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Family Relations

von BlackHaru
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
29.08.2012
15.02.2013
36
35.915
 
Alle Kapitel
23 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.08.2012 1.101
 
So das nächste Kapitel ist draußen und wir sind jetzt schon bei Nummer 8. Es geht Antonio und Lovino. Ich bin mir zwar nicht sicher ob sie mein Lieblingspärchen sind, aber sie stehen mindestens auf Platz. 2. Mir persönlich gefällt die Handlung des Kapitels und ich fänd es schön wenn ihr mir ein Review da lassen würdet wenn’s euch gefallen hat.

Vielen Dank an meine Betaleserin ViviAliasTobi, kriegst auch ne feste Umarmung als Dankeschön.
Lg Blackharu


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8. Missgeschicke (Spanien x Romano)

Nicolás, estancia donde puedo verle.", rief Antonio während er  den energiegeladenen Jungen im Auge behielt, der zwischen den Tomatenreihen herumsprang.

„Ja, Papa.“, rief Nicolas zurück, ohne wirklich aufzupassen.

Antonio lächelte. Dieser Junge war einfach zu lindo! Er beobachtete noch einen Moment lang  den kleinen, lockigen braunen Haarschopf, bevor er sich wieder seiner Arbeit zuwandte. Sein kleiner Geliebter hatte ihm heute erzählt, dass er guter Hoffnung war und Antonio war begeistert. Ein bebé! Antonio dachte er könne nicht glücklicher sein, als er erfahren hatte das Lovino ein Baby erwartete. Als ihr kleiner Wonneppropen geboren wurde, musste Antonio allerdings feststellen, dass er sich geirrt hatte. Er glaubte nicht, dass er jemals so glücklich gewesen war, wie in dem Moment als er Nicolas das erste Mal gehalten und in seine Augen geblickt hatte, welche die Farbe von flüssigem Bernstein hatten und die denen seiner Mama so ähnlich waren.

Antonio war so versunken in seine Gedanken und seine Arbeit, dass er nicht bemerkte, wie der Inhalt seiner Gedanken aus dem unmittelbaren Umfeld verschwunden war, bis Antonio sich schließlich von seiner Arbeit erhob.

„Nicolas?“, rief er, während er sich umsah. „Wo bist du, el pequeño?“, fragte er, da er vermutete, dass der kleine Junge Verstecken spielte.

Doch als Nicolas nicht antwortete, begann Antonio sich Sorgen zu machen.

Scheiße! „Nicolas, wo bist du?“, schrie er und sah sich verzweifelt um. „Nicolas es ist Zeit rein zugehen! Komm raus!“

Aber Antonio konnte den Jungen nicht finden. Er stellte seinen Korb voller reifer Tomaten ab und suchte verzweifelt weiter.

„He! Antonio! Wo zur Hölle warst du? Du und Nicolas solltet vor einer halben Stunde zuhause sein.“, erklang die Stimme von Antonios italienischen Liebhaber, Lovino.

Oh Scheiße!“ Antonio blickte zu Lovino. „Ähm, weißt du …“

„Wo ist Nicolas?“, Lovino blickte sich suchend um, konnte das kleine Energiebündel aber nicht entdecken.

„Na ja … Don' preocupación de t, ich werde ihn finden!“, sagte er, bemerkte dann jedoch, dass er das besser gelassen hätte.

„Du hast ihn verloren?!“, kreischte Lovino und drehte sich verzweifelt im Kreis.

„Ich werde ihn finden! Ich finde ihn, versprochen!“, versprach Antonio und versuchte seinen Hals aus Lovinos Griff zu befreien.

„Das ist auch besser für dich! Lei il bastardo stupido! Wie konntest du ihn nur verlieren!“, schrie Lovino mit der Stimme einer verzweifelten Mutter.

Nachdem sich Lovino vorerst beruhigt hatte, schickte er Antonio los um nach ihrem verschwundenen Sohn zu suchen, während der Italiener in eine andere Richtung losging. Nach ein paar Minuten unablässigen Suchens, hörte Antonio etwas das definitiv nicht der Wind war.

„Papa! Mama!“, rief die helle Stimme, ab und zu unterbrochen von Schluchzen.

„Nicolas!“, schrie Antonio und lief in die Richtung aus der die Stimme kam. Nachdem er etwas Strauchwerk durchkämmt hatte, wäre Antonio beinahe einen steile Abhang runtergefallen der zu einer schmalen Spalte führte. Vom Fuße der Senkung aus  blickte ein verängstigtes Paar bernsteinfarbener Augen zu ihm auf.

„Nicolas!“, rief Antonio erneut, ging auf alle Viere und spähte über die Kante des Abhangs.

Papá! ¡Sálganme de aquí! ¡Quiero ir a casa!", weinte Nicolas, Tränen liefen ihm die Wangen runter.

„Festhalten, Papa kommt dich holen!“, rief Antonio. Er überblickte schnell die Situation. Der Abhang war zu hoch und zu steil, so dass Nicolas nicht allein raus klettern konnte. Für Antonio wäre es ein Leichtes runter zu springen, aber er könnte nicht wieder hoch klettern wenn er Nicolas auf dem Arm hätte,  er müsste ihn zu jemandem hochreichen.

„Lovino!“, rief Antonio. „Lovino! Er ist hier drüben!“

Ohne zu zögern kam Lovino angerannt. „Ist er in Ordnung?“, fragte er.

„Er ist den Abhang runtergefallen. Ich werde runter springen und ihn dann zu dir hoch reichen, okay?“, erklärte Antonio, als er sich bereit machte um die Senkung runter zu rutschen. Lovino nickte und kniete sich an die Kante des Abhangs.

Antonio landete in kaltem Wasser. Er zögerte nicht als er Nicolas auf den Arm hob und ihn kurz fest an sich drückte. Dann hob er ihn hoch und überreichte ihn Lovinos wartenden Armen. Er kletterte wieder hoch und erblickte Lovino der Nicolas fest an sich drückte und ihn nach irgendwelchen Verletzungen untersuchte.

" Es tut mir  spiacente, Mama, es tut mir realmente spiacente. Ich hab es nicht  media di t colare. Ich werd es nicht  la t lo ripete mai. Prego don' la t è pazza.", schluchzte Nicolas.

Antonio legte eine Hand auf Nicolas Kopf und fuhr mit seiner Hand durch dessen braune Locken, die ihn an seine eigenen erinnerten. „Ist okay. Wir sind nicht böse auf dich. Wenn überhaupt sollte Mama böse auf mich sein. Ich hätte besser aufpassen müssen.“

Die Familie blieb noch einen Moment lang so stehen. Dann stand  Lovino auf und begann Richtung Haus zu gehen. Antonio erhob sich und folgte ihnen, dabei berührte er Lovino nicht. Er wusste genau, wenn er heute Nacht in seinem Bett schlafen wollte, sollte er Lovino für eine Weile in Ruhe lassen.

Als sie daheim ankamen ging Lovino direkt in Nicolas Zimmer, um diesem die nassen Kleider auszuziehen. Antonio zog sich selbst die nassen Schuhe, Socken und die feuchte Hose aus, so dass er nur noch mit Boxershorts und Shirt bekleidet im Zimmer stand. Nachdem er sich eine saubere Hose aus der Wäschekammer geholt hatte, begann er Abendessen zu machen. Als er die Pastasoße machen wollte, viel ihm etwas auf.

„Ah, verdammt! Ich hab die Tomaten vergessen!“



Übersetzung:

Nicolás, estancia donde puedo verle. – Nicolas bleib in der Nähe, damit ich dich noch sehen kann.

lindo - süß

bebé - Baby

el pequeño - Kleiner

Don' preocupación de t – Mach dir keine Sorgen.

Lei il bastardo stupido! -  Du dämlicher Bastard!

¡Papá! ¡Sálganme de aquí! ¡Quiero ir a casa – Papa ! Hohl mich hier raus! Ich will nach Hause!

Es tut mir  spiacente, Mama, es tut mir realmente spiacente. Ich hab es nicht  media di t colare. Ich werd es auch nicht  la t lo ripete mai. Prego don' la t è pazza -  Es tut mir Leid, Mama, es tut mir wirklich Leid. Ich hab’s nicht so gemeint. Ich werde es auch nicht wieder machen. Bitte  sei nicht sauer.
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