Blaue Schmetterlinge sterben schneller

GeschichteAllgemein / P12
25.09.2012
01.10.2012
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Ich nahm meinen Spiegel aus der Tasche. Ich öffnete ihn und sah,dass das Glas hatte einen kleinen Riss. Ich legte meine Hand auf das kalte Glas und dachte. Al? keine Antwort. Al, ich brauch deine Hilfe.
Etwas rührte sich. Und dann war er wach, und zwar auf einen Schlag.
Ich begann zu Niesen, und spürte wie ich von ihm durch die Linie gezogen wurde.
erschrocken sah cih zu Ivy udn Jenks, doch die konnten auch nichts tun. Al, hör auf,dachte ich. Ich will nicht rüber, lass das verdammt noch mal.Doch das schien ihn nicht zu interessieren, und bevor ich etwas tun konnte stand ich in seiner Küche.
"Al, was sollte das? ich hab doch gesagt-"
Ich stoppte. Er stand am Herd, und rührte etwas in einem großem Topf an.
normalerweise machte er sich wenigstens die Mühe sich zu mir umzudrehen.
"Hörst du mir überhaupt zu? Ich mach keine Witze"
"Glaubst du das weiß ich nicht? Das ist kein Witz, hier trink das" er hielt mir einen alten Becher mit einer dampfenden Flüssigkeit hin.
"Was? Nein!" sagte ich. Er schaute mich aus seinen roten Augen wütend an.
Er kam einen Schritt näher, und klemmte mich zwischen sich und dem Küchentresen ein.
"Hör mir mal zu, mein liebes Krätzi-Hexi." sagte er. Ich lehnte mich nach hinten, und er stellte den Becher neben mir ab.
"Das da ist ein Fluch, er wird deine Aura zumindest vor den schwächeren von ihnen verbergen. Du kannst froh sein, das ich dich nicht einfach austausche, immerhin bist du Schuld, das ich nicht einmal mehr meine Bibliothek habe.  Also wirst du dich jetzt nicht so dämlich verhalten wie sonst, sondern genau das tun was ich sage" meinte er.
Meine Augen wurden groß. Ich hatte Al schon in jeder Menge Situationen erlebt, aber so hatte ich ihn noch nie sprechen hören, und das machte mir angst.
"Al, was ist los?"
" Jemand hat herrausgefunden, dass du ein Loch ins Jenseits gerissen hast. Man hat ein Kopfgeld auf dich ausgesetzt, mit dem man halb New York kaufen kann. Und jetzt trink"
Ich schluckte hart. Das war schlecht.
Zur Hölle und zurück, das war mehr als nur schlecht. Ich nahm den Becher, und trank alles mit einem Schluck aus. Ich schauderte als mir das bittere getränk den Rachen hinuntelief.
Meine Fingerspitzen begannen zu kribbeln und ich schaute auf.
Dann war alles wieder in ordnung.
Ich stützte mich noch einen Moment an der Theke ab, dann ging ich mit wackligen Schritten zu Al. Er hatte mir den Rücken zugedreht, und suchte etwas in seinem Bücherregal.
"Al" sagte ich.
"Al, ich muss zurück, bitte. Ich-Ich muss mit Ivy reden. Und mit Jenks."
Ihnen würde etwas einfallen. Da war ich mir sicher.
"wenn du mir nicht hilfst, dann spring ich eben alleine zurück" blaffte ich.
Er lachte auf."Das will ich sehen, Kretzi-Hexi. Abgesehen davon, würdest du, sobald du eine Linia auf dieser Seite anzapfst sofort alle Dämonen auf dich Hexen"
Ich wollte gerade antworten, das ich es auf jeden Fall versuchen würde, wenn er mir nicht helfen will, doch das schien gar nicht nötig zu sein.
Ich verspürte ein vertrautes Jucken in der Nase.
Al drehte sich mit großen Augen zu mir um, und versuchte nach mir zu greifen, doch ich wurde bereits durch die Linie gezogen und er griff ins leere.
Im nächsten Augenblick, landete ich wirklich unsanft auf dem Hintern. Ich schaute mich erstaunt um. Ich war in meiner Kirche. Aber ich war nicht alleine. Um mich herrum standen etwa 10 Mitglieder der I.S. Sie alle hatten ihre Waffen auf mich gerichtet, und waren bereit jeder Zeit zu schießen.
Ich stand mitten in einem Schutzkreis.
"Was zum Teufel ,soll das?" fragte ich wütend.
Ein paar Meter hinter ihnen sah ich Ivy, man hatte ihr die Hände auf den Rücken gebunden, und zwei beamte hielten sie am Boden, während sie sie anfauchte.
"Lasst sie los" verlangte ich und stand auf.
"Rachel Mariana Morgan, sie werden des Hochverrats angeklagt. Ausserdem der Entführung von Trent Kalmack und dem Mord an 15 Wachmännern."
sagte einer von ihnen. Ich kannte ihn, er arbeitete bei der I.S. Er musste so um die 40 sein, und grinste vor sich hin.
Verdammtes Schwein.
"Wollt ihr mich verarschen? Was hätte ich denn bitte davon, wenn ich verlangen würde das ihr mich ausliefert?"
schrie ich sie an. Ich trat so nah an den Rand des Schutzkreises wie ich konnte.
"Alles was sie sagen kann, und wird vor Gericht gegen sie verwendet werden" sagte er, immer noch grinsend.
Ich spuckte ihm vor die Füße.
"Ihr wagt es mich zu beschwören, als wäre ich ein dreckiger Dämon?"
"Sie sind ein Dämon Ms. Morgan"
Er sagte noch etwas anderes, doch ich hörte ihm nicht mehr zu.
Jenks stand oben, auf einem Balken, und schaute unf uns runter. Er nickte mir zu.
Ich richtete meinen Blick wieder auf den Agenten der vor mir stand.
Fell. Ronald Fell war sein Name.
"Das wollten sie schon oft machen habe ich nicht recht, Mr. Fell? Jedes mal wenn ich verdächtigt wurde , sah ich sie mit ihrem breiten Grinsen. "
Sein Lächeln verrückte ein Stück, als ich seinen Namen sagte, doch er bekam sich schnell wieder unter Kontrolle.
"Und jetzt denken Sie- Nein, nicht nur Sie. Ihr alle" ich trat einen Schritt zurück und breitete die Arme aus.
"ihr denkt ihr könntet mich einsperren, für ein Verbrechen das ich nicht begangen habe, nur um es leichter zu haben, nicht wahr?"
Ich sah wie einige jüngere sich unwohl umschauten.
"Ms. Morgan, ich mache Sie darauf aufmerksam, das sie in einem Bannkreis stehen, umgeben von 11 Mitarbeitern der I.S. während draußen noch 10 weitere stehen.Und Sie sind alleine"
Zugegeben, das sah wirklich schlecht für mich aus.
Ich zwang mich ruhig weiter zu atmen.
Sie sollten nicht merken das mir das ganze  doch eine scheißen Angst machte.
Ivy, hatte sich inzwischen beruhigt, auch wenn sie die Kiefer noch immer zusammengepresst hatte. Sie hatte Jenks entdeckte.
"Falsch." sagte ich. Fell sah mich verwundert an.
"Ich bin nicht alleine"
Jenks flog zu uns nach unten. In einer Wolke aus roten Staub, zischte er an ihnen vorbei, und verwischte mit einem Flügel die weiße Magnetkreide mit der der Bannkreis gezeichnet war.
Sie merkten erst was los wa als es schon zu spät war.
Ich duckte mich, und lief in die Küche. Aus einer Schublade zog ich meine Splat Gun.
Ein schuss schlug etwa 5 cm neben meinem rechten Ohr in die Wand ein udn wirbelte Staub auf. Ich ließ mich zu Boden fallen.
Scheiße. Ich hatte schon erwartet, das sie so etwas irgendeinmal machen würden, doch cih war trotzdem schockiert, das sie es wagten so etwas mit mir zu machen.
Ja ich war ein Dämon, und ja Dämonen waren meistens böse aber Dreck nochmal sie konnten so was nicht tun.
Mein Spiegel, fiel mir ein.
Ich hatte ihn noch in der Hosentasche.
Ich krabbelte um Die Kücheninsel herrum, und beschoss den Mann, der in der Tür stand. es war nur ein leichter Fluch, er wachte zwar später mit leichten Kopfschmerzen auf, doch das würde er schon aushalten.
Ich lief an ihm vorbei aus der Tür.
Ivy wehrte sich gerade gegen 3 von ihnen, die versuchten die wieder zu Boden zu ringen, doch ich sah schon das sie keine Chance hatte.
Jenks dagegen flog herrum, und stach sie in die seite, in den Arm oder ins Bein.
Ich holte schnell meinen kleinen Spiegel raus, und legte die Finger drauf.
Al.Hilfe. Schnell. dachte ich. Ich wusste nicht ob er mich gehört hatte, aber mehr konnte ich im Augenblick nicht tun. Ich steckte den Spiegel zurück, und versteckte meine Splat Gun hinten in meinem Hosenbund.
"Glauben Sie wirklich sie würden so einach davonkommen?" fragte Ronald Fell.
Er stand hinter mir, die Hände gspielt lässig in den Hosentaschen und eine Zigarette im Mund. Hinter ihm stapelten sich Kisten mit alten, leichtentzündlichen Zauberutensilien die ich nicht mehr gebrauchen konnte und die ich eigentlich vorhatte wegzuschmießen. Es war mir einfach zu riskant solche hochexplosiven Sachen im Haus zu haben, vor allem wenn man an den haufen Pixies dachte , die hier immer langflogen.
Ronald hob einen Arm, und richtete seine Pistole auf mich.
Als er den Abzug betätigte, sprang ich Seite, doch die Kugel traf mich trotzdem und riss meine Schulter schmerzaft nach hinten.
Ich landete auf allen vieren.
Ich schaute mich um, doch er hatte recht. Ivy und Jenks konnten nicht viel ausrichten. Er trat mir in die Seite, dann noch einmal, und noch einmal, bis ich gekrümmt am Boden lag und Blut auf den Kircheboden spukte.
Er ging vor mir in die Hocke, und nahm sein Kinn in seine Hand.
"Denken Sie immer noch Sie hätten eine Chance?" fragte er arrogant.
Ich antwortete nicht.
Er stand auf, und richtete seine Waffe erneut auf mich.
"Sie dürfen mich nicht erschießen" sagte ich und schmeckte Blut in meinem Mund.
"Ohh, ich hab gar nicht vor dich zu erschießen. Du musst zwar leben, aber das heißt nicht,das du noch in einem Stück sein musst. Ich könnte dir in die andere Schulter schießen, oder ins KNie. Was wäre dir lieber?"
Ich reagierte schneller als er, ich zog an einer Linie und warf einen Fluch auf ihn. Er ging sofort zu Boden und ich erkannte zu spät, das der Fluch den ich benutzt hatte tödlich war. Er fiel, die Augen weit geöffnet.
Seine Zigarette fiel ihm aus dem Mund, und landete auf einer der Kisten.
Ich drehte mich um und schrie.
"Runter" Dann hörte ich schon den Knall, und die Welt ging in ein flammendes Inferno auf.

Ich hustete, und spuckte aus was auch immer ich im Mund hatte. Ich öffnete die Augen. Ich sah meine Kirche, sie brannte und Ruß und Rauch vernebelten mir die Sicht. In meinen Ohren war ein Piepen zu hören. Ich versuchte meinen Kopf zu drehen, aber ich war zu schwach. Mein gesammter Körper tat weh, udn vor meinen Augen tanzten kleine Punkte.
Ich hörte Schritte. Jemand kam auf mich zu. Ich konnte nicht mehr erkennen als eine schattenhafte Silouhette.
Ein Fuß erschien vor meinem Gesicht, und verbröselte ein verkohltes Stück Holz.
Ich wurde hochgehoben, doch bevor ich etwas anderes tun konnte, wurde ich ohnmächtig.
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