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„Happy Birthday Doitsu!“

KurzgeschichteHumor, Parodie / P12
03.10.2012
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Kapitel 1: Brithday - Ein Komisches Geburtstagsgeschenk

„Und macht ihr mit?“ mit Hundeblick sah die sechsjährige Angie den Alliierten in die Augen. Überlegend wurde wild durcheinander Diskutiert. Während die Vorschülerin auf eine Antwort wartete machte sie es sich auf Preußens Rücken gemütlich. Preußen und sie sind zusammen auf die Idee gekommen für seinen Bruder eine große Feier abzuhalten. Wenn man schon Geburtstag hat musste gefeiert werden. So war der Gedanke von beiden.

„Jetzt sagt schon Ja!“ forderte Preußen die sechs Anwesenden auf.

Leider waren beide ziemlich faul. Daher suchten sie sich ein paar Helfer die alles Organisierten. Das einzige um das die beiden sich kümmern werden waren die Getränke. Da hatten beide schon eine perfekte Idee.

„Alkohol, Alkohol, Alkohol!“ würde jemand Gedankenlesen können, dann käme das in den Köpfen zum Vorschein. Dass das Mädchen erst Sechs Jahre war kümmerte den Preußen nicht ein bisschen. Hauptsache sie war seiner Meinung.

„Also, lasst uns eine Party veranstalten!“ Die beiden Weißhaarigen sahen sich grinsend an. Es war so klar das Amerika dem nur zustimmen konnte.

Angie krabbelte von Preußens Rücken herunter. Schnell schnappte sie sich Zettel und Stift ehe sie auf den Tisch stieg. Schon stand die Chefin für alles fest.

Ziemlich schnell wurde für jeden eine Aufgabe zugeteilt.

Frankreich kümmerte sich um das Essen. Anfangs beharrte England darauf sich darum zu kümmern, allerdings wollten Angie, Preußen und auch die anderen noch nicht so früh sterben. Ansonsten hätte, vor allem die kleine, gerne zugesagt. Ihr gewissen versuchte, die ganze Zeit, sie umzustimmen und England alles ums Essen Organisieren zu lassen, doch wie gesagt niemand der anwesenden wollte so früh Sterben.

China kümmerte sich um die Dekoration. Eine Sache gab es jedoch dabei zu Hoffen. Nämlich das zum Schluss nicht alles voller Hello Kitty war. Auch wenn Angie daran ihren Spaß gehabt hätte.

Amerika kümmerte sich um die Musik. Eine Party ohne Musik war immerhin wie Kindergarten ohne Kinder. Einfach undenkbar.

Bei der Sache mit den Getränken wurde es sehr Kompliziert. Preußen und Russland stritten sich wer dafür zuständig sein würde. Beim zusehen des Streites verselbstständigte sich auch noch das Kopfkino der Kleinen. Inzwischen war es schon so weit das sie nonstop Nasenbluten hatte. Die Taschentücher Packungen gingen auch langsam aus. Irgendwann hatte sie genug. Gereizt schnappte sie sich eine Chinesische Pfanne, die zufällig rumlag, und schlug ein paarmal auf die beiden ein. Dummerweise schlug sie einmal so fest zu das beide zusammen über den Stuhl flogen und in einer nicht gerade ‚intelligenten‘ Lage landeten. Nochmal wurde von der Pfanne Gebrauch gemacht.

„Hört. Endlich. Auf. Mir. So. Komische. Gedanken. In. Den. Kopf. Zu. Setzen!“ da sagte man vor Kindergartenkindern muss man sich nicht fürchten.

Kurz bevor sie die beiden nur annähernd töten konnte stoppte England sie mit einem Versteinerungszauber. Die Begründung: Was bringt es die beiden zu verkloppen? Sie war selber schuld an ihren Gedanken.

Da Angie nun behindert war übernahm Amerika ihre Rolle. Nach dem auch die letzten kleinen Aufgaben verteilt wurde und das mit den Getränken an Preußen und Russland zusammen überging konnte alles endlich anfangen. Angie wurde derweil vergessen. Zum Glück konnte sie Versteinert nichts anstellen.

Während also alles für die Party hergerichtet wurde, versuchten England und Canada alles daran zu setzen Deutschland von seinem Haus fernzuhalten. Zwar schöpfte dieser ein wenig verdacht aber das war das kleinste Problem. Viel Problematischer war die Tatsache das Italien viel zu hungrig war und unbedingt Pasta haben wollte. Langsam wurde es brenzlichen. Sie mussten ihn noch mindestens 2 Stunden fernhalten das war schon fast unmöglich.

Die Rettung nahte jedoch bald in Form von einer kleinen Vorschülerin. Wie hatte sie sich befreit? Fragte sich England. Seine Zauber hat noch niemand gebrochen. Abgesehen von Russland.

„Italy, komm ich hab Pasta!“ Grinsend zog sie Italien mit sich. Deutschland und Japan wollten mitgehen. Japan durfte es Deutschland nicht.

„Du bleibst hier!“ ihre Stimme klang viel zu Kindisch um sie ernst zu nehmen.

Besser war es aber nach zu geben und einfach mal zu warten. Jedoch war er auf alles gefasst.

…Vielleicht ja nur fast alles.

„Geschenkpapier.“ Dem Chinesen wurde das geschenkband gereicht.

„Schleife.“ Auch fand eine überdimensionale Geschenkschleife in seinen besitz.

Freudig betrachten alle ihr Werk.

„Danke!“ rief Angie und schrieb mit Edding ganz groß ‚Von Angie!‘ darauf.

„Haben wir das nicht Zusammen verpackt?!“

„Nein! Mein Geschenk!“ besitzergreifend umarmte sie das überdimensionale Paket.

Sie hatte mit der Begründung: Es ist ein Geschenk von uns allen, alle dazu gebracht ihr rissiges Paket einzupacken. Doch nun standen jeder ohne Geschenk da. Super, jetzt mussten sie auf die Schnelle Geschenke besorgen. Ein großes Problem war das zum Schluss doch nicht und Amerika konnte seinem Bruder Bescheid geben her zu kommen. Wirklich jeder hatte sich mühe gemacht hier her zu kommen. Auch die von denen man es am wenigsten erwartet hätte. Eine gute halbe Stunde Später öffnete sich die Tür. Alle stellten sich bereit. Das Licht war aus und den Text von ‚Happy Birthday‘ kannte auch jeder. Das Licht ging an. Dies war das Stichwort.

„Happy Birthday!“ kam es von allen Seiten und schon wurde mal schief, dann mal wieder erträglich oder kaum zum aushalten gesungen.

Deutschland schüttelte den Kopf. Auf wessen Mist war das nun wieder gewachsen? Naja er konnte es sich ja denken. Unauffällig schielte er zu seinen Bruder. Preußen saß mit Bierflasche in der Hand, schon leicht angetrunken, auf einer Couch. Etwas Besseres als Fernzusehen hatte er auch nicht gefunden. Durch den Lärm, welcher durch das wilde durcheinandergerede verursacht wurde, war das leider nicht so einfach sich auf die glotze zu konzentrieren. Nach einander gratulierte jeder nochmal einzeln und übergab ihm jeweils ein Geschenk. Auch Preußen. Er hatte sich die größte Mühe gemacht nochmal aufzustehen und ihm zu gratulieren. Sein Geschenk war bis jetzt das aller beste. Falls man es als Geschenk ansah. Er umarmte seinen Bruder und das wars auch schon wieder.

„Doitsu! Doitsu! Doitsu!“ Angie schob mit Mühe ihr Geschenk in seine Richtung.

Sollte er das kleine Mädchen kennen? Sie war jedenfalls anwesend und schien ihn zu kennen. Da fiel ihm auf. Italien war nicht anwesend. Wo könnte der nur wieder stecken?

„Los mach auf!“ forderte sie ihn auf.

Er wollte nicht unhöflich erscheinen und machte sich daran es zu öffnen. Kurz bevor er auch nur den Deckel anheben konnte Sprang die wohl größte Überraschung, heulend, heraus.

„Italy!“ Nicht nur Deutschland auch alle anderen staunten als der Chaot aus dem Päckchen kam.

Deshalb war das Paket so groß, dachten China, Amerika, Russland und Frankreich synchron. Die Vorschülerin hatte ihnen nie gesagt was da drinnen war. Jetzt wussten sie es wenigstens.

Grinsend sah Angie dabei zu wie Deutschland versuchte Italien zu beruhigen. Sie hatte also doch geschafft was sie wollte. Nur noch ein Foto schießen und Fertig. Schnell rannte sie noch auf ihn zu, gab ihn einen kurzen Kuss auf die Wange und rannte weg. Zufrieden konnte sie jetzt ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen.

„Isch bin…viiiiiiieeeel awesomer al su….“ Säuselte Angie und nippte nochmals an ihrer Wodka Flasche.

„Wer‘s glaubt!“ Sie und Preußen hatten einen Trinkwettbewerb veranstaltet. Wer von den beiden das meiste verträgt ist eindeutig der Awesomste den die Welt je gesehen hat. Als Angie sich nach der dritten Flasche übergeben musste ging der Sieg –wer hätte es gedacht- an Preußen. Doch auch Angie hatte ihren Spaß daran. Sie hatte sich auf Preußens Hose übergeben. Nicht gerade lecker. Aber der Verlorene Wettbewerb war es wert.

Fin
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Happy Birthday, Doitsu -^-^-
Da Deutschland heute Geburtstag hat muss ich das ja feiern.
Auch wenn zu viel Preußen eingebaut wurde >.<
Hoffe es hat euch gefallen

LG Angie -^-^-
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