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Family Relations

von BlackHaru
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
29.08.2012
15.02.2013
36
35.915
 
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23 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
29.08.2012 1.031
 
Also hallo erst mal. Bei dieser One-Shot Sammlung handelt sich es um eine Übersetzung aus dem Englischen, dem zufolge sind die Ideen nicht von mir, leider. Die Idee dazu hatte Hitomi Shirou von fanfiction.net. Aber da sie mir super gefallen hat und sie der eigentliche Grund ist, warum ich Hetali FFs lese musste ich sie einfach übersetzten (außerdem find ich, dass es zu wenig deutsche mpreg Storys gibt, hehe).
Also ich würd mich freuen wenn euch die Story euch gefällt und ihr mir fleißig Reviews schreibt.

Danke auch an meine Betaleserin ViviAliasTobi *ganz fest drück*

Link zum Autor:  http://www.fanfiction.net/u/1296768/Hitomi-Shirou
Link zur Story: http://www.fanfiction.net/s/5465204/1/Family-Relations


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1.Verstecken ( Deutschland x Italien)

Ludwig betrat ein stilles Haus, was unüblich war. Normalerweise herrschte im Haus um diese Tageszeit wenigstens etwas Lärm. Der Deutsche blickte auf seine Armbanduhr, um sich zu versichern, dass es nicht Zeit für die Siesta war. 5 Uhr Nachmittags, die anderen Bewohner des Hauses müssten eigentlich schon wieder wach sein. Stirnrunzelnd betrat Ludwig das große Haus und durchsuchte  jedes Zimmer nach den zwei, der Schwerkraft  trotzenden Locken. Nachdem er im ersten Stock keine Lebenszeichen gefunden hatte, stieg er die Treppe in den zweiten Stock hoch.

Als er am Gästezimmer vorbei kam, sah er die Überreste des 3 Uhr Mittagsschläfchens, aber keine ruhenden Italiener. Auch als er weiter zum Elternschlafzimmer ging, fand er keine Lebenszeichen. Beim Betreten des kleinen Schlafzimmers am Flurende (er hatte sowohl die verschlossenen Arbeitszimmer als auch die Abstellkammern ausgelassen) hörte er Gekicher aus dem Schrank, gefolgt von gemurmelten „Schs“.

So sie wollen spielen.“, dachte Ludwig, ein wenig grinsend. „ Meine Güte!“, sagte er laut, „Wo können sie nur sein?“, er ging hinüber zum Bett, „Könnten sie sich unter der Decke versteckt haben?“ Er zog die Decke vom Bett. „Nein… vielleicht sind sie unterm Bett?“ Ludwig kniete sich hin und schaute unter das Bett. „Nö, hier auch nicht.“ Er stand auf und schritt hinüber zum Schrank. „ Nun, wo können sie bloß sein?“, er stoppte, lauschte dem unterdrückten Kichern, „Ich weiß, sie müssen … im Schrank sein!“

Ludwig riss die Schranktür auf und wurde von Glucksen und ausgestreckten Armen begrüßt, die um eine Umarmung baten.

„Du hast uns gefunden, Vati“, rief das kleine Mädchen und schlang seine dünnen Ärmchen um den Hals ihres Vaters. „Mama sagte du würdest uns finden, und er hatte Recht!“

„Dein Vati findet mich immer, nicht wahr Zaffie?“ sagte Feliciano und kitzelte das kleine Mädchen unter den Armen.

Zaffie stieß lautes Gekicher aus, „Si! Vati findet Mama immer!“

Ludwig hob Zaffie aus dem Schrank. „Verdammt, ihr zwei, erschreckt mich doch nicht so. Ich hab mir Sorgen gemacht!“, schimpfte er. Feliciano und Zaffie schmollten.

„Ve~, wir haben nur gespielt“, meinte Feliciano. Er stellte sich auf die Zehenspitzen und platzierte ein Kuss auf Ludwigs Wange (trotzdem musste Ludwig sich nach vorne beugen). „Soll ich anfangen Abendessen zu machen?“

„Ich will Pasta“, schrie Zaffie, während sie sich nach unten lehnte, damit der italienische Mann ihr einen Kuss geben konnte.

„Ihr zwei wollt immer Pasta“, sagte Ludwig lächelnd. Die zwei zeigten ihr typisches Engelslächeln während sie  kicherten. Feliciano drückte liebevoll Ludwigs Hand und ging dann hinunter in die Küche. Zaffie wandte sich an ihren Vater.

„Vati! Vati! Liest du mir eine Geschichte vor während Mama Abendessen macht?“, fragte sie.  Ludwig hatte eigentlich geplant einige von seinen eigenen Arbeiten fertig zu machen, aber wenn es eine Person gab, die das Herz der einstmals faschistischen Nation zum Schmelzen brachte (den kupferhaarigen Mann unten in der Küche ausgeschlossen), dann war es der kleine Engel der sich zurzeit in seinen Armen befand.

„Einverstanden, aber nur eine kurze, dann machen wir uns fürs Abendessen fertig.“, sagte er und brachte das kleine fünfjährige Mädchen ins Wohnzimmer. Nachdem sie abgesetzt wurde ging sie sofort zu dem größeren Regal voller Kinderbücher.

„Lass uns das lesen Vati“, bestimmte sie, während sie ein hell bemaltes Buch heraus zog. Sie schwankte zurück zu ihrem Vater und krabbelte auf seinen Schoß.

„Die Tütenprinzessin? Hast du das nicht schon ein Dutzend Mal gehört?“, fragte Ludwig während er den Titel auf dem Buch las.

„Aber es ist mein Lieblingsbuch“ sagte Zaffie als der Blick ihre himmelblauen Augen nach oben wanderten, um in ein identisches Augenpaar zu starren. „Die Prinzessin ist so stark.“

„Ja, sie ist stark“, stimmte  Ludwig zu, dabei tätschelte er die blonden Haare des Mädchens.

Zaffie drückte ihrem Vater das Buch in die Hände. „Lass uns lesen, bevor Mama mit dem Essen fertig ist.“

Ludwig las die Geschichte, die ganze Zeit saß Zaffie auf seinem Schoß und las die Wörter mit, während ihr Vater sie laut sprach. Das Haus war nun belebt mit den Klängen des Lebens. Feliciano klapperte in der Küche herum, Ludwigs feste Stimme las aus einem Kinderbuch vor und Zaffie kicherte während die Geschichte voranschritt.

„Essen ist fertig“, rief Feliciano aus der Küche, „Los wascht euch die Hände, während ich den Tisch decke.“

Zaffie befreite sich selbst aus den Armen ihres Vaters und lief ins Bad um sich zu waschen. Ludwig stand auf und ging in die Küche (Zaffie konnte das Spülbecken nicht benutzen, weil es zu hoch war und es in der Küche keinen Hocker gab). Ludwig beobachtete wie Feliciano durch die Küche wuselte und Teller und Besteck ins Esszimmer brachte. Er lächelte bei diesem Anblick. Den optimistischen Italiener in seinem Leben zu haben war sehr wahrscheinlich die beste Sache die ihm passieren konnte. Zugegebenermaßen, sie hätten sich unter besseren Umständen kennen  lernen können (Krieg war nicht der beste Weg um jemanden abzuschleppen), aber sie hatten alles richtig gemacht. Feliciano war mit Tischdecken fertig und wandte sich der Spüle zu, dabei entdeckte er Ludwig.

„Ve~, Ludwig wir sollten spülen“, meinte Feliciano.

„Richtig“, sagte Ludwig nach dem er aus seiner augenblicklichen Benommenheit erwachte. Er stellte sich neben den kupferhaarigen Mann an die Spüle und dachte: „Wenn mich jemand dazu bringt so zu handeln dann  sind es diese zwei.“


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Also das war jetzt mal das erste Kapitel, hoffe hat euch gefallen. Reviews währen super XD!
Ich hatte eigentlich vor immer mittwochs und samstags eins hochzuladen. Vorläufig klappt das auch, kann sich aber noch ändern wegen Schule und so :)
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