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♥♥♥Die größte Pairing-Oneshot-Sammlung aller Zeiten♥♥♥ Eine MMFF mal ganz anders...

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ash Ketchum Drew Gary Eich Lucia Maike N
01.09.2012
27.08.2014
19
93.744
1
Alle Kapitel
122 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
01.09.2012 8.794
 
Ich weiß nicht was ich sagen soll…außer dass ich vor Scham bald sterben werde…Es tut mir wie immer total Leid, dass es immer solange dauert. Aber damit ist jetzt endgültig Schluss! Für alle Fans dieser Story entschuldige ich mich zutiefst, aber ich muss diese Story mindestens für einen bestimmten Zeitraum kaltlegen. Es warten gefühlte Hundert Leute auf ihren OS und ich komm einfach nicht nach. Das heißt nicht, dass die Story beendet ist, es bedeutet nur, dass ich jetzt alle vorliegenden Wünsche noch umsetzen werde und ob ich danach weitermachen werde…mal schauen^_^!!! Je nachdem wie groß die Anfrage ist…für die Leute, die ab hier die nächsten Kapis nicht mehr weiterlesen werden: Vielen Dank^_^!! Die Story hat echt eingeschlagen und durch die individuellen Wünsche konnte ich meinen Schreibstil voll ausbauen. Es hat Spaß gemacht, aber ich will jetzt, dass alle, die schon seit Wochen warten, endlich ihren Spaß bekommen. Also bitte keine Wünsche mehr schicken! Und an die die warten noch einmal die Bitte, schreibt mir, um zu verdeutlichen, dass eure Wünsche noch stehen! Wenn sie eh nicht gelesen werden, werde ich sie auch nicht schreiben!

Und nun sind wir bei unserer nächsten Kandidatin. Ich hoffe es gefällt dir Dragona!!! Und ich hoffe dass ich deinen OC ungefähr getroffen habe. Weil du solange warten musstest, habe ich meinen Rekord getoppt und den längsten OS aller Zeiten geschrieben. Ich hoffe inständig, dass es dir gefällt!

Viel Spaß beim nächsten OS! Liebe Grüße, eure Sunny♥♥♥!!!

Pairing: GaryXOC

Rating: P18











Hikari no Kage-Wenn das Licht einen Schatten bekommt





Ein Blick nach rechts sollte es bestätigen. Doch es tat es nicht. Nur schwer konnte Professorin Esche die Silhouette hinter sich erahnen. Das Mädchen war zu still, um sich erkenntlich zu geben. Doch wusste sie, dass ihre Assistentin ihr immer zuhören würde. Zu intelligent, zu fleißig, zu diszipliniert, um der Professorin mal keine Aufmerksamkeit zu schenken.

„Also was sagst du?“ fragte die Professorin und stand ihrem Lehrling immer noch mit dem Rücken entgegen. Sie wagte es nicht ihr in die Augen zu blicken, aus Angst Wut in ihren Augen zu erkennen. Zu sehr fürchtete sie die Reaktion ihrer treuen Hilfe. Immerhin würde dies Konkurrenz für sie bedeuten.

„Selbstverständlich“ antwortete ihr das Mädchen und gab sich somit zu erkennen.

„Hervorragend!“ sagte Professor Esche und ihr fiel fast ein Stein vom Herzen. Schnell klatschte sie sich ein einziges Mal in die Hände, nur um sich zu dem Mädchen umzudrehen und ihr ein breites, strahlendes Lächeln zu schenken.

„Du bist also nicht sauer?“ fragte der weibliche Professor noch einmal nach und verzog die Augenbrauen, um ihren Unmut zu verdeutlichen. Aber ihr Gegenüber lächelte nur schwach und schüttelte den Kopf.

„Ich wusste, dass man sich auf dich verlassen kann, Hika-chan!“ Und somit verließ die Professorin eines ihrer Laborräume und machte sich auf, um ihren baldigen Besuch vom Hafen abzuholen.

„Bis gleich!“ winkte ihr die Professorin noch hinterher.

„Vergessen Sie Ihren Helm nicht.“ Kommentierte das Mädchen nur ruhig und Frau Esche schlug sich mit der Handfläche sanft auf die Stirn und bedankte sich für diesen Tipp. Denn sie wollte ihren Besuch mit dem Motorrad abholen gehen. Schnell knallte sie die Türe zu und es entstand ein lautes Geräusch vom Aufprall der Türe. Die Assistentin musste unweigerlich zucken, denn sie hatte sich von dem lauten Geräusch erschrocken.

Tief ausatmen…das tat jetzt gut. Die Nerven mussten hart wie Stahl sein. Gerade als sie sich etwas entspannen wollte, ging die Türe wieder schnurstracks auf und herein kam ein etwas tollpatschiger Junge, der ungefähr in ihrem Alter sein musste.

„Und Hikari!?“ fragte er. Seine Haare klebten ihm im Gesicht und er keuchte vom Rennen noch auf. Wo hatte er sich denn rumgetrieben, dass er so außer Atem war?

Das Mädchen namens Hikari wunderte sich nicht über seinen Zustand und bedachte ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue.

„Was hat die Professorin gesagt? Wer ist unser Gast? Und was wollte sie von dir?“ sprach er schnell seine Gedanken aus. Noch immer klebte sein Blick an ihrer tollen Präsenz, doch sie seufzte nur ganz leise und ruhig und wand sich wieder ihrer Arbeit zu.

„Es ist ein junger Professor namens Gary Eich“ antwortete Hikari dem durchwühlten Jungen. Ohne seine Reaktion abzuwarten, sprach sie langsam weiter. „Er wird für eine Zeit hier bleiben und unserer Professorin assistieren. Wie Frau Professor sagt, möchte er möglichst viel Erfahrung sammeln und kommt daher zu einer guten Freundin seines Großvaters, um noch mehr über Pokémon zu lernen. Das bedeutet also, dass du mächtig Konkurrenz bekommst…“ Sie war immer nett und freundlich gewesen, aber ab und zu liebte sie es ihre mindere Konkurrenz zu necken.

Ihre Worte hatten ihren Effekt erzielt und er wurde röter als er schon war. Er riss die Augen auf und sah sie geschockt an. „D-DER GARY EICH?!“ schrie und stotterte er zu gleich. Hikari wollte sich die Ohren zuhalten, aber es war schon zu spät…er war schon vollkommen in Rage.

„Lucas…Luke…Luke! Reg dich ab und schrei nicht so!“ befahl sie ihm wütend. Sie hatte noch eine Menge Arbeit vor sich und er störte sie mit seinem hysterischen Gekreische. „Aber Hikari! Das ist der Gary Eich, der berühmte Professor aus Kanto! Kannst du es glauben und genau der kommt zu uns! Er ist eine richtige Berühmtheit!“ sagte Lucas alias Luke empört. Der tollpatschige Junge redete sich wieder in Rage, nur dieses Mal etwas geordneter und ruhiger und fing an von Professor Eich zu erzählen, als ob er ihn persönlich kennen würde oder als ob Hikari diese Informationen über ihn nicht kannte. Hikari sah ihn nur an und hörte trotz ihrer Erkenntnisse zu. Als der junge Assistent aufhörte zu erzählen, sah er sie nur geschockt an.

„Und dieser Professor kommt zu uns…ich fasse es nicht! Ich bin so aufgeregt!“ schrie er durch das ganze Labor. Hikari war glücklich, dass alle anderen Professoren und Assistenten in den anderen Laboratorien waren und dass das Labor, in dem sie sich gerade befanden, etwas abgelegener war.

„Aber das bedeutet, dass du Konkurrenz bekommen wirst, Hikari! Wenn er eine Zeit lang hier bleiben wird, wird er dir auch bestimmt eine Menge Arbeit abnehmen können…Moment Mal, das hat ja nichts mehr mit Konkurrenz zu tun…“ Luke legte einen Finger auf sein Kinn und überlegte angestrengt.

„Auch schon darauf gekommen?“ sagte Hikari sarkastisch und verließ das Labor. Sie musste ein bisschen für sich allein sein und sich ordnen. Somit verließ sie das Labor und ging nach draußen in den schönen Vorgarten. Schnell schloss sie die Eingangstüre hinter sich und betrat die schöne freie Natur. Die Sonne strahlte und es war ein perfekter Tag um einen Gast zu empfangen und ihm die Schönheit Sinnohs zu zeigen. Hikari setzte sich auf eine Bank Nähe des Gebäudes und sah auf den Bäumen verschiedene Pokémon spielen. Sachte legte sie den Kopf etwas zurück und schloss die Augen. So konnte sie für einen Moment entspannen.

Hikari Ryuka ist 16 Jahre alt und eine angehende Pokémon-Professorin. Momentan assistiert sie Professorin Esche in Sinnoh, um mit ihr diese neue Region für die weibliche Professorin zu untersuchen. Sie hat rotgoldenes Haar, das ihr bis zu der Hüfte hinunterläuft. Ihre himmelblauen Augen unterstreichen ihr schönes Gesicht dabei, was von ihren strahlenden Haaren umgarnt wird. Sie ist klein und schlank, hat aber an den passenden Stellen schöne Kurven. Hikari ist eher der ruhigere Typ, der still und ordentlich seine Aufgaben erledigt. Das heißt aber nicht dass sie schüchtern ist. Sie weiß einfach wie sie sich vor welchen Personen zu verhalten hat. Besonders bei ihren Arbeitskollegen, bei denen sie sehr beliebt ist, da sich alle allgemein sehr gern haben. Es war klar, dass Hikari eines Tages beim Professor selber eine gute Professorin werden würde. Deswegen fürchteten auch alle wie sie auf den jungen Professor reagieren würde. Immerhin war allen bewusst, dass Professor Esche den jungen Professor bewunderte und den Enkelsohn ihres alten Freundes sehr schätzte und mochte. Er würde also mit Hikari zusammen arbeiten müssen, für eine geraume Zeit und da das Mädchen zu viele Manieren hatte, um irgendetwas dagegen zu sagen, wusste niemand wie sie diese Situation fand. Was aber wirklich niemand wusste war, dass sie überhaupt kein Problem damit hatte. Sie kannte ihn nicht und wollte es erst einmal auf sich zukommen lassen.

Die Sonne schien heute herrlich und Hikari kam nicht drum herum sich für einen kurzen Moment auf die Bank zu legen. Eigentlich war dies nicht ihre Art, aber sie konnte dank ihrer Zuverlässigkeit immer gerne Pausen einlegen und dies war der perfekte Moment um zu entspannen.

Wie er wohl sein wird…

Sie öffnete ihre Augen einen Spalt breit und sah der grellen Sonne entgegen. Dennoch ließ sie die Augen offen und glitt in eine Traumwelt, in der sie über die nahe Zukunft nachdachte.

Wieso gehen alle immer von einem Konkurrenzverhalten aus? Wieso müssen sie mich immer damit belasten? Es stimmt, am Anfang war ich etwas eifersüchtig, weil ich dachte, dass das meiner Professoren Karriere im Weg stehen würde, aber das tut es nicht. Er ist nur ein junger, berühmter Professor, der hier Erfahrung sammeln möchte. Er wird weder versuchen mir meinen Platz wegzunehmen, noch wird er für immer bleiben. Außerdem ist er doch schon ein Professor, was könnte der denn von meiner Arbeit wollen? So gesehen bin ich ja nur eine Assistentin…was sich aber bald schon sofort ändern wird. Ich muss nur noch ein bisschen geduldig sein und dann werde ich genau wie dieser Professor Eich als einer der jüngsten Professoren in die Geschichte eingehen. Ich werde nicht aufhören an meinen Traum zu glauben. Und immerhin kann ich mich glücklich schätzen mir vielleicht ein paar Tricks und Tipps abgucken zu können. Ich bin schon gespannt, was für ein Typ das sein wird…hoffentlich ist er nicht arrogant, wie all die anderen angehenden Professoren. Naja ansonsten werde ich ihm schon noch seinen Atem rauben…egal auf welche Art und Weise…genau wie all den anderen auch…

„Hikari!?“

„Huh?“ Hikari war vom Sonnenlicht immer noch geblendet, da sie permanent in die Sonne geblickt hatte. Sie setzte sich gemütlich auf und schloss für einen Moment die Augen, um sich wieder an das normale Licht zu gewöhnen. Dann öffnete sie die Augen und sah in das Gesicht von Lucas.

„Hey Hikari, bist du wach?“ fragte er vorsichtig und schaute seiner Kollegin in die Augen.

„Natürlich bin ich wach Luke. Denkst du ich würde bei der Arbeit schlafen?“ fragte sie durchaus ernst, aber sanft.

„Na-natürlich nicht!“ antwortete er hastig. „Es ist nur, dass Professor Esche gerade eben angerufen hat und sie meinte, dass sie in ungefähr zehn Minuten da sind. Ich wollte dir nur Bescheid geben, jetzt wo du schon einmal draußen bist. Damit du keinen Schock bekommst, wenn dein Konkurrent sich über dich beugen sollte und du plötzlich nur noch einen Schatten siehst…“ sagte Lucas kichernd zum Ende des Satzes hin. Hikari konnte mit so einem Humor nicht lachen und verstand schon die Anspielung. Er hielt sie wohl für mächtig blöd, wenn er das ernsthaft glaubte.

„Das glaubst du doch wohl selber nicht, oder?“ fragte sie gelangweilt und legte sich wieder auf die Bank und sonnte sich etwas. Lucas setzte sich neben sie und entspannte auch etwas in der Sonne.

„Nein, aber das wär doch wirklich lustig, oder?“ sagte er und kicherte wieder. Er sagte dass nicht um Hikari zu ärgern. Er hatte sie sogar echt gern. Aber sie war ihm nun einmal immer überlegen, deswegen konnte er sich an solchen Kleinigkeiten erfreuen.

„Hmmm…ja, jaaa…“ antwortete Hikari seufzend und schloss die Augen. „Es gibt ja nichts mehr zu tun. Ich entspanne, solange sie kommen. Hab ja noch zehn Minuten…“ Hikari konnte leider nicht ihre Müdigkeit unterdrücken. Sie würde alleine aus Disziplin nicht am Arbeitsplatz einschlafen, aber sie arbeitete 24 Stunden hart und da kam der Schlaf nun einmal zu kurz, auch wenn sie sich das niemals anmerken ließ.

„Okay, alles klar! Ich geh dann mal wieder rein und sieh´ zu, dass alles fertig ist für unseren Gast. Wer weiß, vielleicht werden wir lange mit ihm auskommen müssen.“ Lucas zog eine Augenbraue hoch und grinste. Jedoch missfiel ihm, dass Hikari die Augen geschlossen hatte und es ihr auch im Grunde egal war. Ihr machte es nichts aus.

Lucas ging und Hikari hatte endlich wieder Ruhe vor ihm. Sie waren mittlerweile gute Partner und Freunde geworden, aber Lucas war nun einmal das genau Gegenteil von ihr: Ungeschickt, Undiszipliniert, Unfähig auch nur eine Sache richtig zu machen…und somit konnte sie manchmal nicht mit ihm umgehen.

Sie wollte einfach nur ihre Sorgen über ihr neues Projekt vergessen und einmal die schöne Natur in sich aufziehen. Pokémon waren zu hören und die Sonne kitzelte ihre Nase. Die Wärme drang sanft in ihren Körper und sie wollte nichts mehr als diesen einen Moment kurz zu genießen.

Klack

„Hmm?“ Schnell öffnete sie ihre Augen und stützte ihren Oberkörper mit ihren Ellbogen ab, um den Kopf heben zu können und zum weiten, großen Eingang zu sehen. Da das Laboratorium eine sehr große Fläche hatte, war der Eingang auch sehr groß und der Park nicht allzu definiert. Es war einfach ein großes Grundstück. Sie dachte etwas gehört zu haben, aber da war noch niemand. Professor Esches Motorrad wäre auch zu hören gewesen.

„War nichts…“ murmelte sie und legte sich wieder auf den Rücken und sonnte sich. Ihr inneres Augenlied war schon rot von der Sonneneinstrahlung. Sie genoss das Farbenspiel vor ihrem inneren Auge und verlor sich einen Moment darin. Die Wärme war einfach betörend und es gab keine Geräusche als die schönen Laute von paar Pokémon, die ab und zu zu hören waren.

Doch dann wurde es plötzlich schwarz.

Hikari öffnete ihre Augen ruckartig. Und alles was sie sah war ein schwarzes Oberteil. Schnell neigte sie den Kopf etwas um über sich jemanden zu erkennen, der sie musterte.

Sie sog schnell die Luft ein und setzte sich sofort hin. Allerdings hatte sie sich so schnell aufgesetzt, dass ihr schwindelig wurde. Schnell schloss sie die Augen und stöhnte innerlich sowohl äußerlich, als das Schwindelgefühl noch nicht nachließ.

„Vorsicht“ hörte sie eine ihr unbekannte männliche Stimme.

Oh nein, das kann doch nicht…

Sie spürte wie sich jemand neben sie setzte und ihre Hand nahm, die gerade auf ihrem Kopf ruhte, um sich vom Schwindel zu halten. Im nächsten Moment spürte sie wie dieser Jemand ihren Kopf gegen seine Brust drückte.

„Keine Angst, ich halte dich, ruh dich kurz aus. Du bist zu schnell aufgestanden.“ Sagte ihr dieser Jemand, als ob er ihre Gedanken lesen könnte. Eigentlich mochte sie so eine Nähe überhaupt nicht, erst recht nicht weil sie nicht wusste wer das war, aber für den Moment war sie doch dankbar. Das Schwindelgefühl ließ langsam nach und somit traute sie sich langsam ihre Augen zu öffnen, nur um in das besorgte Gesicht einer laufenden Professorin zu sehen.

„Hikari! Ist alles mit dir in Ordnung?!“ schrie die Professorin, während sie zu ihr rannte. Sie musste wohl grad ihr Motorrad abgelegt haben und eilte nun zu ihr zum Eingang des Labors.

„Hmm…“ gab Hikari nur von sich und wollte ihr eigentlich klar machen, dass alles in Ordnung war. Noch einmal atmete sie tief ein und drückte sich dann gewollt von der Person weg. Endlich wurde ihre Sicht wieder klarer und so konnte sie erkennen, dass die Professorin sich vor sie gehockt hatte und ihre Hand auf ihre Wange legte.

„Oh Arceus…du brennst ja Liebes!“ sagte sie mütterlich besorgt und legte ihre Hand auf ihre Stirn und die andere auf ihr eigenes Gesicht, um die Temperatur abgleichen zu können.

„Professor, es ist alles in Ordnung!“ beteuerte Hikari schnell und nahm ihre Hand von ihrer Stirn. Das war ihr mehr als unangenehm. Dann konnte sie endlich nach rechts blicken und die Person erkennen. Und es war kein anderer als der berühmte Professor aus Kanto, der sie aus seinen kohlschwarzen Augen anblickte. Hikari spürte zum ersten Mal wie ihr die Röte sanft in ihre Wangen schoss, als sie ihm in die Augen blickte.

„Keine Sorge Professor, sie lag wahrscheinlich nur etwas zu lange in der Sonne. Ich denke es ist alles in Ordnung.“ Sagte er lächelnd, während er seinen Blick von ihren Augen nicht abwand. Hikari schaute schnell weg, während sie sich darüber ärgerte, dass wirklich das passiert war, was Lucas eben wirklich prophezeit hatte.

„Von wo sind Sie eigentlich gekommen?“ fragte sie schnell, um vom Thema abzulenken und weil es sie wirklich interessierte. Sie war sich ganz sicher, dass da niemand am Eingang gewesen war.

„Vom Eingang, Liebes. Aber mein Motorrad hat die letzten paar Meter den Geist aufgegeben und Gary musste es schieben. Wir haben es vor dem Eingang abgelegt und ich habe schnell einen Assistenten vom anderen Personaleingang gerufen, damit er es wegstellen kann. Solange habe ich unseren Gast reingebeten.“ Sagte sie auf ihre alttypische Weise grinsend und war sich nicht einmal dieser peinlichen Situation bewusst.

„Und anscheinend habt ihr euch ja schon kennengelernt…“ sagte sie und ihr Grinsen wurde immer breiter. Hikari blickte sie nur aus bösen Augen an und deutete ihr diese Anspielungen zu lassen. Sie hasste es, wenn der weibliche Professor sie auf diese Art triezte. Sie ärgerte Hikari gerne, wenn es um Männer ging. Erst recht, weil schon so viele Kavaliere eine Vorstellung vom feinsten bei Professor Esche abgelegt hatten, um sie anzubetteln Hikari davon zu überzeugen, auf ein Date mit ihnen zu gehen, da sie selber immer abgeblockt hat. Die Professorin war im Laufe der Zeit wie eine zweite Mutter für Hikari geworden, weil sie sich auch so verhielt. Also ärgerte sie sie gerne mit solchen Angelegenheiten.

„Ja…“ murrte Hikari etwas, aber war dennoch freundlich. Schnell räusperte sie sich und stand auf. Dann stellte sie sich vor Gary und reichte ihm ihre Hand.

„Ich bin Hikari Ryuka, freut mich Sie kennenzulernen.“ Sagte sie auf ihre höflichste Art und lächelte ihn sanft an. Jetzt waren gute Manieren gefragt.

Er sah sie nur etwas fragend an und nahm ihre Hand als Stütze um aufzustehen. Dann schüttelte er sie und stellte sich ebenfalls vor: „Hallo, ich bin Gary Eich und hasse es gesiezt zu werden.“ Hikaris Lächeln verging, dagegen wurde Garys aber immer größer. „O-Okay…“ antwortete sie.

Professor Esche lachte nur lauthals los und hielt sich sogar den Bauch fest. Sekunden lang lachte sie nur und die zwei anderen verstanden nicht was mit ihr los war.

„Der erste, der sie aus dem Konzept gebracht hat…“ verstanden beide nur nach dem vierten Anlauf. Hikari verstand schon worauf sie wieder anspielte und es war ihr unangenehm. Sie blickte wieder zum jungen Professor und beachtete die „erwachsene“ Professorin nicht mehr, die sich mittlerweile an der Bank abgestützt hatte und einen Lachanfall hatte. Erst als sie ihm in die Augen blickte, merkte sie dass sie noch seine Hand hielt. Schnell zog sie sie weg und sah etwas peinlich berührt weg. Gerade als sie wirklich überlegte, der Professorin ihre Meinung zu geigen, beruhigte diese sich wieder und entschuldigte sich für ihren plötzlichen Anfall.

„Es tut mir Leid Gary, bisher konnte es einfach nur niemand schaffen, sie aus dem Konzept zu bringen und dein Gesicht war einfach zu toll, Kari!“ erklärte sie und ihr Kichern ebbte jetzt erst langsam ab.

„Toll Professor! Möchten Sie jetzt unseren Gast herumführen?“ sagte Hikari sarkastisch und war im Inbegriff zu gehen. Gerade als sie kehrt machen wollte, spürte sie wie sie am Ärmel festgehalten wurde und sah in das Gesicht des jungen Professors.

„Möchtest du mich nicht mit herumführen?“

Sie sah ihm ausnahmsweise verblüfft ins Gesicht und ließ sich die Frage des charmanten Professors durch den Kopf gehen.

„Gute Idee! Hikari, du musst sowieso mitkommen. Dann kannst du ihm gleich alles zeigen. Auf geht´s!“ sagte Professor Esche und klatschte sich begeistert in die Hände. Ohne eine Antwort Hikaris abzuwarten, ging sie vor und wies ihnen an mitzukommen. Hikari verblüffte dies nicht, weil das schon vorher geplant gewesen war, aber diese Situation war vollkommen anders. Auch weil der junge Professor förmlich darum gebeten hatte. Gary lächelte sie komischerweise an und wartete bis sie den ersten Schritt tat. Hikari sammelte sich und wies mit ihrer Hand zum Eingang. Sie sprach wieder ganz üblich förmlich.

„Wenn du mir bitte folgen würdest.“ Und somit schritten sie ins große Laboratorium-Gebäude und betrachteten die ersten und wichtigsten Räume.

„Also Gary! Fühl dich wie zu Hause! Immerhin wirst du für längere Zeit hier bleiben. Ich gehe jetzt nachschauen, ob alles für dich fertig ist und das Essen. Hikari wird dich solange hier einweisen. Danach kommt ihr einfach in den Speisesaal. Viel Spahhaaaaßß…“ hörten sie sie am Ende fröhlich lallen. Hikari machte es stutzig, da sie sie sonst niemals alleine lassen würde. Sie hätte nicht erwartet, dass die Professorin so weit gehen würde. Aber sie ließ sich nichts anmerken, immerhin war dies nur ein alberner Scherz.

„Also gut, beginnen wir mit dem Untersuchungsraum. Hier werden die neuesten Entdeckungen untersucht…“ fing Hikari an zu erklären. Sie war vollkommen in ihrem Element und erklärte Gary jeden Raum.

Minuten verstrichen. Die Zeit wurde immer länger, da das Laboratorium sehr groß war. Hikari versuchte ihrem Gast alles zu erklären und wies ihn auf alle wichtigen Dinge hin. Dabei hatte sie immer das Gefühl, dass er ihr nur halbherzig zuhörte. Nach einiger Zeit bestätigte sich ihr Gefühl, als sie Gary fragte, ob er noch Fragen habe und er ihr nicht antwortete. Hikari sah ihn nur fragend an und er lächelte darauf hin nur und sah sie weiterhin an.

„Alles in Ordnung?“ fragte sie höflich.

„Ja, vielen Dank. Ich habe alles verstanden.“ Antwortete er und lächelte dabei cool.

„Okay…“ sagte sie leise. „Dann sollten wir jetzt in den Speisesaal. Das Essen ist schon längst fertig und dein Zimmer bestimmt auch. Du kannst es dann nach dem Essen am besten betrachten. Es ist schön.“ Den letzten Satz fügte sie leise hinzu, aber Gary hatte es durchaus verstanden. Er wollte gerade etwas darauf erwidern, als Hikari auch schon aus dem Raum ging in Richtung Speisesaal.

Als sie die Korridore entlang gingen, hörten sie viele Stimmen aus dem Speisesaal. Dann sah Hikari Lucas vor der Tür und es sah aus als würde er Schmiere für etwas stehen. Hikari beäugte ihn nur komisch und Lucas schien nervös zu werden, als er die beiden kommen sah.

„Sie kommen!“ hörte er in den Raum flüstern und Hikari fragte sich, was er vorhatte. Dann schloss Lucas schnell die Tür hinter sich und schritt endgültig in den Raum. Als Hikari die Türe öffnete, sahen sie und Gary die gesamte Crew vor sich stehen und Konfetti um sie herumrieseln.

„ÜBERRASCHUNG!“ schrien alle.

Hikari verstand nichts mehr und Gary lachte auf einmal los.

„Herzlich Willkommen in unserem Laboratorium!“ begrüßten sie Gary alle. Jetzt verstand Hikari! Sie hatten ihr nichts davon erzählt. Wieso auch immer!

Alle begrüßten den Neuankömmling persönlich und danach lief eine Art Begrüßungsparty. Der ganze Saal war geschmückt und es war haufenweise exklusives Essen da.

Hikari sah zum Professor, die ihr zuzwinkerte und lächelte.

***

Die Tage vergingen und aus den Tagen wurden mittlerweile schon drei Wochen. Drei Wochen voller Abenteuer und…Anspielungen. Seitdem Gary Eich da war, war eigentlich alles gleich geblieben. Eigentlich…Wenn da nicht diese Sache wäre. In der Zeit hatten sich alle ein wenig verändert. Zum positiven versteht sich. Alle schienen glücklicher, lebendiger, ja sogar euphorischer geworden zu sein. Der junge Professor schien neuen Wind ins Labor zu bringen. Hikari fand ihn nett. Auch wenn es ihr ein wenig suspekt vorkam, dass er sie immer so sehr anlächelte. Sie hatten nichts miteinander und flirteten nicht einmal ansatzweise, doch trotzdem schienen ihre Kollegen zu meinen, dass da irgendetwas zwischen ihnen war. Etwas Besonderes. Hikari war nicht naiv. Sie war sich ihrer Anziehung auf Männer durchaus bewusst und sah die verstohlenen Blicke des Professors, die im Vorbeigehen auf ihr ruhten. Aber sie interpretierte nicht so viel in sie hinein.

Bis der Tag kommen musste…

„ICH BITTE SIE!“

Hikari schreckte auf und stand ruckartig von ihrem Platz auf und schmiss beinahe alles vom Tisch herunter.

„NEIN! RAUS HIER!“

Wieder hörte sie eine Stimme schreien. Und dieses Mal meinte sie sie zu erkennen. Schnell lief sie aus ihrem Laborzimmer raus und rannte in Richtung der schreienden Stimmen.

„ICH SAGTE: RAUS HIER!“

Hikaris Herz schlug immer schneller und schneller, während sie auf die Stimmen zu rannte. Da sie sehr laut schrien, konnte sie ihnen ungefähr folgen. Und ihr wurde bewusst, dass sie immer näher in Richtung Haupteingang kam. Nein, vielmehr kamen die Stimmen von draußen.

„ICH WERDE NICHT GEHEN, BIS SIE SIE GEHOLT HABEN!“

Hörten diese Stimmen denn nie auf?

„PROFESSOR?!“ Hikari war angekommen und riss die zweigespaltene Eingangstüre auf. Sie atmete keuchend in schnellen Zügen und sah vor sich eine wütende Professorin Esche und…irgendein junger Mann?

„Professor, alles in Ordnung?!“ sagte Hikari beinahe atemlos vom Rennen und ging etwas näher, um zu erkennen wer der geheimnisvolle Junge war.

„Eh-Kenn ich dich nicht irgendwoher?“ fragte Hikari leise eher zu sich selber und fasste ihren Atem wieder.

„Hikari!“ schrie der Junge freudig und sein wütendes Gesicht war verpufft. Er ging sofort auf sie zu und sie meinte sich langsam an ihn zu erinnern. Zu ihrem Unglück nahm der Junge allerdings nur ihre Hände in seine und drückte ihr nebenbei einen wunderschönen Rosenstrauß in die Hand. Hikari verstand die Welt nicht mehr und bevor sie sich überhaupt Gedanken machen konnte, ging Professor Esche zwischen sie und riss den Jungen, der in ihrem Alter zu sein schien, von ihr weg.

„Nimm deine Griffel weg, sonst hole ich eins und du wirst mit seinem Sternschauer bekannt werden müssen.“ Drohte die Professorin zischend und Hikari könnte sich schwören sie niemals zuvor wütend gesehen zu haben, erst recht nicht in so einem Ausmaß.

„Professor?“

Hikari drehte sich halb um und sah entgegen ihrer Erwartungen Gary.

„G-Gary?“ fragte sie leise.

„Was ist los Professor? Sie haben geschrien! Ist alles in Ordnung?“ fragte er und betrachtete sie alle mit einem ernsten Gesichtsausdruck.

„Nein, es ist gar nichts in Ordnung! Zumindest war es das, bevor dieser…dieser Junge aufgetaucht ist!“ sagte die Professorin empört und bedachte ihn mit einem bösen Blick. Die junge, attraktive Professorin stellte sich beinahe demonstrativ vor Hikari und Gary tat es ihr gleich. Dabei sah auch er ihn böse an.

„Wieso? Was hat er getan?“ fragte Gary gefährlich ruhig und ließ seinen Blick nicht von dem Fremden.

„Ich habe gar nichts getan!“ sagte er zu seiner Verteidigung. „Ich bin nur wegen Hikari hier!“

„Wegen mir?“ fragte Hikari verblüfft und strengte sich an um einen Zusammenhang zu dem Fremden zu bekommen. Aber es fiel ihr einfach nicht mehr ein.

„Weißt du nicht mehr! Ich bin doch damals zu dir gekommen, als es meinem Staralili nicht gut ging und ich kein Pokémon-Center gefunden habe. Da habe ich dich doch hier getroffen und du hast es sofort umsorgt und dich um es gekümmert. Es war wieder Top-Fit und ich war einfach von dir begeistert! Und deswegen bin ich heute gekommen, um dir meine Liebe zu gestehen und dich um ein Date zu bitten!“

Oh Nein! Nicht schon wieder Einer…

„Oohh! Ach ja! Du warst das! Jetzt erinnere ich mich wieder! Hör mal, das ist zwar lieb von dir, aber ich habe leider kein Interesse daran. Es tut mir Leid, wenn ich deine Gefühle verletze.“ Antwortete Hikari und versuchte es ihm ruhig beizubringen. Leider passierten solche Vorfälle des Öfteren und deswegen war Hikari schon daran geübt ein paar Körbe zu verteilen.

Der Junge blickte sie jedoch nur fassungslos an und ließ sich nicht abwimmeln.

„Aber Hikari, ich meine es wirklich ernst…“

„Ja, ja, du meinst es ernst. Du hast sie doch gehört! Hikari ist leider schon vergeben!“ sagte Professor Esche und schob Hikari in das schöne Gebäude zurück.

„UND JETZT WEG VON MEINEM GRUNDSTÜCK!“ schrie sie noch, bevor sie Gary auch noch hineinschob und die Türe hinter sich zu knallte.

„So eine Frechheit! Kommt und glaubt er könnte dich hier wie ein Ritter einfordern. Der spinnt ja!“ schnaubte Professor Esche und war fast schon beleidigt. Sie blies ihre Backen auf und schmollte nun.

„Professor, ich verstehe nichts. Was wollte er denn von Ihnen?“ fragte Hikari vorsichtig. Ihr tat der Junge, dessen Name ihr entfallen war, irgendwie Leid.

„Na was wohl? Er hat bei mir um ein Date für dich gebeten, so als ob ich dein Vater wäre.“

Hikari lächelte und war stolz, dass die Professorin sich anscheinend nicht in ihre Angelegenheiten einmischen wollte. Gerade als sie ihr danken wollte, fügte die Professorin jedoch hinzu: „Was denkt der denn? Du bist doch schon vergeben! Und dann noch bei mir fragen? Der spinnt ja! Ich gebe mein kleines Mädchen doch nicht irgendeinem Spinner. Ich finde schon den Richtigen für dich!“

Und damit blieb Hikaris Dank aus.

„Sag sofort Bescheid, falls dieser Typ dich wieder belästigen sollte, Hikari!“ sagte Gary plötzlich. Er schien angespannt und immer noch leicht wütend zu sein, obwohl Hikari ihn nicht verstand. Welchen Grund sollte er haben?

„Oh, ich wusste es! Ihr seid das perfekte Paar!“ quiekte Professor Esche und machte beinahe einen Freudentanz. Hikari quickte daraufhin nur und war beschämt. Sie sollte diese Anspielungen lassen. Erst recht, wenn er daneben war. Gary schien das jedoch nicht zu stören, denn er lächelte breit. „Ich gehe auf mein Zimmer, wenn Sie mich suchen.“ Sagte Hikari nur schnell und machte sich auf den Weg in ihr Zimmer. Das war für den Moment zu viel Aufregung. Sie schlenderte die Korridore entlang und ging auf ihr Zimmer. Danach schloss sie die Türe hinter sich und legte sich auf ihr Bett.

Wieder musste sie seufzen. Das wievielte war es schon in den letzten paar Wochen? Es war einfach zu viel Stress. Ja, zu viel Stress! Das redete Hikari sich zumindest ein. Und das obwohl sie gestehen musste, dass die letzten Wochen eigentlich sehr schön gewesen waren. Sie sah zu der Zimmerdecke und drehte sich dann auf die Seite, um ihr schön geschmücktes Zimmer zu betrachten. Sie liebte ihr Zimmer und fühlte sich noch mehr dadurch zu Hause. Hier konnte sie entspannen. Und hier würde sie die nächsten Stunden bis zum nächsten Morgengrauen nicht mehr herausgehen. Jetzt musste sie einfach ein wenig Zeit für sich haben. Heute war wohl nicht ihr Tag…obwohl schönes Wetter war und alles normal zu sein schien. Aber sie konnte sich bei der Arbeit heute nicht gut konzentrieren. Wieso eigentlich? Gerade als sie darüber nachdenken wollte, sah sie plötzlich ein Bild vor ihrem inneren Auge.

Es war sein Lächeln.

Schnell stand Hikari auf und ihr wurde wieder schwindelig.

Déjà-vu

Was war das bloß für ein Gefühl? Dieses warme Gefühl, welches sie verspürte, wenn sie an sein Lächeln denken musste? Dieses unbekannte, heiße Gefühl, das sie bekam, wenn sie seine Augen sah. Dieses Gefühl, wenn sie ihn allein bei seiner Arbeit sah…es faszinierte sie.

Ich kann mich nicht verlieben…

Aber wieso eigentlich nicht?

Hikari legte sich wieder auf den Rücken und dachte über ihre neue Erkenntnis nach. Und wieder musste sie aufseufzen. Aber dieses Mal vor lauter Fragen. Sie war immer sehr rational gewesen und hatte sich vollkommen auf ihren Job konzentriert. Und immer hatte sie alle diese Kavaliere abgewiesen. Wie gerade eben. Aber dieses Mal war es anders. Er umgarnte sie nicht, wie alle anderen, er belästigte sie nicht, wie alle anderen, und sie mochte ihn irgendwie, nicht wie alle anderen.

Diese Erkenntnis traf Hikari doch schon um einiges. Hatte sie sich wirklich in den jungen Professor während dieser Wochen verliebt? War es das, wieso ihr immer alle kleinen Peinlichkeiten vor ihm so ein Desaster waren? Oder spürten es die anderen auch und neckten sie deshalb so sehr? Und konnte es wirklich sein…dass er sie auch mochte? Dass er eben so wütend geworden ist, weil jemand anderes sie umgarnt hatte?

Hikari konnte gar nicht solange darüber nachdenken, denn im nächsten Moment schlossen sich schon ihre Augen vor Müdigkeit. Und so umschlang sie ein endloser Schatten, der sich ringsum um ihre Augen legte.

***

Kühle Luft breitete sich überall aus und durchdrang ihren Körper. Leise und schnell nach Luft schnappend öffnete Hikari ihre Augen. Das erste was sie sah, war das Fenster und den dunklem Himmel draußen.

Es ist schon Nacht?

Langsam stand sie auf und rieb sich ihre Arme. Es war eisig kalt. Die Nächte waren viel kühler als die heißen Tage und sie war ohne Decke eingeschlafen. Im Schlaf wird einem Menschen sowieso kalt. Da war es kein Wunder, dass sie aufwachte. Wann war sie überhaupt eingenickt? Und für wie lange?

Schnell sah sie auf die Uhr und erkannte, dass es schon ein Uhr in der Nacht war. Hatte sie solange geschlafen? Der ganze Stress und die ganze Arbeit von den letzten Tagen hatten sie wohl ordentlich fertig gemacht. Sie war auch nur ein Mensch und brauchte ab und zu eine Pause. Aber sie wusste, dass sie ihre Arbeit von heute nicht fertig gemacht hatte. Da sie ohnehin schon nicht müde war, verließ sie leise ihr Zimmer und ging auf den Korridor. Alle schienen zu schlafen. Aber das war komisch. In diesem großen Labor, mit all den Erfindern, Professoren und Assistenten, Pokémonforschern und weiteren Arbeitern war es niemals leise nachts. Es gab immer jemanden der arbeitete und das Labor war Tag und Nacht offen, sodass mindestens ¼ der Leute auch nachts wach waren. Immerhin galt das Labor auch als eine Art Pokémon-Center in der Not, falls sich einige Trainer verirrten und schnell Hilfe brauchten. Aber Hikari konnte dieses Mal weder Licht sehen, noch Geräusche hören. Langsam, aber gewollt schritt sie auf verschiedene Räume zu und öffnete sanft die Türen. Aber da war niemand drin! Sie öffnete Türe für Türe und sah in die Räume, die immer besetzt sein mussten. Aber da war niemand! Hikari wurde langsam etwas mulmig zumute. Hier stimmte doch etwas nicht!

Schnell lief sie in Richtung ihres Zimmers, um ihr Handy zu holen und die Professorin anzurufen. Sie lief einen anderen Weg als sonst, der etwas kompliziertere Weg, den nur langarbeitende Bewohner des Labors kennen konnten, aufgrund seiner Komplexität. Sie wollte nämlich überall nochmal vorbeischauen. Gerade rannte sie, als sie ein komisches Geräusch hörte. Schnell hielt sie an. Sie lauschte und ging zu einer Türe, die ein Spalt breit offen war. Da kam Licht raus! Aber was war dieses Geräusch?

Tip, Tap? Moment Mal, das klingt ja nach einer Tastatur…

Sie ging weiter in Richtung der Tür und sah durch den kleinen offenen Spalt. Sie sah eine Silhouette an einem der Rechner sitzen, wie sie darauf herum tippte. Wer war das? Hikari´s Herz schlug unmerklich doch etwas schneller. Wenn hier niemand mehr war, wer war das dann? Sie öffnete den Spalt noch etwas mehr, um zu erkennen, wer das war. Aber die Tür quietschte leider und so wurde die Person auf sie aufmerksam. Jetzt gab es eh kein Entfliehen mehr. Hikari öffnete die Türe ganz und sah im Licht des Raumes…

„Gary?“

Ihr blickte der junge Mann entgegen, der etwas überrascht zu sein schien.

„Hey Hikari, was machst du denn hier?“ fragte er überrascht, aber lächelte sie dennoch an. Sie verstand gar nichts mehr. Das ganze Labor war leer, nur er war hier. Hikari fasste sich jedoch wieder und fragte höflich.

„Dasselbe könnte ich dich fragen, Professor Eich.“ Es sollte nicht harsch klingen, aber da sie ihn eben nicht siezen durfte, klang es etwas so. Er bemerkte ihr Bedenken aber nicht und stand von seinem Stuhl auf und ging auf sie zu.

„Bist du nicht mitgegangen?“ fragte er verwirrt.

„Wohin mitgegangen?“ fragte sie ebenso verwirrt.

„Na zu diesem Pokémon-Kampf? Die gesamte Crew ist mitgegangen. Heute Mittag hat sich ganz plötzlich ein Pokémon-Kampf zwischen dem Champion und einem der Top-Vier angekündigt. Es war sehr spontan. Da das hier in der Nähe ist und es auch live übertragen wird, sind alle schnell dorthin gefahren, weil sie sich das nicht entgehen lassen wollten. Ich bin hier geblieben, weil ich nicht so viel Interesse daran habe und einer auf das Labor aufpassen muss. Da habe ich mich freiwillig gemeldet und da alle wirklich hinwollten, waren sie einverstanden.“ Erklärte er ihr ruhig. Er konnte es ehrlich nicht fassen, dass sie kein Interesse daran gehabt hätte.

„Oh…“ sagte Hikari nur und musste sich das durch den Kopf gehen lassen.

„Wieso bist du nicht mitgegangen?“ fragte Gary plötzlich.

„Ich wusste nichts davon. Ich war am Mittag schon auf meinem Zimmer und bin dann irgendwann eingeschlafen. Ich habe wirklich gar nichts davon mitbekommen.“ Antwortete sie ihm.

„Ach so. Naja vielleicht liegt das daran, dass alles schnell gehen musste, die ganze Halle war innerhalb von Minuten ausverkauft und der Weg dauert ja auch noch. In der ganzen Aufregung hat jeder wahrscheinlich nur an sich gedacht. Das ist der Kampf des Jahres hier in Sinnoh.“ Erklärte er ihr. Hikari nickte nur und sah zur Seite.

„Du wolltest mitgehen, huh?“ fragte er und lächelte sie aufrichtig entschuldigend an. „Es tut mir Leid, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dich direkt aufgeweckt.“

„Nein, Nein! Auf keinen Fall! Danke! Wirklich nicht! Ich habe kein Interesse an solchen banalen Kämpfen…es ist nur…das ganze Labor ist so leer und unbelebt, ich bin das nicht gewohnt.“ Antwortete sie hastig, um das Missverständnis aufzuklären. Kurz räusperte sie sich. „Und was machst du hier?“ Gary lächelte sie an und zeigte mit seiner Hand, dass sie zu ihm kommen sollte. Sie ging auf ihn zu und er setzte sich wieder auf seinen Stuhl und sah zum Computer.

„Ich entwickle gerade eine neue Funktion im Pokédex. Siehst du? Es ist etwas über das mein Großvater nachgedacht hat und ich versuche es gerade in die Tat umzusetzen…“ begann er zu erzählen und redete immer weiter. Hikari stand hinter ihm und lauschte ihm gespannt. Das war super interessant. Im Laufe ihres Gespräches, das nur aus Garys Erklärungen und Hikaris Nicken bestand, kam Hikari ihm immer näher und irgendwann war sie soweit, dass ihr Kopf neben seinem war. Sie stand zwar, aber bückte sich zur Stuhlhöhe mit dem Oberkörper hinunter und ihr Kinn berührte schon fast seine Schulter. Dessen war sie sich aber nicht bewusst. Erst als der Professor sein Gesicht zu ihr drehte und etwas leiser in ihr Ohr sprach, bemerkte sie ihre Situation. Sie wollte sich aber nicht zurückziehen, dass wäre zu offensichtlich gewesen, dass ihr etwas kribbelig wurde in dieser Situation. Er erklärte normal weiter, sprach jetzt aber irgendwie…sanfter und…bezaubernder? Es war ein komisches Gefühl, welches seine warme Stimme bei ihr auslöste.

Er redete weiter und Hikari achtete auf den Klang seiner Stimme. Wieso bemerkte sie jetzt erst, dass er so eine wunderschöne Stimmfarbe hatte?  Mittlerweile schaute sie dem Professor auch in die Augen. Ihre Nasen berührten sich beinahe und sie verlor sich in dem Dunkel seiner Augen. Sie konnte ihm nicht mehr folgen, denn nun schien sie in einer Art Trance zu stecken, die sie nicht mehr loslassen wollte. Irgendwann wurde der Professor leiser. Leiser und leiser, bis er nur noch flüsterte. Er schaute dabei immer abwechselnd von ihren Lippen zu ihren Augen, von den Lippen zu den Augen, bis er an den Lippen hängen blieb und ihr immer näher kam. Hikari wusste was jetzt kommen würde. Aber sie glaubte es nicht. Bevor sie es wirklich realisieren konnte, schloss sie ihre Augen und spürte im nächsten Moment etwas Warmes auf ihren Lippen.

Er küsst mich…

Er hatte aufgehört zu sprechen, also konnten es nur seine Lippen sein. Obwohl sie die Augen geschlossen hatte, sah sie ein Feuerwerk an Farben vor ihrem inneren Auge, welches nicht aufhören wollte zu explodieren. Ihr Herz begann auf einmal unaufhörlich schneller und härter gegen ihre Brust zu schlagen, während ihre Körpertemperatur immer heißer wurde. Und bevor sie sich versah, spürte sie eine Hand auf ihrem Po ruhen, die sie zu sich zog und zum Schoße des Professors führte. Jetzt musste sie also anscheinend sitzen…auf ihm?

Leicht öffnete Hikari ihre Augen und sah wirklich die geschlossenen Augen des jungen Professors. Sie öffnete sie weiter und musste erschreckt feststellen, dass sie wirklich auf seinem Schoß saß und ihre Arme um seinen Nacken geschlungen hatte. Unweigerlich, aber dennoch gewollt, löste sie sich von dem schönen Kuss und sah dem überraschten Professor ins Gesicht.

„Was ist?“ fragte er etwas atemlos und sah sie so selbstverständlich an, als ob sie ein Paar wären. Seine Hände lagen an ihrer Hüfte und er schaute zu ihr hoch, weil sie auf seinem Schoß saß. Sie wusste gar nicht was sie sagen sollte, so perplex war die Situation. Sie konnte ja mit fast allen Situationen umgehen, aber das ging überhaupt nicht. Was sollte sie sagen? Was sollte sie tun? Sollte sie ihm eine Ohrfeige verpassen? Anstatt irgendeinen Gedanken in die Tat umzusetzen, tat sie etwas vollkommen Unerwartetes.

„Nichts…“

Und damit bückte sie sich zu seinem Gesicht und küsste ihn dieses Mal.

Es war eine eigenartige Situation für sie beide, aber sie genossen es. Die Stille, ihre Zweisamkeit; sie genossen es. Seine Lippen waren weich und warm und er küsste sie sanft, so als ob er ihr nicht wehtun wollte. Nach einem Augenblick verstärkte Hikari den Druck auf seinen Lippen und forderte ihn wortlos heraus sie etwas kraftvoller zu küssen. Das war ein unglaubliches Gefühl! Es war so schön und ihr Herz wollte wieder nicht aufhören kräftig zu schlagen. Doch aus Luftmangel mussten sie sich beide wieder lösen und sahen sich wie eben kurz atemlos in die Augen.

Hikaris Verstand ging ihrer Meinung nach jetzt erst an und ihr sanfter Gesichtsausdruck verwandelte sich in einen entsetzten. Schnell sprang sie von seinem Schoß auf und knallte mit ihrem Rücken gegen die Tischkante.

„Was wird das, wenn es fertig ist?“ fragte sie perplex und sie wusste zum ersten Mal nicht was sie tun oder denken sollte. Sie war wortwörtlich hier mit ihm allein. Er hingegen grinste sie nur an und stand vom Drehstuhl auf. Dann ging er auf sie zu und drückte sich ihr mit seinem ganzen Körper entgegen, sodass sie schon halb auf dem Tisch lag.

„Etwas Schönes, Hika-chan!“ antwortete er ihr nur, wie seine „Hika-chan“ dachte mit einer unbeschreiblich sexy Stimme, und drückte wieder seine Lippen auf ihre. Aber dieses Mal waren sie fordernd. Hikari wurde es dieses Mal heiß. Der Kuss brennte beinahe auf ihren Lippen, aber das Schlimme war, dass es ihr auch noch gefiel. Er hatte seine Arme um sie geschlungen und zwischen ihnen hätte kein Blatt mehr gepasst. Sie musste all ihre Körperspannung halten, um nicht gleich auf dem Tisch zu liegen. Was passierte hier nur? Aber diese Frage war ihr im Moment egal, denn das alles hier…machte ihr Spaß!

„Mmmmhhh…“ musste sie leise in seinen Mund stöhnen, weil er seine Zunge mit ihrer umschlang und ihr immer heißer wurde. Die Luft schien zu fliehen und für einen kurzen Moment dachte sie, dass sie in einem Wasserbecken ertrinken würde. Doch dann konnte sie sich dieser Situation anpassen und das Ruder an sich reißen. Sie krallte ihre Hände in den Kragen seines weißen Professorenkittels und drückte mit ihren Lippen gegen seine. Anstatt aber die Oberhand zu übernehmen, entfachte ihr Kuss zu einem Kampf, den keiner verlieren wollte. Aber bevor das alles in einen unausgesprochenen Streit ausarten konnte, hatte Gary sie mit seinem Gewicht auf den Tisch gedrückt, sodass sie jetzt mit dem Rücken auf dem Tisch lag und er über ihr. Dabei waren ihre Beine immer noch standfest auf dem Boden, bei Hikari zumindest in etwa. Sie wusste gar nicht wie ihr geschah, als er mit seiner Zunge plötzlich ihren Hals umspielte. Kurz musste sie die Luft ein zischen. Er biss ihr erst sanft in das Fleisch, aber nach weiteren Küssen, fester. An verschiedenen Stellen saugte er und obwohl dieses Gefühl in Hikari ein Feuer entfachte, fragte sie sich immer noch, wie diese Kehrtwende kam. Wie es überhaupt hierzu kam…und wie weit es noch kommen würde…aber dafür hatte der Professor wohl keine Gedanken, denn er leckte mit seiner Zunge runter zu ihrem Dekolleté.

Kurzerhand wanderten seine Finger währenddessen zu ihrem Arbeitskittel und knöpfte es Knopf für Knopf auf. Hikari schloss die Augen und musste einfach nur dieses Gefühl genießen. Dann spürte sie eine Hand auf ihrer Brust ruhen, die sie langsam umfasste. Ihr Kittel war endgültig aufgeknöpft und wurde ihr sanft von den Schultern gestrichen, indem Gary ihr kurz den Freiraum gab, sich wieder hinzustellen. Unter ihrem Kittel trug sie ihre normale Kleidung, in diesem Fall ein wunderschönes Kleid, welches sonst vom Kittel verdeckt wurde. Ohne auf ein weiteres Vorspiel hinzuarbeiten, schob Gary ihre rotgoldenen, hüftlangen Haare zur Seite und öffnete den Reißverschluss ihres Kleides an ihrem Rücken. Dank ihrer schlanken Statur fiel es direkt auf den Boden und entblößte ihre Haut, die nur noch von ihrer Unterwäsche bedeckt wurde. Danach wurde sie wieder in die Liegeposition gedrückt. Sie wusste nicht wie der kluge Professor es gemacht hatte, aber von einem Augenschlag auf den anderen wurde das Licht dunkler. Es schien noch, aber die Atmosphäre wandelte sich in eine entspannte und romantischere um, durch den wenigen Lichtfluss. So konnte sie nicht direkt den hungrigen Blick des Professors sehen, der auf ihrem Kurvendefinierten Körper lag.

Das war ein Angriff!

Entweder sie beendete es hier und jetzt oder sie spielte das Spiel mit.

Sie entschied sich für letzteres.

Wieder spürte sie die heißen Lippen des Professors auf ihrem Mund. Jetzt drückte sie ihn hoch und griff während des Kusses an den Saum seines Kittels und befreite ihn davon. Danach legten sich ihre Finger automatisch an sein Oberteil und befreiten ihn auch davon, während sie den Kuss für einen Moment löste. Und damit entblößte sie seine komplett nackte, durchtrainierte Brust. Sie hätte niemals so eine Brust und Bauchdefinition des noch sehr jungen Professors erwartet, der selber nicht wesentlich älter als sie war, aber ihr gefiel was sie sah. Sie küssten sich hungrig weiter und Hikari legte ihre Finger auf den Bund seiner Hose. Quälend langsam öffnete sie diese, während sie mittlerweile ihre Zungen mit ins Spiel gebracht hatten. Dann öffnete sie seine Hose und ließ sie hinuntergleiten, so wie er es bei ihrem Kleid getan hatte. Die Schuhe hatten sie irgendwann automatisch ausgezogen und so kam es, dass Gary ihren Bh geöffnet hatte. Die Küsse wollten nicht aufhören und damit auch nicht die Hitze, die sich in beiden aufkeimten. Als er sie von ihrem Bh gelöst hatte, machte er sich ohne Umschweife auch an ihren Slip ran. Und somit stand sie splitterfasernackt vor ihm, in einem Labor, welches sie ansonsten für Untersuchungen nutzte. Sie ließ es sich nicht gefallen und befreite ihn ebenfalls von seiner Boxer-Short. Er lehnte sich wieder über sie und betastete ihren wohlgeformten Körper. Hikari hatte noch nicht die Chance auf seine Männlichkeit zu blicken, weil er einfach nicht damit aufhören wollte, sie mit seinen Lippen zu verwöhnen. Sie musste unter all der Hitze, aber auch der Zärtlichkeit die Augen schließen und ließ es so über sich erst einmal ergehen. Er ließ langsam von ihren Lippen ab und strich weiter mit der Zunge über den ganzen Körper. Auf ihrem Bauch blieb seine Zunge ruhen und er verteilte haufenweise Schmetterlingsküsse auf ihrem ganzen Oberkörper. Dann ging er wieder höher und nahm langsam ihre linke Brustwarze in den Mund. Er biss erst sanft in sie hinein und Hikari musste auf keuchen. Der Biss wurde zum Saugen und Hikari krallte ihre Finger in seinen braunen Haarschopf. Während er sie mit seiner Zunge verwöhnte, verkrampften sich ihre Finger ihrer rechten Hand in seinen weichen, geschmeidigen Haaren, die ihr Gefühl intensivierten. Dann machte er sich langsam an die andere Brust ran und wieder kam diese unerträgliche Erregung in Hikari hoch, von der sie nicht gewusst hatte, dass man sich nicht an sie gewöhnen konnte. Die Art und Weise wie er ihre Brüste mit seiner Zunge umspielte war einfach zu unglaublich geil und ihre Beine verkrampften sich automatisch um seine Hüfte, nur um sie an seinem Po zusammenzuschließen. Jetzt konnte sie auch sein Glied gegen ihrer Weiblichkeit spüren und die Berührung ließ ihr Herz noch schneller schlagen, als es sowieso schon tat und erweckte das Verlangen in ihr es sofort in sich zu spüren. Doch der heiße Professor war da anderer Meinung.

Noch immer betastete er wohlig ihren Körper und fuhr jede Kontur ihrer makellosen Haut nach. Fast schon wie eine Art Massage verwöhnte er die Vorderseite ihres Körpers, abwechselnd mit Zunge und knetenden Händen und Hikari kam nicht drum herum, als wohlig aufzustöhnen. Diese Berührungen hinterließen ein Kribbeln in ihr und langsam schien die Luft immer stickiger im Raum zu werden, denn Hikari fühlte sich atemlos. Ihr Lustpunkt, den sie gleich noch mehr kennenlernen würde, zog sich schon unmerklich zusammen und pochte schon als ob ihr Herz in ihrem Unterleib stecken würde. Wann würde er aufhören und es endlich tun? Reichte ihr Gestöhne ihm nicht? Im leichten Licht konnte sie seine Gesichtszüge erkennen, die entspannt auf sie und ihren Körper blickten und ohne Widerrede zufrieden und glücklich schienen. Klar machte es ihm Spaß…er war ja nicht in dieser Stellung…doch als ob er ihren flehenden Gedanken gehört hätte, legte er langsam seinen Schaft an ihre rosa Spitze und berührte sie mit seiner Eichel. Ein letzter Erregungsblitz durchflutete ihren Körper, bevor er langsam in sie hineinstieß.

Hikari sog zischend die Luft ein und drückte ihren Hinterkopf weiter nach hinten. Dieses Gefühl war zu unglaublich…

Kurz verweilten sie so. Unweigerlich versuchte sie sich zu entspannen und in das Gesicht Garys zu blicken, nur um ihn mit geschlossenen Augen und einem erregt erfüllten Gesicht zu sehen. Anscheinend gefiel es ihm mindestens genauso gut wie ihr. Er umklammerte mit seinen Händen ihre Hüften und stieß dann plötzlich ein weiteres Mal in sie hinein, dieses Mal tiefer und gewollter. Wieder musste sie aufstöhnen und dieses Mal hörte sie auch von ihm einen lusterfüllten Laut. Ihre Position erlaubte es ihr nicht die Oberhand zu übernehmen, denn sie lag auf dem hüfthohen Tisch, mit ihm vor dem Tisch stehend mit gebeugtem Oberkörper, sodass er sie ideal nehmen konnte. Jetzt begann das neue Experiment.

Er führte seinen Schaft tiefer in sie hinein und begann sich langsam in ihr zu bewegen. Die Herzen pochten gegen die Brust und die Unterleiber zogen sich zusammen. Diese kurzen Frequenzen ließ beide schon leise regelmäßig keuchen und irgendwann konnte Gary sich nicht mehr stoppen und begann sich aus ihr heraus zu ziehen, nur um härter und tiefer in sie zu stoßen. Er widerholte dieses Spiel weiter und weiter und es schien als würde es kein Ende mehr nehmen. Beide keuchten sie um die Wette, hin und wieder Stöhnen, während sich ihre Beine weiter um seinen knackigen Po verkrampften und sie sich nicht mehr beherrschen konnte und auch noch anfing zu stöhnen. Als ob das Pumpen seines Schwanzes nicht genug wäre, hörten seine Finger nicht auf ihre Haut zu verwöhnen und als ob das nicht auch genug wäre, beugte er sich soweit mit dem Oberkörper hinunter, dass er einerseits weiter machen konnte und andererseits ihre Brüste und ihren Hals küssen konnte. Diese Gelegenheit packte sie und verkrampfte ihre Finger wieder in seinem Schopf, nur um unbändig in ihnen herumzuwühlen und ihm durch die Verkrampfungen zu zeigen, wie gut ihr der Sex tat.

Er wollte nicht aufhören und ihr gefiel das. Sie spürte wie sein prächtiger Penis sie ausfüllte und immer weiter in sie hineinpumpte. Ihr war es egal, dass sie die komplette Kontrolle aufgab, denn das unendliche Pulsieren tat so gut, dass sie diesen Moment für immer aufhalten wollte.  Stoß um Stoß wurde härter, das spürte sie. Jede Bewegung wurde heißer und sein Verlangen härter zu werden, spürte sie an der Erregung seines Körpers.

„Ich liebe dich…“ hörte sie nur ganz leise zwischen ihrem Keuchen. Und er machte weiter.

„Ich dich auch“ konnte sie nur flüstern, während sie verspürte, wie sie langsam an den höchsten Punkt ihrer Ekstase kam.

Dann kam der Moment. Sie krümmte ihren Körper mehr auf dem Tisch und bekam einen Orgasmus. Kurze Zeit später spürte sie wie auch er sich verkrampfte und er angespannt in ihr kam. Der Erguss in ihr war so phänomenal, dass es sie noch mehr aufgeilte und sie ihre Lust ohne Bedenken hinaus stöhnen konnte.

Langsam ebbte das Ohnmachtsgefühl ab und sie beide bekamen langsam das Gefühl wieder auf der Erde zu verweilen. Er war immer noch in ihr drinnen und sie richtete sich langsam auf und saß auf dem Tisch. Sie umarmten sich und gaben sich Küsse, wohin sie nur trafen. Erst eine Zeit später hatte er die Kraft sich aus ihr herauszuziehen und sie liebevoll zu sich runter zu ziehen und ihr festen Boden unter den Füßen zu geben, nur um sich weiter liebevoll zu küssen und sich die Worte ins Ohr zu flüstern, die sie hören wollten. Es war ein unausgesprochenes Wort, dass sie jetzt zusammen waren und dabei störte es Hikari nicht, dass sie mit der Vermutung der anderen ausnahmsweise mal unrecht gehabt hatte, denn das hier war um alles schöner als irgendein verlorener falscher Stolz.

Licht und Schatten ergeben eine Verzerrung, eine Silhouette, die beide Gestalten zerschmilzt und sie vereint. Diese Silhouette ist meist schöner als eine wahre Gestalt, denn sie spiegelt die Unendlichkeit der Verbindung wieder.

Hikari no kage…die Geschichte als Hikari ihren passenden Schatten fand
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