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Mind Cure

von Da-chin96
KurzgeschichteRomanze / P18
Honoka Yukishiro Nagisa Misumi
24.09.2012
10.01.2013
3
2.658
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24.09.2012 1.392
 
Der Tag begann ganz normal, ohne jegliche Anzeichen auf etwas ungewöhnliches oder gar merkwürdiges. Die Vögel waren mal wieder schon um 5 Uhr morgens auf und schrien sich ohne Hemmungen mit ihren quitschigen Stimmen gegenseitig an. Die Augenringe unter meinen Augen waren so riesig, wie Untersetzer und meine Haare hätten als Fangnetz verwendet werden können. Ungefähr nach 3 Stunden Schlaf und 9 weitere Stunden stillen Liegens zerrte an meinen Kräften und Lust aufzustehen war auch nicht vorhanden. Doch der Wecker entschied anders, also schwang ich meine Beine über die Bettkante und schlurfte ins Bad. Als ich mein länger gewordenes, orangenes Haar aus der Stirn strich, zeichnete sich eine große Sorgenfalte ab und verunstaltete das eigentlich hübsche Gesicht. Ganze 3 Jahre waren vergangen, seit Honoka und ich gegen die Mächte der Dozukuzone gekämpft hatten. Ich war nun 18 und dank meines fehlenden Könnens  und  Verständnis im Schulstoff wiederholte ich die Oberstufe der Highschool. Im Gegensatz zu mir hatte meine Beste Freundin die Schule mit Bravour 2 Jahre früher abgeschlossen und studierte jetzt Mathematik, sowie Physik. Wie lange hatte ich die ehemalige Cure White nicht gesehen? Ach wie sehr ich sie vermisste. Ich konnte noch genau ihre langen Haare vor mir sehen, wie es im Wind wehten und ihr zartes Gesicht umspielte. Ihre klugen, blauen Augen schauten mich an und sagte immer und immer wieder:“Wir sind die Besten Freundinnen.“

Beste Freundinnen was? Die erste Zeit über hatten wir noch Kontakt, doch dann allmählich verloren wir uns und entfernen uns von einander. Wie sehr ich mir wünschte wieder bei ihr zu sein.  Aber die   5 Stunden Autofahrt zu ihr war zu lang und Zeit war auch nicht vorhanden, also gingen wir langsam, aber sicher unsere eigene Wege.  Nach einer Gesichtswäsche und Zähneputzen, zog ich mir meine Schuluniform an und tapste in die Küche. Merkwürdiger Weise war niemand mehr zuhause, den Grund dafür fand ich ich schnell heraus, denn es war schon halb Neun und ich war natürlich schon viel zu spät dran. Hastig nach ich mir ein Toast, das abgepackte Essen meiner Ma und stürmte raus. Beinahe wäre ich vor den Zug gesprungen, nur um ihn noch zu erwischen, war dann allerdings doch erleichtert es nicht tun zu müssen, dank dem freundlichen Bahnfahrer. Es war so gedrängt voll im Bus, dass zwischen mir und einem völlig Fremden gerade mal eine Handbreite Platz vorhanden war. Das Gefühl des Atem von dem Mann hinter mir, stellte meine Nackenhaaren auf und heilfroh endlich angekommen zu sein, schob ich mich zum Ausgang und quetschte mich durch die schließende Türen. Eine Sekunde nicht aufgepasst, schwuppdiwupp war das Unglück passiert. Zwar hatte ich es erfolgreich hinaus geschafft, doch meine Schultasche hing noch unheilvoll zwischen den Bahntüren. Ich zog an ihr, doch es bewegte sich nichts – naja außer der Zug -. Voller Panik rannte ich neben ihn her und  zerrte am Träger. Auf einmal machte es ein reißendes Geräusch, die Tasche kam mir entgegen, knallte gegen meinen Kopf und überschüttete mich mit seinem Wissen – also mit all meinen Büchern. Zuerst saß ich benommen da und rieb mir den Schädel, als Stimmen hinter mir tuschelten oder lachten. Natürlich war ich nicht die einzige, die spät dran war, die Jungs aus meinem Jahrgang (allesamt Idioten) lachten mich aus, nur einer hockte sich hin und half mir meine Bücher aufzuheben. Kimata war genauso wie ich sitzengeblieben und der einzige - mit mir natürlich - der noch aus meinem alten Jahrgang übriggeblieben war. Auch er hatte kaum noch Kontakt mit seinen früheren Freunden, selbst seinem Besten. Es war lange her, dass ich meinen letzten Schwarm Fujipi gesehen hatte, fast solange wie mit Honoka. Nur manchmal dachte ich darüber nach, was er heute machte oder wo er lebte.

„Misumi-san? Alles Ok?“, erklang die Stimmte von meinem Helfer und ich schreckte aus Gedanken.
„Ah sorry. Klar!“, brabbelte ich schnell und stand rasch auf. Mit der Hälfte meiner Bücher unterm Arm und dem Rest in der zerstörten Tasche. Der schnelle Blick auf die Uhr sagte alles, denn in 5 Minuten würde der Unterricht beginnen.
„Oh Nein! Verdammt!“, schrie ich auf und machte mich daran los zu rennen, was beinahe erneut zu einem Fall führte. Kimata grinste blöd und folgte mir ohne außer Atem zu kommen.
Verdammter Angeber! Nur weil er immer noch im Fußballteam unser Schule trainierte musste er nicht so herablassenden neben mir her joggen, während ich mir die Seele aus dem Leib rannte.
Letztendlich kamen wir nur knappe 15 Minuten zu spät. Dafür lies mich mein Lehrer den ganzen Schultag in allen Pausen den Klassenraum putzen. Was für ein knickriger alter Sack er doch war. Mit seiner dicken Brille und der merkwürdig karierten Shorts könnte er glatt einer Verkleidungskiste entsprungen sein. In solchen Momenten vermisste ich Yoshimi-sensei. Sie hätte das mit einem Lächeln abgesegnet und nicht so einen Terz draus gemacht.
Nach dem, meiner Meinung nach, viel zu langem Unterricht ( Boah ich hasse Mathe!!) tat ich dann etwas was mir Spaß machte. Lackross. Meine einzige große Leidenschaft, neben Essen und Schlafen natürlich. Viele meiner Freundinnen beneideten mich dafür, denn ich konnte essen so viel ich wollte, dicker wurde ich nicht. Sorgen um mein Gewicht hatte ich mir nie gemacht, komisch das andere machten. Das Training war anstrengend und verausgabend, doch es machte mir riesigen Spaß und die warme Dusche hinterher war eine Wohltat.
Völlig ahnungslos duschte ich vor mich hin, als zwei Hände mich von hinten packten und meine Brüste leicht pressten. Ich lief scharlachrot an und jappste nach Luft:“Was zum?“
Hinter mir grinste mich meine Freundin Rina frech an und strich mit ihrer Hand  meinen Bauch hinab bis kurz unter meinen Nabel:“Bist du schüchtern?“ Jetzt grinste ich, denn das Spielchen konnte man auch zu zweit spielen. Blitzschnell drehte ich mich um umarmte sie und fuhr mit einem Finger ihren Rücken entlang. Mein heißer Atem hauchte ihren Nacken und kleine Häarchen stellten sich auf. Mein Finger glitt bis kurz über ihrem Hintern in Hüfthöhe und ich piekte sie leicht in eine kleine Kuhle, worauf meine Freundin ein Hohlkreuz machte. Aber anstatt nun aufzuhören, sollte es nun viel spaßiger werden. Ich wusste meine Zunge war meistens etwas kälter, aber als sie über ihre Schulter strich, störte es das Mädchen wohl kaum. Sie war eher damit beschäftigt, leicht zusammen zu zucken und ihr Gesicht zu verziehen. Es war ihr aber keinesfalls unangenehm.
Rina und ich war schön längeren Zeit in so einer Beziehung. Ich wusste, dass es für sie Alberei oder  vielleicht sogar etwas ernsteres war, doch für mich war es nur etwas für zwischen durch.
Meine Fingern glitten von ihrer Kniekehle über den Oberschenkel bis zwischen ihre Beine. Sie war schon feucht und als ich leicht über ihren Lustpunkt streichelte, zuckte sie wieder merklich zusammen. Ich küsste ihren Schulter, zum Hals hinauf und saugte leicht an ihrem Ohrläppchen, was  eine deutliche spürbare Reaktion dort unten verursachte. Während meine andere Hand ihren linken Busen leicht massierte und mit ihrem Nippel spielte, leckte ich leicht über ihren Hals und flüsterte ihr ins Ohr, wie heiß sie wäre und wie geil mich das machen würde. Rina stöhnte unter mir auf und konnte kaum ihre Stimme zurück halten. Wie leicht sie auch zum Höhepunkt kam! Ohne Rücksicht auf Verluste zu nehmen, drehte sich das Mädchen zu mir um, führte meine Finger, die mit ihrem Lustsaft befeuchtet waren zum Mund, leckte leicht an ihnen und legte sie dann zurück zu dem Ort, wo sie hingehörten. Eine deutliche Aufforderung, dass sie mehr wollte.  Sollte sie bekommen, was sie wollte.
Zuerst drang ich mit einem Finger in sie ein, darauf folgte ein zweiter, welche sich rhythmisch in ihr bewegten. Ich will nicht lügen, mich erregte die Situation, aber rein körperlich. Ich küsste sie und schloss dabei die Augen. Vor meiner Inneren stellt eich mir Honoka vor, so war es erträglicher.
Meine Freundin stöhnte mir in den Mund, was ziemlich unerotisch war. Ich merkte wie es sich um meine Finger spannte und dass sie bald zum Orgasmus kommen würde. Also legte ich einen Zahn zu und bewegte meine Hand schneller vor und zurück.
In Gedanken an Honoka und was es wohl zu essen geben würde, kam Rina zum Höhepunkt.
Wir trockneten uns nach der zweiten Dusche ab und sie küsste mich noch einmal.
>>Danke für heute.<< sagte sie lächelnd und rannte dann in die Arme ihres Freundes.
Armes Schwein.
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