten in einer Besenkammer fest. Das schlimmste daran: man hatte den beiden etwas in den Kaffee gemischt und nun waren sie nicht sie selbst. Ja besser konnte sein Tag echt nicht werden.

~*~

Begonnen hat alles mit einer unmenschlich großen Torte auf den Tisch des Konferenzraumes. Würde auf dem Kuchen nicht in bunter Zuckerschrift ‚Happy Birthday, China!‘ stehen und wäre er nicht so voller bunter Marzipan Schleifchen dann hätte man ihn vielleicht mit einer vier Stöckigen Hochzeitstorte vergleichen können. Vermutlich wäre das Gebäck noch ein Stückchen höher würde nicht auf dem obersten Kreis eine Vorschülerin sitzen.

„Happy Birthday!“ rief sie und sprang von oben aus auf die Geburtstagsnation. Durch ihr zusätzliches Gewicht von 20 Kilo fiel er nach hinten um.

„Nochmal!“ rief die blauhaarige kichernd und sprang aufgeregt auf und ab.

Dass sie den Repräsentanten von China dabei fast umbrachte bekam sie nur flüchtig mit.

„Aru~!“ gequält wandte er sich nach rechts und schupste damit die sechsjährige von sich.

Erst wollte sie los Zicken und sagen wie fies das war sie einfach runter zu schupsen, bis ihr auffiel was sie getan hat. Tränen sammelten sich in ihren Augen. Traurig sah sie zu ihm hoch.

„Suldigung, das Angie dich als Trampeltier benutzt hat.“

Man sollte bedenken sie war gerade mal Vorschülerin und sehr faul sich Sachen zu merken und neue zu lernen.  Da konnte es schon mal vorkommen dass sie ‚Trampeltier‘ mit ‚Trampolin‘ verwechselte. Einige Sekunden lang sah sie ihn so traurig wie es nur ging an. Mehr als die Hälfte war sogar ernst gemeint. Nur ein bisschen war gespielt…Aber nur ein ganz kleines bisschen. Schließlich verzieh er ihr. Zudem da sie noch ganz klein war. Hätte er gewusst was ihn erwarten würde hätte er ihr nie verziehen.

„Hebst du Angie runter?“ Vielleicht kam es auch vor das sie ‚hoch‘ und ‚runter‘ vertauschte. Trotzdem schien er ihre Frage zu verstehen und hob sie hoch. Freudig klammerte sie sich an ihn ran.

„Wer bist du?“

„Hat Angie das nicht schon gesagt?“ fragte sie eher zu sich selbst als an jemanden anderes gerichtet.
Sie hätte schwören können ihren Namen schon öfters erwähnt zu haben. Einmal mehr oder weniger war aber jetzt auch schon egal. Nun war Zeit für ihren Auftritt. Kichernd stieg sie auf seine Schulter, sprang auf den Tisch und stellte sich aufrecht hin.

„Ich bin Angie! Die Geburtstagsfee!“

Nach ihrer kleinen Vorstellung fing sie an Happy Birthday zu singen. Die schiefen Töne musste man dabei nicht erwähnen. Frankreich und Amerika konnten sich vor Lachen kaum noch halten, von den anderen vier bekam sie nur einen verwirrten blick geschenkt.

Irgendwann vergas sie alle um sich herum und begann am Boden singend  Purzelbäume und das ein oder andere Rad zu schlagen. Währenddessen fuhren die anwesenden sechs Nationen mit ihrem Treffen fort. Mitten drin fing ein gewisser jemand an den Kuchen zu verputzen, natürlich wollten die anderen auch etwas davon. Inzwischen ist Angie wieder bei der Sache und setzte sich dazu. Ihren eigentlichen Plan hatte sie dabei nicht vergessen. Der erste Teil war schon abgeschlossen. Zeit für den Zweiten Akt. Nachdem sie ihr Stück Kuchen brav aufgegessen hatte schlich sie sich an Englands Jacke ran und holte aus seiner Tasche einen kleinen schwarzen Beutel.

„Mep!“ nur mit größter Mühe schaffte sie es wieder auf den Tisch. Als sie sicher war, nicht runter zu plumpsen, krabbelte sie auf Russland zu. Er achtete nicht darauf wie sie ihm heimlich irgendetwas auf den Kuchen streute. Als die Vorschülerin genug des merkwürdigen Pulvers darauf geschüttet hat, krabbelte sie wieder auf ihren Platz zurück. Phase Zwei erfolgreich ausgeführt. Fehlten nur noch zwei weitere Phasen.

Der vorletzte Akt lies nicht sehr lange auf sich warten. Beginnen tat es mit der Wirkung des Pulvers, welches sie vor wenigen Minuten auf Russlands Kuchen gestreut hatte. Die Wirkung w folgende: Irgendjemand, in diesem Falle Ivan, isst das Pulver und kurz darauf sind alle seine sinne benebelt und er benimmt sich wie ein anhängliches Kleinkind das alles und jeden Lieb hatte. Da Yao heute Geburtstag hatte galt ihm die Ehre erknuddelt zu werden.

„Ivan hat dich ganz Dolle Lieb!“ Langsam aber sicher ging Yao die Luft aus.

Nun fehlte nur noch der vierte Akt. Eilig rannte Angie auf den Helden der Truppe zu und sah ihn verzweifelt an.

„Hilf ihm!“ bat sie ihn und versuchte das beste fake weinen das je fabriziert wurde hinzubekommen. Es war vielleicht nicht das Beste aber wenigstens versuchte der Amerikaner den Russen wegzubekommen.

„Komm schnell mit!“ die sechsjährige Packte die Geburtstagsnation an der Hand und rannte hinaus. Das Ivan hinterher rennen würde war mit eingeplant.

„Schnell da rein!“ das Mädchen zeigte in eine Besenkammer. Die ganze Sache wurde von Mal zu Mal Spanischer. (Wortwitz :o xDD) Warum ausgerechnet in eine Besenkammer. Auf die Warterei konnte Angie verzichten und schupste China einfach mal hinein. Zwar fiel er hin aber landete weich.

„Hmm?“

Ganz zufälligerweise befand sich Japan in der Besenkammer. Noch bevor Yao etwas sagen konnte wurde er zum weiderholten male erknuddelt. Dieses Mal war der schwarzhaarigem vor ihm der Täter.

„Kiku hat dich ganz Dolle Lieb!“ und da hätten wir den zweiten der ihn lieb hatte.

Die Vorschülerin stellte sich in den Türrahmen.

„Ach ja, das ist dein Geschenk Nummer eins.“ Sagte sie und zeigte auf Kiku.

Mit ihm hatte sie fast das gleiche wie mit Russland angestellt. Nur hatte sie ihm zusätzlich Schlafmittel dazu gemischt. Wie hätte sie ihn sonst von seinem Haus bis hier her bringen sollen? Das schwierigste an der ganzen Aktion war es, ihn auf den  kleinen roten Anhänger ihres Dreirates zu packen und mit dem Gefährt auf der Autobahn zu fahren. Beinahe hätte die Polizei sie erwischt, aber durch eine sehr schlaue Aktion –sich mit einem Seil an ein Auto dran hängen und sich ziehen zu lassen– konnte sie ihnen entkommen. Den Unfall der Verursacht wurde schob sie einfach auf die Autofahrer vor sich. Immerhin ist der in das andere Auto hineingefahren nicht sie. Sie hat nichts Falsches getan. Danach verlief alles einfach. Sie fuhr her und hat ihn in die viel zu kleine Besenkammer geschleift.

Kurz nach ihrer Erzählung, wie Kiku hier her kam, rannte Ivan auf den schon wieder halb erwürgtem zu und half mit ihn zu erknuddeln. Damit waren alle Phasen beendet.

"Und das Geschenk Nummer zwei!" lächelnd ging sie auf ihn zu.

„Schönen Geburtstag noch.“ Sie gab dem Geburtstagskind einen Kuss auf die Wange und rannte weg. Nicht nur weil sie ihre Arbeit getan hatte, sondern auch weil sie Angst vor den wütenden blicken Japans und Russlands hatte.

Der Plan: Drei Typen – Eine Besenkammer wurde damit erfolgreich ausgeführt.

~*~

„Wieso geht die Tür nicht auf, aru~?!“ verzweifelt versuchte er zum hundertsten male die Tür aufzubekommen, ohne Erfolg.

Seufzend setzte er sich wieder hin und schon ging das geklammere wieder los.

„Lasst mich in- Was?! Boa! Nicht meine Hose, Aru!“

Er wäre eigentlich ganz einfach rausgekommen hätte er nicht an der Tür gezogen sondern mit etwas Gewalt dagegen gedrückt. Alte Türen hatten eben einen kleinen tick bei dem Man Gewalt brauchte. Aber der braunhaarige konnte es positiv sehen. So was nannte man eben Geburtstag vom Feinsten.

Fin
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Happy Birthday, Chūgoku! :3
Solche Geburtstage muss man Feiern! :D
Hoffe es hat euch gefallen ^^

LG Angie -^-^-
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