Living with...

von Miamee
GeschichteFreundschaft / P12
26.08.2012
28.12.2018
23
34.760
 
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26.08.2012 1.429
 
Das ist mal eine verrückte Idee von meiner Freundin und mir^^ Ich hoffe die Geschichte gefällt euch und ich kriege ein paar Reviews :) Das erste Kapitel widme ich Nissi, die eine der Hauptfiguren in dieser Story ist <3



Nissi: Wie wär’s mit Hamburg?
Mia: Tolle Idee. Ich wohn ja sowieso schon dran :D
Nissi: Ja du glückliche^^ Aber wenn wir jetzt zusammen ziehen und das in Hamburg, dann bin ich auch endlich da, wo ich sein will *-*
Diese Sätze schrieben sich die beiden Freundinnen Nissi und Mia. Sie wohnen an unterschiedlichen Orten und genau das wollen sie jetzt ändern. Für Nissi war von Anfang an klar, dass sie nach Hamburg wollte. Sie liebte es einfach. Jetzt musste sie nur noch ihren Eltern verklickern, dass sie nächste Woche in Norden gefahren werden muss. In einer Woche wollte sie nämlich hoch zu Mia fahren, um dann gemeinsam nach einer passenden Wohnung zu suchen.
„Mamaaaa!“, rief Nissi durch das halbe Haus, in dem sie noch wohnte.
„Jaaa!“, kam es von ihrer Mutter zurück. Nissi ging der Stimme nach, aus der sie sie vermutete und landete in der Küche.
„Kannst du oder Papa mir einen gaaanz klitzekleinen Gefallen tun?“, fing Nissi vorsichtig an. Ihre Mutter sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Und was wäre der klitzekleine Gefallen?“
„Ich müsste nächste Woche nach Hamburg gefahren werden. Du weißt ich hab noch keinen Führerschein und zu Bahn fahren sag ich jetzt mal nichts.“
„Nach Hamburg? Du weißt, dass das nicht gerade eine kurze Spazierfahrt ist, oder?“, hakte ihre Mutter nach.
„Ja, das weiß ich, aber es ist unglaublich wichtig.“
„Was ist unglaublich wichtig?“, fragte ihr Vater, der jetzt in der Tür stand.
„Ihr wisst doch, dass ich mit Mia in eine WG ziehen will und wir haben Hamburg als unsere Stadt auserkoren. Und nächste Woche wollen wir nach einer Wohnung suchen, deswegen muss ich in einer Woche dahin“, erklärte Nissi.
„Und du willst, dass wir dich dahinfahren“, sagte ihr Vater mehr als Feststellung.
„Jaa. Bitte, bitte, bitte. Ihr seid die besten Eltern auf der Welt“, hüpfte Nissi ganz aufgeregt zwischen den beiden hin und her und umarmte immer wieder einen nach dem anderen. Ihre Mutter begann zu lachen und auch ihr Vater musste bei dem Anblick grinsen.
„Okay, du hast gewonnen. Wir werden dich nächste Woche nach Hamburg fahren“, sagte ihr Vater dann und Nissi fiel ihm um den Hals.
„Oh, danke, danke, danke. Ich freu mich so“, quietschte sie fast und rannte wieder hoch in ihr Zimmer, um es sofort Mia zu schreiben.
Nissi: Meine Eltern fahren mich nächste Woche zu dir :D
Mia: Das ist super. Ich freu mich schon. Das wird ein Spaß. Wir machen Hamburg unsicher xD
Nissi: Auf jeden Fall. Die Leute können in Deckung gehen^^

Die ganze Woche über bereitete Nissi alles für ihren Abgang vor. Sie plante alles ganz genau und stopfte ihre Klamotten in die ganzen Koffer. Außerdem bepackte sie noch einige davon mit ein paar Einrichtungsgegenständen und Bilder. Immerhin sollte die zukünftige Wohnung ja nicht so leer aussehen. Die letzte Woche verging wie im Fluge und dann war es auch schon so weit. Ihr Vater packte die ganzen Koffer ins Auto und dann fuhren sie auch schon los. Auf nach Hamburg. Sie waren ein paar Stunden unterwegs, bis sie endlich bei Mia ankamen. Sofort sprang Nissi aus dem Auto und lief zur Haustür, wo sie Sturm klingelte. Sofort fing sie an zu quietschen, als Mia die Tür aufmachte und die beiden umarmten sich zur Begrüßung. Ihr Vater brachte die Koffer ins Haus und Nissi verabschiedete sich noch schnell von ihren Eltern.
„Macht‘s gut. Und kommt wieder gut nach Hause“, nuschelte Nissi in die Umarmung ihrer Mutter hinein.
„Naja wir werden ja erst morgen fahren. Sonst würden wir mitten in der Nacht ankommen, außerdem will ich mich jetzt nicht schon wieder hinter das Steuer klemmen“, erklärte ihr Vater.
„Wir haben ein Zimmer gebucht in eine Hotel hier in der Nähe“, fügte ihre Mutter noch hinzu.
Nachdem sie sich verabschiedet hatten, gingen die Mädchen in Mia’s Zimmer.
„Wow, schick hast du’s hier. Ist ja voll Retro“, grinste Nissi. Mia’s Zimmer bestand aus einer 70er Jahre Tapete, einer Schlafcouch, 2 Klamottenschränke, einem Schreibtisch und einem Sessel. Computer und lauter Krimskrams durfte natürlich nicht fehlen.
„Ja, find ich auch. Mir gefällt’s sehr“, lächelte Mia.
„Und jetzt sehe ich endlich mal deine coole Schlafcouch.“
„Ja, da freust du dich, nää?“
„Aber sicher“, kicherte Nissi und Mia stimmte mit ein.
Die beiden Freundinnen machten es sich auf der Schlafcouch bequem und schauten ein paar Filme und redeten viel. Sie hatten sich halt viel zu erzählen, auch wenn sie jeden Tag geschrieben hatten, war es doch was anderes, wenn man es einem persönlich erzählte. Irgendwann waren die Mädchen so müde, dass sie mitten beim Film gucken eingeschlafen sind. Erst am nächsten Morgen wachten sie wieder auf und Nissi musste sich erstmal orientieren, wo sie überhaupt war. Als sie wieder klar sehen konnte, fiel es ihr wieder ein. Lange Autofahrt. Mia. Hamburg. Wohnung suchen. Sofort wollte Nissi aus dem Bett springen, landete aber auf Mia, die sich nicht gesehen hatte.
„Autsch“, beschwerte sich diese auch sogleich. „Hättest du mich nicht anders wecken können, anstatt mich zu zerquetschen?“
„Ups. Sorry. Tut mir leid, das war ein Versehen“, entschuldigte Nissi sich kichernd. „Aber wir müssen aufstehen. Heute besichtigen wir Wohnungen.“
Sofort standen beide auf und machten sich fertig. Danach frühstückten sie noch schnell was und machten sich dann auf den Weg zur Bahn, mit der sie in die Innenstadt fuhren. Dort angekommen trafen sie sich mit der Immobilienmaklerin und machten sich auf zu der ersten Wohnung.
„Dieses ist eine 2 Zimmerwohnung“, sagte die Immobilienmaklerin noch.
„Haben sie auch eine mit mehr Zimmern?“, wollte Nissi wissen.
„Ja wir wollten keine so kleine Wohnung, sondern eine etwas größere. Ich weiß nicht vielleicht eine 6 Zimmer Wohnung oder so“, fügte Mia hinzu.
„Kein Problem. Kommt mit.“ Die Maklerin führte die beiden durch die halbe Stadt und zeigte ihnen allerhand großflächige Wohnungen.
„Also, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber die perfekte war noch nicht dabei“, meinte Mia.
„Find ich auch. Ich glaube, so wie das aussieht, wird das wohl doch nix“, sagte Nissi traurig.
„Eine Wohnung hab ich noch, die ich euch zeigen kann. Sie ist allerdings ein wenig teurer, als die anderen.“
„Wir schauen sie uns gerne an“, grinsten die beiden Mädchen. Also ging es ein paar Stockwerke weiter nach oben. Und als sie ankamen, bemerkten die Mädchen, dass sie ganz oben angekommen waren.
„Ist das so eine Art Penthaus?“, wollte Nissi wissen.
„So in der Art“, lächelte die Maklerin. Sie schloss die Tür auf und ließ die Mädchen eintreten. Die beiden staunten nicht schlecht. Es sah spitze aus und war sehr geräumig. Die Tapeten könnte man auch noch drinnen lassen, sie waren noch modern und gut in Form. Auch der Boden sah aus, als wäre nie jemand rüber gelaufen. Alles in allem war es wirklich gut in Form. Und das Beste war, dass es eine Dachterrasse hatte. Die Mädchen waren Feuer und Flamme und hatten sich sofort in die Wohnung verliebt.
„Wir nehmen sie“, riefen beide gleichzeitig und grinsten.
„Sehr schön. Aber ihr habt doch nicht vergessen, dass die hier teurer war, als die anderen?“, hakte die Maklerin nochmal nach. Die Mädchen überlegten und sahen sich den Preis an.
„Sie kennen nicht zufällig noch 2 oder 3 Personen, die hier miteinziehen würden, oder? Ich meine eine WG kann man hier locker draus machen“, meinte Mia und sah die Maklerin fragend an.
„Zufällig schon. Also ich kann mir sicher sein, das ihr die Wohnung nehmt?“ Die Mädchen nickten. „Dann überlasst mir den Rest“, lächelte sie und nachdem der Vertrag unterschrieben war und alles andere geklärt war, verschwand die Immobilienmaklerin und die Mädchen machten sich erstmal wieder auf den Weg nach Hause.

Mia und Nissi waren schon eine Woche in der Wohnung und hatten schon angefangen sich häuslich einzurichten. Sie waren gerade dabei Bilder aufzustellen und die Küche einzuräumen, als es klingelte. Die beiden Mädchen kamen in den Flur und sahen sich an. Wer sollte denn jetzt vorbeikommen? Mia’s Eltern waren erst einen Tag zuvor dagewesen und Nissi’s Eltern wollten demnächst irgendwann mal vorbeikommen, aber noch nicht jetzt. Dann ging ihnen ein Licht auf. Die Maklerin wollte sich ja um neue Mitbewohner kümmern.
„Neue Mitbewohner?“, fragte Nissi.
„Neue Mitbewohner“, grinste Mia.
Die beiden Mädchen wuselten zur Tür. Sie schauten noch schnell, ob bei ihnen alles saß und öffneten dann vorsichtig die Tür. Was darauf folgte waren große Augen und die Kinnlade, die den Boden näher kennenlernen durfte.
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