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Flüstern des Meeres...

von Whisp
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Shun Kazami
29.09.2012
09.10.2012
3
6.124
 
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3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
29.09.2012 2.117
 
Ankunft, Kennen lernen und ein Normaler unter einem Haufen von Verrückten


Noel: http://www.zerochan.net/241287

Als die Bahn endlich hielt, schnappte ich mir meinen dunkelblauen Rucksack und sah mich um. Wie erwartet, sie war noch nicht da. Warum sollte sie sich auch ändern? Ich meine, früher hatte sie mich auch Stunden lang warten lassen, also wird es hier wohl nicht anders sein. Ich gehe die Treppen runter und gehe Untergrund weiter, ehe ich wieder Treppen hoch gehe und zum Ausgang komme. Auf einmal kam mein Handyklingelton >Für Immer von Eisblume, jedoch nur die Melodie, ohne Text< und ich ging ran. „Hallo?“ „Hallo Noel, es tut mir Leid, ich bin gleich da, ich musste noch jemanden abholen, also bis gleich, ja? Hab dich lieb“ und ehe ich was sagen konnte, hatte Runo aufgelegt. „Sie ist immer noch wie früher...“ seufzte ich und ging durch die Türen des Ausgangs und stand davor wie bestellt und nicht abgeholt, was ich eigentlich auch bin. Die Stadt hatte sich nicht sonderlich verändert seid damals. Ach, wie ich die schönen Zeiten vermisse, so mit meiner netten Runo am Strand zu sein, oder einfach mal ins Kino, wir waren unzertrennlich, bis ich weg ziehen musste. Die Betonung liegt auf musste, sie weiß den Grund dafür, der Grund ist meine Muschelkette.


„Noel? Noel!“ ich drehe mich um und sehe schon wie sie auf mich zu rennt, ehe ich Sekunden später in ihren Armen bin und sie mich drückt als wäre ich im Krieg gewesen und lebend zurück gekommen. „Runo ich freue mich ja auch...dennoch brauche ich Luft zum Atmen“ meinte ich lächelnd, ehe sie mich loslässt. „Du hast dich übrigens nicht verändert“ sagte ich zu ihr. „Warum? Wie meinst du das?“ meinte sie fragend. „Na du lässt alles und jeden immer noch warten“ lachte ich leise. „Dich auch? Ich dachte das macht sie nur bei uns“ meinte ein braunhaariger Kerl, der mit einer kleinen Truppe zu uns kam und weil Runo bei seinem Anblick rot wird, nehme ich an, dass sie ihn sehr mag. „Also Leute, das ist Noel. Noel, das sind Dan, Alice, Julie, Marucho und Shun“ endete sie und ich nicke lächelnd, während ich von allen ein Hallo bekam. „Deshalb bist du zu spät?“ fragte ich währen diese nickt. „Ja ich dachte ich zeige dir heute mal meine freunde, die ich kennen gelernt habe als du weg warst. Aber du bleibst meine Aller Beste Freundin“ und damit wurde ich wieder halberdrückt, ehe ich Hilfe suchend zu den andern sah und Dan dann mal so freundlich war und sie von mir zu holen, oder zu reißen. Sie wollte protestieren, wurde aber ganz schnell ruhig als sie sah wer sie dann an der Hand hält. „Also ich wollte sie dir vorstellen und ja, wir können ja was zusammen machen? Was hältst du davon? Ich meine erst mal deine Sachen nach Hause bringen und dann was machen, also wenn du magst und ihr auch und – „ „Runo, Luft holen“ meinte ich sie unterbrechend, während wir schon längst auf dem Weg zu ihr waren. „Erzähl mal was du so gemacht hast?“ meinte sie grinsend. „Ich war in der Schule, war am Strand, wie immer eigentlich, aber das habe ich dir doch jeden Monat geschrieben“ meinte ich nur, worauf will sie hinaus? “Und deine Beziehung“ grinste sie worauf ich rot werde. Ja, ich hatte mich ein einen Kerl dort verliebt, Kairo, doch er hat mir einen klaren Korb gegeben, weshalb ich eigentlich nicht so gut auf das Thema anzusprechen bin. „Kaito, tja der hat...ist egal, wie sieht es bei dir aus?“ meint eich dann lächelnd, während sie mehr und mehr zu einer Tomate wurde. Den restlichen Weg lernt eich ihre freunde besser kennen und als wir meinen Rucksack bei ihr deponiert hatten, wollte sie in den park mit uns. „und warum?“ meinte ich nur. „Weil ich Dan im Bakugankampf schlagen werde“, na ja, wers glaubt wird selig, aber das spreche ich lieber nicht aus. „ich sage dir du besiegst mich nicht!“ meinte Dan. „Oh doch das tut sei!“ meinte Julie dazu, wohl auf Runos Seite.


„Dan wird euch beide besiegen“ das war dann wohl der kleine Marucho, der Dan unterstützen tut. Ich stehe abseits und warte, was Shun nun sagen wird, doch er seufzte nur. Bei näherem betrachten ziehen seine braunen Augen einen schon in einen schier endlosen Bann. Und diese wundervollen, langen schwarzen Haare, sie sind einfach perfekt für ihn und umschmiegen sein wundervolles Gesicht und seine Lippen, sie sind so...Noel was denkst du da! Ich schüttle leicht den Kopf und sehe weg. Warum steigt mir gerade jetzt die röte ins Gesicht? Warum? „Alles okay?“ seine leicht besorgte Stimme zwingt mich irgendwie, zu ihm zu sehen und zu lächeln, ehe ich nicke. „Sicher doch. Für wenn bist du?“ meinte ich neugierig. „Ich bin für keinen der Chaoten, wieso fragst du? Und du Noel?“ wie er meinen Namen aussprach, einfach himmlisch. „Noel?“ fragte er nach. „Was? Ähm...also eigentlich auf Runos Seite...“ meinte ich nur. „Klar, Mädchen halten zusammen“ meinte er leicht lachend. „Ich war noch gar nicht fertig du! Aber heute mal nicht, sie ist wirklich in diesen Typen verliebt hm?“ meint eich nur und er nickt. „Ja wir alle merken es, nur eben Dan nicht“ meinte er und ich lache kurz. „Die werden jetzt wieder so oft kämpfen bis sie tot umfallen, das wird wieder langweilig. Hast du lust etwas mit mir im Park rum zu laufen?“ meinte Shun und ich nicke, ehe wir gingen. „Sag mal, wo wohnst du eigentlich, Runo erzählt viel von dir und das du immer weit weg wohnst“ meinte er. Das sich ein Junge für interessiert, so was kenne ich gar nicht. „Ich bin früher jeden Tag mit Runo etwas unternehmen gegangen, bevor mein Vater an die Küstenregion versetzt wurde. Deshalb sehe ich Runo viel zu selten, das letzte Mal vor zwei Jahren. Ich würde ja gerne wieder her zeihen aber alleine darf ich es nicht“ meinte ich nur bedrückt. „Hm...“ gab er nur von sich. „Was erzählt Runo den so über mich?“ meinte ich neugierig als wir an einem kleinen Teich entlang laufen. „na ja, das du einnettes Mädchen bist, immer gute Noten hattest und das sie dich sehr vermisst, sie vermisst dich so sehr das wir es uns immer vorstellen können“ lachte er kurz auf. „tut mir leid wenn sie euch so damit nervt...aber sie hat ein gutes Herz und Osaka ist einfach zu weit entfernt“ meinte ich seufzend. „Ich weiß. Sie nervt damit schon etwas aber, man merkt, wie sehr sie dich mag. Außerdem muss sich Julie und Alice dann immer ihre Probleme mit Dan anhören, dafür wärst du dann gut, meinte sie“ und ich nicke. „Ja früher war ich ihre Seelsorge, egal was war, ich half ihr gerne und durch sie habe ich auch meine Liebe zu den Bakugans entdeckt“ meinte ich nur. „Du spielst?“ kam es verwundert von ihm, während ich nicke. „Komm raus Ocean“ und mein blaues Bakugan kam heraus. „Ich fand Ocean am Strand in Osaka, als ich dort zum ersten Mal war und meine Tante besuchte. Ocean war mir sofort sympathisch“ meinte ich nur während es lächelte. „Sympathisch? Heißt das, du kannst...“ „Ja damit reden. Ocean ist eigentlich eine Meeresgöttin, so sagte sie oder Ocean?“ meinte ich nur, während sie nickt. Sie fliegt auf Shun zu und sein Bakugan zeigt sich. „Ich wusste doch das da noch was ist“ meinte sie nur und fliegt zu mir zurück.


„Ocean, mach dir keine Sorgen, Shun ist nicht so einer wie der, der dich Missbrauchte und an dir herum experimentierte“ meinte ich und nehme sie schützend in beide Hände. „So was gibt es auch dort? Solche Leute die den Bakugans wehtun?“ fragte er während ich nicke. „Ich weiß nicht ob es stimmt aber so wie es Ocean erzählt muss es wahr sein. Er hat sie auseinander gebaut und falsch wieder zusammen gefügt, ich habe sie dann wieder normal gemacht und seit dem weicht sie nicht von meiner Seite“ meinte ich lächelnd. Und zur Überzeugung knuddelt sie sich an meine Wange. Noch lange gingen wir durch den Park, die andern hatten wir halbwegs vergessen, so interessant war es für mich, mit ihm zu reden, was er werden will, seine Träume, über sein Ninjaleben, was mich besonders interessierte. Vieles erzählte er und auch ich erzählte einiges. Wir lachten zusammen und ehe wir uns versahen war es dunkel geworden. „Hey du da! Bist du nicht einer der Schicksalspieler!?“ ich drehe mich zusammen mit Shun um, da steht einer. „Warum? Wer will das wissen“ auf einmal ist seine Stimme so kalt, so monoton. „Lass uns kämpfen und wer gewinnt bekommt die Kleine dahinten“ damit deutet er auf mich. „Wer bist du überhaupt!“ sagen Shun und ich wie aus einem Mund. „Akio, und du meine Schöne?“ meinte er grinsend. „Das geht dich nichts an wie sie heißt. Du hast ja wohl mich herausgefordert, also solltest du dich nur mir widmen sonst landest du ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen!“ meinte Shun leicht wütend. „Wir sollten wirklich anfangen. Je eher ich gewinne, desto eher kann ich meine zukünftige Freundin mit nach Hause nehmen was Süße?“ und damit ging Shun auf seine Position, an seinem Gang merke ich, das er sauer war. Der Kampf an sich war eigentlich schnell vorbei. Ehe ich auch nur die Zeit hätte stoppen können, waren etwa 5 oder weniger Minuten vorbei und der Kerl fiel um. Shun sieht ihn nur kurz an ehe er sich zu mir dreht und mir ein warmes lächeln schenkt, das ich nur zu gerne erwidere. Danach gingen wir zurück und ich sah schon von weitem, das die andern alle schon da waren. Und kaum das wir da waren, grinste Runo immer breiter, ich hatte schon Angst, ihr Gesicht zerreißt. „Wer hat gewonnen?“ und mit meiner Frage war sie wieder am schmollen, was wohl heißt das Dan gewonnen hat. „Ich hab ihn gewinnen lassen mehr nicht“ schmollt sie worauf ich leise kichere. „Na ja, mal was ganz anders. Wo wart ihr beiden den?“ grinste Julie und ich merke wie ich wieder rot werde, auch Shun räusperte sich und scheint keine Antwort zu haben. „Er...hat mir den Park gezeigt und mir geholfen bei so einem Typ, mehr nicht, aber ich danke ihm dafür“ meinte ich nur und er lächelt leicht, aber so, das ich es nur sehn könnte. „Okay. Also ich dachte, weil du doch nur dieses Wochenende da bist, könnten wir eine Party machen, bei mir!“ meinte Runo und Julie war sofort Feuer und Flamme.


„Wenn ihr das unbedingt wollt hab ich nichts dagegen“ meinte ich mich ergebend. Darauf stoßen beide einen Jubelschrei aus der eher einem Tarzanschrei ähnelt. „Die Jungs machen auch mit und morgen kommt auch Ace, er will uns seine Freundin vorstellen“ meinte Julie total aufgekratzt. Tja, dann lerne ich morgen wohl noch einen kennen, oder zwei? Oder noch mehr? Egal, wen Runo auch immer mag, ich werde sie auch irgendwie mögen. Wir gehen wieder aus dem Park und unterwegs verabschiedet sich Julie und Marucho, die andern kommen noch mit und um ehrlich zu sein, das Shun mit kommt, freut mich am meisten. „So da sind wir wieder. Dan so weit hättet ihr uns nicht bringen müssen!“ meinte Runo dann patzig zu ihm. Innerlich schlage ich mir die Hand gegen die Stirn, merk sie nicht dass er nur will dass sie ihn Sicherheit ist? Das sie sicher nach Hause kommt? Aber, warum ist Shun dann noch da? Meinte er etwa dasselbe mit mir?! „Ähm...danke fürs herbringen und bis morgen Jungs“ meint eich lächelnd und ziehe Runo mit, ehe sie es sich ganz mit ihm versaut. Kaumist die Haustür zu heult sie los. „Runo was ist den?“ frage ich beruhigend. „ich werde es nie schaffen und so was wie mich will Dan nie haben Noel!“ meinte sie und weint weiter. „Runo, wie wäre es, wenn wir uns morgen beide super schick machen und die Jungs damit umhauen? Dann wird Dan auch nicht mehr die Augen von dir lassen können, vertrau mir einfach. Hab ich dich je enttäuscht?“ meinte ich und sie steht mit meiner Hilfe wieder vom Boden auf, auf den sie sich gesetzt hatte um zu weinen. „Ja hast du, du hast mal gesagt der Mond wäre aus Käse!“ meinte sie lachend. “Da war ich 5! 5 Jahre alt!“ meint eich leicht sauer, dann lachte ich aber auch mit ihr. Zusammen aßen wir noch etwas und machten uns dann Bett fertig. „Nacht Runo, schlaf gut“ meinte ich nur noch ehe sie mir das gleiche wünscht und wir in unsern Zimmer verschwinden. Ich kuschelte mich in meine weiche Decke und der Mond strahlt auf mich herunter. Doch einer ging mir die ganze Nacht nicht aus dem Kopf und das war Shun.
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