Ever After 2 - Their secret of life

GeschichteFamilie, Sci-Fi / P18
Maria deLuca Michael Guerin
17.09.2012
21.12.2012
48
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Autor: Riley-Ann Charles
Spoiler: ein paar Jahre nach Ever After
Rating: FSK 18
Kategorie: M/M und auch ein wenig die anderen

Erstveröffentlichung: 06. November 2006

Short-Cut: Seit der Vernichtung des FBIs und ihrer Heimkehr nach Roswell sind 18 Jahre vergangen und eigentlich hatten die Freunde gehofft für immer in Ruhe leben zu können, doch von einen Tag auf den anderen kommt alles anders...



Ever After - Their secret of life


"Hey, Jay, kommst du noch mit auf den Sportplatz?", fragte Andrew, sein Kumpel. Jason schüttelte den Kopf und hob die Hand zum Abschied. "Bis morgen!", sagte er und ging auf das Crashdown zu.

Seine Freunde nickten und verschwanden Richtung Sportplatz, um noch etwas Basketball zu spielen. Jason schulterte seine Sporttasche und betrat das Lokal.

Sein Blick schweifte durch das Café und nach einigen Sekunden sah er seine Schwester an einem der Tische sitzen. Lächelnd ging er auf sie zu und setzte sich zu ihr in die Nische.

"Hey, Ria", begrüßte er sie und lächelte freundlich. "Jason, wie geht es dir?", entgegnete Maria und lächelte ihren kleinen Bruder an. "Kann nicht klagen, wo ist Michael?", meinte Jay.

"Er müsste gleich kommen, er holt die Kinder ab", antwortete Maria und widmete sich wieder ihrem Terminplaner. Jason nickte und blätterte in der Speisekarte des Cafés herum.

Maria, die nach wenigen Minuten mit ihrem Terminkalender fertig war, legte ihn weg und sah ihren Bruder eindringlich an. "Raus mit der Sprache, was ist los", forderte sie ihn auf.

"Was soll los sein?", fragte Jason unschuldig und spielte mit dem Salzstreuer. "Na komm schon, ich bin deine Schwester, du kannst es mir sagen", entgegnete Maria und blickte in seine blauen Augen.

Jason fuhr sich durch die blonden Haare und seufzte leise. "Ich weiß es nicht, ich bin irgendwie durcheinander, keine Ahnung, was mit mir los ist", sagte Jason schließlich.

"Vielleicht brauchst du einige Tage Abstand von allem, komm zu uns, da hast du deine Ruhe, die wird dir gut tun", schlug Maria ihm vor. "Ich weiß nicht", nuschelte Jason.

"Na komm, gib dir einen Ruck, du brauchst das, pack ein paar Sachen ein und lass die UNI einige Tag hinter dir", sagte Maria. Jason sah sie nachdenklich an und nickte schließlich.

"Okay, ich komme einige Tage zu euch, aber ich will euch nicht auf die Nerven gehen", antwortete Jay. "Das tust du nicht, das weißt du, wir lieben dich und deine Nichten und Neffen vergöttern dich sogar!", lächelte Maria.

Jason grinste, ja das stimmte, die Kinder, liebten ihn wirklich. Er konnte sich noch gut erinnern, als Finn ihn zum ersten Mal Onkel Jay nannte und wie er mit ihm zum ersten Mal Basketball gespielt hatte.

"Ich mach mich mal auf den Weg, ich werde am Abend bei euch sein, bis später, Ria und danke", lächelte Jason, gab ihr einen Kuss auf die Wange und verließ das Café wieder.

Maria sah ihrem Bruder kurz hinterher und ging danach zur Theke, wo Nancy Parker gerade ein paar Gläser mit Cherry Cola füllte. "Hey, Maria, wieso geht denn Jason schon?", fragte Nancy.

"Er holt noch einige Sachen von der UNI und kommt nachher zu uns, es scheint ihm nicht gut zu gehen", antwortete Maria und nahm sich ein Glas mit Cola.

Maria setzte sich an den Tisch zurück und wartete darauf, dass Michael mit den Kids kam. Das war auch nach einigen Minuten der Fall, lächelnd setzte er sich neben seine Frau und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.

"Hey", begrüßte er sie und nahm einen Schluck von ihrem Cola. "Du kannst es dir wohl nie abgewöhnen oder?", fragte Maria und sah ihn skeptisch an. "Nein, sorry!", entschuldigte sich Michael.

"Wo ist Finn?", fragte Maria, die bemerkt hatte, dass ihr ältester Sohn fehlte. "Er übt noch Körbe werfen, du sollst ihn bitte in einer Stunde abholen", antwortete Michael.

Maria nickte und gab die Speisekarte an ihre Kinder weiter, die um sie herum saßen und fröhlich lachten. Ihre Rasselbande, sie liebte sie über alles, auch, wenn sie oft anstrengend waren.

Michael hielt ihre Hand in seiner und blätterte ebenfalls durch die Speisekarte. Lächelnd sah Maria ihm dabei zu und lehnte sich an seine Schulter. Er war so süß und sie liebte ihn mit jedem Tag mehr.

"Teilen wir uns einen Will Smith Burger?", fragte Michael. "Klar", entgegnete Maria noch immer lächelnd. Michael lächelte sie auch an und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.

In den letzten Jahren waren sie beide ruhiger geworden und stritten nicht mehr so oft wie noch vor einigen Jahren auf der High School. Nach dem letzten FBI-Vorfall vor rund achtzehn Jahren, hatte sich alles geändert.

Sie wurden endlich erwachsen, übernahmen Verantwortung und suchten Lösungen für ihre Probleme. Als dann ihre Kinder kamen, veränderten sie sich noch mehr.

Michael und Maria liebten ihre Kinder über alles und taten auch alles für sie, aber sie vergaßen nicht zu leben, wie es einige Familien mit vielen Kindern taten.

Sie hatten ein geregeltes Leben, hatten ihre Jobs, ihre große Familie und sie waren sehr glücklich damit. Wenn sie sich einmal stritten war es wirklich belanglos und schnell wieder vergessen.

"Ich gehe mal bestellen, bin gleich wieder da", sagte Michael und ging zur Theke, wo Nancy stand und Gläser abtrocknete. "Hallo, Michael", lächelt sie ihn an.

"Hallo, ich würde gerne bestellen, sieben Cherry Cola und sechs Will Smith Burger mit Pommes", gab Michael seine Bestellung auf. "Kommt sofort", antwortete Nancy.

Michael ging zurück zu seiner Familie und setzte sich wieder neben Maria, die den Kindern gerade zuhört, was die den ganzen Tag erlebt hatten. Er legte einen Arm um ihre Schulter und lächelte zufrieden.

*******

Maria öffnete die Tür zur Turnhalle und trat leise ein. Auf dem Feld war nur eine einzige Person und die warf den Basketball in den Korb. Ein Wurf nach dem anderen und jedes Mal versänkt.

Noch eine ganze Weile sah sie ihm zu und war stolz auf ihn. Er war genauso wie sein Dad – stur, rebellisch, ein Einzelgänger wie er im Buche stand, aber dennoch liebenswürdig, nett und charmant.

Als Finn noch einen Korb machte, klatschte Maria und machte so auf sich aufmerksam. Er drehte sich um und erblickte seine Mom, die neben der Tür stand.

"Das war klasse, mein Kleiner!", lächelte Maria ihn an. Finn grinste und ging auf sie zu. "Hey, Mom, wie lange siehst du mir denn schon zu?", fragte ihr Sohn.

"Eine ganze Weile, möchte ich meinen, du spielst klasse, genauso wie dein Dad", antwortete Maria und gab ihm seine Trinkflasche. Finn nickte und nahm seine Sporttasche.

Gemeinsam verließen sie die Turnhalle. "Wann ist das nächste Spiel?", fragte Maria, als sie auf den Parkplatz gingen. "In etwa drei Wochen", entgegnete Finn knapp und wurde dabei leiser.

"Was ist los?", fragte Maria besorgt. Er blieb stehen und sah seine Mom traurig an. "Wirst du dieses Mal kommen?", fragte er so leise, dass Maria es kaum verstanden hatte.

"Ich weiß es nicht", antwortete Maria. "Wieso kommst du nie zu einem meiner Spiele?" Sie wusste, er wollte eine Antwort darauf haben, sie war sie ihm auch schuldig, aber sie wusste nicht, wie sie es formulieren sollte.

"Mom, bitte, sag es mir", flehte Finn. "Als dein Dad etwa zwanzig war, hatte er auch ein Basketballspiel. Er spielt klasse, ich freute mich wahnsinnig für ihn, dass er so viele Körbe warf", fing Maria an.

"Aber das ist doch toll", lächelte Finn. "Ja, es war toll, bis zu einem gewissen Punkt. Einer aus der Gegnerischen Mannschaft hat deinen Dad gefoult", fuhr Maria fort.

Finn sah sie an und wartete bis sie weiter sprach, denn es fiel ihr offensichtlich sehr schwer. Vorsichtig legte er ihr eine Hand auf die Schulter und lächelte sie leicht an.

"Es war auf einmal ganz still in der Halle und dein Dad fiel auf den Boden. Ich hörte genau, wie seine Knochen brachen, es war so schrecklich!", sagte Maria und wurde immer leiser.

"Autsch", flüsterte Finn.

"Ich bin nie wieder zu einem seiner Spiele gegangen. Ich wollte so etwas nicht noch einmal erleben. Es war schon fruchtbar bei deinem Dad und ich könnte es nicht aushalten, das Gleiche bei meinem Sohn zu sehen!"

Finn antwortete nicht gleich, sondern legte einen Arm um seine Mom und ging mit ihr zum Auto. Er verstand sie, aber trotzdem machte es ihn traurig, dass sie nicht kam.

"Willst du fahren?", fragte Maria, als sie schließlich bei dem großen Mercedes-Bus angekommen waren. "Ja, klar!", strahlte Finn und nahm die Autoschlüssel an sich.

Maria lächelte und stieg an der Beifahrerseite ein, sie wusste, dass er sich darüber freute, denn so oft bekam er nicht die Gelegenheit mit dem Auto zu fahren.

Ihr Sohn ging um das Auto herum und öffnete die Tür, als ihn auf einmal ein junges Mädchen rief. "Hey, Finn, tolles Spiel gestern", lächelte sie ihn an und winkte ihm dabei.

"Danke!", entgegnete Finn und stieg in den Wagen ein. Maria, die das Ganze beobachtete hatte, lächelte ihren Sohn an. "Was ist denn?", fragte Finn verwundert.

"Nichts, gar nichts, Finn", antwortete Maria.

*******

*Abends im Guerin-Haus*
Maria kam die Stiegen hinunter und ging ins Wohnzimmer, wo Michael und Jason auf der Couch lagen und Basketball sahen. Sie hatten die Füße auf dem Couchtisch gelegt und beschwerten sich über den Schiedsrichter.

"Hey, Mann, mach schon, das war ein Foul!", rief Jason stinkig und hob genervt die Hände. Maria setzte sich neben Michael und lehnte sich an seine Brust, doch schon im nächsten Moment flog sie fast von der Couch.

Jason und Michael waren aufgesprungen und schrieen den Fernseher an, der eigentlich nichts dafür konnte, das der Schiedsrichter so ein Trottel war. Kopfschüttelnd ging Maria in die Küche und nahm das Telefon in die Hand.

Nach ein paar Mal klingeln ging Liz endlich ran. "Evans", meldete sie sich gutgelaunt. "Ich bin's, ich brauche jemanden zum reden", sagte Maria. "Was hast du denn?", fragte Liz besorgt.

"Michael und Jason, brauche ich mehr sagen?", stellte Maria eine Gegenfrage. Liz lachte leise und verneinte, wenn Maria die beiden Namen aussprach brauchte sie nicht mehr zu wissen.

"Wie geht es dir?", fragte Liz. "Ganz gut, wie ist dein Befinden so?", entgegnete Maria. "Oh, sehr gut, ich muss dir etwas erzählen, Max und ich haben es heute erst erfahren", sagte Liz.

Maria merkte an Liz Stimmte, dass es etwas sehr aufregendes sein musste und war gespannt, was ihre beste Freundin zu berichten hatte. "Wir haben heute beide ein tolles Jobangebot bekommen und zwar in Roswell", erzählte Liz.



tbc....
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