Ein Gedicht über Janos Audron

GedichtPoesie / P12
27.09.2012
27.09.2012
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Des Mondes Schein erhellt ganz sacht
die schwarzen Schwingen in der Nacht,
von Menschen Tag für Tag gequält,
er trägt die Last, die er gewählt.
Schwer wie Blei sein gold'nes Herz
erträgt er jenen Seelenschmerz.
Nach Jahrtausenden Einsamkeit
vergaß er langsam auch die Zeit.
Ein Weiser ist er in der Welt,
der hellste Stern am Himmelszelt.
Seine Augen, wunderschön,
sie haben schon so viel geseh'n,
sein Antlitz einem Engel gleich,
die schwarzen Schwingen glänzen weich.
Um das heil'ge Schwert zu bewachen
vergaß er zu leben, vergaß er zu lachen
und wartet bis heute auf jenen Moment
in dem er den Held der Vampire erkennt.