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Ein Happy End?

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe
11.09.2012
21.12.2016
29
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11.09.2012 856
 
"Oh wie schön, sie hat endlich Post von ihren Eltern." sagte Miyako fröhlich.
Und tatsächlich, in Marons Brief Kasten lag ein Brief von ihren Eltern. Da stieg gerade Chiaki aus dem Aufzug aus.
"Hallo ihr zwei." sagte er lächelnd.
"Hallo." sagte Miyako, Maron blieb stumm, immer noch war sie über die Tatsache erstaunt, dass da tatsächlich ein Brief von ihren Eltern lag.
"Maron, ich geh dann mal vor. Bis gleich." sagte Miyako und verließ winkend das Gebäude.
"Soll ich bei dir bleiben?" frage Chiaki vorsichtig.
Maron nahm den Brief, knallte das Kästchen zu und verließ das Gebäude. Chiaki sah ihr verdutzt nach.
Nach dem Kampf hatten sie sich doch noch geküsst und waren zusammen nach Hause gegangen und dann heute so eine Aktion.
Er rannte aus dem Gebäude und lief Maron hinterher.
Als er sie eingeholt hatte blieb er vor ihr stehen und sie rannte direkt in seine Arme.
Er packte sie bestimmend, jedoch auch sehr sanft an den Armen und sie blickte ihn an.
"Was ist los mit dir?"
Maron verstand nicht und machte große Augen.
"Was soll sein? Wir hatten noch nie einen anderen Umgangston, also was willst du?"
"Erinnerst du dich an nichts?"
"An was soll ich mich denn bitte erinnern?"
Chiaki lockerte seinen Griff und Maron ergriff die Chance und befreite sich.
Chiaki senkte seinen Blick, um zu verbergen dass sich bereits Tränen in seinen Augen gesammelt hatten.
"Maron, eine Frage." er versuchte seiner Stimme Stärke zu verleihen.
"Wurdest du schon jemals geküsst?"
Maron war sehr verwundert, antwortete aber ehrlich.
"Nein. Wieso?"
Chiaki konnte seine Tränen nun nicht mehr zurück halten, sie hatte also auch den ersten Kuss von ihnen vergessen. Es war chancenlos. Er hatte seine Maron, und dann..nahm ihr Gott die Erinnerungen. Nur Chiaki hatte er verschont, da Gott wusste Chiaki würde mit diesem Wissem gut und sorgfältig umgehen. Bei Maron hatte er sich Sorgen gemacht sie würde ein schlechtes Gewissen haben oder sonstiges, das wollte er nicht.
"Nun gut.. du musst los, sonst kommst du zu spät." er machte keine Anstalten seine Stimme zu verstellen.
Nun merkte auch Maron dass er weinte.
"Kommst du nicht mit?" fragte sie mitfühlend.
"Nein, mir geht es nicht gut. Richte es bitte Frau P. aus das ich heute nicht zum Unterricht erscheine, danke." sagte Chiaki monoton und rannte wieder in Richtung Orleans.
Maron wunderte sich. Sie wunderte sich wieso er geweint hatte. Wieso er sie so etwas gefragt hatte. Wieso er so reagiert hatte.

Als sie endlich in der Schule ankam, war sie wie immer zu spät. Sie berichtete Frau P., dass Chiaki sie nicht gut fühle und deshalb nicht mitgekommen sei.
Während des Unterrichts bekam sie nicht viel mit. Sie dachte immer zu an Chiaki. Und was er wohl gerade machte. Sein Verhalten von heute morgen beunruhigte sie noch immer.
Sie dachte nicht mehr an den Brief, sondern nur nu an ihn.
Als der Unterricht endlich zu Ende war, fiel der Sport zum Glück aus und Maron rannte nach Hause.

Sie stürmte hoch zu Chiakis Wohnung und klopfte.
Chiaki öffnete in Boxershorts bekleidet die Tür.
"Was ist?"
"Ich..wollte nur wissen wie es dir geht."
"Gut danke. Sonst noch was?"
Da kam plötzlich eine Frau aus seinem Schlafzimmer. Sie trug einen Minirock und raffte gerade ihre Bluse zurecht. Sie sah wunderschön aus. Sie hatte tolle Kurven und lange, blonde Haare und stahlblaue Augen.
Sie stellte sich zu Chiaki. Marion traute ihren Augen nicht. Sie biss sich auf die Lippen.
"Oh hallo." sagte sie mit einem Lächeln auf den Lippen. "Du bist bestimmt Maron, Chiaki hat mir schon viel von dir erzählt. Mein Name ist Yuki." sagte sie und reichte Maron die Hand.
"Ja genau ich bin Maron. Schön dich zu treffen." antwortete Maron mit einem falschen Lächelm auf den Lippen.
"Nun ja ich muss dann auch wieder.  War schön dich kennen zu lernen, Maron. Bis bald Chiaki." sie küsste ihn auf die Wange und umarmte Maron.
Chiaki brachte nur ein 'Tschüss' hervor.
Maron hingegen umarmte ihre Umarmung und verabschiedete sich mit dem Worten 'Hat mich auch gefreut. Bye."
Yuki lief zum Aufzug und weg war sie.
Da standen sie nun.
Maron vermied den Augenkontakt.
"Tut..mir .. leid..ich wollte nicht..stören."
"Bei was denn?"
"Bei was wohl?" Maron war sauer und Tränen liefen ihre Wangen hinab. Sie richtete ihren Blick auf und sah direkt in Chiakis Augen.
"Ich hasse dich Chiaki. Den ganzen Tag habe ich mir Sorgen um dich gemacht. Aber du steigst gleich mti der nächsten Tussi ins Bett. Ich hasse dich!" schrie Maron und rannte rüber in ihre Wohnung. Und warf die Tür hinter sich ins Schloss.
Chiaki ging in seine Wohnung, schloss die Tür und begann zu weinen.
So dachte also Maron von ihm, doch sie hatte doch alles falsch verstanden. Es war nichts so wie sie vermutete.
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