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Familie und andere Katastrophen

GeschichteHumor, Familie / P12 / Gen
Amerika Deutschland England Frankreich Japan Russland
01.10.2012
01.10.2013
17
27.904
 
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Dieses Kapitel
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01.10.2012 980
 
Alles begann ruhig....

Eine warme Brise wehte über den Garten und streifte sanft die Rosen, die über die gesamte Fläche verteilt waren. Die Sterne schienen auf das kleine Haus und die Grillen zirpten eine süße Melodie. Auf der Terrasse des Hauses stand eine dunkelrote Couch, worauf einige blaue Kissen und eine weiße Decken lagen. Mitten in dieser friedlichen Atmosphäre, in der die einzigen Lichtquellen die Sternen und umherfliegenden Glühwürmchen waren, saß Frankreich. Er hielt ein Glas Rotwein in den Händen und drehte es nachdenklich. Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, hielt er gerade wieder einen inneren Monolog über die laue Sommernacht, die wundervolle Natur und seine Schönheit. Durch die offene Tür konnte er die Standuhr Mitternacht schlagen hören. Kurz lächelte er, um seinen Monolog weiterführen zu wollen, doch ein leises Wimmern ließ ihn innehalten. Er hörte noch einmal genauer hin, aber als dann nur noch das Zirpen der Grillen zu hören war, dachte er sich, dass er sich wohl einfach verhört hatte. So nahm er einen Schluck Wein und begann seinen Monolog fortzuführen. Einige Momente lang saß er auf der Couch und redete innerlich, bis er leises Tappsen und Schniefen vernahm. Diesmal sah er sich um. Während sein Blick über den Garten streifte, fiel ihm zunächst nichts auf, doch als er sich umdrehte, sah er den Verursacher des Wimmerns.
An der Tür stand ein kleiner, blonder Junge mit einem Eisbären an der Hand und schniefte. "Aw, was ist denn, mon petit?", fragte Frankreich den Jungen. "Ich..Ich hatte einen Alptraum.“, sagte der Kleine bevor ihn die Tränen überwältigten und seine Worte vom Schluchzen übertüncht wurde. Frankreich stellte sein Glas auf den Boden und ging zu dem Kind. Er hockte sich auf den Boden und strich ihm über die Haare. "Nicht weinen, mein Mäuschen. Jetzt sag mir doch mal ganz ruhig, was du geträumt 'ast." Der Kleine wischte sich die Tränen weg und begann, leicht nuschelnd, aber verständlich, zu erzählen: "Ich war in meinem Zimmer und habe gespielt und dann kam dieser Mann und hat gesagt, dass er dich besiegt hat und dass ich mit ihm mitkommen müsste. Ich wollte aber gar nicht mitgehen, doch er...hat mich... hochgehoben...und..." Er brach wieder in Tränen aus und weinte so herzzerreißend, dass Frankreich ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken konnte. Kanada war sehr sensibel und Träume können manchmal beängstigend real sein, also verstand er ihn recht gut. Doch irgendwie musste er dem Jungen erklären, dass es keinen Grund zur Sorge gab. Dazu jedoch musste er ihn erst einmal wieder beruhigen, was diesmal nicht so einfach war. Frankreich versuchte alle möglichen 'Scht'-Laute, Streicheleinheiten und sonstige Beruhigungsmaßnahmen durch, aber nichts funktionierte. Der Kleine weinte weiter. Hilfesuchend schaute Frankreich sich um, denn ihm fiel partout nichts mehr ein, um Kanada vom Schluchzen abzubringen. Nach, ihm unendlich vorkommenden, Sekunden streckte der Blonde die kleinen Ärmchen nach dem Großen aus. Dankbar lächelte dieser und nahm das Kind auf den Arm.
An Frankreichs Schulter ließ Kanada seinen Tränen freien Lauf, während der Blonde langsam begann im Garten umherzulaufen. Vorbei an der Couch, zu den Rosen, welche sanft im Wind mit den Köpfen nickten, und weiter zu dem kleinen Teich, an dem sich eine Bank befand. Dort setzte er sich hin und Kanada weinte weiter, ihn fest umklammernd, in sein Hemd. Abgesehen vom leisen Schluchzen des Kanadiers waren nur noch einige Grillen zu hören. Ein kleiner Glühwürmchenschwarm flog an den beiden vorbei in Richtung des seichten Gewässers, wo eine Libelle schon vor sich hin surrte. Deswegen liebte er die Nacht, sie war so friedlich und harmonisch. Leise gähnte er, auch für ihn war es langsam Zeit ins Bett zu gehen. Einige Sekunden später löste er sanft den Klammergriff des Kleinen und sah zu, wie sich dieser verschlafen die Augen rieb.
Gedankenverloren strich Frankreich ihm über den Kopf. "Kanada, mein Schatz, das wird niemals passieren, denn ich werde immer auf dich aufpassen, okay?" Er guckte den Jungen fragend an, der darauf eifrig nickte, bevor er fortfuhr: "Und jetzt bist du doch sicher müde." Vorsichtig stand er auf und trug Kanada in Richtung des Hauses. An dem Sofa vorbei durch die Terrassentür und die Treppe hinauf zu seinem Zimmer.
Behutsam legte er den Jungen in sein Bett und deckte ihn zu. Gerade als er aus dem Raum gehen wollte, vernahm er, wie sich Kanada bewegte. "Frankreich?", hörte er die schläfrige Stimme des Kleinen. "Oui?" "Ich hab dich lieb", sagte Kanada und gähnte. Frankreich lief noch einmal zu dem Bett, küsste ihn auf die Stirn und meinte: "Ich hab dich auch lieb, mon petit." Danach ging er langsam in den Flur und schloss leise hinter sich sie Tür. Auch er musste jetzt gähnen. Zeit, endlich ins Bett zu gehen.
Schnell lief er die Treppe herunter und holte sein Weinglas, um dann die Terrassentür zu schließen. Mit einem leisen Klicken fiel diese ins Schloss und er zog noch die Vorhänge zu. Anschließend schaffte er das leere Glas in die Küche und schlich die Treppe wieder hinauf. Oben, in seinem Zimmer, angekommen begann er sich auszuziehen. Mittlerweile war er so müde, dass er, als er endlich im Bett lag, fast augenblicklich weg döste. Bevor er aber endgültig einschlief, hörte er wieder das Tappsen und  kurz darauf bewegte sich die Matratze. Ein Lächeln huschte ihm übers Gesicht, als Kanada ins Bett gekrabbelt kam und sich an ihn kuschelte.



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Lilas Kapitel :D

Lily: Und endlich ist sie da! Unsere neue Partnerfanfiktion!
Nach unserer Story "The epic diary of Hetalia" wollten wir mal etwas anderes ausprobieren und was wäre da besser, als verzweifelte Eltern und ihre Kinderchen? Richtig: Nichts xD

Ich hoffe euch hat das erste Kapitel gefallen^^

Rückmeldungen un Ähnliches wären toll und ich weiß, dass Lila sich auch  riesig über Mordandrohungen freut xD

Liebe Grüße Lila und Lily =D
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