Liebe und ihre Probleme

GeschichteDrama, Romanze / P12
11.09.2012
08.02.2019
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Hi ich bin Franziska und bin 18 Jahre alt. Meine beste Freundin heißt Nadja und wir machen einfach alles zusammen.
Gerade saßen wir auf meinem Bett und redeten über Eddie, meinen Ex-Freund. Er hatte mich betrogen und dennoch liebte ich ihn…
„Ach Franzi, denk einfach nicht mehr an diesen Idioten. Du hast jemand besseren verdient.“
„Aber ich liebe ihn doch.“
„Egal, dafür das er dich betrogen hat, hat er keine zweite Chance verdient, er will doch auch gar keine oder?“
„Ich denke nicht.“
„Na siehst du vergiss ihn einfach.“
„Das kann ich nicht, ich liebe ihn noch immer.“
„Okay, ich glaube wir sollten dich mal etwas ablenken gehen. Wie wär´s mit Eis essen?“
„Ne das muss doch jetzt nicht sein oder?“
„Oh doch, also los jetzt.“ Nadja zog mich die Treppen runter zu den Schuhen. Wir zogen uns die Schuhe an und Liefen dann die Straße runter in die Stadt. Dort angekommen setzten wir uns in ein kleines Eiskaffee auf dem Marktplatz. Kaum saßen wir kam auch schon die Bedienung. Ein junger gutaussehender Typ in unsrem Alter.
„Hi, was darf ich euch zwei hübschen bringen?“
„Für mich bitte einen Schokobecher. Danke.“ Nadja lächelte den Kellner an der jetzt seinen Blick zu mir wandte. Ich starrte ihn mit offenem Mund an. Dann spürte ich plötzlich einen Schmerz in meinem Unterschenkel.
„Au… ähm… ich hätte gerne ein Spagetti-Eis. Danke.“ Ich war etwas rot geworden.
„Gerne.“ Der Kellner verschwand wieder.
„Man wieso trittst du mich?“
„Irgendwas musste ich ja machen, nachher hättest du noch angefangen zu sabbern.“ Lachte sie.
„Das ist nicht lustig. Hast du gesehen wie gut der aussieht?“
„Ja hab ich. Siehst du und schon hast du Eddie vergessen.“
„Na toll danke, jetzt hast du mich wieder an ihn erinnert.“ Meine gute Laune verschwand so schnell wie sie gekommen war wieder.
„Ach süße, vergiss ihn einfach.“
„Weißt du ich dachte Eddie würde mich wirklich lieben, aber stattdessen betrügt er mich mit irgend so einem Flittchen.“ Ich zuckte etwas zusammen als der süße Kellner wieder bei unserem Tisch stand. Er stellte unser Eis auf den Tisch.
„Danke.“ Ich grinste ihn freundlich an.
„Bitte sehr.“ Und er grinste frech zurück. Nadja beobachtete uns mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Darf man fragen wann du Feierabend hast?“ Ich blickte böse in ihre Richtung. Der Erste Fehler war das “Du“ und der zweite “Die Frage“. Wie kam sie darauf ihn so was zu fragen?
„Habe in 30 Minuten Schluss. Ich bin übrigens Sean und ihr?“
„Cool, ich bin Nadja.“
„Freut mich.“ Grinste Sean und wandte sich an mich: „Und wie heißt du?“
„Franziska, aber alle nennen mich Franzi.“
„Freut mich euch kennen zu lernen. Habt ihr heute Abend schon was vor?“
„Nein noch nicht.“
„Was haltet ihr davon was zu unternehmen?“
„Klingt super.“ Meinte Nadja.
„Ich bringe noch meine besten Kumpel mit, is das okay?“
„Ja ist ok.“
„Sollen wir euch irgendwo abholen?“
„Ja ich gebe dir meine Adresse, da könnt ihr uns abholen.“ Ich schrieb meine Adresse auf einen Zettel und gab ihn Sean.
„Cool, dann bis heute Abend, ich muss mal weiter arbeiten.“
„Ja bis dann.“
Wie aßen schnell unser Eis auf, bezahlten und liefen dann zu mir nachhause. Ich borgte Nadja eine weiße Röhrenjeans, und ein knall pinkes Top. Ich selbst zog mir ein rotes Minikleid mit ausschnitt an. Unsere Haare trugen wir einfach offen und glatt. Als wir mit stylen fertig waren liefen wir die Treppen runter in unser Wohnzimmer.
Meine Eltern sind sehr Reich, deshalb sind sie auch viel auf Geschäftsreisen und sind eigentlich nie daheim. Im Moment sind sie für zwei Wochen auf einer Auslandsgeschäftsreise.
Wie setzten uns auf die Couch und schalteten den Fernseher an. Es dauerte keine Fünf Minuten da klingelte es. Also stand ich wieder auf und lief zur Tür. Ich öffnete sie und sah Sean. Er hatte dunkelblonde Haare, die oben etwas länger waren als an den Seiten und oben leicht mit Gel noch oben standen.  Er trug eine blaue Jeans und ein weißes T-Shirt mit einem karierten kurzärmeligen Hemd drüber. Er sah einfach atemberaubend aus. Dann viel mein Blick auf den Jungen neben Sean. Das lächeln in meinem Gesicht verschwand als ich erkannte wer es war. Mein freundliches „Hi“ blieb mir im Halse stecken. Vor mir stand doch tatsächlich Eddie, braune hochgegelte Haare, die an den Seiten kürzer waren als oben. Er sah noch genauso gut aus wie vor ein paar Tagen als ich mich von ihm getrennt hatte.
„Was willst du denn bitte hier!?“ Nadja war hinter mir aufgetaucht und funkelte Eddie böse an.
„Ihr kennt euch?“ Sean war überrascht.
„Die beiden…" Nadja zeigte zwischen Eddie und mir hin und her und sprach dann weiter: "Ja die kennen sich Super… Vor ein paar Tagen waren die beiden immerhin noch ein Paar.“
„Das is deine Ex-Freundin?“ Sean schaute ungläubig zwischen Eddie und mir hin und her. Eddie nickte nur und meine Kehle schnürte sich zu.
„Ich kann das nicht…“ ich lief die Treppen in mein Zimmer hoch, setzte mich auf mein Bett und fing an zu weinen. Eddie wieder zu sehen tat mir mehr weh als ich dachte.
Die Bilder, wie ich Eddie vor drei Tagen dabei erwischt hatte wie er mit einer anderen rumgeknutscht hatte, kamen wieder in mein Gedächtnis. Die Bilder die ich für immer verbannen wollte.
Ein klopfen holte mich aus meinen Gedanken zurück.
„Wer ist da?“ fragte ich als sich meine Stimme wieder etwas normalisiert hatte. Ich hatte einen dicken Kloß im Hals.
„Ich bin´s, Eddie.“ Mein Herz setzte einen Schlag aus. Seine Stimme klang immer noch so süß.
„Was willst du?“ schnell wischte ich mir die Tränen weg.
„Kann ich bitte rein kommen?“
„Wenn du willst.“ Gebannt schaute ich auf die Tür die sich langsam öffnete. Dann streckte Eddie seinen Kopf zu Tür rein. Er trug eine dunkle Jeans mit einem schwarzen Pullover. Fragend schaute ich in seine eisblauen Augen. Jetzt kam er ganz rein und lief in meine Richtung.
„Es tut mir leid. Ich wusste nicht, das Sean dich kennengelernt hat. Hätte ich das gewusst wäre ich nicht mitgekommen."
"Ich weiß schon, ich bin ja so unerträglich."
"Sag doch sowas nicht. Das stimmt nicht. Ich bin nur einfach nicht der Beziehungsmensch. Es war meine Schuld, ich hätte dir das sagen müssen. Kannst du mir noch mal verzeihen?"
„Ich weiß nicht.“
„Ach komm schon süße. Wie wäre es wenn wir Freunde bleiben?“ Diese Worte versetzten mir einen Stich im Herzen. “Ich liebe dich doch!“ dachte ich und sagte: „Nur Freunde?“
„Ja, ich habe dir doch eben erklärt dass ich nicht für eine Beziehung gemacht bin. Es tut mir leid.“ Ich sagte kein Wort aber mein Blick verriet eindeutig, dass ich mehr wollte als nur Freundschaft.
„Weißt du ich glaube so ist es besser und so kann ich dir auch nicht mehr wehtun.“ Jetzt blickte ich wieder traurig in seine Richtung und meine Augen füllten sich mit Tränen.
„Bitte nicht weinen. Ich mag dich sehr, aber ich weiß das ich dir nicht treu bleiben würde.“ Er zog mich in seine Arme. Ich kuschelte mich an seine Brust. Er roch einfach unglaublich gut: „Ich liebe dich.“ Rutschte mir plötzlich raus. Eddie schob mich ein Stück von sich weg.
„Sag das nicht, bitte… Ich werde dir wieder wehtun das weiß ich und ich mag dich viel zu sehr als das ich das noch mal riskieren würde.“ ich nickte niedergeschlagen. Eddie zog mich noch einmal sanft in seine Arme und ich schloss kurz meine Augen.
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