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Vampire Academy - Leaving in past

GeschichteRomanze, Familie / P16
Dimitri Belikov OC (Own Character) Rosemarie "Rose" Hathaway
27.08.2012
11.10.2019
18
19.462
4
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Dieses Kapitel
13 Reviews
 
 
27.08.2012 995
 
hey! :D
wie schön, dass ihr auf meine Story gestoßen seid!
Viel Spaß mit dem ersten Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch!!




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Die Dinge hatten sich verändert. Sehr.
Sechs Wochen nach dem Weggang von Dimitri hatte ich erfahren, dass ich schwanger war. Mit Zwillingen. Von Dimitri.
Eigentlich war das ja unmöglich, aber nach einigen langen Nachforschungen hatte man herausgefunden, dass man es darauf zurückführen konnte, dass ich schattengeküsst war.
Heute allerdings waren die Beiden sechzehn Jahre alt und gingen an die St. Vladimirs Akademie, genau wie auch ich. Sophia kam nach mir und hatte eine ziemlich geringe Selbstbeherrschung und war in allem was sie tat, mir sehr ähnlich. Ihre Schwester Emily hingegen war in sich gekehrt und verstand voll und ganz ihre Pflichten als angehende Wächterin, während Sophia sich des Öfteren mit Anderen Dingen beschäftigte. Was uns natürlich auch immer wieder aneinander geraten ließ.
Dennoch liebte ich meine Töchter und trotz des Schmerzes, denn ich immer noch verspürte, wenn ich an Dimitri dachte, könnte ich nicht glücklicher sein, die Beiden zu haben.
Sowohl ich und meine Kinder als auch Lissa und Christian mit ihren Söhn André, Jayden und ihrer Tochter Kathleen, lebten an St. Vlads. Vor einigen Jahren hatte Lissa nämlich den Job, als Rektorin angeboten bekommen, und das sie somit immer bei ihren Kindern sein konnte, hatte sie eingewilligt. Verrückter Weise hatte man mir dann angeboten, Albertas Nachfolgerin, als Oberhaupt der Wächter hier an der Schule zu werden. Erst konnte ich nicht glauben, dass sie ausgerechnet mir diesen Job anboten, aber nach dem ersten Schock hatte ich ihn angenommen, da ich ja so trotzdem noch auf Lissa aufpassen konnte.
Dimitri selbst hatte ich seit den siebzehn Jahren nicht mehr gesehen und er wusste auch nichts von seinen Töchtern, aber das war mir auch recht so. Wenn er mich nicht liebte und mich wegen dieser Schlampe namens Tasha sitzen ließ, dann würde er auch ganz sicher seine Kinder nicht lieben.
Wie immer bei dem Gedanken an Dimitri, überflutete mich eine Welle der Traurigkeit, aber auch Wut. Wut deshalb, weil er mich einfach schwanger zurückgelassen hatte und weil er mir vorgetäuscht hatte mich zu lieben. Ich wusste nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich ihn wieder sehen würde.
Und trotz allem liebte ich ihn noch. Manchmal lag ich abends weinend im Bett und wünschte ihn mir so sehr an meiner Seite. Allerdings würde ich es niemandem eingestehen, dass ich in Bezug auf Dimitri so schwach war.
Durch den lauten Knall der Tür, die in mein Büro im Wächtergebäude führte, wurde ich von zwei sechzehnjährigen Teenagern, die mich manchmal in den Wahnsinn trieben, aus meinen Gedanken gerissen.
Vor mir standen Emily und Sophia. Die beiden ähnelten ihrem Vater so sehr. Ihr Haar hatte zwar dieselbe Farbe, wie das meine, doch die Augen und ihre Gesichtszüge hatten sie definitiv von Dimitri. Immer wenn ich eine der beiden ansah, wurde ich unweigerlich an ihn erinnert.
„Was ist los?“, fragte ich, da Sophia ziemlich genervt und Emily gereizt aussah.
Emily schnaubt abfällig. „Mom, Phia hätte beinahe  schon wieder eine Schlägerei angezettelt! Das dritte Mal in drei Tagen!“
Mein Blick glitt zu meiner anderen Tochter und ich sah sie fragend an. „Ist das wahr, Sophia?“
Sie hob eine Augenbraue, wobei sie ihrem Vater nur noch mehr ähnelte. „Was ist so schlimm daran? Ich hab mich lediglich gegen die Beleidigungen gewehrt.“
Beleidigungen? Ich sah sie besorgt an. „Wer beleidigt dich? Und wieso?“ Ich fragte mich, ob ich mir ernsthafte Sorgen machen musste. Phia ähnelte mir einfach viel zu sehr.
„Spar dir deine Besorgnis, Mom“, sagte Emily. „Sie hat sich mit Royals angelegt und konnte es einfach nicht ab, dass sie meinten etwas Besseres zu sein.“ Es mochte sich jetzt vielleicht so anhören, als ob die Beiden nicht so gut miteinander auskamen, doch im Gegenteil. Emmy machte sich Sorgen um ihre Schwester und verhinderte zum Glück meistens das Gröbste, wie eben diese Schlägerei. Sie wollte ihrer Schwester Vernunft beibringen, was bei ihrer Ähnlichkeit zu mir, kein leichtes Unterfangen war.
Aber gerade hatte ich andere Probleme. Ich sah Sophia wütend an. „Verdammt, Sophia! Verstehst du denn nicht, dass dein ganzes Leben von dieser Ausbildung zur Wächterin abhängt. Ich weiß du würdest dich lieber vergnügen und deinen Spaß haben, aber das kannst du nicht!“ Ich betonte jedes Wort einzeln. „Nach deinem Abschluss wird das Leben eines Morois von dir abhängen und dann kannst du nicht mehr so leichtfertig umgehen.“ Ich hörte mich ja schon fast an, wie Dimitri.
Nun senkte sie den Blick. Ich hatte dieses Gespräch mit ihr schon so oft geführt, aber nie hatte es etwas genutzt. Ich bezweifelte, dass es das diesmal tat.  
Nach einem gemurmelten „Entschuldigung“ seitens Sophia breitete sich eine unangenehme Stille zwischen uns aus.
Erst als Emily die Augen verdrehte und sich auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch sinken ließ, wurde diese durchbrochen. „Somit hätten wir die tägliche Standpauke an Phia auch wieder hinter uns“, grinste sie.
Eben besagte Phia ließ sich auf den Stuhl neben ihrer Schwester fallen. „Wem sagst du das.“
Ich lächelte. Auch wenn der Grund, weshalb sie hier waren, nicht gerade erfreulich war, liebte ich es, Zeit mit ihnen zu verbringen.
Ich wollte auch gerade an ihrem Gespräch Anteil nehmen, als das Telefon klingelte. Es war Lissa.
„Hey, Liss. Was gibt’s?“, fragte ich locker.
„Hallo Rose. Ich wollte dir nur Bescheid geben, dass heute ein neuer Wächter an die Schule kommt und er bald zu dir kommen wird um den Schichtplan zu besprechen.“
Ich nickte. „Geht in Ordnung. Kenne ich ihn?“
Lissa wollte gerade antworten, als es an der Tür klopfte.
„Entschuldige Liss. Ich muss auflegen. Es hat gerade jemand geklopft. Wir sprechen uns beim Abendessen, ja?“
Sie stimmte noch schnell zu und verabschiedete sich von mir, dann legte ich auf.
Währenddessen hatte Sophia die Tür geöffnet und ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, wer da stand.
Es war Dimitri.


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Hat es euch gefallen?
Und sagt mir bitte, was ihr von der Idee haltet.
Ich hoffe es gefällt euch!! :))
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