The Interview

von Kajia
GeschichteRomanze / P18 Slash
Robert Downey Jr. Tom Hiddleston
16.09.2012
05.08.2013
2
4601
7
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
13 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Tom´s POV:

Es war das letzte Interview an diesem Tag und ich war völlig fertig. Robert und ich saßen seit zehn Uhr morgens auf diesen zwei Plastikstühlen und mein Hintern brannte, wie nach einer heißen Nacht.
Ich wusste das es Robert nicht anders ging. Er hatte die Ärmel seines weißen Hemdes nach oben gekrempelt und seine linke Hand hielt sich an der Lehne meines Stuhles fest. Ich spürte sehr deutlich die Hitze, die von dort ausging und hätte am liebsten jetzt schon Schluss gemacht, obwohl das Interview noch nicht einmal begonnen hatte. Doch es machte mich wahnsinnig, zu wissen, dass Robert, den ich seit Beginn des Drehs aus der Ferne anschmachtete, nur wenige Zentimeter von mir entfernt saß und ich ihn trotzdem nicht berühren durfte.
Ich hatte noch genau Chris´ Blick vor Augen, als unser Regisseur Joss die Interview-Teams eingeteilt hatte. Der Blonde Thor-Darsteller war nämlich der einzige am Set, der von meinen Gefühlen gegenüber Robert wusste und demnach auch mein Dilemma nachempfinden konnte. Er hatte sogar noch versucht Joss zu überreden, dass er selbst mit mir diese Interviewsession aussitzen konnte, doch Joss hatte andere Pläne. Er wollte den Zusammenhalt des Teams demonstrieren und schickte mich somit unwissentlich ins Verderben. Auch wenn ich kurzzeitig das Gefühl gehabt hatte, dass er das mit Absicht tat.
Nun saß ich also hier und beobachtete die blonde Frau, die sich auf das Gespräch vorbereitete, während ich versuchte Robert zu ignorieren. Doch als dieser plötzlich mit seiner Hand sanft über meinen Rücken strich konnte ich nicht mehr an mich halten und musste ihn ansehen.
„Alles okay, Tom?“, fragte er und ich versank augenblicklich in seinen braunen Augen. Ich konnte nur noch ein: „Ja.“, hauchen, bevor die blonde Frau mit dem Interview begann.
Sie begrüßte uns freundlich und begann mit einigen einfachen Fragen, die ich heute schon tausendmal beantwortet hatte, doch trotzdem blieb ich ruhig. Ohnehin übernahm Robert die meiste Zeit das Reden, was mir wiederum Zeit gab ihn von der Seite her anzuschmachten. Es schien ihm nicht aufzufallen und immer wenn er meinen Blick erwiderte, sah ich schnell zu der Reporterin um meinerseits eine Frage zu beantworten.
Robert´s Hand blieb die ganze Zeit an meinem Rücken und manchmal strich er auch leicht über meine Wirbelsäule, was ich trotz der dunkelgrauen Lederjacke so deutlich spürte, ich hätte auch nackt sein können. Meine Antworten wurden immer fahriger und ich versuchte meine Nervosität durch weit ausholende Gesten unter Kontrolle zu bringen, doch es half alles nichts. Die Reporterin lächelte die ganze Zeit wissend und ich fragte mich plötzlich ob Frauen wirklich so was wie einen siebten Sinn für unterdrückte Gefühle hatten.
Es waren die längsten fünf Minuten meines Lebens und als sie sich endlich von uns verabschiedete hätte ich am liebsten die Arme in die Luft gerissen und laut Yes gebrüllt, doch natürlich tat ich nichts dergleichen. Stattdessen lief ich zu der Garderobe, die Robert und ich zur Verfügung gestellt bekommen hatten und ließ mich seufzend auf dem einzigen Sofa im Raum fallen. Ich war so erschöpft, dass ich nicht mal bemerkte das die Tür wieder aufging und Robert den Raum betrat.

Robert´s POV:

Ich hatte schon den ganzen Tag gemerkt, das Tom nicht wirklich bei der Sache war. Der Jüngere schien mit den Gedanken weit weg und seine Antworten wurden immer einsilbiger und wiesen schon seit einer Weile nicht mehr seinen fantastischen Humor auf. Das letzte Interview schien hierbei das Schlimmste zu sein.
Ich hatte meine Hand auf die Lehne seines Stuhls gelegt und spürte wie er langsam aber sicher unruhig wurde und als er begann meinem Blick auszuweichen, hatte ich Lust auf einen kleinen Test. Kurz bevor das Interview begann, strich ich sanft über seinen Rücken und als er mich erschrocken ansah, blickte ich in blaue Augen, die gefüllt waren mit allerlei Gefühlen. Erschöpfung, Sorge, doch auch Freude, Vertrauen und, was mich fast zum Stöhnen brachte, Lust.
Am liebsten wäre ich sofort über Tom hergefallen, doch die Reporterin unterbrach meine nicht sehr jugendfreien Gedankengänge und ich wünschte mir zum ersten Mal, dass ich wirklich einen fliegenden Superanzug besäße, denn dann hätte ich Tom jetzt geschnappt, wäre mit ihm durch die Decke geflogen und hätte ihn ins nächste Hotelzimmer verfrachtet, um dort alle schmutzigen Fantasien, die ich gerade im Kopf hatte, mit ihm zu praktizieren.
Meinem Gesicht konnte man nichts von meinen wahren Gefühlen ansehen, denn ich war zu lange Schauspieler um bei einem Interview ungeduldig zu werden, bloß weil ich meine Hormone nicht mehr im Griff hatte. Ich beantwortete die Fragen der blonden Frau geduldig, auch wenn ich langsam spürte, dass es mir immer schwerer fiel mich zu konzentrieren. Warum musste dieser blauäugige Adonis mich auch von der Seite her mit seinen Blicken ausziehen?
Als das Interview endlich endete, war Tom so schnell verschwunden, das ich schon wieder sehr schöne und sehr feuchte Gedanken von dem Brünetten bekam, wie er sich in unserer Garderobe gerade von seiner Lust befreite. Der Gedanke wie Tom mit seinen langen Fingern über seinen schlanken Körper fuhr und sich selbst Lust bereitete, ließ auch mich nicht länger innehalten und mit schnellen Schritten lief ich zu dem kleinen Zimmer, in dem ich meinen Kollegen vermutete.
Die Tür war nicht abgeschlossen und als ich den Raum betrat musste ich halb Enttäuscht, halb Erleichtert feststellen, dass Tom nur auf dem Sofa lag und die Augen geschlossen hatte. Seine Arme hatte er hinter dem Kopf verschränkt und seine langen Beine hatte er angewinkelt auf dem Sofa platziert. Er sah so entspannt aus, dass ich nicht länger an mich halten konnte und mit leisen Schritten zu dem Sofa ging. Vorsichtig setzte ich mich auf den kleinen Tisch, der vor der Couch stand und streckte dann eine Hand aus. Einen kurzen Moment zögerte ich, doch dann schüttelte ich energisch den Kopf und fuhr mit den Fingerspitzen über Tom´s Wange. Seine Haut war seidenweich und als er die Augen aufschlug und mich fragend ansah, konnte ich nicht länger widerstehen. Ich beugte mich vor und versiegelte seine Lippen mit meinen. Jeder Gedanke daran, aufzuhören, sollte er es nicht wollen verflog, als er nach einem kurzen Schreck den Kuss erwiderte.
Er schlang seine Arme um meinen Hals und ich zog ihn näher an mich, indem ich meine Arme um seinen Rücken legte. Er schmeckte süß und irgendein, noch funktionierender, Teil meines Gehirns erinnerte mich daran, dass er in der Mittagspause einen von diesen unglaublichen Schokoladen-Muffins gegessen hatte. Ich stöhnte leise und vertiefte den Kuss, indem ich mit der Zunge über diese sagenhaft weichen Lippen fuhr. Er öffnete sofort den Mund und ließ mich ein und während ich seinen Mund erkundete und seine Zunge zu einem heißen Tanz aufforderte, fuhr ich mit der Hand unter sein hellgraues Shirt. Gott, warum hatte dieser Junge so viel an? Keuchend löste ich den Kuss, als meine Hand auf seine erhitzte Haut traf und begann lieber damit, seinen Hals zu küssen und ihm diese lästige Lederjacke auszuziehen.
„Robert!“, stöhnte er und seine Stimme, die von unserem Kuss ein wenig heiser und somit unglaublich sexy klang, ließ mich erschaudern.
„Gott sag das noch mal.“, keuchte ich und er tat mir den Gefallen.
Als er ein zweites Mal meinen Namen stöhnte war es um mich geschehen und ich begann ihn von seinen restlichen Klamotten zu befreien.
Als er endlich nackt unter mir lag konnte ich mir ein Stöhnen nicht mehr verkneifen und senkte den Kopf, um so viel von seiner Haut mit Küssen zu bedecken wie ich erreichen konnte.

Tom´s POV:

Ich konnte es einfach nicht fassen. Da lag ich nun und war kurz davor mit dem Mann, der mir seit Monaten den Schlaf raubte, Sex zu haben und alles was ich konnte war stöhnen und keuchen, während er mich mit seinen Lippen, seiner Zunge und seinen Händen langsam in den Wahnsinn trieb.
„Robert!“, stöhnte ich noch einmal, als er plötzlich eine meiner Brustwarzen in den Mund nahm und daran knabberte. Mein Glied war steinhart und ich fuhr fahrig mit meinen Händen über sein Hemd.
„Du hast…zu viel an!“, keuchte ich und er lachte leise. Als er den Kopf hob und somit von meinen Brustwarzen abließ, knurrte ich frustriert, doch als er stattdessen begann sich auszuziehen, war meine Lust sofort, um ein vielfaches stärker, zurück.
Er knöpfte langsam seine Weste und sein Hemd auf und ich konnte nichts anderes tun, als dazuliegen und zuzusehen, wie er mich quälte. Als er das Hemd endlich von seinen Schultern streifte und beginnen wollte seine Hose genauso langsam auszuziehen hatte ich genug. Mit geschickten und, trotz meines Zustandes, erstaunlich koordinierten Handgriffen, hatte ich ihn schnell von der überflüssigen Kleidung befreit und als ich wieder zu mir zog um ihn erneut leidenschaftlich zu küssen, stöhnte ich laut auf, als seine, ebenfalls steinharte, Erektion sich gegen meine rieb. Er lachte leise und flüsterte mir mit tiefer Stimme ins Ohr: „Da hat es ja jemand eilig.“ Ich knurrte nur wieder und erwiderte: „Bitte, quäl mich nicht so.“ Meine Stimme brach am Ende des Satzes und ich wusste ich würde heute nicht lange durchhalten. Dafür hatte ich schon viel zu lange von diesem Tag geträumt.
Robert lachte wieder und begann nun seine Tätigkeit, mich in den Wahnsinn zu treiben, wieder aufzunehmen. Er küsste, leckte und saugte sich einen Weg in meine empfindlichste Region und als er dort ankam und ich seinen heißen Atem auf meinem besten Stück spürte, hörte ich mich vor Lust und Begierde wimmern. Ich wurde rot bei diesem Ton, doch es war mir egal wie peinlich das gerade war. Alles was ich wollte war, dass er mich endlich mit seinem Mund umfing. Als er dies schließlich und ohne Vorwarnung tat, war alles was ich fühlte, alles was ich dachte, nur noch sein Mund, der meine steife Erregung bearbeitete. Seine Zunge umspielte mein heißes Fleisch und als er begann zu saugen war es vollends um mich geschehen. Ich hatte meine Hände in seinen dunklen Haaren vergraben und stöhnte und keuchte und als ich spürte das mein Orgasmus herannahte, wollte ich ihn warnen, doch er verdoppelte seine Bemühungen nur, sodass ich mit einem Aufschrei in seinem Mund kam.

Robert´s POV:

Als ich spürte, dass Tom nicht mehr lange durchhielt, wollte ich alles von ihm. Ich wollte ihn nicht nur in meinem Mund spüren, sondern auch schmecken und so ließ ich ihn kommen und als er sich in meinen Mund ergoss, schluckte ich alles was er mir gab.
Er keuchte und hatte seine Augen erschöpft geschlossen, als ich wieder zu ihm hoch kam und ihn sanft küsste, damit er sich selbst schmecken konnte. Tom stöhnte und langsam begann ich ihn wieder zu erregen. Es wurde Zeit dieses Spiel in die nächste Runde zu treiben. Ich wollte das er meinen Namen schrie, wenn ich ihn in den Himmel katapultierte und ich wusste, dass er es genauso wollte.
Meine Finger begannen ihn wieder zu streicheln und als ich von seinen herrlichen Lippen abließ, ersetzte ich meinen Mund durch drei meiner Finger. Es war nicht die beste Lösung, doch etwas anderes hatten wir nicht zur Verfügung und wie hart ich auch war, wehtun wollte ich ihm unter keinen Umständen.
Er begann an meinen Finger zu saugen und zu lecken und ich stöhnte leise, während ich ihm dabei zusah. Als ich ihm meine Finger wieder entzog seufzte er frustriert, nur um kurz darauf laut aufzustöhnen, als ich den ersten Finger in seinem engen Hintern versenkte. Er entspannte sich sofort und ich wusste, dass dies nicht das erste Mal mit einem Mann für ihn war und ein seltsamer Stich der Eifersucht durchfuhr mein Herz, doch ich ignorierte das Gefühl und konzentrierte mich lieber darauf, dem Jüngeren Lust zu bereiten. Ich hatte mittlerweile den zweiten Finger in ihm versenkt und führte nun den dritten in ihn ein und begann ihn zu weiten. Plötzlich erfühlten meine tastenden Finger eine kleine Erhebung und als ich gegen sie drückte, warf Tom stöhnend seinen Kopf in den Nacken und klammerte sich fest an meine Schultern. Er hatte die Beine weit gespreizt und als ich ein weiteres Mal gegen die Erhebung drückte und die gleiche Reaktion erntete, konnte ich nicht länger warten.
Ich entzog ihm meine Finger, betete das ich ihn genug geweitet hatte und drang mit einem heftigen Stoß in ihn ein. Wir stöhnten beide. Er wegen der Überdehnung und ich wegen der heißen Enge, die meinen Schaft plötzlich umschloss.
„Robert!“, stöhnte Tom und ich begann mich langsam zu bewegen. Bei jedem Stoß stöhnte der Jüngere auf und auch ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Dieser Junge war so eng!
„Bitte!“, wimmerte er: „Bitte, Robert! Fester!“ Nur zu gern kam ich seiner Bitte nach und beschleunigte meine Stöße, während ich gleichzeitig härter zustieß. Als ich wieder seine Prostata traf, schrie er auf und es klang wie Musik in meinen Ohren. Mit tiefen, festen und schnellen Stößen brachte ich ihn langsam aber sicher der Erlösung näher und als ich mich ein letztes Mal hart in ihm versenkte, schrie er meinen Namen und ergoss sich ein zweites Mal an diesem Tag.
Das Gesicht, das er dabei machte, die geröteten Wangen und die Muskelkontraktionen die mein Glied stimulierten, stießen auch mich über die Klippe und ich ergoss mich tief in ihm.

Tom´s POV:

Als ich spürte wie Robert sich in mir ergoss, stöhnte ich ein letztes Mal, bevor ich völlig erschöpft zusammenbrach. Ich spürte wie Robert auf mir zum Liegen kam und sich sanft aus mir zurückzog, während seine Hand meinen Nacken kraulte und seine Lippen an meinen Schläfen lagen.
Nachdem wir uns ein wenig erholt hatten, rappelten wir uns auf und zogen unsere Sachen wieder an. Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Diese ganze Aktion war so plötzlich gekommen, doch eines wusste ich: Wenn er meine Gefühle nicht erwiderte, wollte ich es nicht wissen. Dann würde ich diesen Tag in Erinnerungen behalten und nie wieder darüber sprechen.
Doch Robert überraschte mich auch dieses Mal. Nachdem er sich wider angezogen hatte kam er zu mir und zog mich in einen sanften Kuss, der alle seine Gefühle besser widerspiegelte, als es Worte jemals könnten.
„Wir sollten das solange wie möglich geheim halten. In Ordnung!“, sagte er und ich nickte nur lächelnd, doch als er sich umdrehte und zur Tür ging, konnte ich es mir doch nicht verkneifen und sagte: „Ich liebe dich.“
Er drehte sich wieder zu mir um, lächelte mich an und erwiderte: „Ich liebe dich auch.“
Und mit diesen Worten verschwand er durch die Tür. Mein Lächeln war so breit wie seit langem nicht mehr und als ich meine Lederjacke aufhob und mein Handy aus der Tasche zog, um auf die Uhr zu sehen, musste ich grinsen. Mit flinken Fingern tippte ich eine Nummer ein und als nach zweimaligem Klingeln abgehoben wurde, flötete ich: „Chris! Ich muss dir was erzählen!“

--------------------------------------------------------------------

Danke für´s lesen!! Hier ist der Link zu dem Interview. Wen es interessiert, der kann ja mal reinschauen!

http://www.youtube.com/watch?v=Koa4m5kyXpE&feature=autoplay&list=FL0OWp69gYF-Ynn3HxyykpAQ&playnext=1

LG Kajia