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Fight for Love

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Tasha Ozera
01.10.2012
13.11.2012
16
17.225
3
Alle Kapitel
70 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
01.10.2012 1.312
 
Heyy Leute!!

Zuerst möchte ich einmal sagen dass ich es echt unfair von euch finde dass ihr mir kein Review hinterlässt, obwohl ich sehe dass die Story gelesen wird!!
Viele Autoren geben sich echt Mühe mit ihren Geschichten und bekommen vielleicht für ihre ganze Story 5 Reviews!!
Alsoo nehmt euch diese eine Minute und schreibt eure Meinung dazu!!

Glg Dark Rose17!


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Sofort waren Wächter hier und der erste drückte mir nicht gerade sachte die Arme auf den Rücken. Ich keuchte auf als sie mir den Arm verdrehten und befahlen, ich solle weitergehen.
Ich ließ es über mich ergehen und wich den Blicken der Leute aus, die das ganze Schauspiel mitansahen. Mason war unter ihnen und er sah mich entschuldigend und er fragte den Wächter ob er mich in meine Zelle bringen dürfte.
Er hatte Glück und der Wächter willigte ein, während Mason meine Arme nahm und losliesß. "Tut mir wirklich leid.", flüsterte er und ich fuhr mir über die Handgelenke, die gerötet waren von dem festen Griff des Wächters.
Immer noch eskortiert von den anderen Wächtern wurde ich in das Wächtergebäude geführt und in eine Zelle gesperrt. Ich konnte es immer noch nicht fassen dass ich das wirklich getan hatte. Ich ließ mich auf meine Pritsche fallen und zog die Beine an, als ein Wächter herein kam und sich auf einen Stuhl vor mir sinken ließ. "Also Miss Hathaway. Wollen Sie irgendetwas sagen, um sich zu verteidigen?", fragte er freundlich.
Ich schüttelte den Kopf. "Was denn? Ich gebe zu dass ich all die Monate auf Strigoijagd war und erst vor ein paar Tagen eine Konfrontation mit Wächtern hatte! Ich weiß nicht ob sie es überlebt haben, aber ich nehme die ganze Schuld auf mich! Ich verzichte auf eine Verhandlung und nehme das Urteil so an, wie es kommen wird, aber eines möchte ich noch sagen! Ich finde es verdammt grausam dass sich Wächter mit Strigoi mit zusammengetan haben!", sagte ich und ließ den Kopf in die Hände sinken. Ich wünschte mir so sehr dass Dimitri jetzt hier wäre.
"Wiederholen Sie bitte das Letzte nochmals.", bat mich der Wächter und sah mich eindringlich an.
"Die letzte Gruppe von Wächern die mich zurückbringen sollten haben sich mit Strigoi zusammengetan.", wiederholte ich standesgemäß und er fuhr hoch.
"Danke für diese Information. Das könnte Ihnen etwas helfen, besser aus dieser Sache herauszukommen. Ich werde dass hier Ihrem Anwalt erzählen." Mit diesen Worten  verließ er meine Zelle und sie wurde wieder abgeschlossen.
Ich legte mich hin und drückte mein Gesicht in das Kissen, um mein Schluchzen zu dämpfen. Im Moment hasste ich mich selbst für alles was ich getan hatte. Wäre ich hier geblieben und hätte mich von Victors Leuten töten lassen, wäre alles viel einfacher gewesen!
Nach einiger Zeit hörte ich das rascheln von Schlüsseln und die Tür schwang auf. Neugierig hob ich den Kopf und erstarrte, als ich ihn sah.
Mein Vater stand in voller Pracht vor mir und grinste mich an. "Schön dich wiederzusehen Rose.", begrüßte er mich.
"Alter Herr.", sagte ich nur und setzte mich auf. "Was willst du hier?"
"Ich bin dein Anwalt, Kleine.", sagte er und setzte sich vor mich hin. "Also, was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?"
"Gar nichts. Und ich möchte einen anderen Anwalt.", murrte ich und funkelte ihn böse an.
Er schüttelte nur belustigt den Kopf. "Tut mir leid, aber das ist schon beschlossene Sache. Ich werde alles tun damit die Hinrichtung hinausgezögert wird."
Wir hatten ein Duell der Blicke, denn niemand von uns beiden gewinnen konnte und ich gab schließlich auf. "Ich wusste du würdest aufgeben.", sagte er und lachend ging er davon.
Ich ließ mich seufzend auf den Rücken fallen und fiel in einen leichten, traumlosen Schlaf.

Geweckt wurde ich von Schreien, die mir nur allzu bekannt vorkamen. Dimitri.
Ich sprang auf und presste mich ans Gitter, um etwas sehen zu können. "Lassen Sie mich zu ihr!", blaffte er und hörte seine Schritte im Gang hallen.
Weitere Schritte kamen näher als er um die Ecke bog und auf meine Zelle zueilte. "Dimitri?", flüsterte ich leise und sah ihn mit feuchten Augen an.
Er blieb vor mir stehen und sah mich erleichtert an. "Du lebst noch!", hauchte er und steckte  ein Hand durchs Gitter, um mein Gesicht zu berühren. "Warum hast du das getan? Wenn ich mit dir mitgekommen wäre, wärst du jetzt vielleicht nicht in dieser Situation."
Ich nahm sein Hand und unsere Finger verschränkten sich miteinander. Die Wächter kamen dazu und zerrten Dimitri von mir weg. "Sie müssen wieder gehen.", befahl einer und stieß ihn in Richtung Ausgang.
"Nein! Bitte! Bitte, lassen Sie ihn hier! Er ist das einzige was mir noch etwas bedeutet!", schrie ich und am Ende brach meine Stimme.
"Lasst ihn zu ihr!", mischte sich eine neue Stimme ein und ein Gang tat sich auf. Ein Wächter trat vor und steckte die Schlüssel ins Schloss, um die Tür für Dimitri zu öffnen.
Er rannte auf mich zu und nahm mich in den Arm. "Roza, was machst du nur für Sachen.", flüsterte er immer wieder und strich mir übers Haar, als ich von heftigen Schluchzern geschüttelt wurde.
"Es tut mir so leid, aber ich konnte dich nicht in solche Schwierigkeiten bringen.", schluchzte ich und er zog mich aufs Bett.
Ich saß auf seinem Schoß und weinte mich ordentlich aus, bis ich nurmehr zitterte und er zog die Decke über uns beide. "Ich will nicht sterben.", bibberte ich und krallte mich an ihm fest.
"Das wirst du auch nicht.", versuchte er mich zu beruhigen und rieb mir den Rücken.
"Woher bist du dir da so sicher?", hakte ich mit brüchiger Stimme nach und fuhr mir mit zitternden Fingern durchs Haar.
"Ich weiß es nicht, ich bin mir einfach sicher.", sagte er sanft und küsste mir die Tränen weg.
Die Wächter willigten ein, dass Dimitri bis zu meiner Hinrichtung bei mir bleiben durfte und erfuhr auch so nebenbei, dass die Wächter des letzten Angriffs vor Gericht gezogen wurden, nur Mason nicht.

Am zweiten Tag brachten sie Dimitri weg und ich fing an zu schreien, sie sollen ihn hierlassen, doch all das half nichts. Ich sackte an der Wand zusammen und krallte meine Fingernägel in meine Handgelenke, um den Schmerz zu unterdrücken, der sich in mir breit machte.
Nicht einmal zehn Minuten kamen zwei weitere Wächter, die mich auf die Beine hievten und jeder einen Arm nahm. Sie führten mich aus meiner Zelle und gingen einen langen Gang entlang. Draußen hörte man das laute Rufen der Leute, die schon darauf warteten dass ich hingerichtet wurde.
Ich erblickte Dimitri, der mit angespannten Nerven auf einer Bank saß und den Kopf schüttelte.
"Dimitri!", schrie ich und wehrte mich gegen den Griff der Wächter. Ich schaffte es einen Arm frei zu bekommen und dem anderen einen ordentlichen Kinnhaken zu verpassen. Ich lief auf Dimitri zu, der mich sofort in den Arm nahm und mir einen Kuss aufs Haar gab. "Ich liebe dich.", hauchte ich und löste mich von ihm.
"Ich dich auch." Als sich unsere Blicke trafen sah ich, wie sich eine Träne aus seinem Auge stahl und über seine Wange rollte.
"Du wirst wieder eine finden, die nicht so ist wie ich, von Straftaten verfolgt und alles.", flüsterte ich und zog ihn zu einem Kuss herab.
"Ich werde nie wieder jemanden lieben so wie dich, Roza.", erwiderte er und umfasste mein Gesicht. "Tu mir bitte einen Gefallen, wenn wir das alles überstehen."
Ich nickte schwach und ich sah die Leidenschaft in seinen Augen. "Heirate mich."
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