Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Family Relations

von BlackHaru
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
29.08.2012
15.02.2013
36
35.915
 
Alle Kapitel
23 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.08.2012 807
 
Hier ist wie versprochen das zweite Kapitel.
blackharu

-------------------------------------------------------------


22. Teenager (Frederick x Dominick)

„Also, wie geht’s dir?“, fragte Matthew Vash.

„Gut.“, antwortete dieser und stellte seine Teetasse gegen seinen runden Bauch. „Obwohl ich sehr müde bin.“

Gilbert lachte. „Pech wenn du noch so ein Balg bekommst.”

Matthew schlug Gilbert auf den Arm. „Sei nett.“

Roderich verdrehte die Augen. „Versuchs erst gar nicht. Wir versuchen das schon seit Jahren.“

Daraufhin mussten alle lachen. Als es an der Tür klopfte, erhob sich Matthew um nachzusehen wer dort war. Als er die Tür öffnete erblickte er einen Polizisten, der sowohl Frederick als auch Dominick an der Schulter gepackt hielt, beide wirkten ziemlich zerzaust.

„Was zu Teufel?“, fluchte Gilbert und stand vom Sofa auf.

„Sind das Ihre Kinder?“, wollte der Polizeibeamte wissen.

„J-Ja?“, stotterte Matthew, der es dann aber doch schaffte den Schock zu überwinden. „Was haben sie gemacht?“

„Sie wurden hinter dem Lebensmittelgeschäft erwischt, beschäftigt mit … Schlafzimmeraktivitäten.“, erklärte der Polizist.

„Was!“, schrie jeder.

Matthew lächelte den Beamten an und blieb ruhig. „Danke, dass Sie sie nach Hause gebracht haben. Es wird nicht mehr vorkommen.“

Sobald der Polizist gegangen war, wandten sie sich den zwei Jugendlichen zu. „Was zum Teufel!“

Dominick blickte verlegen drein. „Äh… was wollt ihr von mir hören?“

„Versuch uns mal zu erklären, warum ihr zwei hinter einem verdammten Lebensmittelladen gebusselt, habt?“, knurrte Roderich.

Gilbert blickte zu dem prüden Österreicher, „Busseln? Hast du das grad wirklich gesagt? Das ist so altmodisch, dass es noch nicht mal mehr witzig ist.“

Roderich ging auf den Preußen zu. „Es ist der Situation entsprechend ausgedrückt, wovon sprichst du bitte?”

„Ihr beide!“, schrie Vash, in dieser Situation tatsächlich fähig die beiden zum Schweigen zu bringen (ein bewaffneter Vash war beängstigend, ein schwangerer und mit Hormonen bewaffneter Vash war…)

Frederick schluckte. „Naja… wir haben eigentlich keine andere Erklärung warum wir hinter dem Lebensmittelgeschäft waren, außer dass es dort abgeschieden war.“

„ Ich konnte mir die Antwort darauf schon denken, aber warum habt ihr überhaupt erst miteinander rumgemacht?", fragte Matthew angespannt.

Dominick wurde rot. „Eh… Wir sind irgendwie… zusammen?“ gestand er, kratzte sich nervös am Hinterkopf und schob seine Brille ein Stück hoch. Roderich kniff sich in den Nasenrücken, Gilbert stöhnte, Vash seufzte und Matthew rieb sich die Schläfen.

„Wie lang schon?“, fragte Roderich.

„Seit über drei Monaten.“, antwortete Dominick, der darum bemüht war seine Fassung wieder zu erlangen.

„Warum habt ihr uns das nicht erzählt?“, wollte Matthew wissen.

„Naja…wir haben nicht wirklich drüber nachgedacht.“, erklärte Frederick. „Wir wissen nicht mal genau wie wir zusammen gekommen sind. Es ist einfach eines Nachts passiert.“

Dieser Satz löste etwas in Gilberts Verstand aus. „Wartet, ihr zwei habt nicht… habt ihr es etwa schon miteinander gemacht?“

Keiner der Jugendlichen sagte etwas, was die Frage beantwortete. Dominick scharte unbehaglich mit dem Fuß und Frederick hustete.

Vash seufzte wieder. „Na gut, ich hoffe ihr zwei habt Kondome benutzt.“

Dominick wurde rot, sogar als Frederick sagte: „Ja, wir haben verhütet.“

In diesem Moment kam Tiffany die Treppe runter. Sie betrachtete die Gesichter ihrer Familie, dann wandte sie sich an Dominick, „Was hast du gemacht?“

„Wir wurden erwischt.“, erklärte Dominick.

Gilbert blickte Tiffany an. „Du hast das gewusst?“

Tiffany nickte. „Ich hab die zwei zusammen nackt im Bad erwischt. Sie haben mich schwören lassen nichts zu sagen, als Gegenleistung haben sie mir Zeichenzubehör gekauft.“

„Petze.“, murmelte Dominick.

Tiffany zuckte mit den Schultern. „Wenigstens ist Mama nicht auf mich wütend weil ich schwanger bin.“

„WAS!!“, brüllte jeder, einschließlich Frederick.

„TIFF.“, schrie Dominick.

Auf Tiffanys Gesicht erschien ein schwaches Lächeln. „Ähm,… Ups?“

Dominick sah aus als ob er am liebsten jemanden töten würde und Frederick wirkte als ob er gleich mit Hyperventilieren anfangen würde.

„D-Du bist sch-schwanger?“, fragte er zitternd.

Dominick wurde wieder rot. „Naja… ich vermute es.“

„Du vermutest?“, wiederholte Roderich und verschränkte die Arme. „Warum nur ‘vermuten‘?

Dominick seufzte. „Die Symptome passen alle. Aber ich habe keinen Test gemacht.“

Gilbert drehte sich zu Frederick. „Du hast gesagt, ihr habt verhütet.“

„Wir haben!“, erwiderte Frederick. „Wir haben Kondome benutzt.“, er wandte sich an seinen Freund. „Wie konnte das passieren?“

„Ich weiß es nicht!“, schrie Dominick der schließlich schlapp machte und auf der Couch zusammen brach. „Ich weiß es nicht wie es passiert ist, okay? Ich weiß es einfach nicht?“

Matthew setzte sich neben Dominick und umarmte ihn. „Es ist okay, es ist nicht deine Schuld. Wir sind nicht böse auf dich.“

Dominick erwiderte die Umarmung. „Wir haben wirklich verhütet.“

Gilbert seufzte und ließ sich neben seine Frau und seinen Sohn plumpsen. „Wir glauben dir.“

In diesem Moment war ein lauter Aufschlag im gesamten Raum zuhören. Sie alle blickten sich um, um Frederick ohnmächtig auf dem Boden liegen zu sehen.

„Frederick.“, riefen Vash und Roderich und eilten zu ihm.

„Und du liebst wirklich diesen Typen?“, fragte Gilbert an seinen Sohn gewandt.

Dominick seufzte. „Manchmal wunder ich mich auch.“
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast