Deine Dunkelheit ist mein Licht

von Ollowain
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Robin Sir Guy of Gisborne
22.09.2012
28.07.2015
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Sie rannte. Sie rannte so schnell, bis ihr der Sauerstoff wie Feuer in den Lungen brannte. Jemand verfolgte sie, wollte sie unbedingt finden. Nur wer?
Sie war mitten im Wald und bald würde es dunkel werden. Ihre Eltern würden sich Sorgen machen, wenn sie nicht bald nach Hause kam. Sie musste den Weg finden. Schnell!
„Ceara.“ Gehetzt sah sie sich um, ohne stehen zu bleiben.
„Wer ist da?“, schrie sie. Ihre Stimme klang schrill. Sie stolperte und wäre obendrein fast auf dem regennassen Laub ausgerutscht.
„Stelle keine Fragen, die du dir selbst beantworten kannst.“ Schon wieder diese Stimme. Es machte sie wahnsinnig. Immer wieder blickte die junge Frau nach hinten. Nichts als Bäume, Laub und Gebüsch.
Ehe sie sich versah, prallte sie gegen einen groß gewachsenen Mann mit schwarzen, kinnlangen Haaren. Er war so plötzlich aufgetaucht, dass sie nicht rechtzeitig anhalten konnte und ihn somit schwungvoll mit zu Boden riss. Ihr Herz trommelte ihr bis zum Hals, während sie sich hastig aufrappelte. Sie sah dem Mann in die ausdrucksstarken Augen. Etwas in seinem leicht arroganten, wölfischen Blick hielt sie gefangen.
„Du weißt, wer ich bin, Ceara.“ Seine Stimme war tief. So wundervoll tief, dass sie glaubte, dahinzuschmelzen. Sie rang sich ein Kopfschütteln ab. Die Augen des Mannes blitzten.
„Robin hat dir bestimmt von mir erzählt.“
„Robin?“ Ihre Stimme klang etwas piepsig.
„Robin Hood. Tu nicht so, als ob du ihn nicht kennst.“ Er hatte Recht. Sie kannte Robin Hood. Er kämpfte für die Armen und Bedürftigen. Und er war ein Freund ihrer Eltern.
„Wie ist Ihr Name … Mylord?“ Schon wieder dieser Blick. Der Blick, der all ihr Denken lahmlegte.
„Gis…“ Doch eher er den Satz beenden konnte, wurde sie vom gleißenden Licht geblendet.
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