Widerstand der magischen Völker

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 Slash
Regulus Arcturus Black Severus Snape
26.09.2012
19.05.2013
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Widerstand der magischen Völker
Prolog
13 Jahre nach dem Sieg über „Lord Voldemort“


Jetzt waren es schon 13 Jahre her seit der Krieg entschieden war. 13 Jahre seitdem Schwarzmagier und magische Wesen in England verfolgt, versklavt und getötet werden. 13 Jahre seitdem der ach so böse Tom Riddle von niemand anderem als Harry Potter besiegt und dieser danach von Albus Dumbeldore aus dem Weg geräumt wurde, da ging Groß Britannien so richtig den Bach runter. Seitdem der Alte „Heilige“ wie er jetzt immer genannt werden soll die Zaubererwelt regierte. Doch eine kleine Gruppe hatte sich aus den restlichen Anhängern Tom´s materialisiert und kämpfte gegen diese Ungerechtigkeit an.

Zu ihnen sind schon viele magische Wesen gestoßen. Die
Meisten dadurch das ihre Heimaten zerstört wurden oder einige Familienangehörige nach Azkaban gesteckt wurden. Ihr Anführer war der Kronregent der Vampire und der Sohn von Tom. Er war auch einer seiner „Untergebenen“ gewesen. Einer seiner engsten Mitstreiter. Severus Snape war sein Name. Er hatte gleich nach sein Dad´s Tod alle mitgenommen von ihren Mitstreitern und in sein Manor gebracht.

Jetzt waren sehr viele Waisen in dem versteckten Manor im Wald von Wales.

Es war durch viele Schutzschilde und Banne geschützt. Sehr viele. So um die Tausend Stück. Dann noch versteckte Fallen, welche nur bei Feinden reagierten. So war es auch nicht aufspürbar. Zum Glück für die Bewohner sonst wäre keiner der ihren hier sicher. Dieses Haus war auch schon über 2000 Jahre alt. Es war der Sitz der obersten Vampirfamilie. Seine Großmutter war schon vor Jahren verstorben und da war sein Großvater nach Deutschland ausgewandert und war da Zaubereiminister geworden. Er wollte seinen Enkel mitnehmen, aber dieser hatte strickt abgelehnt.

Er wollte seinem Vater gegen Dumbeldore helfen. So hatte sein Großvater ihm das Haus überlassen, damit er in Sicherheit sein konnte, wenn es brenzlig wird. Dieses  Haus hatte er jetzt zum Stützpunkt der Rebellen umfunktioniert und zur Ausbildung und Beherbergung der Waisen und Verfolgten. Er wollte die Kinder nicht zu Kampfmaschinen machen. Er wollte nur, dass sie sich verteidigen konnten falls sie angefallen werden.  

Er stand in der Bibliothek und sah aus dem Fenster und hinaus in den verschneiten Garten. Dort spielten alle Waisenkinder, Kinder seiner Leute und seine eigene Tochter. Er wollte nicht, dass den Kindern etwas geschah. Eine Strähne seines schwarzen Haares fiel in sein Gesicht und er strich sie elegant weg. Er rieb sich die müden Augen.

Seit nun mehr 13 Jahren hatte er nicht mehr ordentlich schlafen können und seit drei Jahren, seit ihn Altair verlassen hatte und ihm die Schuld an dem ganzen gab, seit dem vergrub er sich fast nur noch in Arbeit. Außer wenn er mit Lucy etwas unternahm, dann war für kurze Zeit wieder dieses Strahlen in seinen Augen, aber dies war auch selten. Er konnte auch nie diesen traurigen Blick ertragen, wenn er keine Zeit für sie hatte, dann ließ er immer alles stehen und liegen und redete ruhig auf sie ein. Er wusste er tat ihr weh, wenn er sie fast nur zurückwies. Aber, was sollte er machen? Sein Herz war zerrissen. Gepeinigt von dem Schmerz über den Verlust seines Vater´s, gequält über Altair´s Worte und zerrissen über den Wunsch seinem Kind jedes Leid zu ersparen und das er der Verursacher dieses Leides war und dieser ganze andere Schmerz trieb ihm Tränen in die Augen. Er schloss die Augen und atmete tief durch, bevor er sich umdrehte und in eine muskulöse, warme Brust lief. Zwei starke Arme legten sich um seine schmale Taille.

„Es wird sicher bald wieder besser. Es ist nicht deine Schuld, was passiert ist.

Ein Zauber lag auf dir. Du konntest dem Jungen nicht warnen. Nicht mal durch eine Erinnerung.“, sagte sein Gegenüber mit einer beruhigenden Stimme.

„Meinetwegen! Bloß weil ich den Alten nicht töten konnte wurde Dad...Tom umgebracht. Es ist meine Schuld.“ Severus löste sich aus der Umarmung und sah sein Gegenüber emotionslos an. „Regulus, bitte! Ich... es tut mir leid! Altair hat auch gesagt, dass es meine Schuld sei. Er hatte Lucy und mich verlassen, weil es die Wahrheit ist. Irgendwann wird sie mich genauso hassen und ihr alle auch.“ , sagte der Ältere monoton und ging in sein Arbeitszimmer.

Regulus sah ihm traurig nach. Er hatte die Verzweiflung aus den Worten herausgehört. Auch wenn die Stimme ihres Anführer´s noch so emotionslos war. Obwohl die Beiden schon seit Ewigkeiten befreundet waren, sprach Sev auch mit ihm nicht über seine Gefühle.  Das eben war die erste Private Unterhaltung, welche sie seit Jahren nicht mehr geführt hatten. Das letzte war es kurz nach Severus Streit mit Altair und der Vampir-Dämon war an diesem Tag tiefer in sein Loch gefallen.

Wie er erst aussah!? Er muss seit damals nicht mehr geschlafen haben. Altair ist ja auch nur bei ihm geblieben, damit er jemanden zum Vögeln hat. Armer Sev und er hatte es auch nie gemerkt. Er muss zur Ruhe kommen, aber solange es den Alten gibt und nicht alles geklärt ist wird er es nicht. Er überarbeitet sich total. Irgendwie muss ich   ihn davon überzeugen, das Tom´s Tod nicht seine Schuld ist. Das er sich nicht mehr würdig sieht ihn „Dad“ zu nennen ist auch ein sehr schlechtes Zeichen. Er ist schon total kaputt. Nur der Widerstand hält ihn noch. Dachte Reg deprimiert.

Severus saß an seinem Schreibtisch, über einen Berg Pergamente gebeugt und füllte diese in einem Tempo aus, welches sich die Reporter vom Tagespropheten nur wünschen konnten und das per Hand. Es waren Papiere vom deutschen Zaubereiminister, wo sie auch immer alles notwendige, was man zum Überleben brauchte herbekamen. Die Eltern von seinem Dad waren vor dessen Tod ins Koma gefallen.

Sein Großvater wunderte sich aber auch immer wieder, wie schnell sein Enkel immer mit den Papieren war. Ein Plopp, welches aus dem Tor kam riss ihn aus seinen Gedanken. Severus zog sich seinen schwarzen Mantel mit silbernen, blutroten und grünen Schlangen, welche sich übereinander schlängelten, an den Seiten und auf der Brust prangte eine blutrote Rose, das Symbol der Vampirkönige, an. Die Schuhe waren ebenfalls so gemustert. Er setzte sich noch eine silberne Maske auf, damit er nicht sofort erkannt wird und ging zum Tor. Der japanische Garten lag hinter dem Haus, weswegen ihm keiner nachsah. Gleich als er beim Tor ankam öffnete er dieses und sein Großvater trat ein.

„Was machst du denn hier?“, fragte der Jüngere matt.

„Na meinen Enkel besuchen und schauen wie es ihm geht. Außerdem habe ich Informationen für dich.“, sagte der Ältere ernst und musterte seinen Enkel, welcher die Maske abnahm.

Die Augen des Jüngeren waren rot umrandet, die Haut schon fast grau, die Wangen eingefallen und die Lippen spröde.

„Hast du immer noch kein Blut zu dir genommen?“, fragte sein Großvater vorwurfsvoll.

„Wir haben kaum noch was da. Es reicht gerade mal noch eineeinen Monat.

Die meisten Vampire hier sind Kinder. Sie brauchen es dringender als ich. Ich halte es schon noch durch.“, sagte der junge Vampir emotionslos.

„Du bist selbst noch ein Kind. Das scheinst du immer wieder zu vergessen.“, sagte der Ältere.

Severus schüttelte den Kopf.

„Ich konnte nie ein Kind sein. Das will ich Lucy ersparen.“, sagte er nur monoton.

„Ich kann dich ja verstehen, aber mach dich selbst nicht kaputt.“, sagte der Ältere ernst.

„Dafür ist es schon zu spät. Meine Seele ist schon zerstört worden als ich noch ein Kleinkind war.“, sagte der künftige Vampirkönig und ging.

Der Ältere folgte seinem Enkel und gingen in dessen Büro. Der Jüngere setzte sich hinter dem Stuhl am Schreibtisch und bat sein Gegenüber sich zu setzen.

„Also, was gibt es?“, fragte Severus ohne Umschweife.

„Dumbeldore war bei uns in Deutschland gewesen. Er wollte, dass alle Minister seinen Gesetzen folgen. Er hat auch versucht diesen Standort herauszufinden. Aber wir konnten ihn abwimmeln. Er hat versucht den Muggelminister zu töten.“, sagte der jetzige König der Vampire ernst.

„Er wollte Alex töten?“, fragte Sev leise. „Jetzt hat er wohl ganz Deutschland gegen sich. Uns sowieso schon. Alex ist ein Freund von mir. Denn er war einer derjenigen, der mich vor dem „Monster“ verteidigt hat als wir in Deutschland wohnten.“

„Dumbeldore wird ihm nichts mehr tun können. Er hat jetzt Dauerverbot in Deutschland und wenn er da auftaucht, dann wird er sofort eingeschlossen und vor Gericht gestellt.“, entgegnete Anorn.

„Ich weiß. Geht es denn Anne und Rika gut?“, fragte der junge Vampir besorgt.

„Anne geht es gut, aber Rika hat es erwischt. Er hat sie getötet.“, sagte der Ältere.

Severus stand auf und ging an ein Regal, wo ein Bild stand und nahm dieses in die Hand. Kurz blieb er stehen und sah es sich an. Dann wandte er sich um und gab es seinem Großvater.

„Kannst du das Anne geben? Und das hier auch?“ Er gab Anorn das Bild und einen Brief. „Ich wäre froh, wenn sie nicht böse auf mich ist.“, sagte der Kronregent aufrichtig.

„Das werde ich.“, sagte der Ältere. „Ich lass dich aber solange nicht allein, bis du Blut zu dir genommen hast. Du brichst ja bald zusammen. Du weißt was passiert, wenn du zusammenbrichst?“

„Ja, das weiß ich. Das werde ich sicher nicht zulassen. Nach dem Abendbrot, aber nicht von hier und nicht von dir.“, sagte der Jungvampir emotionslos.

„Wie willst du dann was zu dir nehmen, denn ich kenne dich. Du willst niemanden etwas tun und dann verletzt du dich nur selber und du weißt wie schlecht es einem Vampir geht, wenn er nur sein eigenes Blut trinkt.“; sagte Anorn ernst.

„Das weiß ich, aber es geht nicht anders.“, sagte der Jüngere und verließ als erster das Zimmer.
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