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Living with...

von Miamee
GeschichteFreundschaft / P12
26.08.2012
28.12.2018
23
34.760
 
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42 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.08.2012 1.377
 
Das Kapitel widme ich Nissi und Taddl <3 Danke für eure Reviews, Mädels :)
Und an die anderen Leser, lasst doch auch mal von euch hören :)




„Los, los, looooos“, scheuchte Taddl die beiden Mädchen nach draußen.
„Man, Taddl. Chill mal“, beschwerte sich Nissi.
„Ich bin total gechillt. Was denkst du denn von mir?“
„Nur das schlechteste, Taddl, nur das schlechteste“, mischte Mia sich ein. Die 3 Mädchen machten sich auf den Weg zur Bahn und fuhren dann in die Stadt rein, wo die ganzen Läden waren.
„Einfach shoppen, einfach shoppen, einfach shoppen, shoppen, shoppen“, sang Nissi fröhlich umher. Taddl und Mia sahen sie schräg an, machten aber nach kurzer Zeit mit. Zu dritt sangen sie dann, so wie Dorie aus „Findet Nemo“, wodurch das Schwimmen durch Shoppen ersetzt wurde. Lachend kamen im ersten Klamottenladen an und stöberten ordentlich.

„Oh hey, Taddl das ist cool. Probier‘ mal das und das und das“, sagte Mia und warf Taddl ein paar Klamotten ins Gesicht.
„Wow danke. Erstick mich hier aber bitte nicht“, erwiderte Taddl und entfernte die Sachen aus ihrem Gesicht. Mia zuckte nur die Schultern.
„Sag mal, Taddl. Hast du eigentlich genug Geld für die ganzen Klamotten?“, wollte Nissi dann wissen. Taddl sah sie mit großen Augen an.
„Upsi. Ähh das hab ich ja auch vergessen“, grinste sie unschuldig. Mia und Nissi sahen sie mit offenem Mund an und schlugen sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.
„Na, wie gut, dass wir euch noch hinterhergefahren sind“, ertönte da die Stimme von Adam hinter ihnen. Verwirrt drehten die Mädchen sich um und sahen Adam, Ian, James, Kendall, Logan und Carlos.
„Was macht ihr alle denn hier?“, fragte Nissi.
„Ohje. Gleich kommen bestimmt alle angerannt, wenn sie euch sehen“,  meinte Mia. Die Jungs verzogen das Gesicht.
„Achs stimmt ja. Das war es also, was wir vergessen hatten“, fiel James auf.
„Boah man seid ihr schlau“, schüttelte Mia grinsend den Kopf. Und schon kamen sämtliche Mädchen von der Straße und wollten ein Autogramm oder ein Foto. Nissi war zu James geflüchtet und Mia stand neben Ian. Taddl suchte in der Zeit in Ruhe weiter nach Klamotten. Da kamen dann plötzlich ein paar Mädchen auf Mia und Nissi zu.

„Macht mal Fotos von mir und den beiden“, war jedes Mal der Auftrag.
„Boah nee. Vergiss es. Mach es doch selbst. Seh ich aus, wie eine, die Fotos von einer Tussi macht, die sich an meinen Freund ranmacht? Ich glaube nicht und jetzt zisch ab oder frag den Teufel“, kommentierte Mia das Ganze. Nissi’s Antwort war da kürzer.
„Finger weg von meinem Freund“, sagte sie jedes Mal. James und Ian sahen ihre Freundinnen ein wenig verwundert an.
„So leid es mir tut, aber gegen unsere Fans könnt ihr doch nichts machen. Seid bitte wenigstens einmal lieb heute“, flehte James.
„Besonders du, Mia. Bitte zick die Mädchen nicht wieder so an“, bettelte Ian. Mia und Nissi drehten sich ohne ein Wort weg und halfen Taddl weiter bei der Suche.
„Ich verfluche ihre Berühmtheit. Verflucht seist du auf Ewigkeiten“, zischte Mia.
„Angst“, quietschte Nissi lachend. Mia sah sie grinsend an.
„Leute, helft mir mal“, hörten sie auf einmal Taddl verzweifelt rufen.
„Was? Was ist?“, rief Nissi leicht panisch.
„Ich weiß nicht welches ich nehmen soll. Das blaue Shirt oder das rote Top.“ Taddl sah verzweifelt zwischen den Kleidungsstücken hin und her.
„Also ich tendiere zum roten Top. Nissi, was sagst du“, antwortete Mia. Doch Nissi war irgendwie abwesend.

„Was hast du denn?“, wollte Mia wissen.
„James“, kam es von Nissi und Mia fing an zu kichern. Taddl stimmte mit ein.
„Okay, sie hat James. Aber das wussten wir doch schon. Was meinst sie jetzt?“, fragte Taddl dann.
„Die soll die Finger von meinem Jamie lassen“, jammerte Nissi. Mia und Taddl sahen zu James, der von zig Mädchen umzingelt wurde. Eine war dabei seine Muskeln am Arm zu fühlen, eine andere wollte durch sein Haare wuscheln, was er gekonnt abwehrte und eine dritte wollte noch ganz andere Sachen machen.
„Äh nicht gut, würde ich sagen. Aber Nissi, bitte flipp nicht aus“, versuchte Taddl ihre Freundin zu beruhigen.
„Hast du schon Sachen, die du kaufen willst?“, fragte Nissi nebenbei.
„Ja, eigentlich hab ich alles.“ Weiter kam Taddl nicht, denn Nissi zog sie hinter sich her zu James.
„Weg da. Ich brauche meinen Freund jetzt, also Platz da. James du musst bezahlen. Taddl hat alles“, bestimmte Nissi und zog zusätzlich noch ihren Freund hinter sich her. James bezahlte also alles schnell und dann zog Nissi ihn einfach raus aus dem Laden. Die anderen von Big Time Rush und Adam kamen hinterher, nur Ian gefiel es offensichtlich noch zu gut bei seinen weiblichen Fans. Alle sahen Mia fragend an.

„Ach lasst ihn doch. Mir doch egal, wenn‘s ihm da so super gefällt“, meinte die Brünette schnippisch und lief einfach weiter, die anderen hinterher. Die 8 liefen in den nächsten Laden, denn Taddl brauchte ja auch noch Schlafanzüge und Hosen.
„Wie wäre es hiermit?“, fragte Carlos, als er ein kurzes Nachthemdchen hochhielt.
„Also Knuddelbär, nee. Das ist dann doch ein wenig zu, ääh freizügig“, winkte Nissi ab.
„Und das hier?“ Logan hielt einen Wollpulli in die Höhe.
„Vergiss es, Logiebear oder willst du, dass sie nachts erstickt“, meinte Mia.
„Logiebear“, grummelte Logan.
„Heißt hier jeder was mit Bär?“, wollte Adam wissen.
„Jaa, klar. Kendall ist Kendibär“, grinste Mia.
„Und James ist noch Jamiebär“, fügte Nissi hinzu.
„Oh und ich hab den perfekten Themesong für Kendall, passend zu seinem Namen“, grinste Mia noch breiter. „Candy von Robbie Williams. Kendibär und Candy.“ Kendall sah sie etwas schräg an, musste aber schmunzeln.
„Naja, bei James könnte man ja glatt ‚Du hast die Haare schön‘ nehmen“, kicherte das blonde Mädchen wieder.
„Und bei Nissi ist es ‚Freaky like me‘, was?“, grinste Carlos.
„Da fällt mir ein, man könnte für Kendall und Logan ja noch Time for Miracles von Adam nehmen oder ‚International Love‘“, lachte Mia. Die anderen stimmten sofort ein, außer Kendall und Logan natürlich.
„Nicht cool“, grummelte der Blonde. Mia zuckte grinsend die Schultern. Da kam Ian plötzlich an.
„Ach doch schon mal hier. Hattest wenigstens Spaß bei deinen Mädels?“, fragte Mia eingeschnappt.
„Ach komm, was soll ich denn machen? Sie wegschicken oder was?“, fragte der Schauspieler betreten.
„Wenn ich mich recht erinnere hast du das schon mal gemacht.“
„Das war aber nur ein Mädchen damals. Ach komm schon“, bettelte Ian beinahe, doch Mia kehrte ihm den Rücken zu und half Taddl weiter beim Suchen. Ian seufzte und ließ die Schultern hängen.
„Tja du bist eben kein Sänger“, meinte James und klopfte Ian auf die Schultern, dieser sah ihn verständnislos an.
„Ja, wie Mia schon sagte, du bist kein Sänger, der für sie ein Lied singen kann“, fügte Nissi noch hinzu und jetzt sollte man meinen, dass bei Ian der Groschen fällt, aber anscheinend war er zu angeschlagen, um es zu verstehen. Fans können ja so anstrengend sein…

„Wir haben alles“, hörte man da auch schon Taddl’s Stimme. Zusammen mit den Jungs gingen sie zur Kasse und bezahlten. Danach gingen alle wieder raus und Ian hielt Mia zurück.
„Hey“, flüsterte er. „Es tut mir wirklich leid. Ich kann mich nur immer wieder dafür entschuldigen. Ich liebe dich und ich weiß ich bin kein Sänger, der dir das vorsingen kann“, meinte er etwas lauter, sodass James und Nissi es hören konnten.
„Hat er wohl doch verstanden“, grinste Nissi.
„Aber ich würde nie etwas tun, was dich verletzt. Und schon gar nicht mit einem meiner Fans, dafür liebe ich dich zu sehr“, endete er seinen Gefühlsausbruch. Mia lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss, woraufhin er sie näher zu sich zog und den Kuss vertiefte. Nach ein paar Minuten und Gemurmel hinter ihnen, das von den ganzen Mitbewohnern kam, lösten sie sich voneinander.
„Ich liebe dich auch und tut mir leid, dass ich immer so eifersüchtig bin“, erwiderte Mia.
„Ich bin nicht besser mit der Eifersucht“, grinste der Schauspieler.
„Das stimmt“, hörte man Adam, Nissi, Taddl, James, Kendall, Logan und Carlos sagen.
„Ich würde sagen, wir können dann auch mal wieder zurück. Ich hab alles was ich brauche“, fügte Taddl noch hinzu. Also machten sich die 9 auf den Weg zur Bahn und fuhren wieder gemütlich in ihre Wohnung, in der mehr inzwischen mehr wohnen, als eigentlich sollte.
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