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Daylight against twilight

GeschichteKrimi, Liebesgeschichte / P18
L Light Yagami
26.08.2012
11.10.2020
15
50.328
5
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Dieses Kapitel
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26.08.2012 1.346
 
Prologue


Bumm. Bumm.
Vor ihrem Fenster leuchteten die unzähligen Lichter der Metropole. Sie hatte vor wenigen Minuten das Fenster geschlossen, denn die Kälte kroch bereits in ihre Glieder. Obwohl die Sonne schien, war es eiskalt.
Oder war nur sie selbst kalt?
Bumm. Bumm.
Sie sah hinaus, während der Laptop im Hintergrund leise Musik abspielte. Obwohl sie offiziell bereits Feierabend gemacht hatte, waren ihre Gedanken noch bei der Arbeit. Wie jeden Tag. Wie zu jeder Stunde.
Irgendwann musste sie es sich abgewöhnen, immer zu funktionieren wie eine Maschine.
Bumm. Bumm.
Als die Gitarren erklangen, musste sie lächeln. Das Lied war wundervoll. Wie die einzelnen Instrumente zuerst völlig für sich selbst spielten und sich schließlich zu einer gemeinsamen Melodie verdichteten. Ein kleines Kunstwerk.
Sie war eine Künstlerin.
Bumm. Bumm.
Sie setzte sich an den Laptop und tippte konzentriert in die Tasten. Während sie die Mail versendete, umspielte ein liebevolles Lächeln ihre Lippen. Sie hatte schon viele Lieder geschrieben, hatte schon öfters welche zu ihr verschickt und um ihre Meinung gebeten und hatte immer Lob erhalten.
Aber dieses Lied war anders.
Bumm. Bumm.
Das Lied startete von vorn. Mit geschlossenen Augen lauschte sie.

„Deep inside in your black eyes
There I can see emotions
Did you know them?
I’m the only one who can see that your heart is fragile
That there is something
Something, what you don’t want to believe
I can see it”[


Bumm. Bumm.
Der Text war ungewöhnlich für sie. Zumal sie bisher immer darauf geachtet hatte, niemals allzu genau Beschreibungen einzufügen. Warum schrieb sie jetzt von schwarzen Augen?
Sie spürte leichte Beunruhigung. Konnte es sein, dass sie etwas verheimlichte?
Etwas, was mit dem Buchstaben L anfing?
Bumm. Bumm.

„People say strange things about you
And when I saw you the first time – I know they don’t be right
Can I tell you a secret?
They are the Strangers “


Wovon redete sie da? Vom Anderssein? Vom sich-anders-fühlen?
Ihre Stirn zog sich in Falten, während sie versuchte, aus den seltsamen Worten schlau zu werden.

„Do you remember?
These days which we called miracle?
Every night when I sleep I dream
From your eyes which looks like black diamonds
From your lips with the taste of sugar
Tonight
I understand that I can’t ignore it.”


Bumm. Bumm.
Immer mehr begriff sie, dass etwas vorgefallen sein musste. Während ihrer Abwesenheit.
Wütend griff sie nach ihrem Handy und wählte die Nummer von Zuhause. Es tutete dreimal, bevor sie sich meldete. „Hallo?“
Sie klang unschuldig, ganz so, als sei alles wie immer. Doch das war es nicht.

„Speak to me
Every single word can betray you
That’s what I wait for
You hate nearness
I want to be near you
The scent from strawberries
The scent from cherries

Do you remember?
These days which we called miracle?
Every night when I sleep I dream
From your eyes which looks like black diamonds
From your lips with the taste of sugar
Tonight
I understand that I can’t ignore it.”


Bumm. Bumm.
“Cherry?”, es war nicht ihr richtiger Name, dennoch wollte sie unter allen Umständen so genannt werden. Egal, ob es sich nun um ihren Manager handelte oder um ihre Mutter.
„Hallo Mum! Schön, dass du dich meldest! Wie ist es so in Tokio?“
„Cherry, lenk nicht ab. Was hat dieses Lied zu bedeuten?“
Stille.
Sie schien abzuwägen, ob es sich lohnte, die Wahrheit zu sagen. Sie konnte es beinah vor sich sehen, wie sie die Finger vor die Lippen und den Kopf nachdenklich schief legte. Ihre typische Denkerpose.
Bumm. Bumm.
„Welches… Lied?“, kam es schließlich zögerlich.
„Das, was du mir gerade geschickt hast.“
„Du meinst Tonight? Ich dachte, es gefällt dir? Ich hab erstaunlicherweise nur fünf Stunden gebraucht, bis der Text stand. Unglaublich, nicht? Bisher hab ich immer die halbe Nacht…“
Sie seufzte genervt auf. Warum nur musste sie jedes Mal aufs Neue versuchen, sie mit unwichtigen Dingen vom Wesentlichen abzulenken?
„Was hat dieser Text zu bedeuten?“
Bumm. Bumm.
„Ich… hatte einen Traum.“
Sie schluckte hart. Ein Traum. Schon wieder.
Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, deshalb wartete sie ab.
„Es war ein Hotelzimmer, glaube ich. Ich konnte kaum etwas sehen, aber er… war deutlich zu erkennen.“ Sie sprach zögerlich. Als habe sie insgeheim Angst vor den Worten.
„Wie sah er aus?“ Diese Träume waren ungewöhnlich. Nein, mehr als das. Sie waren beängstigend. Denn sie zeigten nichts Fiktives, sondern Reales.
„Er hatte schwarzes, wirres Haar und hockte in einem Sessel. Ich konnte ihn nur von hinten sehen. Zunächst. Denn plötzlich, als habe er etwas bemerkt, hat er sich umgedreht. Er…“
Sie verstummte.
„Seine Augen waren riesig, unnatürlich groß und… tiefschwarz. Sie wirkten wie eine einzige glatte Fläche. Aber was mir wirklich Angst machte, waren nicht seine Augen oder die tiefen Augenringe. Es war der emotionslose Ausdruck.“
Bumm. Bumm.
„Sind Namen gefallen?“
Sie zögerte. Warum?
„Ja. Der Name war Watari.“
Sie holte pfeifend Luft. Watari. Konnte es möglich sein, dass ihre Tochter IHN gesehen hatte? Keiner hatte ihn jemals zu Gesicht bekommen, nicht mal sein richtiger Name war bekannt.
Nur, dass er der Beste war. Und sie mit ihm zusammenarbeitete.
„Mum?“, fragte sie und im Hintergrund war eine weibliche Stimme zu hören, die etwas fragte. Sie antwortete nicht.
Bumm. Bumm. Piep.
Der leise Piepton kündigte das Eintreffen einer neuen Mail an. Sie ging zum Laptop und rief die Mail auf. Es stand nichts darin, es war bloß eine Datei angehängt worden.
Sie öffnete diese. Und erstarrte.
Eine genaue Auflistung sämtlicher FBI-Ermittler in Japan.
Bumm-Bumm. … Bumm.
Ein Stich durchfuhr sie. Sie griff sich mit der Hand an den Brustkorb.
Und spürte, wie ihr Herzschlag für eine Sekunde aussetzte.
… Bumm. … Bumm.
„Mum?“ Sie klang sichtlich beunruhigt.
Ihr Herz setzte erneut aus und diesmal begriff sie, dass es keine Einbildung war.
Herzversagen.
Sie begriff, was geschah. Und tat das Letzte, was ihr noch möglich war.
„Cherry, hör mir jetzt gut zu…“, sie konnte kaum mehr sprechen. Ihre Muskeln erschlafften und wie wahnsinnig versuchte sie, Luft in ihre Lunge zu pumpen. Während ihr Herz weiterhin begann, in einem unruhigen Rhythmus zu schlagen.
„Du… darfst nicht hierher kommen… brich alles ab… sag niemandem Bescheid…“
„Mum? Was ist los?“
Gott, wie schwer ihre Zunge mit einem Mal wurde. Wie viele verdammte Sekunden blieben ihr noch? Dreißig? Zwanzig?
… Bumm. … Bumm.
„… nimm mit L Kontakt auf… er… wird dir helfen… untertauchen…“
Sie spürte, wie ihr Herz das Schlagen aufgab.
.......
Die letzten Sekunden waren um. Sie schloss die Augen und hauchte: „… Kira….“
Dann sackte sie ab. In bodenlose Dunkelheit.    




Daylight against twilight

Twilight
Tears fall down
Like rain on the streets
A roar approach
He will destroy your plan

Daylight
Show me that you can do it
You can change the world
In your own way

Betrayal and Friendship
Love and Hate
The contrasts are you
Eternity and never
Daylight and twilight
You fight for the destiny from the human race
Dawn and dusk
Day and night
Choose your side
We are at the end
We are at the beginning

Twilight
You try to take control
Do you really think you be in the right
Your time is passing
You are past

Daylight
Everyone believe in you
This is your time
For so long you wait for these moment
I’m on your side – in every thought of you

Betrayal and Friendship
Love and Hate
The contrasts are you
Eternity and never
Daylight and twilight
You fight for the destiny from the human race
Dawn and dusk
Day and night
Choose your side
We are at the end
We are at the beginning

We are at the end…
We are at the beginning…
Can anyone see what will happening?

Betrayal and Friendship
Love and Hate
The contrasts are you
Eternity and never
Daylight and twilight
You fight for the destiny from the human race
 Dawn and dusk
Day and night
Choose your side
We are at the end
We are at the beginning

Daylight
You stand next to me
Your smile don’t let me doubt
I hear your voice
“The justice will win.”


(C) by Cassia
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