Verluste

von Celina
GeschichteDrama / P12
Lucas Wolenczak Nathan Bridger Oliver Hudson
10.10.2012
10.10.2012
23
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Verluste Kapitel 1

Es war früh am morgen als Lucas seine Augen langsam öffnete. Er wollte sich gerade aus dem Bett quälen als ihm einfiel, dass er heute frei hatte und noch weiter schlafen konnte. Also drehte er sich noch einmal in seinem Bett um. Er zog die Bettdecke bis an sein Kinn heran und winkelte die Beine etwas an. Dann schloss er wieder seine Augen. Die SeaQuest trieb ruhig im Wasser und so kam es das Lucas noch schneller einschlief als er gedacht hatte.

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Als er tief ins Land der Träume gesunken war riss ihn eine Lautsprecherdurchsage aus dem Schlaf. „Ensign Wolenczak kommen sie sofort auf die Brücke!“schrie Hudson wie am Spieß. Lucas fiel fasst aus dem Bett und bevor er seine Kabine verlies schnappte er sich noch seinen Morgenmantel. Er hing ihn sich um und rannte in Richtung Brücken dabei überlegte er sich, was Hudson wohl von ihm wollte. Es musste was sehr wichtiges sein, da er ihn sonst nie wecken würde.

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Als Lucas auf der Brücke ankam stand ein wütender Hudson mit verschränkten Armen vor ihm.

„Wolenczak wo ist ihre Dienstkleidung?“

„Entschuldigung Captain, aber ich habe heute meinen freien Tag.“antwortete Lucas.

„Wollen sie nicht vor mir salutieren? Oder sind sie davon auch befreit, weil heute ihr freier Tag ist?“

Lucas salutierte und Hudson tat es ihm gleich.

„Sie haben erst frei Mr. Wolenczak wenn sie endlich ihre Aufgaben erledigen.“

„Aber ich habe alle notwendigen Aufgaben erfüllt.“

„Sie hatten den Auftrag die Computersysteme der SeaQuest zu überprüfen. Und das ist noch nicht geschehen.“

„Aber Sir das ist nur die Jahresdurchsicht und da ich sie gestern nicht mehr geschafft habe wollte ich sie morgen in Angriff nehmen. Es ist nicht schlimm, wenn sie einen Tag später statt findet.“

„Ob das schlimm ist oder nicht entscheide ich und nicht sie. Ihr freier Tag ist gestrichen. Sie werden sofort anfangen die Computersysteme zu überprüfen. Und denken sie nicht einmal daran sich fei zu nehmen, wenn sie damit fertig sind. Ihren nächsten freien Tag können sie in einer Woche nehmen.“

„Aber Sir das ist nicht fair.“

„Es ist mir egal ob sie es für fair halten Mr. Wolenczak ich bin ihr Captain und sie haben zu tun was ich ihnen befehle. Sie sind kein Zivilist mehr sie können nicht mehr tun was sie wollen. Gehen sie also auf ihre Kabine und ziehen sie sich ihre Uniform an und dann machen sie sich gefälligst an die Arbeit.“

„Ja wohl Sir.“sagte Lucas grimmig.

Dann machte er sich auf den Weg zu seiner Kabine, wo er sich seine Dienstkleidung anzog. Danach fing er an alle Schiffssysteme genau unter die Lupe zu nehmen.

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Er arbeitete 5 Tage lang fast ohne Pausen, den Hudson kontrollierte ihn streng und wollte das alles schnell fertig war. Als der fünfte Tag zuende war und Lucas total erschöpft auf die Brücke ging hoffte er, dass er nun seinen wohl verdienten freien Tag nehmen könnte, um sich auszuruhen. Als er auf der Brücke ankam sah er Hudson auf dem Capitainsstuhl sitzen. „Sir?“ sagte Lucas. Hudson fuhr herum. Lucas salutierte und Hudson tat es ihm nach.

„Sir ich bin mit dem überprüfen fertig. Ich würde nun morgen gern meinen freien Tag nehmen.“

„Es freut mich Mr. Wolenczak das sie es endlich geschafft haben, aber aus ihrem freien Tag wird leider nichts. Sie haben sich zu lange mit der Schiffsüberprüfung befasst. Jetzt liegen viele andere Aufgaben vor die sie erfüllen müssen. Wenn sie sich etwas beeilt hätten könnten sie ihren frei Tag nehmen, so kann ich das aber nicht zulassen.“

„Sir sind nicht befugt mir meine freien Tag zu streichen.“

„Und ob ich das bin. Ich bin der Captain dieses Schiffes. Aber damit sie morgen frisch an die Arbeit gehen können, werde ich ihnen für den Rest des Tages frei geben.“

Lucas salutierte wieder genauso wie der Captain. Dann machte er sich wütend davon.

„Sir, dass was sie mit Lucas machen ist wirklich nicht gerecht.“meinte Ford nun zu Hudson.

„Wollen sie mir auch noch wiedersprechen, Mr. Ford?“

Ford sank den Kopf und antwortete kleinlaut: „Nein, Sir.“

„Gut, gut.“meinte Hudson während er sich wieder den Aufgaben auf der Brücke zuwand.

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Lucas knallte die Tür zu seiner Kabine hinter sich zu und verriegelte dieses, dann schaltete er seine Anlage an und drehte diese auf volle Lautstärke. Er fing an die Lieder laut mitzusingen, um sich etwas abzureagieren.

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Er hasste es wie der Captain ihn behandelte. Das war nicht das erste Mal das Hudson ihn so schlecht behandelt hatte. Eigentlich passierte das ziemlich oft. Am Anfang halfen ihm die anderen Crewmitglieder noch und verteidigten Lucas. Doch das war lange her. Nun hatten die meisten Angst selbst von Hudson schlecht behandelt zu werden. Wenn er wütend war strich er gern freie Tage und wenn es hoch kam sogar den Landurlaub. Da natürlich niemand dies wollte versuchte sich niemand mit dem Captain anzulegen.

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Es dauerte nicht lange, dann klopfte es wie wild an Lucas Kabine. „Mr. Wolenczak öffnen sie sofort die Tür.“schrie Hudson. Lucas rollte entnervt mit denn Augen bevor er die Tür entriegelte und öffnete.

„Was fällt ihnen ein hier so laute Musik zumachen? Stellen sie das sofort ab.“

„Ja wohl, Sir!“meinte Lucas und schaltete die Anlage ab.

„Sir ich dachte es ist noch nicht verboten auf diesem Boot Musik zu hören.“ sagte Lucas frech.

„Das ist es nicht, aber in dieser Lautstärke kann ich das nicht zulassen.“

„Früher konnte ich immer so laut hören wie ich wollte.“

„Jetzt ist es aber anders. Sie dienen jetzt unter mir und ich sage es gibt keine laute Musik auf meinem Boot. Sie sind kein Zivilist mehr sondern Ensign. Also benehmen sie sich auch so. Sie haben Glück. Ich will noch mal Gnade vor Recht ergehen lassen und sie nicht dafür bestrafen. Aber tun sie das nie wieder.“

Hudson sah Lucas erwartungsvoll an. Dieser rung noch etwas mit sich, dann presste er ein „Ja, Sir. Danke, Sir.“zwischen seinen Zähnen hervor.

Sie salutierten und Hudson verließ die Kabine.

Lucas war nun noch wütender.

Um sich etwas zu entspannen zog er sich seine Sachen aus und ging unter die Dusche.

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Als er wieder rauskam trocknete er sich ab und zog sich seine zivilen Sachen an. Er war froh, als er wieder in normaler Kleidung war denn eigentlich mochte er es nicht so gern die Uniform zutragen.

Er warf sich noch immer wütend auf sein Bett. Und versank in seinen Gedanken.

„Lucas!“kam eine Stimme aus dem Vocoder.

Lucas sah in die Wasserröhre neben seinem Bett. Die Miene des Jungen erhellte sich als er denn Delphin sah. Lucas stand auf, ging zu seinem Schreibtisch und griff nach dem Vocoder, dann fing er an zu sprechen.
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