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Trevor

KurzgeschichteFamilie / P12 / Gen
Dr.Charlotte King Dr.Cooper Freedman
01.09.2012
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Er hatte sich mit ihr gestritten. Ganz furchtbar. Er hatte ihr gesagt er hasst sie. Und seitdem hatte er sie nicht mehr gesehen. Sie war gegangen und das war schon fast vier Jahre her. Sie hatte nichts von sich hören lassen. Niemand wusste wo sie verblieben war. Sie hatte L.A einfach verlassen. Seinetwegen.

"Denkst du schon wieder an Charlotte? Cooper das ist jetzt 4 Jahre her komm darüber hinweg!", fluchte Violet und sah ihren besten Freund an.

"Das kann ich aber nicht! Irgendetwas steckt da dahinter. An dem Tag als ich sie so beschimpft habe, den letzten Tag den wir sie gesehen haben, da wollte sie mir irgendetwas sagen. Und ich glaube ihr plötzliches Verschwinden hat damit zu tun", meinte Cooper.

"Oh mein Gott! Du hier?", kam es plötzlich von Addison. Sofort stürmten Cooper und Violet hinaus. An der Anmeldung stand sie. Genauso schön wie er sie in Erinnerung hatte. Ihre Haare waren ein bisschen länger aber sonst sah sie unverändert aus.

"Charlotte? Träume ich oder bist du wirklich hier?", fragte Cooper.

"Ich bin wirklich da. Und ich muss endlich reden. Mit euch allen", sagte sie.

Sofort kamen alle in den Gemeinschaftsraum.

"Also ich war weg. In Alabama wenn ihr es genau wissen wollt. Bei meiner Drogensüchtigen Mum und meinen unfähigen Brüdern. Aber ihr habt Recht ich bin nicht ohne Grund gegangen. Cooper? Das was ich dir damals an diesem Tag sagen wollte war, das ich schwanger war", erklärte sie.

Cooper sah sie an. "Du warst was?"

"Ich bin schwanger gewesen. Aber als du mir gesagt hast du hasst mich und willst mich nicht mehr sehen bin ich abgehauen ohne es dir zu sagen. Ich bin noch am selben Tag nach Alabama gefolgen. Und Gott ich wollte dieses Kind nicht. Ich wollte es abtreiben. Aber da wurde mir von einem auf den anderen Moment bewusst, das dieses Kind das letzte ist was mir von dir bleibt. Dein Abschiedsgeschenk an mich. Also habe ich das Baby nicht abgetrieben. Ich habe die ganze Schwangerschaft und die Geburt alleine durchgestanden. Ich habe alles alleine geschafft. Und ich wollte nicht zurück kommen. Ich hatte in Alabama einen tollen Job. Aber er war nicht so toll wie hier. Und von Monat zu Monat sah unser Kind dir ähnlicher. Ich habe dich in Alabama als Vater eintragen lassen bei der Geburt. Ich habe dort behauptet du seist verhindert. Und eines Morgens kam mein Baby zu mir und fragte mich was mit Daddy ist. Das war für mich Ausschlag gebend. Und ich dachte mir egal wie sehr du mich hasst, ich muss hier her zurück kommen", sprach Charlotte.

Cooper seufzte. "Das heißt wir haben ein Baby?"

"Nein Cooper kein Baby mehr", sagte sie.

Cooper sah sie an. "Ein Kind? Wir haben ein Kind und du hast es mir vorenthalten weil ich Idiot dir gesagt habe ich hasse dich. Du hast alles alleine durch stehen müssen weil ich so dumm war dir das falsche zu sagen. Und das obwohl ich vier Jahre lang gelitten habe weil du nicht da warst."

Charlotte lächelte und Tränen glitzerten in ihren Augen. "Ja ich habe dich auch 4 Jahre lang nicht vergessen können", sagte sie.

"Wie heißt das Kind?"

"Er heißt Trevor und ist 3,5 Jahre alt. Er sieht aus wie du nur die Augen hat er von mir", sagte Charlotte.

"Und du kommst wieder damit wir eine Familie sein können?", fragte Cooper.

"Ich erwarte nicht von dir das du wieder mit mir zusammen kommst, das würde ich nie von dir erwarten. Ich komme hier her damit du Trevor kennen lernen kannst. Auch wenn ich ungewollt schwanger wurde ist er das Beste was mir je passiert ist und das wollte ich dir nicht vorenthalten", sagte Charlotte und sah zu Boden.

"Deinen Job haben wir dir frei gehalten", sagte Addison.

Charlotte sah auf. "Wirklich?"

"Natürlich Charlotte. Wir alle wollen das du wieder kommst. Und auch wenn du ein Kind hast wird das kein Problem.", sagte Addison.

Charlotte lächelte und sah Cooper an.

"Ich habe 4 Jahre nur gehofft das du wieder kommst. Ich habe seit 4 Jahren keine Frau angerührt weil ich nicht ohne dich leben konnte. Und jetzt bekomme ich nicht nur dich sondern auch noch ein Kind dazu. Wie schön ist der heutige Tag nur?", fragte er und zog Charlotte in seine Arme.

Alle bis auf Addison und Cooper hatten bisher geschwiegen. Nun sprach Violet. "Und wo ist der kleine Trevor jetzt?", fragte sie.

"Er sitzt draußen und wartet darauf das ich ihn rein hole", erwiderte Charlotte. Dann sah sie nach draußen und rief Trevor her.

Alle hielten den Atem an. Da lief ein kleiner Wirbelwind herein. Er sah wahrlich aus wie Cooper. Nur Charlottes Augen hatte er. Das stimmte.

"Und Mummy? Wo ist jetzt Daddy?", fragte er.

Charlotte nahm ihren Sohn auf die Arme. "Das da ist dein Daddy Trevor", sagte sie und zeigte auf Cooper.

"Oh...du bist mein Daddy? Ziehst du jetzt mit uns zusammen?", fragte er.

"Trevor!", stieß Charlotte hervor. Dann sah sie Cooper an. "Tut mir Leid er hat ein bisschen viel ferngesehen in letzter Zeit", sagte sie streng.

Cooper lachte. "Nein ist schon okay. Hei Kleiner komm mal zu Daddy", sagte er und streckte die Hände aus. Charlotte gab ihm Trevor auf den Arm.

Und da war es. Dieses Strahlen das Cooper hatte wenn er glücklich war. Er zog Charlotte an sich heran und dann umarmten sich alle drei. "Endlich habe ich meine Familie", sagte Cooper leise und küsste Charlotte auf die Stirn.

Und ihre gemeinsame Reise als Familie begann.
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