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Waking Her Softly

GeschichteLiebesgeschichte / P18
Duke L'Orange
07.10.2012
07.10.2012
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Leise betrat Duke sein und Andreas Zimmer. Es war drei Uhr morgens, und er war eben von einem Auftrag zurückgekehrt. Die Alarmanlage des Museums in San Francisco war auch so lange Zeit nach Falcones Einbruch noch immer viel zu leicht zu umgehen. Mit einem Seufzen dachte er daran, wie lange der Bericht, den er morgen schreiben musste, werden würde. Aber zuerst einmal musste er sich etwas Schlaf gönnen. Immerhin hatte er einen halbwegs anstrengenden Auftrag und einen langen Flug hinter sich.
Ohne das Licht einzuschalten, schlüpfte er aus seinem Mantel und ließ diesen einfach auf die Couch fallen. Sein Einbruchswerkzeug landete gleich daneben. Einzig sein Säbel blieb an seinem Gürtel – Macht der Gewohnheit. Sein Säbel wurde immer auf dem Nachttischchen abgelegt. Das hatte er sich zu Zeiten, in denen er ständig auf der Flucht gewesen war, angewöhnt.
Andrea ging da nicht viel anders vor. Ihr Bumerang-Puck lag auch immer auf ihrem Nachttischchen, die Eisenkrallen auf dem Boden, zwar unter das Bett geschoben, aber immer noch vom Bett aus sofort greifbar.
Duke musste schmunzeln, wenn er daran dachte, wie eigenartig ihr Schlafzimmer doch auf Außenstehende wirken musste – Bumerang-Puck und Säbel auf den Nachttischen, Eisenkrallen, die unter dem Bett hervorlugten. Aber andererseits war er sich absolut sicher, dass beispielsweise Mallory ganz bestimmt mit einer Puckkanone unter dem Kopfkissen schlief.
Fast lautlos ging er in Richtung Badezimmer los, das im hinteren Teil seines und Andreas Zimmer lag. Doch als er an dem großen Bett vorbeikam, hielt er kurz inne und sah auf Andreas Gestalt hinab, die in die Laken gekuschelt selig schlummerte. Dann schlich er vorsichtig zu seiner Seite des Bettes und legte seinen Säbel auf dem Nachttischchen ab.
Früher war Andrea immer sofort hochgeschreckt, sobald auch nur die Tür aufgegangen war, und hatte augenblicklich nach ihren Waffen gegriffen. Etwas später war sie immer aufgewacht, wenn er an ihrem Bett vorbeigegangen war. Doch mittlerweile wachte sie überhaupt nicht mehr auf. Sie schien zu spüren, dass er es war, und ihr Vertrauen ging nun schon so weit, dass sie nicht mehr aufwachte, wenn er in ihrer Nähe war.
Bei jemand anderem wachte sie allerdings sofort auf. Nosedive hatte sich einmal am ersten April in ihr Zimmer schleichen wollen, doch noch ehe er das Wohnzimmer zur Hälfte durchquert hatte, war Andrea bereits im Morgenmantel im Durchgang zum Schlafzimmer gestanden und hatte gefragt, was er denn wolle.
Duke ging wieder um das Bett herum, blieb dann aber abermals stehen und sah zu Andrea. Langsam ging er in die Knie, und ein Lächeln umspielte seinen Schnabel, als er die entspannten Gesichtszüge seiner Liebsten betrachtete. Dann strich er ihr vorsichtig das Haar aus der Stirn, um ihr sogleich einen sanften Kuss auf die Stirn zu hauchen. Danach stand er auf und verschwand leise im Bad.
Eine gute Viertelstunde später trat er im Pyjama wieder ins Schlafzimmer und kletterte ins Bett. Dann schlüpfte er unter die Decke und rutschte sogleich näher an Andrea heran, die mit dem Rücken zu ihm dalag. Er schlang einen Arm um sie, und sofort drängte sich Andrea unbewusst an ihn, drückte ihren Rücken gegen seine Brust. Duke lächelte wieder und legte den Arm etwas fester um sie. Dabei streifte er ungewollt ihren Busen. Andrea seufzte sofort leise auf.
Duke stutzte. Er wusste ja, dass sie im Schlaf auf ihn, und nur auf ihn reagierte, aber gleich so? Das musste er sich nun doch genauer ansehen. Alle Müdigkeit war vergessen, als seine Hand nun gezielt zu ihren Brüsten wanderte. Sanft legte er seine Hand auf ihre eine Brust, und tatsächlich seufzte Andrea wieder auf. Duke musste lächeln. Irgendwie wüsste er jetzt gerne, was genau sie gerade träumte, dachte der graue Erpel, als er ihre Brust zu massieren begann, was ihr abermals ein Seufzen entlockte. Ja, ihm gefiel der Gedanke, dass sie sogar im Schlaf auf seine Berührungen reagierte und dass sie vielleicht gerade auch davon träumte, wie er sie berührte.
Seine Hand ließ von ihrer Brust ab, wanderte unter der Decke weiter nach unten und fand auch den Weg unter den Stoff ihres Nachthemdes. Sanft, wenn auch bestimmt schob Duke seine Hand zwischen ihre Beine und ertastete durch den Stoff ihres Slips ihre empfindsamste Stelle und begann, diese sanft zu streicheln. Diesmal war es nicht bloß ein Seufzen, das seine Liebste von sich gab, sondern ein regelrechtes Aufstöhnen, und auch ihr Atem ging etwas schneller. Dadurch angestachelt intensivierte Duke sofort seine Liebkosungen. Wieder stöhnte Andrea auf, diesmal drehte sie aber ihren Kopf nach hinten und sah ihn durch halb geöffnete Augen an.
„Na?“, fragte Duke frech grinsend. „Endlich wach?“
„Ich…bin mir…nicht sicher“, keuchte Andrea.
„Ach, träumst du von so etwas?“, fragte Duke, und sein Grinsen wurde breiter. Seine Hand glitt in einer raschen Bewegung unter den Stoff ihres Slips, und Andrea stöhnte lauter auf vor Lust als zuvor, als seine Liebkosungen nicht mehr durch den Stoff gedämpft wurden.
„Ist das dann auch so intensiv?“, fragte Duke weiter.
„Manchmal“, erwiderte Andrea stöhnend, richtete sich etwas auf und verschloss ihm den Schnabel mit einem hungrigen Kuss. Duke erwiderte den Kuss ebenso leidenschaftlich. Doch als er einen Finger sanft in sie schob und die heiße Haut in ihrem Inneren streichelte, musste Andrea den Kuss wieder unterbrechen und rang stöhnend nach Atem.
Duke nutzte das, um sich aufzusetzen. Auch seine zweite Hand wanderte tiefer, und während er langsam wieder seinen Finger aus ihr zurückzog, was von Andrea mit einem unwilligen Laut kommentierte wurde, schlug er die Decke zurück und zog ihr mit einer raschen Bewegung den Slip aus.
Dann ließ er sich wieder auf die Matratze sinken, schob in der Bewegung aber seine Pyjamahose nach unten. Immerhin hatten all die leidenschaftlichen Töne, die er seiner Liebsten im Laufe dieser Nacht entlockt hatte, auch seine Leidenschaft sichtbar geschürt.
Seine rechte Hand schob sich nun unter Andreas Körper durch, ertastete sofort wieder ihr Lustzentrum, widmete sich diesem umso intensiver und entlockte Andrea so wiederum ein lautes Stöhnen. Mit der anderen Hand hob Duke Andreas linkes Bein etwas an. Er rutschte noch etwas näher an sie heran. Zum ersten Mal in dieser Nacht verlieh nun auch Duke seiner Lust hörbar Ausdruck, als er laut aufstöhnte, während er langsam in sie eindrang. Dieses langsame Eindringen stand in einem lustvollen Gegensatz zu den fiebrigen Bewegungen, mit denen er sich ihrem Lustzentrum widmete. Andreas Atem ging schneller, je länger er sie liebkoste, ihr Stöhnen wurde immer lauter, und ihre Finger krallten sich Halt suchend in die Laken. Es kostete Duke wirklich einiges an Selbstbeherrschung, um nicht gleich seine eigene Leidenschaft befriedigen zu wollen, sondern reglos in ihr zu verharren, während seine Finger mit ihren Liebkosungen Andrea immer mehr ihrem Höhepunkt entgegentrieben. Sie wand sich, versuchte, etwas Abstand zwischen sich und seine Hand zu bekommen, um ihren Höhepunkt noch etwas hinauszuzögern. Doch je mehr sie wegzurücken versuchte, je länger sie die elektrisierenden Wellen der Lust auskosten wollte, die ihr ihr Geliebter durch den Körper jagte, umso fordernder wurden Dukes Liebkosungen. Immer rascher ging ihr Atem, immer heißer konzentrierte sich die Spannung in ihrem Unterleib. Andreas Stöhnen wandelte sich schon fast in ein Schreien. Noch einmal versuchte sie, ihren Höhepunkt etwas hinauszuzögern, noch einmal versuchte sie, etwas von Duke wegzurücken, um seine Liebkosungen etwas abzudämpfen, aber der graue Erpel drückte seine Finger nur umso stärker auf ihr Lustzentrum, und unter lautem Aufstöhnen erreichte Andrea ihren Höhepunkt.
Dukes Liebkosungen wurden augenblicklich ruhiger, hörten schnell ganz auf, doch mit jedem Zucken ihres Schoßes stieß er rasch in sie. Er stöhnte mit jedem Stoß lauter auf, und auch Andreas Leidenschaft wurde dadurch eher angefacht, als dass sie abgeklungen wäre, was auch sie unter seinen Stößen stöhnen ließ. Duke gab nun alle Zurückhaltung auf, seine Stöße wurden zwar nicht schneller, aber kräftiger, und so erreichte auch er wenig später laut stöhnend seinen Höhepunkt. Er verharrte mitten in der Bewegung, kostete diesen intensiven Augenblick ganz aus, und erst als seine Leidenschaft abzuklingen begann, legte er noch einmal seine Hand zwischen Andreas Beine, drückte sanft auf ihre empfindsamste Stelle, was Andrea abermals aufseufzen ließ, und zog sich dann besonders langsam aus ihr zurück.
Als das geschehen war, drehte sich Andrea zu ihm um, umfasste mit beiden Händen seinen Kopf, zog ihn sanft zu sich und küsste ihn zärtlich. Duke erwiderte den Kuss fast schon vorsichtig. Seine rechte Hand suchte nach der Decke, und der graue Erpel deckte sich und seine Geliebte wieder zu.
Andrea unterbrach den Kuss vorsichtig, sah ihren Geliebten an, während ihre Finger sanft sein Gesicht streichelten.
„Schlaf gut und träum was Schönes“, sagte sie fast schon flüsternd.
„Das werd ich“, erwiderte Duke und lächelte Andrea an. „Das werd ich ganz bestimmt.“
 
 
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