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[Sweet Amoris] Some things never change, right?

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Amber Castiel Kim Melody Nathaniel
14.09.2012
05.10.2012
5
14.576
 
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14.09.2012 619
 
Ich saß mit meiner Puppe glücklich in dem großen rosa Zimmer. Hier war wirklich alles rosa. Die Wände, die Bettdecke, der Boden, die Bilder. Alles. Aber ich fand es toll. Das blonde Mädchen vor mir hatte ihre gesamte Puppensammlung vor mir ausgebreitet, wir spielten in ihrem Barbiehaus. Gerade, als wir die Hochzeit von Barbie und Ken durchspielen wollten, rief ein Junge nach meiner Freundin. „Aaaamber! Komm her!“ Sie blickte mich kurz traurig an und sagte dann: „Bin gleich wieder da.“ Sie nahm ihre blonde Puppe in die Hand und hüpfte aus ihrem Zimmer. Ich hörte nach kurzer Zeit die Haustür zuschlagen; jetzt saß ich alleine da und kämmte einer anderen Barbie ihre langen blonden Haare. Mein aschblondes Haar war so matt im Vergleich zu der Barbie ihrem. Ich nahm mir eine braunhaarige Barbie, die mir insgeheim besser gefiel als die Blonden. Aber Amber wollte immer lieber mit den Blonden spielen, und ich wollte nicht, dass sie traurig wurde. Irgendwann wurde mir langweilig, und ich begann mir die Bilder an den Wänden anzusehen. Es waren selbstgemalte Bilder von Amber. Sie stellten Pferde, Prinzessinnen und andere typische Mädchendinge dar. Warum kam sie denn so lange nicht mehr? Ich wurde neugierig und schlüpfte in den Gang. Das Haus von Ambers Eltern war riesig. Jedenfalls für mich, aber selbst für Erwachsene war es groß, wie meine Mama zu sagen pflegte. Ich ging die Glastreppe hinunter, die in eine Eingangshalle führte. Ich hatte schon immer ein mulmiges Gefühl gehabt bei dieser Treppe, das war jetzt nicht anders. Als ich unter ankam, atmete ich erleichtert aus. Auf einmal hörte ich einen Schrei. Amber, das war sicher Amber. Ich öffnete die Haustür und lief nach rechts zu dem benachbartem Spielplatz. Dort saß Amber im Gras und weinte. In den Händen hielt sie ihre Lieblingsbarbie, sie war in der Mitte auseinandergebrochen. Ich schrie ebenfalls auf und kniete mich neben meine Freundin. Aber es war schon zu spät. Böse schaute ich Ambers Bruder an, der vor uns stand und sie auslachte. „Wieso heulst du wegen so einer doofen Puppe?“ Wütend stand ich auf und ballte meine kleinen Hände. Nathaniel war größer als ich, er war älter als ich und Amber, daher auch größer. „Ich hasse dich ,Nathaniel, ich hasse dich!“ Dann haute ich ihm ins Gesicht. Er blickte mich geschockt an. Es hatte ihm bestimmt nicht wehgetan, ich war viel zu klein, um Schaden anzurichten, aber er war anscheinend sehr böse auf mich. „Was...“ Bevor er jedoch etwas sagen konnte, war ein anderer Junge aufgetaucht. Der Schwarzhaarige stellte sich zwischen mich und Ambers Bruder. „Lass sie in Ruhe!“ Die beiden funkelten sich böse an, aber irgendwann gab Nathaniel nach. Er streckte uns die Zunge raus und rannte dann weg. Bevor er jedoch verschwand, drehte er sich noch einmal um: „Das kriegst du zurück, Evelyn!“ Dann war er weg. „Castiel.“, weinte Amber. Er setzte sich neben sie und nahm ihr vorsichtig die Puppe aus den Händen. Dann hob er ein paar Einzelteile vom Boden auf und baute sie wieder an der Barbie mit ein. Staunend beobachteten wir ihn. Da  hörte ich eine Frau nach Amber rufen. Ich drehte mich um, ihre Mutter kam auf uns zugerannt. „Oh, mein Schatz! War Nathaniel wieder gemein zu dir?“ Amber schluchzte wieder. Ihre Mama nahm sie in den Arm und wollte sie gerade wegtragen, da rief Castiel: „Stop!“ Er überreichte ihr ihre Barbie wieder. Er hatte sie repariert. Mit großen Augen sah sie ihn an und umarmte ihn. „Danke!“, rief sie.
Als wir wieder im Haus waren, entdeckte ich Nathaniel auf de Treppe sitzen, sein Vater schimpfte gerade mit ihm. Ich warf ihm noch einen bösen Blick zu, bevor ich dann nach Hause ging. Diesen Jungen würde ich nie leiden können.
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