Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Fight for Love

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Tasha Ozera
01.10.2012
13.11.2012
16
17.225
3
Alle Kapitel
70 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
01.10.2012 1.555
 
Ich kämpfte um mein Leben und Dimitri tat es mir gleich. Die Strigoi hatten nicht mit unserer Stärke gerechnet und sie wurden immer weniger. Warum hatten sie sich mit den Wächtern zusammen getan? War ihr Hass so groß mir gegenüber?
"Dimitri! Verschwinde sofort von hier!", brüllte ich und warf einen kurzen Blick in seine Richtung. Er wimmelte einen Wächter ab und wandte sich dem nächsten zu.
"Vergiss es. Entweder wir stehen das zusammen durch oder wir verschwinden beide.", knurrte er und trat einem Wächter in den Magen, damit er zusammenklappte.
"Hier wird es vielleicht keine Überlebenden geben. Also lauf zu deiner Schwester und bring sie in Sicherheit!", versuchte ich ihn zu überreden, doch auch das half nichts.
"Sie kann auf sich alleine aufpassen. Sie ist nicht mehr klein." Er ließ einfach nicht locker und die Strigoi waren alle gepfählt. Nun standen wir den Wächtern gegenüber, die die Waffen auf mich richteten.
Ich ließ meinen Blick über ihre Trupps schweifen und fand ein vertrautes Gesicht. Mason Ashford. Sein Blick ruhte auf mir und er schien nicht zu wissen, für welche Seite er sich entscheiden sollte.
"Seid ihr echt schon so tief gesunken dass ihr euch mit Strigoi zusammentut?", zischte ich und Dimitri stellte sich an meine Seite. "Das ist echt jämmerlich."
Einer lud seine Waffe und trat einen Schritt vor. "Sie haben uns keine Wahl gelassen Hathaway. Wenn es nur einen Weg gibt, Sie von diesem Treiben abzuhalten, tut es mir wirklich leid, aber sie kann man ersetzen.", sagte er und zielte auf mich.
"Ach ja? Was ist denn so falsch daran Strigoi zu töten, jede Menge tun soetwas." Ich richtete mich auf und ging ebenfalls einen Schritt nach vorne. Dimitri wollte mich schon hinter sich schieben, doch das war mein Kampf, und nicht seiner. "Geh zurück, das ist meine Angelegenheit die ich gewinnen muss und nicht du."
Mit einem zweifelndem Blick trat er dann schließlich zurück und ließ mich nicht aus den Augen.
"Wie ich sehe haben Sie schon einen neuen Anhänger gefunden. Ich hoffe er kann mit den Konsequenzen leben.", säuselte einer der Wächter.
"Er hat nichts damit zu tun. Lassen Sie ihn im Frieden und nehmen Sie stattessen mich!", knurrte ich und ging in Angriffstellung.
"Nichts lieber als das.", sagte der eine Wächter und ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Er wollte gerade abdrücken, als der Schuss nach hinten losging. Mason schubste ihn zur Seite, doch die Kugel traf mich am Arm und bohrte sich in mein Fleisch. Ich stieß einen grellen Schrei aus und biss die Zähne zusammen, um nicht nochmals loszuschreien. Ich hielt mir mit einer Hand die Wunde zu und sah mich um. Mason lieferte sich gerade einen harten Kampf mit den Wächtern und Dimitri gesellte sich auch zu ihm.
Zusammen kämpften sie gegen die Wächter um sie davon abzuhalten, mich zu töten. Obwohl mein Arm höllisch weh tat, stürzte ich mich auf einen und rammte ihn mein Knie in den Magen. Es schien ihm gar nichts auszumachen und grinste mich nur höhnisch an. Er schmiss sich mit seinem ganzen Gewicht gegen mich und drückte mich auf den Boden wo er seine Hände an meine Kehle legte.
Er lachte triumphierend als ich immer wieder nach Luft schnappte und um mich schlug. Der Wächter beugte sich zu mir herunter. "Viel Spaß in der Hölle!", flüsterte er mir ins Ohr und das war meine Chance mich zu befreien. Sein Hals war nahe genug bei mir herbei, dass ich ihn beißen konnte. Ich war zwar keine Moroi, aber ich bohrte meine Zähne in seinen Hals, bis ich Blut schmeckte. Blut spritzte in alle Richtungen und er ließ von mir ab. Ein gurgelnder Laut kam aus seiner Kehle und er umklammerte seinen Hals. Er verdrehte die Augen und sank schließlich zu Boden.
Was hatte ich getan?

Dimitri und Mason haben die anderen Wächter ebenfalls erledigt, obwohl ich mir nicht sicher war ob sie nur Bewusslos waren oder tot.
Beide kamen auf mich zu und Dimitri nahm mich in den Arm. "Verdammt! Ich bin so froh dass dir nichts geschehen ist.", murmelte er in meine Haare und drückte mich fest an sich. Als er sich wieder von mir löste, betrachtete er mich und wischte mir das Blut von den Lippen. Er riss einen Streifen seines Hemds herab und wickelte ihn um meinen Arm, um die Blutung zu stoppen.
Zögernd wandte ich mich zu Mason um der mich mit einem spöttischem Grinsen betrachtete. "Na komm einmal her.", sagte er und öffnete die Arme für mich. Lachend fiel ich ihm in die Arme und war so froh, dass er hier war. "Schon lange her, als wir uns das letzte mal gesehen hatten."
Als er mich wieder losließ betrachtete er mich von oben bis unten. "Siehst gut aus. Gibt es da jemanden bestimmten an deiner Seite?", fragte er mich und wackelte mit den Augenbrauen.
"Lass die Finger von ihr Ashford, sie gehört schon mir.", ertönte Dimitris Stimme hinter mir. Woher kannte er seinen Namen?
"Oh sorry, ich wollte nicht unhöflich sein.", entschuldigte er sich und machte einen Schritt zurück.
Dimitri lachte leise und kam zu uns herüber. "Wusstest du eigendlich dass ich die gejagte war?", fragte ich ihn leise und er sah bedrückt zu Boden.
"Nein, aber ich war froh dass ich mit von der Partie war, sonst wäre die Sache sicher etwas anders ausgegangen.", erklärte er mir und richtete den Blick auf etwas hinter mir.
"Danke Mas. Ich wüsste nicht was dann gewesen wäre.", bedankte ich mich bei ihm und drückte ihn nochmals. Dabei merkte ich dass mein Arm immer noch höllisch wehtat. Ich riss den Verband ab und sah mir die Wunde an.
"Rose, was hast du vor?", fragte mich Dimitri. Ich sah ihn verwirrt an, doch sein Blick blieb so wie er war. "Ich kenne deinen Blick wenn du etwas verrücktes vorhast."
Ich zuckte mit den Schultern und schloss die Augen. Im nächstem Moment borhte ich meine Finger in die Schusswunde und pullte die Kugel heraus. Ich biss die Zähne zusammen und endlich bekam ich sie zu fassen. Ich zog sie heraus und als ich die Augen öffnete, sahen mich Mason und Dimitri mit großen Augen an. "Was ist?", fragte ich verwirrt.
Dimitri schüttelte nur den Kopf. "Man sieht ja auch nicht alle Tage wie sich jemand eine Kugel aus dem Arm herausholt. Alleine.", sagte er erstaund, während Mason mich immer noch anstarrte.
"Du bist noch genauso wie früher. Das muss ich dir lassen.", sagte er und sah mich an.
"Wie kommst du darauf?", fragte Dimitri ahnungslos und sah zwischen uns beiden hin und her. Ich lächelte als ich an die Vergangenheit dachte.
"Einmal auf einer Party waren wir stockbesoffen, als einer dieser Volltrottel eine Flasche zerbroch und mir eine Scherbe ins Bein rammte.", erzähte ich ihm.
"Sie hat sie ohne mit der Wimper zu zucken herausgezogen und weiter gefeiert und getanzt.", fügte Mason hinzu und lachte leise.
Dimitri schüttelte erneut den Kopf und begann ebenfalls zu lachen. Es hörte sich unglaublich an, aber ich war wirklich so. Ich hatte einen Gewissen Grad, wo Schmerzen für mich anfingen.

Viktoria schien nicht viel von dem Trubel mitbekommen zu haben, denn sie lag schlafend auf der Rückbank. Ich schüttelte nur den Kopf und setzte mich auf den Beifahrersitz. Mason würde wieder zurück in die USA fliegen und berichten was geschehen war. Ich versprach ihm, sobald wie möglich ebenfalls zurückzukommen.
"Alles in Ordnung bei dir?", fragte mich Dimitri besorgt, bevor er den Wagen startete.
Ich nickte. "Ja, alles noch dran. Wenn wir zuhause sind möchte ich zuerst ein heißes Bad haben.", sagte ich und lächelte ihn an.
"Das können wir einrichten.", sagte er, startete den Motor und gab Gas. Die Fahrt verbrachten wir schweigend und ich hielt den Fetzen Stoff auf die immer noch blutende Wunde gedrückt.
Bei den Belikovs zuhause wachte dann endlich Vika auf und sah uns verwirrt an. "Sind wir schon..." Sie unterbrach sich als sie die zerfetzten Kleider ihres Bruders sah und mein Blutverschmiertes Gesicht. "Was ist passiert?"
"Kleiner Zusammenstoß mit Wächter und Strigoi.", sagte Dimitri kurz angebunden und stieg aus. Viktoria, verwirrter als zuvor, stieg ebenfalls aus und schlenderte ins Haus, während ich es genoss, wie mir die kalte Nachtluft ins Gesicht schlug. Dimitri legte eine Hand um meine Taille und zusammen gingen wir ins Haus, wo wir uns sofort ins Bad zurückzogen.
Ich säuberte die Wunde, doch ich ließ sie offen, da ich sowieso gerade baden gehen wollte. Dimitri ließ das Wasser einlaufen und wollte wieder gehen, doch ich hielt ihn auf. "Wo willst du den hin?"
Er zog fragend eine Augenbraue hoch. "Dich in Ruhe baden lassen." Ich lächelte schelmisch und zog ihn wieder zu mir herein. Ich schloss die Tür ab und öffnete sein Hemd. "Du bleibst schön hier bei mir."
Er lachte leise und zog seine restlichen Sachen ab. Zusammen genossen wir das heiße Bad und redeten über dies und das. Bis wir merkten, dass die Sonne aufging.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast