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Family Relations

von BlackHaru
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
29.08.2012
15.02.2013
36
35.915
 
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23 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.08.2012 919
 
Hallo da bin ich wieder in alter Frische. Ich hab die Ferien genutzt und fast alle Kapitel übersetzt, jetzt muss nur noch meine Betaleserin drüber gehen XD
Aber hier wäre erstmal mein neues Kapitel, wieder zu Antonio und Lovino. Ich hoffe es gefällt euch.
Danke an Vivi-chan, dass sie das Kapitel so schnell  überarbeitet hat.
lg blackharu

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18. Sturm (Spanien x Romano)

„So, warum hatte Mama jetzt so einen dicken Bauch?“, fragte Nicolas, der auf den runden Bauch seiner Mutter starrte.

Antonio lächelte. „Mama hat so einen dicken Bauch, weil er ein Baby kriegt, erinnerst du dich?“

Nicolas verdrehte die Augen. „Das hast du mir schon erzählt. Aber du hast mir noch nicht gesagt warum Mama so einen dicken Bauch hat.“, beharrte er.

Lovino war langsam genervt. „Können wir diese Diskussion bitte zu einem anderen Zeitpunkt führen?“

Nicolas seufzte und sprang dann vom Bett, auf dem seine Eltern zu schlafen versuchten. „Na gut, aber ich will morgen früh eine Antwort haben.“, antwortete er, während er das Zimmer verließ.

Antonio lachte. „Er kommt wirklich nach dir, oder?“

Lovino rollte sich auf die Seite. „Ach was, er ist trotz allem ja auch mein Kind.“

Antonio nickte, leise lächelnd. „Si, si, er ist deins. Daran gibt es keinerlei Zweifel.“

„Ich denke, jede Mutter ist dazu in der Lage ihr Kind zu erkennen, nachdem sie es neun Monate mit sich rum geschleppt hat und es nach Stunden um Stunden voller schmerzhafter Wehen rausgepresst hat.“, grummelte Lovino. Er drehte sich noch ein wenig, während er versuchte seinen runden Bauch in eine bequeme Position zu bringen.

„Tut dir dein Rücken wieder weh?“, fragte Antonio um seine Frau und das zweite Kind besorgt.

„Ja, Gott verdammt! Hat ja lange genug gedauert, bis du’s bemerkt hast.“, knurrte Lovino.

Antonio lachte. Lovino würde sich niemals ändern, oder? Er würde es niemals sagen wenn er etwas haben wollte, sondern immer darauf warten, dass sein spanischer Liebhaber etwas tat. Antonio fand das nicht schlimm, vielmehr er mochte diese Eigenart sogar, es war süß. Er war über die Jahre immer besser darin geworden, das Verhalten des jüngeren Italieners zu deuten, und das war in den Augen der gesamten Welt eine erstaunliche Leistung.

Antonio beugte sich nach vorne und strich mit seiner großen, sonnengebräunten Hand sanft über Lovinos Schulter, woraufhin der andere leise seufzte. Sanft drehte er Lovino um, dann fuhr Antonio mit seiner Aufgabe fort die angespannten Muskeln im Rücken seiner Frau zu massieren. Schultern, Nacken, Wirbelsäule, Seiten und Kreuz. Die ganze Zeit über stieß Lovino leise Geräusche aus, die wie Musik in den Ohren des Spaniers klangen. Antonio neigte den Kopf nach vorne und platzierte einen Zarten Kuss auf Lovinos Nacken.

Ein plötzliches Donnern riss die zwei aus ihrer Trance. Lovino war so überrascht, dass Antonio auf dem Fußboden landete.

„Gewitter?“, fragte Antonio.

„Es ist die Jahreszeit dafür, Dumpfbacke.“, seufzte Lovino.

Das Geräusch vom Getrappel kleiner Füße, welche sich schnell der Tür näherten, drang in die Ohren des Pärchens. Nicolas stürmte/platzte und schmiss sich aufs Bett, wo er sich unter der Decke versteckte.

„Nicolas?“, sagte Lovino sanft. „Hat der Donner dich erschreckt?“

Von dem kleinen Bündel, das sich unter der Bettdecke versteckte kam keine Antwort. Lovino und Antonio tauschten einen Blick, dann zogen sie die Decke weg und nahmen Nicolas zusammen in den Arm.

„Es ist alles okay. Der Donner wird dir nichts tun.“, meinet Antonio beruhigend und strich über die braunen Locken.

Nicolas kuschelte sich an Lovinos Brust. „Es ist trotzdem gruselig.“, murmelte er.

Lovino lächelte. „Dann werden wir dich einfach beschützen.“

Antonio lächelte ebenfalls. „Si, wir werden dich und deinen kleinen Babybruder beschützen.“

„Bruder?“, Nicolas klang interessiert.

Lovino verdrehte die Augen. „Es wird ein Mädchen, wie oft muss ich dir das noch sagen?“

Antonio lachte. „Ja stimmt, mein Versehen.“ Er beugte sich nach vorne und küsste Lovino kurz auf Lippen.

Nicolas legte zögerlich eine Hand auf den Bauch des Italieners. „Eine kleine Schwester.“, sagte er.

Antonio lächelte. „Si, eine kleine Schwester.“

Nicolas sprang plötzlich auf. „Etwas hat sich bewegt!“, schrie er.

Antonio lachte. „Vielleicht ist sie auch durch den Sturm wachgeworden?“

Ein weiteres Krachen ließ Nicolas wieder in die Arme seiner Eltern flüchten. „Sie kann es hören?“, fragte er.

Lovino nickte. „Ja, Babys können hören was um sie herum geschieht während sie im Bauch der Mutter sind.“

„Sie ist im Moment in deinem Bauch?“ Nicolas klang erschrocken. „Aber wie ist sie dahin gekommen?“

„Äh…das erzählen wir dir, wenn du älter bist.“, antwortete Antonio mit einem Lächeln.

Nicolas runzelte die Stirn, doch er wusste, dass er keine weitere Antwort von seinen Eltern erhalten würde. „Denkt ihr, sie hat wirklich Angst?“

Lovino legte den Kopf schräg als würde er nachdenken. „Naja, vielleicht ist sie’s oder vielleicht auch nicht, andererseits, wer hat keine Angst vor Gewittern?“

Nicolas war eine Weile still, dann drehte er sich um, so dass er Lovinos Bauch zugewandt war. „Es ist okay sorella, ich werde dich beschützen.“

Antonios Herz schmolz dahin. „Er ist so süß.“, dachte er. Er traf Lovinos Blick und lächelte.

Lovino lächelte zurück und schlag seine Arme um den Zehnjährigen, als ein weiterer Donnerschlag im Haus wiederhallte. Nicolas schreckte zusammen, legte aber trotzdem seine Arme beschützend um den Bauch seiner Mutter, um seine kleine Schwester von dem Lärm abzuschirmen. Antonio legte einen Arm um die zwei, seine Hand kam dabei auf Lovinos Schulter zum ruhen. Lovino schaffte es einen Arm über seine beiden Kinder zu legen und platzierte die Hand auf Antonios Hüfte. Die drei und ihr kleiner Zuwachs schliefen in dieser Position ein. Eine große glückliche Familie.
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