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Fight for Love

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Tasha Ozera
01.10.2012
13.11.2012
16
17.225
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01.10.2012 965
 
"Man, geh runter von mir du Psychopat!", schrie ich den Fremden an und augenblicklich war er aufgestanden.
Nun reichte er mir eine Hand und sah mich entschuldigend an. "Tut mir leid, ich habe dich verwechselt."
"Mit einer Strigoi oder was?", erwiderte ich gereizt und ließ mich von ihm auf die Füße ziehen.
Er schwieg nur und musterte mich von oben bis unten, als suche er nacht etwas das ihm verraten könnte, wer ich bin.
Ich wollte gerade weitergehen, als mich ein Schmerz in meinem Bein zusammenzucken ließ. Wütend drehte ich mich zu dem Russen um. "Das hast du wieder gut gemacht!"
Fragend sah er mich an und ich deutete auf mein Bein. "Dank dir bin ich verpflichtet eine Pause einzulegen!"
"Eine Pause worin?", hakte er nach und kam einen Schritt näher, als wollte er mir helfen.
"In Strigoi jagen!", zischte ich ihn an und tastete meinen Knöchel ab. "Was sonst. Wie heißt du überhaupt?"
"Ich bin Wächter Dimitri Belikov.", sagte er freundlich. "Du?"
"Rose Hathaway.", sagte ich nur und richtete mich auf.
"Warum nicht Wächterin Rose Hathaway?", fragte er erstaund und kam zu mir herüber, um mich zu stützen.
"Weil ich keine Wächterin bin sondern Strigoijägerin!", schnaubte ich und hielt mich an ihm fest.
Er hielt inne und dachte nach. "Du bist also die Kleine die seit ihrem Abschluss an der St. Vlad durch die Welt zieht und Strigoi tötet."
"Und dazu haben sie einige Wächter beauftragt mich zu finden." Langsam platzte mir der Kragen.
"Komm mit mir mit. Ich kenne da jemanden der dir helfen kann.", murmelte er und hob mich ohne Vorwarnung auf und trug mich davon.

"Lass mich runter du aufgeblasener Arsch!", zischte ich und wehrte mich gegen ihn, doch er war stärker als ich.
"Später wirst du mir noch danken.", erwiderte er argwöhnisch und ging auf ein Auto zu.
Mit einer schnellen Bewegung öffnete er eine Tür ohne mich fallen zu lassen und setzte mich auf den Beifahrersitz.
Als er die Tür schloss und auf seine Seite des Wagens ging, war das meine Chance zu fliehen, doch es war abgeschlossen.
Er stieg ebenfalls ein und startete den Wagen, während ich versuchte, ihn mit meinen Blicken zu töten.
"Wie alt bist du?", fragte er mich nach einiger Zeit, als ich es aufgegeben hatte zu entkommen.
"Achtzehn.", sagte ich kalt und schielte kurz zu ihm hinüber. Wenn ich ehrlich war, sah er nicht einmal so schlecht aus. Er war ungefähr zwei Meter groß, hatte kinnlange, braune Haare und makabere Gesichtszüge.
"Für wenn bist du als Wächter zugeteilt?", fragte ich ihn und band meine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen.
"Lady Tasha Ozera.", sagte er und sah mich kurz an. "Wir sind seit ungefähr vier Jahren ein Paar."
Ich konnte mich an einige Geschichten erinnern die ich über sie gehört hatte, gute, wie ebenso schlechte Sachen.
"Sie ist um einiges älter als du, nicht wahr?", hakte ich nach und sah ihn von der Seite her an.
Erstaund wandte er sich zu mir um. "Wie kommst du auf das?"
"Wer steht denn nicht auf jüngere, wie alt bist du überhaupt?", sagte ich geziert.
"Vierundzwanzig.", sagte er und fuhr eine Auffahrt hoch.
Nachdem er geparkt hatte, machte er denn Motor aus und sah mir in die Augen
"Wohnst du hier?", fragte ich und warf einen kurzen Blick zu dem Haus.
"Ja. Meine Familie, Tasha und ich.", sagte er und seine Hand zuckte kurz in meine Richtung. Mein Kopf schoss herum und sah ihn überrascht an. Ein verwunderter Ausdruck legte sich auf sein Gesicht.

Für einen Moment herrschte Stille zwischen uns, als er plötzlich ausstieg und er öffnete meine Tür.
"Danke.", flüsterte ich und schlang die Arme um mich selbst. Es war ziemlich kalt geworden und eisige Kälte umwehte mich.
Dimitri, der neben mir stand, zog seinen Staubmantel aus und legte ihn mir um die Schultern.
Zusammen gingen wir die Einfahrt hoch und er öffnete die Tür zum Haus. Vorsichtig trat ich ein und sah mich ein wenig um.
"Mum?", rief er in die Stille hinein.
"Ich bin in der Küche Dimka!", ertönte eine neue Stimme von nebenan.
Er ging voran und ich folgte ihm humpelnd auf Schritt und Tritt. Eine Frau mittleren Alters stand am Herd und rührte in einem Topf.
Als sie mich sah, sah sie erstaund aus. "Wer ist das?"
"Mum, das ist Rose. Rose das ist meine Mutter Olena.", stellte er uns gegenseitig vor.
Sie lächelte mich freundlich an. "Freut mich dich kennenzulernen."
"Ganz meinerseits.", erwiderte ich und nickte ihr zu.
Ihr Blick wanderte über meine Kleidung und blieb an meinem Bein hängen, das ich leicht abgewinkelt hatte.
"Geht schon mal ins Wohnzimmer vor.", sagte sie nur und drehte sich wieder zu dem Herd um.
Dimitri führte mich ins Wohnzimmer und bot mir einen Platz am Sofa an. Dankend ließ ich mich darauf sinken und tastete nochmals meinen Knöchel ab.
"Darf ich?", fragte Dimitri mich und deutete auf mein Bein.
"Wenn du willst.", sagte ich schulterzuckend und lehnte mich zurück.
Sanft nahm er mein Bein in die Hand und zog mir vorsichtig meinen Schuh aus.
Er setzte es auf seinem Oberschenkel ab und mit federleichten Berührungen tastete er nun meinen Knöchel ab.
An einer Stelle sog ich scharf die Luft ein und warf ihn einen vernichteten Blick zu.
Er lächelte leicht und anstatt zu schmollen musste ich ebenfalls lächeln, als eine Frau hereingestürzt kam.
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