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Einmal Prinz zum Mitnehmen, bitte! ♥

von -Daiya-
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Erza Scarlet Gerard Fernandez Lucy Heartfilia Mystogan / Edo-Gerard Natsu Dragneel
13.09.2012
01.09.2014
14
70.617
3
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
13.09.2012 2.231
 


Einmal Prinz zum Mitnehmen, bitte! ♥




Altersfreigabe: P16
Genre: Romanze, Humor, Historical Fiction, Drama, etwas Mystery
Pairings: Gerard x Erza, Natsu x Lucy, +more (Gajeel x Levy, Elfman x Evergreen, +hints)
Protagonisten: Erza, Gerard, Lucy, Natsu, Mystogan
Wichtige Nebenrollen: Laxus, Fried, Mirajane, Makarov, Polyushka, Levy, Gajeel, Ultear, Elfman
Andere: Gray, Juvia, Lyon, Wendy, Lisanna, Evergreen, Bixlow, Hibiki, Romeo, Juvia, Lyon, Edo-Coco, Sting, Meldy etc.
Antagonisten: Sieglein, Erza Knightwalker
Warnung: Verwirrung wegen 3x Gerard (humoristisch gemeint, denn wir kennen alle OVA 2 - es gibt Gerard, Sieglein und Mystogan als Einzelperson)
Disclaimer: Alle Charaktere gehören Hiro Mashima und ich verdiene kein Geld mit meiner Story.


Inhaltsverzeichnis:
Prolog
Kapitel 1: Einleitung
Kapitel 2: Aufruhr! Prinz aus dem Mittelalter!
Kapitel 3: Queste: Gewinne das Herz der holden Maid
Kapitel 4: Eine zeitgebundene Bedingung
Kapitel 5: Dem Prinzen folgt Kumpane, auch wenn mit pinkem Haare
Kapitel 5.5: Ein Sommernachtstraum (oder auch: Die Nacht davor)
Kapitel 6: Der Prinz kehrt zurück
Kapitel 7: "Wenn ich eingesperrt wäre, würdest du meine Hand ergreifen und mich in die Freiheit ziehen?"
Kapitel 8: "Wenn du Freiheit willst, zieh' deine beschissene Hand nicht weg, Zwerg!"
Kapitel 9: Gray und Lucy
Kapitel 10: Intrigant, intriganter, Sieglein!
Kapitel 11: wanted - was frau will
Kapitel 12: Schwanensee
Kapitel 13: Operation MIRA
Kapitel X: ???

___________________________________


Prolog: Erzas Ankunft und Gerards Verschwinden


Sind die Zeiten durcheinander, sind die Zeiten sich solange offen, bis die Zeiten wieder ihre Zeiten sind.



Gegenwart


"Erza..." Der blauhaarige Student Mystogan hatte seine bebende Tür geöffnet und sah eine rothaarige Frau vor seiner Wohnungstür neben einem rosafarbenen Rollkoffer stehen. Sie hatte ihre Fäuste in die Hüfte gestemmt und darauf gewartet, dass der Eigentümer der Wohnung endlich seine Tür aufmachte.
"Brauchst so lange wie immer, was?", gaffte sie ihn an und lief an ihm vorbei, in seine Wohnung hinein, während sie den Trolli hinter sich her zog.
"Warum bist du hier?", fragte er ahnungslos. "Solltest du nicht ... auf Hawaii, in Thailand, am Nordpol oder in Südafrika sein?"
"Ich bin gerade zurückgekommen, um meinen Freund zu besuchen. Was seh ich? Ein Grund, um zu dir zurückzukehren", antworte sie energisch, worauf sie direkt auf das Sofa zusteuerte, das vor einem großen Flachbildschirm stand. Dann öffnete sie den Koffer, holte ein Kissen und eine dünne Decke heraus und legte sich schließlich auf die Couch.
Mystogan beobachtete dies mit skeptischem Blick. "Das ist mein Sofa..."
"Deine einzigen Sorgen sind dein Sofa? Wie immer sorgst dich wie immer kein bisschen um deine Schwester!", meinte Erza mürrisch und wälzte sich auf dem Sofa, um Mystogan den Rücken zuzukehren.
"Naja, du kommst hier herein und willst schlafen. Was erwartest du von mir? Eine Überraschungsparty?", entgegnete er ihr mit trockenem Humor.
"Verständnis", drückte sie klar aus und verkrampfte sich unter der Decke, um ihm zu vermitteln, dass er sie in Ruhe lassen soll.
"Okay... lass es mich versuchen. Hat er dich betrogen?" Sein Tonfall: ernst wie eh und je.
"Lass mich schlafen!"
"Es ist früh am Morgen!"
Erza horchte auf. "Oh." Nachdenklich setzte sie sich wieder auf und sah ihrem Bruder ins Gesicht. "Ich hab ja im Flugzeug geschlafen."
"Das... ist meine Schwester", seufzte Mystogan und schloss endlich die Wohnungstür hinter sich. Darauf ging er zu Erza und setzte sich neben sie auf das Sofa. "Was hast du jetzt vor?"
"Meine Beziehung zu meinem Bruder stärken...?", fiel es ihr spontan ein.
"Du willst also tatsächlich in meiner Wohnung bleiben?", wollte er mit harter Stimme von ihr wissen.
"Wo ist das Problem. Lebt hier noch jemand?"
"Mein Freundin", sagte er knapp.
"Ach was. Du hast keine Freundin. Du bist doch schwul!"
"Ich habe Mutter nur gesagt, dass ich mit meinem Freund zusammen wohne, da sie meint, ich würde hinter ihrem Rücken eine Freundin haben. Dann hat sie mich endlich in Ruhe gelassen. Hast du das wirklich geglaubt, Erza?", sprach Mystogan vernichtende Worte aus.
"Naja..."
"Ich habe keine Zeit für eine Freundin. Und ich habe auch keine Zeit für dich."
"Das einzige, was für dich zählt, ist doch nur dein Studium und irgendwelche Forschungen! Du bemühst dich nie, teil der Familie zu werden", nörgelte die Rothaarige an ihm herum.
"So ist es. Deshalb brauchst du hier nicht anzutanzen."
"Du bist aber mein Bruder."
"Pflegebruder."
"Ach komm schon, kannst du mich nicht eine Nacht hier lassen... oder zwei Tage... oder eine Woche?"
"Warum sollte ich dich versorgen? Du bemühst dich nicht einmal um einen Studienplatz und reist in der Welt herum. Weil dein Freund eine andere hat, ist die Welt untergegangen, oder was?" Verächtlich schaute er seiner Adoptivschwester ins Gesicht, die unerwarteterweise ihre braunen Augen groß gemacht hatte, um ihm zu vermitteln, dass sie wirklich einen Ort zum Schlafen brauchte. Und wie immer konnte er dem Dackelblick seiner Schwester nicht widerstehen. "Gut, eine Nacht kannst du hierbleiben."
"Du hast also doch ein Herz", lächelte Erza, worauf Mystogan nur ignorant ins Badezimmer lief.
"Was mache ich nur...?" Nachdenklich warf sie sich zurück auf das Sofa und dachte daran, wie sie ihren Freund in flagranti erwischt hatte. Die Tränen wollten einfach nicht herauskommen und Erza wusste, dass er ihr im Endeffekt nicht viel mehr als ein paar Nächte bedeutet hatte.
Wo ist denn nur ihr Prinz?


Vergangenheit - Hochmittelalter


Als tiefgreifende Epoche lässt sich das Mittelalter in das Früh-, Hoch- und Spätmittelalter eingliedern. Der Abschnitt dieser Zeitgeschichte ist Ende des Hochmittelalters angesiedelt und das ist auch nicht ganz ohne Grund so, denn "sind die Zeiten durcheinander, sind die Zeiten sich solange offen, bis die Zeiten wieder ihre Zeiten sind". Aus diesem Grund, der den meisten Lesern noch unklar ist, ist die Hauptperson in diesem Zeitabschnitt der Kronprinz aus dieser Zeit. Sein Name lautet Gerard Fernandes und er wird ein Ritterturnier bestreiten müssen, bevor er sich des Throns würdig erweisen kann. Deshalb geht er auf eine besondere Jagd, um sich auf dieses Event konzentrieren zu können. Doch sein Weg führt ihn in eine unbekannte, nahezu tierlose Gegend. Dass dieser Weg der richtige ist und von seinem Schicksal vorbestimmt ist, weiß Gerard nicht. Noch nicht.

"Dieser Wald scheint kein Ende zu haben", sagte Gerard zu seinem braunen Hengst und setzte das Tempo langsamer an, da jenes Pferd vom langen Ritt ziemlich erschöpft war.
Gerard wusste, dass in jener Richtung ein Wald existierte. Er hatte ihn noch nie aufgesucht und fragte sich, warum er so verlassen wirkte, obwohl es ein gesunder Wald war. Kein einziges Reh weit und breit. Nicht einmal ein Eichhörnchen. Dennoch juckte ihn das Unbekannte und so etwas könnte eine passende Herausforderung sein, bevor er das Ritterturnier bestritt. Ja, auch die Burgen müssen eine starke Herrschaft bereitstellen können. Eine Burg ist häufig das Ziel von Angriffen, weshalb die Sicherungsvorkehrungen verschärft wie nie zuvor waren. Gerade in der Hauptstadt mit dem Königssitz erwartet man eine mächtige Familie, die dem Land seinen Schutz gewährt. Deshalb ist es Tradition, dass die Thronfolger ein Ritterturnier gewinnen müssen. Es sollte nicht überraschend sein, dass die Ursprünge in der aktuellen Königsfamilie im Rittertum liegen.
Plötzlich wiehte das Pferd auf und Gerard bemerkte eine schwarze Krähe über ihn fliegen. Sein Hengst folgte mechanisch dem einzigen Vogel in dieser Umgebung und schon bald kam Gerard bei einer kleinen Holzhütte an, wovon ein Weg zu einem klaren Fluss führte.
"Der Prinz ist gekommen", empfing ihn eine junge Dame mit farblosen weißen Locken und einem selbstgenähten Stoffkleid sowie Kopftuch.
Die Krähe flog kurz um die Frau herum und ließ sich dann auf dem mit Stroh bedeckten Dach nieder, was man noch selten fand, da aus Sicherheitsgründen Strohdächer verboten wurden.
"Ihr kennt mich?", fragte Gerard überrascht.
"Aber ja, wer kennt den Prinzen nicht? Wirklich, Ihr stellt euch aber an...!", kicherte sie und lief langsam zu ihm hin. Ihr Gehen wirkte elegant und leichfüßig wie dieses einer Tänzerin.
Jedenfalls vermittelte sie dem vorsichtigen Prinzen ein besseres Gefühl, sodass er vom Pferd stieg und sich kurz verbeugte, bevor er seine Frage loswurde. "Was ist das für ein Ort?"
"Der Ort, der euch zu eurem Schicksal trägt", wisperte sie mysteriös. "Für die Bürger ist es auch der Wald der Verbannten."
"Wald der Verbannten...?", wiederholte der blauhaarige Thronfolger ihre Worte ungläubig. "Werde ich auch zu einem Verbannten? Gott bewahre mich..."
"Nein, nein, besorgt euch nicht", wurde er von der Hellhaarigen beruhigt.
Dann ertönte das Knarzen der groben Holztür, worauf ein muskulöser Mann mit kurzen blonden Haaren im Rahmen erschien.
"Gerard", nannte er den Namen des Fremden und entblößte ein ungewöhnlich strahlend weißes Lächeln.
"Laxus", entfuhr es Gerard überrascht. "Du hier?"
"Wir sind hier im Wald der Verbannten", wies Laxus ihn auf sein Anwesen hin. "Hier bin ich gelandet."
"Ich bin froh, dass du lebst", sagte der Fernandes aufrichtig. "Was ist mit ihr?"
"Ever? Sie hat es geschafft, mit in den Verbanntenzug zu kommen. Es ist noch alles dran. Macht mir täglich die Hölle heiß und wenn man bedenkt, dass ich wegen ihr hier bin."
Jene Sträflinge wie Laxus, der seine Schande mit einer Nacht befleckt hatte, diese er mit der Frau eines anderen verbracht hatte, werden entweder öffentlich bestraft, oder in die Kutsche gesetzt, die in den Wald der Verbannten führte. Es hieß, dort würde eine schreckliche Hexe wohnen, die selbst Tiere verscheuen würde. Aus diesem Grund, ist der Wald so gefürchtet. Laxus war bis zu jener Nacht ein angesehener und starker Ritter, der möglicherweise Gerards Gegner in seinem Ritterturnier hätte werden können, wenn es nicht so weit gekommen wäre.
"Wie lautet Euer Name?", wollte Gerard von der jungen Frau wissen.
"Das ist Mirajane. Kurz gesagt, Mira", antwortete Laxus, worauf Mirajane nur lächelte, was etwas gruselig wirkte, nachdem sie vorhin diese seltsamen Worte gesagt hatte.
"Ihr müsst nun ein Bad nehmen, um eurem Schicksal zu folgen", fuhr sie geheimnisvoll fort.
"Willst du ihn etwa bespannen?", zischte Laxus zu ihr, worauf er aber keine Antwort bekam.
"Ein Bad ...? Ein Bad wäre nicht schlecht nach diesem langen Ritt. Ich habe allerdings nur einen Fluss gesehen", gestand Gerard seine leichte Erschöpung.
"Folgt dem Fluss und Ihr werdet den See finden. Laxus führt Euch gerne hin."
Damit war es beschlossene Sache, dass der Hengst und Gerards Ausrüstung ersteinmal von der mysteriösen Mirajane behütet wurden, während Laxus und sein ehemaliger Prinz gemeinsam dem Pfad folgten, der ihnen das Wasser wies. In einem wirklich winzigen Wasserfall endet der Fluss in einem nahezu kreisrunden See, von dem von oben herab wiederum Wasser herunterfiel und den Mini-Wasserfall des Flussübergangs damit in den Schatten stellte.
"Ich weiß zwar nicht, was Mira meint, aber du sollst baden", sagte der Blonde etwas hilflos dahin.
Ohne einen Komentar abzugeben zog sich Gerard seine dunkelblaue Kluft aus, damit er sich endlich von dem Kettenhemd befreien konnte, welches Standardkleidung für Ritter war. Zur Zeit waren auch Harnische in der Entwicklung, da gefährlichere Waffen ihre Wege in das Königreich führten.
Nachdem er sich schließlich von Unterhemd, Reiterhose und passenden Stiefeln verabschiedet hatte, stieg er in den See und nahm das kalte Wasser als seine Prüfung an.
"Da, in der Mitte wird's tiefer", warnte ihn Laxus vor.
Neugierig tauchte der blauhaarige Prinz ab und erkannte ein seltsames LIcht, das er von der Wasseroberfläche nicht entdeckt hatte. Unmittelbar nachdem seine LIchtsinneszellen diesen Reiz an sein Gehirn übertragen hatten, wurde die Umgebung um den See herum in das blendende Licht gefüllt.
Laxus erkannte überrascht, dass der Prinz nicht mehr im See war und auch nirgendwo sonst.
Er existierte nicht mehr in dieser Welt. Nicht mehr in der Zeit dieser Welt.

Prolog Ende


___________________________________Autorenwort:

Eine neue FF aus meiner Feder, dessen Idee ich schon lange entwickelt hatte, nur nicht dazu kam sie aufzuschreiben. Merkwürdigerweise nahm ich mich der Sache an, als all meine Dateien (mit Konzept, Charakteren usw.) verloren waren. Nun denn, um aus dem Mittelalter-Modus herauszukommen, erzähle ich gerne noch ein paar Dinge.
Diese FF habe ich bei 15-20 Kapiteln angesetzt. Ich will sie nicht länger machen, da ich noch eine andere FF am Laufen habe und eine weitere geplant ist. Das heißt jedoch, dass die Kapitel lang werden, wie man es von mir kennt. Ob das positiv oder negativ ist, weiß jeder selbst ^-^
Ich habe mir ziemlich viel Gedanken gemacht, wie ich diese FF anfangen soll. Es gibt noch weitere sehr wichtige Charakter, doch ich beließ es am Anfang erst einmal bei Erza und Gerard - und eben jenem Schicksal mit dieser geheimnisvollen Nachricht. Was es damit auf sich hat, wird noch im Laufe der Story erläutert.Mystogan kam im Prolog auch schon vor und manche fragen sich vielleicht in Sachen Pflegebruder... Ich werde dazu noch mehr schreiben - also zu seiner Herkunft. Aber es ist nett zu wissen, dass Liebe zwischen Pflegegeschwistern kein Inzest ist ^-^ (Aber nicht missverstehen - zwischen Erza und Mystogan läuft nichts)

Das war's erst einmal für den Anfang und ich freue mich immer über tolle Leser (:

liebe Grüße
SillyLullaby
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