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Ich liebe dich... und noch viel mehr

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
24.08.2012
24.08.2012
1
15.340
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Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
 
24.08.2012 15.340
 
Titel: Ich liebe dich… und noch viel mehr
Anime/Manga: Fairy Tail
Pairing: Gajeel x Levy
Genre: Romantik, Erotik, Lemon
Disclaimer: Die Welt sowie die Charaktere gehören © Hiro Mashima, nur die Idee und deren Umsetzung gehört mir.
Geschrieben im Zeitraum vom: 11.06.2012 – 16.06.2012
Kapitelanzahl: One Shot
Hinweis: Diese FF „könnte“ eine AU sein (spielt aber in der Welt von Fairy Tail), oder sie „könnte“ als Fortsetzung von „Vanilleeis und Achterbahn“ gesehen werden. Solltet ihr vorhaben die erwähnte FF zu lesen, dann wäre es ratsam, dass zu tun bevor ihr euch auf diese FF hier stürzt. Es wäre möglich dass in dieser FF etwas über die Geschehnisse der anderen FF vorkommen könnte. ^-^ (ihr findet sie unter meinen anderen Gajeel x Levy FFs)
Persönliche Anmerkung: Es ist verdammt schwer, Gajeels sexuelle Erfahrungen einzuschätzen. Erschwerend kommt hinzu, dass man nicht weiß wie alt er ist. Einerseits, macht er den Eindruck, dass ihn außer Kämpfen, Kraft und Mutwillige Zerstörung, nicht wirklich was anderes interessiert. Folglich hätte er in Bezug auf Frauen, weniger oder gar keine Ahnung. Anders gesehen, so wie er im Manga/Anime zum Teil rüberkommt, macht er nicht den Eindruck als wäre er so ein unbeschriebenes Blatt. Allerdings hat er auch genauso kindische Seiten an sich wie Natsu und Co. Argh!! Es ist echt schwer mit ihm! Ich könnte mir jedenfalls beides gut vorstellen... (obwohl er mich persönlich „erfahren“ mehr ansprechen würde. *hehe*)
In einer anderen Idee, die mir noch so vorschwebt, ist er jedenfalls sehr… SEHR erfahren und leidenschaftlich *hach*, doch ob ich die FF (AU) je zu Papier bringe weiß ich noch nicht… das ist eine andere Gesichte… *muahaha-euch-neugierig-mach-muahaha*
Wie dem auch sei, in dieser FF ist Gajeel, sowie Levy, unerfahren. Es wird also (zumindest in Bezug auf Gajeel bestimmt) OoC … je nachdem…*drop* (Argh!!! Mashima-sama! Warum quält ihr uns nur so?! Ich will ein Flashback zu Gajeel!!! *knurr-sich-trotzig-auf-den-Boden-schmeiß*)
Jedenfalls, wer sich Gajeel nicht als „unberührten Schönling“ vorstellen kann, sollte auf Gefahr hin an einem Zuckerschock zu krepieren, besser nicht weiter lesen. Es wird vermutlich triefend schnulzig… fürchte ich…. ^-^`

Allen anderen, die auf eine Geschichte um das „erste Mal“ gespannt sind, und Gajeel und Levy mal aus einem anderen Blickwinkel erleben möchten, wünsche ich gute Unterhaltung und vergesst mir euer Lätzchen nicht! *sabber* ^-^


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Ich liebe dich…
… und noch viel mehr


Mit vor staunen, geweiteten Augen, tritt Levy ein und lässt ihren Blick in dem großen Zimmer die Runde drehen. Eine gemütliche Couchlandschaft und eine kleine Bar, mit Mini-Kühlschrank, befinden sich gleich zu ihrer Rechten. An derselben Wand befindet sich ein Fenster mit weinroten Vorhängen, Rollo und Blick auf die Stadt und einen Teil des Strandes. Das große, runde Bett, steht in der Ecke und sieht mit dieser flauschig wirkenden Decke, welche dieselbe Farbe der Vorhänge hat, und den vielen Kissen, sehr einladend aus. Ein seidig erscheinender Himmel, ist über dem Bett befestigt und gibt dem Ganzen einen Touch von 1001 Nacht.
Levy schießt bei dem Anblick die Hitze in die Wangen, ehe sie zögernd vollständig in den Raum tritt und sich weiter umsieht. Gleich neben dem Bett befindet sich die Balkontür und ein Kleiderschrank, vor dem der Page nun ihre Taschen abstellt und mit einem „Ich wünsche ihnen einen angenehmen Aufenthalt“ und einem kleinen Trinkgeld, welches Gajeel ihm zusteckt, den Raum verlässt.
Als die Tür ins Schloss fällt, zuckt Levy leicht zusammen und ein seltsames, unwohles Gefühl steigt in ihr auf. Ihr Herz beginnt wie wild zu schlagen als ihr Bewusst wird, dass sie mit Gajeel nun allein in diesem Zimmer ist. Dabei sollte sie es gewöhnt sein, mit ihm allein zu sein. Sie sind seit über einem halben Jahr zusammen und haben schön öfter allein Zeit miteinander verbracht. Doch noch nie waren sie gemeinsam in einem Hotelzimmer, oder haben sich überhaupt ein und dasselbe Zimmer für eine ganze Nacht geteilt.
„I…Ich pack dann mal aus…“, erwähnt sie und fängt an, an ihrer Tasche herum zu werkeln. „Mach das…“, antwortet Gajeel ihr tonlos, während er zur Balkontür geht und diese öffnet. Unsicher starrt Levy auf seinen breiten Rücken, während er über die Schwelle nach draußen tritt und sich ans Geländer lehnt. Der Wind, spielt mit seinem pechschwarzen Haar und zupft an seinem hellen Hemd, dass er heute trägt.
Levy spürt diese Hitze in ihren Wangen noch mehr ansteigen und wie sie auf andere Regionen ihres Körpers übergreift. Sie empfindet großes verlangen in sich aufkeimen, wenn sie ihn so beobachtet, wie er nachdenklich zum Strand nach unten schaut. Doch da ist noch etwas anderes in seinem Blick und Levy nimmt an, dass ihm irgendetwas Sorgen bereitet.
Er ist schon den ganzen Tag so ruhig und in sich gekehrt. Die ganze Zugfahrt hier her, haben sie kaum ein Wort gewechselt. Er ist sonst schon nicht sehr gesprächig, aber heute ist er noch schweigsamer als sonst. Unwillkürlich fragt sie sich, ob sie etwas falsch gemacht hat? Ist sie der Auslöser für seine betrübte Laune? Vielleicht hätte sie ihn wirklich nicht so drängen sollen, mit ihr hierher zu fahren.
Sie erinnert sich, dass er zuerst nicht gerade von ihrem Vorschlag begeistert gewesen ist. Aber immerhin hatten sie die Tickets schon vor geraumer Zeit erhalten und ehe sie verfallen, sollten sie dieses Romantik Wochenende ausnutzen. Dazu ist es auch noch hier im Akane Resort, in das Levy schon immer mal wollte. Es sollte ein Wochenende, nur für sie Beide werden. Ein romantisches Wochenende, wohlgemerkt. Und nun hat ihr Liebster scheinbar üble Laune und sie ist schuld daran.
Doch da ist noch etwas, dass sie ein wenig frustriert werden lässt. „V…vielleicht will er ja nicht?“, denkt sie sich im Geheimen und schaut deprimiert an sich herab, auf ihre unreife Gestalt. Sie sind nun zwar schon über ein halbes Jahr zusammen, doch bis auf unzählige Küsse, bei denen sie fast aus Atemnot gestorben wäre, und ein wenig anfassen, ist noch nichts gewesen. Weiter als bis unter ihr Oberteil, hat er sich noch nie vorgewagt und meistens hat er auch gerade dort mit irgendeinem Vorwand aufgehört.
Die ersten paar Mal, hat sie wirklich gedacht, es wären nur Zufälle oder einfach der falsche Moment für so etwas. Doch als sich in letzter Zeit diese Vorfälle angefangen haben zu häufen, hat sie sich ihrer besten Freundin Lucy anvertraut. Lucy ist ziemlich überrascht gewesen als sie von ihr erfahren hat, dass sie noch nicht miteinander geschlafen haben. Lucy ist mit Natsu zwar ein Weilchen nach ihnen zusammen gekommen und doch sind sie in ihrer Beziehung schon viel weiter als sie und Gajeel. Lucy hat ihr allerdings auch gesagt dass manche Paare wohl länger brauchen als andere, das wäre ganz normal und sie sollte sich keine Sorgen machen.
Doch Levy lässt es keine Ruhe. Erst am Abend zuvor hat Gajeel fast schon fluchtartig ihr Zimmer verlassen und ist mit den Worten „Geh besser früh schlafen, wir haben morgen eine lange Fahrt vor uns“, gegangen. Dabei war es gerade so schön gewesen und sie hätte noch viel weiter mit ihm gehen wollen, als nur bis zu seinem Hemdknopf.
„Er findet mich bestimmt nicht weiblich genug…“, linst Levy auf ihren eher kleinen Busen. Es hat sie früher nie gestört, Obenrum etwas zierlicher zu sein, sie empfand ihre Oberweite eigentlich immer als passend. Doch im Moment würde sie sich größere Ausmaße, wie Lucy oder Erza sie haben wünschen, in der Hoffnung ihm dann zu gefallen. „Vielleicht sollte ich wirklich mehr rangehen?“, erinnert sie sich an Lucys Rat, dass sie es einfach mal drauf anlegen soll und die Initiative ergreifen soll. Sie würde ja dann sehen wie Gajeel reagiert und wenn er nicht so tut wie er soll, sollte sie ihn gleich zur Rede stellen.
„Ob ich das wirklich hinbekomme?“, tobt es hinter Levys Stirn, während sie wieder eine gesunde Farbe im Gesicht bekommt. Sie hat wenig Selbstvertrauen was das Thema angeht, da sie vollkommen unerfahren ist. Sie hat noch nie mit einem Mann geschlafen, doch immer wenn sie mit Gajeel alleine ist, ist da dieses verlangen und dieses heftige Kribbeln in ihrem Bauch, das einfach nur so nach seiner Nähe schreit.
Mit deutlichem beschämtem Gesicht, ergreift sie ihre Toilettetasche um sie im Badezimmer zu verstauen. Als sie die Tür öffnet und hinein tritt, wischt dieses überwältigende Badezimmer ihre frustrierten Gedanken beiseite. Mit vor staunen offenem Mund, steht sie in der Tür und schaut auf den runden Whirlpool zu ihrer Rechten. Eine große Doppeldusche befindet sich mit der Toilette gleich dahinter. Zwei Waschbecken gleich daneben und ein Regal, mit Ablagefläche und Handtüchern, stehen auf der anderen Seite.
Ihre Gedanken überschlagen sich und schweifen in alle möglichen Richtungen. Erst schon das große Bett im Hauptzimmer und nun auch noch ein Whirlpool! Man hat ihnen wirklich nicht zu viel versprochen, als sie von einem „Romantik Wochenende“ in einem „Luxus-5-Sterne-Hotel“ mit „All-inclusive“, gesprochen haben. „D…das… ist also ein Romantik Wochenende?“, schießt es ihr durch den Kopf, während sie eine wohlige Gänsehaut bekommt. Die wildesten Fantasien, was man in diesen Räumen alles anstellen kann, schieben sich vor ihr geistiges Auge und lassen sie vor Verlangen und Sehnsucht erschaudern.

Den Rest des Tages haben sie damit verbracht, sich in der Umgebung zu orientieren und ein paar Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Levys Laune ist bei alledem deutlich gestiegen und das Vanilleeis, dass Gajeel für sie beide geholt hat, lässt Erinnerungen an einen ziemlich verrückten Tag in einem Vergnügungspark aufkommen.
Nachdem sie auch die Souvenirläden und die Strandpromenade rauf und runter spaziert sind, sind sie zurück ins Hotel um sich noch frisch zu machen, ehe sie im Speisesaal bei Kerzenschein ihr Vier-Gänge-Menü verzehren würden. Abendgarderobe ist Pflicht und Levy hat sich extra dafür ein schickes Kleid gekauft. Es ist Eisblau, mit Wasserfallausschnitt, um den kleinen Busen zu kaschieren. Dabei ist es bis zur Hüfte eng anliegend, um ihrer hübschen Taille zu schmeicheln. Ist zum Saum hin leicht ausgestellt und hat einen seitlichen Schlitz, um etwas Bein zu zeigen. Alles in allem, wirkt sie damit viel erwachsener und weiblicher als sonst.
„Wäre ich ein Kerl, würde ich sofort vor dir niederknien und dich heiraten wollen!“, hatte Lucy, die sie beim Einkaufen begleitet und beraten hatte, von sich gegeben und sie ermutigt es zu kaufen. Viel Überzeugungskunst hatte Lucy ohnehin nicht gebraucht, den Levy war selbst sprachlos gewesen, als sie sich damit im Spiegel sah. Wenn Gajeel davon nicht zu beeindrucken wäre, wo von dann?
Als Levy aus dem Badezimmer kommt und Gajeel, der auf der Couch sitzend auf sie gewartet hat, sich zu ihr umwendet, ist die Wirkung des Kleides nicht zu übersehen. Es dauert ein paar Atemzüge, in denen Gajeel sie mit offenem Mund anstarrt und von Kopf bis Fuß mustert. „Levy?“, fragt er sie scherzend und erhebt sich. „Sehr witzig…“, murrt Levy nur und nimmt ihre Tasche von der Kommode, ehe sie gemeinsam das Zimmer verlassen.
„Und? Was sagst du…?“, kommt es schüchtern von Levy, während sie den Gang entlang zur Treppe gehen. „Wozu?“, erwidert Gajeel und tut unbeteiligt. „Argh… vergiss es einfach!“, zischt Levy, während sie einen Schmollmund zieht und ihre Arme eingeschnappt verschränkt. Wie kann man nur so unsensibel und unaufmerksam sein? Das hat sie irgendwie anders in Erinnerung. Gajeel kann sich ein amüsiertes Grinsen nicht verkneifen und doch muss er sich ziemlich zusammenreißen, sie nicht andauernd anzusehen.
Die Farbe steht ihr ausgezeichnet, er meint sie passt gut zu ihrer Haarfarbe. Dieser schlichte und doch interessante Schnitt, haben etwas ziemlich betörendes an sich, das er einfach nicht ignorieren kann. „Du… du siehst gut darin aus…“, bringt er dann, nachdem er sie seiner Meinung nach lange genug hat schmoren lassen, leicht verlegen hervor. Als Levy dann ein wenig überrascht zu ihm aufsieht, lächelt er sie versöhnlich an und bietet ihr seinen Arm an, den sie lächelnd annimmt und sich sofort an ihn schmiegt.
Als sie später bei Tisch sitzen, reden sie über belanglose Dinge. Dinge die sie heute gesehen haben und darüber was sie vielleicht morgen machen würden. Das Essen ist vorzüglich und Levy meint, noch nie so gut gegessen zu haben. Dazu kommt, dass sie Gajeel in seinem schwarzen Anzug sehr anziehend findet. Sie hatte schon befürchtet, er würde sie mit seinem weißen Anzug beehren, aber wie es scheint hat er noch etwas anderes, außer seinem Bühnenoutfit, in seiner Garderobe.
Das einzige Manko ist sein offen stehender Hemdkragen, den der Oberkellner bemäkelt hat. Doch nach Gajeels Blick, hat dieser es ihm ausnahmsweise durchgehen lassen und ist mit beschleunigtem Schritt von dannen gezogen. Levy selbst hat nichts gegen dieses, offen stehende Hemd. Sie findet es unglaublich sexy und nichts täte sie lieber, als noch ein paar Knöpfe mehr daran zu öffnen.

Nach dem romantischen Dinner befinden sich beide wieder auf ihrem Zimmer und machen sich für den Abend fertig. Sie haben beschlossen noch eine Cocktailbar aufzusuchen, welche Levy so gefallen hat. Wie immer, braucht Levy viel länger beim umziehen und frischmachen als Gajeel. So wartet er geduldig und unterzieht dem Hauptzimmer eine genauere Inspektion, da er das bis jetzt noch versäumt hat. Nach Vollendung seiner Runde, die bei der Bar angefangen hat und hier beim Bett endet, lässt er sich in dasselbige auf der Bettkante nieder und seufzt gelangweilt.
„Was treibt die nur so lange da drin?“, fragt er sich und linst zur Tür des Badezimmers. Wieder lässt er seinen Blick im Zimmer umherschweifen und lässt sich dazu verleiten, einen Belastungstest am Bett durchzuführen, indem er an der Stelle ein wenig auf und ab wippt. „Mhm…“, macht er als er bemerkt dass das Bett nicht mal annähernd quietscht. In diesem Hotel scheint man auf alles gedacht zu haben, sogar an geölte Sprungfedern in der Bettmatratze um diese typischen Geräusche zu lindern. Sein Blick wird bei dem Gedanken augenblicklich ernst und angespannt. Er weiß nur zu gut, warum Levy so zu diesem Wochenende gedrängt hat.
Das öffnen der Tür reißt ihn aus seinen Gedanken. „Das wurde aber auch Zeit, was brauchst du immer so….“, beginnt er zu schimpfen, während er ihr sein Gesicht zuwendet und in der Bewegung erstarrt. „…lange…“, haucht er heiser aus und schluckt heftig, als er auf ihre Erscheinung blickt. „Tut mir leid dass ich dich hab warten lassen…“, flüstert sie und bewegt sich mit leichtem zögern, aber Entschlossenheit in ihrem Blick, auf ihn zu.
Er ist wie gebannt, er kann seine Augen nicht von ihrem Körper, oder gewissen Stellen daran nehmen. Dieser unschuldige, zierliche Körper ist nur von wenig Stoff bedeckt und lässt ziemlich viel erahnen. Gerade das macht es so interessant, dass er seinen Blick nicht abwenden kann. Dazu steht ihr dieser fuchsiafarbene „Hauch von Nichts“ auch noch so umwerfend gut und lässt sie einfach nur verboten aussehen.
„I… ich dachte du… wolltest noch einen… einen Cocktail?!“, lehnt sich Gajeel etwas von ihr weg, als sie vor ihn, zwischen seine Beine tritt und ihre Hände auf seine Schultern legt. „Dafür ist später auch noch Zeit…“, haucht sie leise, während sie ihn mit verklärtem Blick ansieht. Im nächsten Moment legt sie ihre Hände an sein Wangen, um ein ausweichen seinerseits zu verhindern und drückt ihre Lippen fest auf seine.
Gajeel, der sie mit geweiteten Augen anstarrt, wagt nicht sie anzufassen um sie von sich zu drücken. Levy drückt sich fest gegen ihn, sodass sie zurück auf die Matratze fallen. Nur zögernd legen sich seine Hände an ihre Taille, ehe er ihren Kuss erwidert und sich von ihrer Leidenschaft anstecken lässt.
Ohne den Kuss zu lösen, rutschen sie in die Mitte des Bettes und vertiefen ihn um einiges. Aus Gajeels Sicht, ist Levy dieses Mal ziemlich mutig und fordernd. Sie hat keine Zeit damit verschwendet um Einlass zu bitten, ehe sie seine Mundhöhle erforscht und ihre Zunge gierig an seiner reibt. Ihre Hände gehen auf Wanderschaft über seine Brust, während sie sich rittlings über ihn bringt. Ihr blaues Haar, kitzelt ihn im Gesicht, während sie ihn stürmisch küsst und ihren Körper fest gegen seinen drückt und sich leicht auf ihm räkelt.
Dieses seidige, glatte und kühle Material ihrer Spitzenwäsche fühlt sich unglaublich unter seinen Fingern an, und nichts täte er lieber, als es ihr vom Leib zu reißen. Im nächsten Moment, packt er sie am Handgelenk und wirbelt sich mit ihr herum, bringt sie unter sich, was ihr ein überraschtes aufkeuchen entlockt. Nur einen kurzen Augenblick, verharren ihre Blicke in den Augen des jeweils anderen. Stürmisch beginnt Gajeel sie zu küssen während er sich mit einem Arm über ihr abstützt. Die andere Hand gleitet neugierig, von ihrer Taille über ihre Seite aufwärts, streicht fasziniert über diesen provokanten Stoff. Langsam steuert er ihren Busen an, über den er zart, fast zaghaft, streichelt. Leise keucht sie in den Kuss und zuckt unter der Berührung wohlig zusammen.
Ihre Finger krallen sich in sein Hemd, beginnen kurz darauf an einem der Knöpfe herum zu fingern, während sie unter seinen Berührungen erschaudert. Heftig keuchend, löst Gajeel sich aus dem Kuss und küsst ihren Hals hinab. Sie macht ihn wahnsinnig, bringt sein Blut zum überkochen. Es ist überdeutlich wie sehr Levy ihn will. Immer wieder reckt sie ihren Körper, seinem entgegen, sucht möglichst viel Körperkontakt. Ihre Finger versuchen immer hektischer diese Knöpfe zu erreichen und zu öffnen. Gajeel, der sich auf sie gelegt hat, versperrt ihr allerdings den Weg.
Seine Berührungen werden immer gieriger, fast schon grob massiert er ihren Busen und küsst sich über ihr Schlüsselbein zu dieser Halsgrube und weiter hinab, während sich Levys Hände in seiner schwarzen Mähne festkrallen. Mit einem heftigen Aufkeuchen, bäumt sich Levy auf als er sie unbeabsichtigt, mit seinen Zähnen in diese zarte Haut an ihrem Dekollete zwickt.
Sofort lässt Gajeel von ihr ab, verhaart mit beiden Armen abgestützt über ihr und starrt in ihre Augen, die ihn fragend und leicht verwirrt ansehen.
„W…was ist?“, fragt sie ihn keuchend und schaut ihm mit einem Anflug von Verzweiflung nach, als er sich von ihr erhebt und aus dem Bett steigt. Ein paar Atemzüge bleibt er neben dem Bett, ihr abgewandt stehen und fasst sich an die Stirn. „Es… geht so nicht!“, murmelt er und knöpft sich sein Hemd wieder zu. „Wie? Was meinst?“, bringt sich Levy in eine sitzende Position und schaut verwirrt auf seinen Rücken. „Es geht so einfach nicht!“, wiederholt er und spürt Levys Hand an seiner. „Wieso nicht?!“, bricht es aus ihr hervor und sie klingt dabei deutlich verzweifelt. „Warum willst du nicht? Erklär es mir…“, fordert sie ihn, mit immer leiser werdender Stimme, auf. „Das ist kompliziert…“, antwortet Gajeel nur und schüttelt ihre Hand ab, ehe er ein paar Schritte nach vorne macht.
„Warum willst du mich nicht?! Ist dir mein Busen zu klein? Oder bin ich nicht anziehend genug?“, ruft sie aus, während sie aus dem Bett springt und ihm nacheilt. Mit einem Satz, holt sie ihn ein und schlingt ihre Arme von hinten um seinen Oberkörper. „Liebst du… mich nicht?“, fragt sie ihn und bemerkt dieses leichte zucken, das durch seinen Körper geht. Gajeels Blick verengt sich, ehe er seine Augen kurz schließt und versucht einen klaren Kopf zu bekommen. Er ist von vorhin noch immer angestachelt und deutlich rot im Gesicht. „Das ist es nicht…“, antwortet er mit neutraler Stimme und löst ihre Arme von sich. „Bitte… sag es mir doch… was muss ich tun dass du…?“, redet Levy auf ihn ein und will eine Antwort von ihm herauslocken, doch er lässt sie nicht ausreden.
Mit den Worten: „Ich muss hier raus!“, fällt er ihr ins Wort und lässt sie stehen. An der Tür, hält er noch kurz inne und schaut zu ihr zurück. Er setzt zu Worten an, doch ihr Anblick lässt ihn schweigen. Deutlich betreten, geht er durch die Tür und zieht sie hinter sich ins Schloss.
Levy bleibt eine Weile dort stehen ehe sie sich zum Bett zurück taumeln lässt und sich auf die Bettkante setzt. „Von wegen, das wird ihn umhauen!“, wiederholt sie Lucys Worte, als sie ihr beim aussuchen ihrer Reizwäsche geholfen hat und lässt ihre Wut an einem Kissen aus indem sie öfter mit der Faust hinein schlägt.
So falsch hatte Lucy ja nicht gelegen, er ist auf ihre Verführung angesprungen wie es im Buche steht und doch scheint sie irgendetwas falsch gemacht zu  haben. Anderenfalls hätte er sie jetzt nicht wie eine heiße Kartoffel fallen lassen und die Flucht ergriffen. Levy kann ihre Tränen mittlerweile nicht mehr zurückhalten, während sie ihre Arme um sich schlingt und sich ins Bett fallen lässt. „Warum… warum will er mich nur nicht?“, schluchzt sie in das Kissen, das sie zuvor noch malträtiert hat und versucht ihre Gedanken zu ordnen und ihre unbefriedigten Gefühle unter Kontrolle zu bekommen.

Gajeel sitzt währenddessen an der Hoteleigenen Bar, hat den Kopf schwer auf seine Hand gestützt und sieht den Eiswürfeln in seinem Drink, beim schmelzen zu. Ein widerstrebender Laut entkommt ihm, ehe er zum Glas greift und es in einem Zug leert. Nachdem er es abstellt, fordert er sich sogleich das Nächste an.
Es ist nicht so, dass er öfter oder gar gerne trinkt. Alkohol ist ungesund, er macht Muskeln und Gehirn zu Pudding und lässt einem Dinge tun, die man sonst nicht tun würde. Hin und wieder trinkt er in der Gilde mal ein Bier oder etwas Hochprozentigeres, aber nicht in Übermaß. Heute ist ihm danach, auch wenn es untypisch für ihn ist. Immerhin hat er gerade großen Mist gebaut.
Ein kaum merkliches Seufzen entweicht ihm, ehe er sein neues Glas entgegen nimmt und nachdenklich in diese goldene Flüssigkeit und den Eiswürfeln darin starrt. Er weiß genau was Levy will und warum sie so gedrängt hat, endlich hierher zu fahren. Nicht weil die Tickets in den nächsten drei Monaten ablaufen würden, nein. Sie will endlich dass er mit ihr schläft und das gibt ihm zu denken.
Er hat in den letzten Wochen genau bemerkt worauf sie es anlegt. Die Bücher, die sie seit geraumer Zeit wälzt, beweisen es zusätzlich. Sie hat scheinbar alles über Geschlechtsverkehr, Verhütung und verschiedene Arten von Vorspielen und Stellungen gelesen, was man überhaupt nachschlagen kann. Dazu liest sie zweideutige Romane bei dem einem schwindlig wird wenn man gewisse Szenen durchlist und sich vorstellt. Alles in allem, scheint Levy ziemlich genaue Vorstellungen zu haben wie es werden „soll“.
Gajeel weiß nicht, ob er ihren Wünschen überhaupt gerecht werden kann. Er ist nicht so ein romantischer Typ, dem die Damenwelt zu Füßen liegt, wie sie ihn aus ihren Romanen kennt. Davon abgesehen, hat er bis jetzt kaum Erfahrung mit dem anderen Geschlecht gemacht. Seine Definition von „Spaß“ war stets eine andere als die seiner Gildenkollegen von damals. Unterlegene Leute verprügeln, Untertanen zur Schnecke mache, eine Schlägerei vom Zaun brechen oder eine feindliche Gilde in Schutt und Asche legen… das ist seine Definition von „Spaß“
Er war die ganze Zeit lang, damals als er noch bei Phantom Lord war und in den Anfängen seiner Mitgliedschaft von Fairy Tail, immer nur auf seine Kraft und die Beherrschung und Erweiterung seiner Magie fixiert. Trainieren und Missionen, waren das Einzige was ihn interessiert hat. Davon abgesehen, gab es in Phantom Lord nicht mal annähernd eine Frau die er als interessant empfunden hätte. Nicht mal nur dazu, um mit ihr Spaß zu  haben. Auf so abgehalfterte Frauen, von denen der Großteil ihren Körper auch noch für irgendwelche Zwecke verkauft, konnte er gut verzichten. Es hat ihn einfach nicht interessiert.
Doch dann kam Levy in seine Welt.
Nach einem mürrischen Knurren, leert er auch das nächste Glas und fordert sich ein weiteres an. Er hat vorhin wirklich Mist gebaut. Er hat sie mit seinem Verhalten verletzt und zusätzlich verwirrt. „Liebst du mich nicht?“, hallt noch immer in seinem Kopf wieder und ihr Anblick, als er das Zimmer verließ, hat sich tief in sein Gedächtnis gebrannt.
Tränen glitzerten in ihren wunderschönen Augen, während ihre Lippen immer wieder zu Worten ansetzen aber keine herausbrachten. Ihre Wangen waren noch deutlich rot und ihr Haar zerzaust. Ihre Spitzenbesetzte Wäsche, lies sie zugleich unschuldig, sowie ungeheuer verführerisch aussehen.
Allein bei dem Gedanken an ihre Aufmachung, wird sein Verstand vernebelt. Um ein Haar, hätte er tatsächlich die Beherrschung verloren und ihr gegeben was sie so unbedingt wollte. Seit Wochen, hält er sich zurück. Es ist nicht so dass er nicht will, nichts täte er lieber als die Nacht mit ihr zu verbringen, sie zu lieben und am nächsten Morgen in ihr wunderschönes Gesicht zu blicken.
Doch er hat Angst sie zu verletzten, zu grob anzukommen. Er hat doch gesehen „was“ sie erwartet und von welchen Illusionen sie sich begeistern lässt. Er weiß, dass „das Erste Mal“ für eine Frau nur selten angenehm ist. Er würde ihr zwangsläufig wehtun ohne es zu wollen. Er hat bedenken ob sie wirklich weiß worauf sie sich einlässt. Wenn er doch nur schon selbst Erfahrung darin hätte, wäre es leichter. Er würde auch zu gerne wissen wie es ist und bei jedem mal wenn sie ihm so nahe kommt, steigt sein Verlangen ins Unermessliche, dass er sich kaum noch zurückhalten kann.
Er weiß, irgendwas muss geschehen sonst würde er sich beim nächsten Mal wirklich nicht mehr bremsen können, oder sie wieder so enttäuschen wie gerade zuvor. Wie kann sie nur annehmen dass er sie nicht lieben würde? Ist sie schon so verzweifelt in ihrer Sehnsucht nach seiner Nähe?
Mit einem seufzen, erkennt Gajeel, dass Lily Recht hat. Er muss mit ihr reden, denn ihm geht es genau so. Er will nicht mehr ohne sie sein und würde sie am liebsten nie wieder loslassen, sobald er sie einmal im Arm hält. Er ist verzweifelt und süchtig nach ihrer Nähe. Wenn sie nicht da ist, kommt es ihm vor als würde ihm die Decke auf den Kopf fallen. Wenn sie da ist, verzehrt er sich so nach ihr, dass er am liebsten sofort über sie herfallen würde. Ihr die Kleider vom Leib reißen, sie schmecken wenn er sie küsst, sie riechen und spüren… Er ist über sich selbst schockiert. Er will sie genauso sehr wie sie ihn, wagt aber nicht den nächsten Schritt zu tun. Sie ist so zart und zerbrechlich, er im Vergleich zu ihr groß, stark und brutal. Er hat Angst ihr, mit seiner groben Art, weh zu tun.
„Ohje… so ein Gesicht sehen wir hier aber nicht gerne…“, wird Gajeel nun auf eine weibliche Stimme vor ihm aufmerksam. „Immerhin sind wir ein Romantik Hotel…“, hängt sie ihren Worten an und poliert ein paar Gläser. „Probleme mit der Herzdame?“, hackt sie nach, als Gajeel keine Reaktion auf ihre vorigen Worte zeigt. „So ähnlich…“, antwortet er murrend und schwenkt das Glas in seiner Hand. Als Gajeel sie aus dem Augenwinkel etwas genauer betrachtet, stellt er fest dass sie ihn irgendwie ziemlich an Mirajane erinnert. Jedenfalls hat sie dasselbe verständnisvolle und allwissende Lächeln im Gesicht, das kein Wässerchen trüben kann.
„Wir Frauen mögen Ehrlichkeit… und dass man mit uns spricht…“, erwähnt sie beiläufig da sie ahnt, dass der Mann vor ihr über irgendetwas brütet, dass ihm nicht leicht fällt zu sagen. „Außerdem mögen wir es, wenn man uns erobert… und wir können gar nicht genug davon bekommen zu hören wie sehr ihr Männer uns liebt“, lächelt sie und linst Gajeel dabei an. Dieser starrt in seinen Drink und leert ihn im nächsten Moment mit einem Zug. „Noch einen?“, hackt die Barkeeperin nach, ehe sie sein leeres Glas ergreift nachdem er es auf die Theke geknallt hat.
„Nein“, kommt es knapp von ihm, während er sich vom Barhocker schwingt und der Bar den Rücken kehrt. Er ist nun wild entschlossen, mit ihr darüber zu reden. Er weiß zwar noch nicht was er sagen wird, aber das wird dann schon kommen. Er weiß nur eins, so kann es nicht weitergehen. Jedenfalls nicht, ohne dass er Levy dabei noch mehr verletzten oder verunsichern würde. Lily hatte ihm ja prophezeit dass er daran nicht vorbei kommen würde. Nun brauchte es scheinbar so eine Aktion wie zuvor in ihrem Zimmer und ein paar Drinks ehe er sich wirklich zusammenreißt und ihr entgegen tritt.

Levy hat noch eine zeitlang im Bett gelegen und hat in das Kissen geschluchzt, das sie fest umklammert hat. Mittlerweile ist ihre Wut verraucht und macht einem tauben, unsicheren Gefühl platz. Träge und niedergeschlagen, kriecht sie aus dem großen Bett und verschwindet im Badezimmer. Mit einem seufzen blickt sie an sich herab und beginnt sich auszuziehen. „Blödmann!“, knirscht sie leise und schleudert diese verboten aussehenden Kleidungsstücke, sofern man sie so bezeichnen konnte, kraftvoll in die kleine Tasche am Boden.
Sie tritt an den Whirlpool und lässt das Wasser an. Wenn sie schon in so einem Luxus Hotel sind, sollten sie alles ausnutzen was es zu bieten hat. Alles andere wäre dumm und Verschwendung.
Sie greift nach einem roten Fläschchen Badezusatz und schnuppert neugierig daran, nachdem sie es aufgeschraubt hat. Es duftet nach Rosen, gemischt mit irgendeiner exotischen Frucht die sie nicht ganz zuordnen kann. Mit einem Lächeln im Gesicht, kippt sie ein wenig davon ins Wasser und es beginnt sich schon leichter Schaum zu bilden. Im Regal hinter ihr, hat sie einen Behälter mit Rosenblüten ausgemacht, die sie ebenfalls ins Wasser schüttet, ehe sie sich anschließend noch mal die Haare durch kämmt und nach oben steckt.
„Ach Gajeel… du weißt gar nicht was du jetzt verpasst…“, denkt sie sich schadenfroh, andererseits aber ist sie auch sehr traurig, dass er einfach so geflohen ist. Sie steigt ins angenehm warme Wasser und setzt sich auf einen der Plätze, ehe sie sich die Knöpfe zu ihrer Rechten besieht. Nach ein paar Probeläufen, hat sie die für sich richtige Einstellung des Massagesprudels herausgefunden und lehnt sich seufzend an den Rand. Sie überstreckt ihr Genick und schließt ihre Augen. Sie atmet ein paar Mal tief durch und versucht sich zu entspannen, ihren Kopf frei zu bekommen. Sie würde jetzt einfach nur das hier und jetzt genießen, sich auf das blubbern des Wassers konzentrieren und diese ätherischen Öle auf sich wirken lassen.
Es dauert allerdings nicht lange, bis ihre Gedanken wieder bei Gajeel ankommen.
Levy weiß nicht was in ihm vorgeht. Er hat noch nie viel über sich, seine Gedanken und Gefühle preisgegeben, doch so schlimm wie jetzt war es noch nie. Vorhin hatte sie das Gefühl, dass er es genauso möchte wie sie. Doch warum hat er dann einen Rückzieher gemacht und ist ohne Erklärung abgehauen? „Bin ich ihm zu aufdringlich?“, fragt sie sich, denn das wäre ihre einzige Erklärung zu seinem Verhalten. Er muss einen bestimmten Grund haben, warum er sie nicht erhört und sich so widersprüchlich verhält.
„Ich sollte ihn nicht zu sehr bedrängen und überfordern…“, seufzt sie, zieht ihre Knie an und schlingt ihre Arme darum. Denn genau so einen Eindruck macht er Zeitweise. Er scheint überfordert. Levy hält für möglich, dass er sich erst an so etwas wie eine Beziehung gewöhnen muss.
Sie hat keine Ahnung, wie viele Erfahrungen er bis jetzt mit Frauen gemacht hat. Sie weiß diesbezüglich nichts über ihn. Des Weiteren haben sie bis jetzt noch nie über das Thema gesprochen. Vielleicht mag er es ja überhaupt nicht, was sie sich nicht vorstellen kann.
Sie selbst hat ja absolut keine Erfahrungen auf dem Gebiet. Sie weiß nur, dass sie ihm so nah wie möglich sein will. Dass sie endlich seine Haut auf ihrer spüren will und in seinen Armen einschlafen möchte.
Ein plötzliches klopfen, holt sie aus ihren Gedanken. „Levy? Bist du da drin?“, fragt Gajeels Stimme nach ihr und er klingt ruhig und fast schon zurückhaltend. „J… ja! Ich… bin in der Wanne…“, antwortet sie ihm und sie wird augenblicklich rot im Gesicht. „Oh Gott! Wie soll ich mich ihm gegenüber jetzt nur verhalten?!“, beginnt es in ihrem Kopf zu arbeiten. Irgendwie schämt sie sich nun für ihre aufdringliche Verführungsaktion von zuvor. „Komm raus, wir müssen reden!“, fordert er sie mit nun gewohnt forscher Stimme auf.
„N…nein! Ich komm nicht raus!“, kommt es von Levy, die sich zu sehr schämt, ihm jetzt unter die Augen zu kommen. „Na gut… dann komm ich jetzt rein!“, kündigt er sich an, nachdem er eine Weile geschwiegen hat. Levy ist jetzt erleichtert, dass sie vorhin an das zusperren gedacht hat, das Gajeel nachdem er an der Tür gerüttelt hat auch feststellt.
Doch Levy hätte es besser wissen müssen, dass sich Gajeel von einer versperrten Tür nicht aufhalten lassen würde. Typische metallische Geräusche dringen zu ihr hinein, ehe ein leichter Ruck durch die Tür geht. „W…warte! Nicht reinkommen…“, fleht sie und streckt sich nach einem Handtuch, dass sie über ihren nackten Körper hält und unter Wasser um sich herumwickelt. Genau in dem Moment wird das Türblatt angehoben und sorgsam beiseite gestellt.
„D… Du kannst doch nicht die Türschahniere essen?!“, fährt Levy mit rotem Kopf zu ihm herum und sieht dem letzten Teil nach, das in Gajeels Mund verschwindet. „Wie du siehst… sei froh dass ich die Tür ganz gelassen habe…“, grinst er sie an, wird aber gleich darauf ernst während er mit verschränkten Armen ins Badezimmer tritt.
„Wir… müssen reden…“, beginnt er von neuem, während sein Blick sich auf ihr verengt. Vielleicht war es doch so keine gute Idee, zu ihr ins Badezimmer zu platzen. Er ertappt sich dabei wie er sich gewisse Körperteile unter ihrem Handtuch vorstellt. „I… ich wüsste nicht worüber“, wendet Levy ihren Blick eingeschnappt von ihm ab, da sie sich zu mindest eine Entschuldigung von ihm erhofft hatte. Doch die würde sie nicht bekommen.
Ein Seufzen entkommt ihm, während er sich strafft und an seinen Mut appelliert. „Es ist wegen vorhin… aber komm vorher da raus… Bitte“, seine Stimme ist leise und sanft. Und dieses „Bitte“ lässt Levy kurz zu ihm herüber schauen. Damit hat sie nicht gerechnet und sie fühlt sich zunehmend unwohl in ihrer Haut.
„D…das kann doch wohl warten. Ich komm jetzt jedenfalls nicht raus“, versucht sie ihn abzuwimmeln und wendet sich ganz von ihm ab, in der Hoffnung dass er es sein lässt. „Na schön… wie du willst“, seufzt er genervt, ehe er mit irgendwas beginnt herum zu hantieren. Levy meint, das Klimpern einer Gürtelschnalle auf dem Fliesenboden zu hören und das Rascheln von Kleidungsstücken.
Als sie sich wieder zu ihm umwendet, schießt ihr die Hitze in die Wangen und ihr Körpermitte. „W…w…was machst du denn?!“, fährt sie auf und kann nicht verhindern, dass ihr Blick genau über seinen fast nackten Körper gleitet. „Wenn du nicht raus kommst, muss ich eben zu dir reinkommen, ganz einfach“, antwortet er neutral und steigt, nur mit seiner Short bekleidet, zu ihr in die Wanne.
„Hey… das ist gar nicht mal so übel…“, stellt er fest, als er sich in das warme Wasser gleiten lässt und sich ihr gegenüber breit macht. „Es gehört sich nicht, einfach zu einer Frau in die Wanne zu steigen!“, kommt es von Levy empört, die ihr Handtuch ein wenig fester um ihren Körper schlingt. Als Gajeels Blick sie fixiert, fühlt sie sich wie gebannt und sie muss schlucken. Sein anschließendes Lächeln allerdings, lässt sie sich wieder etwas entspannen, sofern das möglich ist wenn er halbnackt mit ihr in einer Wanne sitzt.
„Und das sagst ausgerechnet du, wo du mich vorhin verführen wolltest… ich frage mich wer hier der unanständigere von uns beiden ist“, grinst er sie an und duckt sich vor einer Wasserfontäne, die Levy ihm hinspritzt, weg. „Es ist auf jeden fall nicht anständig nach so einer tollen Verführungsnummer die Flucht zu ergreifen!“, funkelt sie ihn an und wird sofort niedergeschlagen, als sie sich daran erinnert, wie bloßgestellt sie sich vorgekommen ist.
„Ich weiß… tut mir… ehrlich leid“, flüstert er und schaut sie sanft und zugleich verlegen an. „Hat toll ausgesehen… aber…“, hängt er seinen Worten an und stutzt. Levy schaut ihm in die Augen und ist noch von seiner Entschuldigung überrascht. Sie hatte nicht erwartet dass er wirklich die Worte „Es tut mir leid“ in den Mund nehmen würde. Das hat er noch nie getan und es ist ein Zeichen, dass es ihm wirklich Leid tut und ihm ernst ist.
„Aber was?“, hackt Levy ruhig nach und ist gewillt sich seine Erklärung anzuhören. Es ist gut und Richtig, dass sie endlich darüber reden, da will sie nicht länger auf stur schalten. „Komm her…“, haucht Gajeel aus und deutet ihr an, zu ihm rüber zu kommen. Levy zögert erst, kommt seiner Bitte dann aber nach und lässt ich von ihm herumdrehen, ehe sie sich zwischen seine Beine vor ihm hinsetzt. Sie weiß, dass ihm das jetzt bestimmt nicht leicht fällt, weil er nur ungern über seine Gefühle spricht. Scheinbar will er vermeiden, dass sie ihm dabei auch noch ins Gesicht sieht und wenn es ihm so leichter fällt, will sie ihm den Gefallen tun.
Zaghaft, legt er seine Arme um sie und vergräbt seine Nase in ihrem hochgesteckten, feuchten Haar während er sich noch die richtigen Worte überlegt. Levy lässt ihm die Zeit doch nach über einer Minute in der sie Beide nur schweigend da sitzen, hält sie es für angebracht ihn mit einer Frage aufzufordern.
„Was bedrückt dich Gajeel?“, fragt sie ihn leise und als wieder keine Antwort kommt setzt sie ein: „Was… stimmt an mir nicht? Warum willst du nicht mit mir… du weißt schon…“, nach, was sie aus Verlegenheit noch röter im Gesicht werden lässt, als sie ohnehin schon ist. Sie ist so beschämt, dass sie es nicht mal beim Wort nennen kann und Gajeel seufzt leise gegen ihr Haar. Es ist so wie er vermutet hat, sie leidet unter seinem Verhalten und ist sehr verunsichert, dabei liegt es nicht an ihr.
„Bin ich… nicht attraktiv genug?“, hängt sie ihren Worten niedergeschlagen an. „Das ist Unsinn und das weißt du“, zumindest das, kann er ihr schon mal mit gutem Gewissen sagen. Der Rest gestaltet sich schwerer als er angenommen hat. Er muss sich nur endlich überwinden, er hat doch sonst immer so eine große Klappe, doch bei Levy ist alles anders.
„Ich… hab so was noch nie gemacht…“, flüstert er gegen ihr Haar und bemerkt, dass sie überrascht den Atem anhält. „W…was? Was meinst du?“, hackt sie verunsichert nach und will sich zu ihm umwenden, aber dafür hält er sie zu fest in seinen Armen. „Na ja, das… du weißt schon…“, benutzt er ihre Wortwahl für „das“ und Levy versteht, auch wenn es sie wirklich überrascht.
Levy ist daraufhin sprachlos und lässt sein Geständnis noch einmal in ihren Gedanken Revue passieren, ehe sie erleichtert lächelt. Sie hätte nicht gedacht, dass er noch unberührt ist und doch tut es gut es zu wissen. Sie weiß nun auch warum er so zögerlich und verunsichert ist. Er macht sich scheinbar zu viele Gedanken. Aber das ist Gajeel. Er lässt es sich zwar nicht anmerken, aber er macht sich immer Sorgen um sie und ist Wachsam.
„Du… machst mich wahnsinnig… du bringst mich noch um den Verstand…“, seufzt er gequält und lehnt seine Stirn gegen ihren Nacken, hält sie fest im Arm woraufhin Levy ein leises keuchen unterdrücken muss. Sie empfindet es als sehr erotisch und ihr Herz beginnt wie wild in ihrer Brust zu schlagen. Von diesem kribbeln in ihrer Körpermitte ganz zu schweigen.
„Immer wenn du mir so nahe bist… habe ich Angst… die Kontrolle zu verlieren… und dir weh zu tun…“, erklärt er verzweifelt und deutlich verlegen.
Levy wendet ihren Blick über ihre Schulter und sucht seinen Blick, schaut tief in diese unsicher und verengten Augen. Noch nie hat er so offen über seine Gefühle gesprochen und sogar das Wort „Angst“ in den Mund genommen. „Du weißt… wozu ich im Stande bin… ich habe dir schon genug Leid zugefügt“, seufzt er betreten, aber auch erleichtert da es nun endlich raus ist.
Levy schaut ihn mit undeutbarem Blick an, ehe sie ihn verliebt anlächelt. Sie hat immer gewusst, dass er rücksichtsvoll ist, zumindest ihr gegenüber. Nicht nur dass es auch für ihn das erste mal sein wird, er macht sich auch solche Gedanken um sie und hält sich deshalb zurück. Kein Wunder, dass er in letzter Zeit so seltsam auf ihre Berührungen reagiert hat.
„Gajeel….“, löst sie sich etwas aus seiner Umarmung und dreht sich seitlich zu ihm ehe sie sich leicht an ihn lehnt. „Ich weiß, dass du mir niemals absichtlich wehtun würdest… du machst dir zu viele Gedanken…“, flüstert sie verliebt, während ihr Zeigefinger Kreise auf seine Brust malt. Gajeel zuckt leicht zusammen und doch genießt er ihre Berührungen, während er sie sanft aber doch noch unsicher ansieht.
„Weißt du… mir geht es ähnlich wie dir“, beginnt sie und wird sichtlich verlegen, was Gajeel aufhorchen lässt. „Immer wenn ich dir so nahe bin wie jetzt… ist da dieses Verlangen… und ich will nur von dir berührt werden… und deine Nähe spüren…“, erzählt sie leise und mit brüchiger Stimme, ehe sie schüchtern zu ihm aufsieht. „Aber… ich glaube, ich habe dich zu sehr unter Druck gesetzt… tut mir leid…“, bekennt sie sich und streicht ihm eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. „Lass es uns von jetzt an… langsam angehen… ok?“, schlägt sie ihm vor, worauf er sie zärtlich anlächelt. „Einverstanden…“, haucht er gegen ihre Lippen und lässt sich zu einem Kuss ein Stück nach unten ziehen.
Der Kuss, der fast schon scheu begonnen hat, wird bald leidenschaftlicher und Levy schlingt ihre Arme um Gajeels Nacken und drückt sich fest gegen seinen Körper. Nur Sekunden später, veranlasst Levy etwas dazu, den Kuss zu unterbrechen und ihn entgeistert, mit geweiteten Augen und knallrotem Gesicht anzustarren.
„G… Gajeel… ist… ist es das… was ich denke…?“, jappst sie stockend, während sich das harte Teil gegen ihre Hüfte drückt. „Das fragst du mich jetzt nicht im ernst oder?“, kommt es von Gajeel zerknirscht, der eindeutig ein Problemchen in der Leistengegend hat. „Ä… ähm… also…?!“, stammelt Levy vollkommen durch den Wind und geht etwas auf Abstand. „S… soll ich irgendwas… tun? O… oder soll ich rausgehen damit du…?“, schlägt sie unvollständig vor und findet sich im nächsten Moment in Gajeels Armen wieder.
Levy ist knallrot im Gesicht und diese Hitze steigt in ihr auf, sie wagt kaum sich zu bewegen um nicht wieder mit diesem harten Ding in Berührung zu kommen und ihn noch mehr zu reizen. Da bemerkt sie, dass Gajeel anfängt ihr Handtuch zu lösen und sie zuckt zusammen. „W… was machst du?!“, entfährt es ihr, während sie das Handtuch versucht mit aller Kraft festzuhalten. „Na ja, wir fangen jetzt langsam mal an…“, verdreht Gajeel ihre Worte von vorhin und keucht gegen ihren Nacken. „Ich will mir einen Vorgeschmack davon holen was uns erwartet wenn wir es tatsächlich tun…“, flüstert er ihr heiser ins Ohr und knabbert kurz daran, was Levy erschaudern lässt. „Vielleicht kann ich dein Verlangen ja ein wenig lindern…“, hängt er dem an und schleudert das nasse Handtuch aus der Wanne, damit sie nicht darauf kommt es sich wieder umzulegen.
„G… Gajeel… bist du sicher, ob das… eine gute Idee ist?“, kommt es von Levy leicht zweifelnd und doch ein wenig ängstlich. Sie weiß nicht was er vorhat, oder wie weit er gehen will. „Ich will sehen… wie du kommst…“, keucht er wieder gegen ihren Nacken und legt einen Kuss darauf ab, während sich seine Hand um Levys Brust schließt und diese leicht massiert.
Levy ist vollkommen verkrampft, mit dieser raschen Wendung hat sie nicht gerechnet. Dabei redet er so offen und direkt davon, dass sie nur noch verlegener wird, wenn das überhaupt noch möglich ist. Sie fühlt sich etwas überrumpelt und dabei ist sie es doch, die es genau auf das angelegt hat. So ganz ohne Handtuch, fühlt sie sich unwohl, sie ist noch nie splitternackt vor ihm gestanden, aber dass sie wenigstens im Wasser sind beruhigt sie ein wenig. So hat sein Blick wenigstens nicht Zugang zu all ihren Körperregionen.
„Levy… tu mir einen Gefallen…“, haucht seine tiefe, von Lust durchzogene Stimme in ihr Ohr und lässt sie sich noch mehr versteifen. Unsicher wendet sie sich etwas zu ihm um und schaut zu ihm auf. „Schalt dein hübsches Köpfchen aus… und fang an es zu genießen…“, raunt er, ehe er ihre Lippen mit seinen versiegelt und sie in einen tiefen und leidenschaftlichen Kuss bannt.
Schon bald wird Gajeels Kuss innig und besitzergreifend. Nur zum Atmen lösen sie sich kurz voneinander, ehe sie ihre Lippen wieder fest aufeinander pressen und die Mundhöhle des jeweils anderen erkundet. Ihre Zungen spielen miteinander, versuchen sich auszutricksen und reiben sich fest aneinander. Es steigert ihre Lust immens, den Anderen so zu schmecken und zu spüren.
Als Gajeels Finger mit ihrer Brustwarze zu spielen beginnen, keucht Levy überrascht in den Kuss und ist gezwungen ihn zu lösen. Sie wird von seinen Berührungen überrannt, seine Hände scheinen überall zu sein. Immer wieder gleiten sie über ihre Seiten und ihren Busen. Während die eine Hand sich um ihre linke Brust kümmert, wandert die andere gezielt ihre Seite und ihre Hüfte hinab. Kurz streichelt er ihr über den Oberschenkel nach vorne, nur um seine Hand gleich darauf innenseitig, langsam zurück wandern zu lassen.
Als er seine Hand zwischen ihre Beine bringt, keucht sie überrascht auf und versucht seiner Berührung auszuweichen. „N… nicht…“, bringt sie beschämt keuchend hervor und erschaudert. „Schon gut… entspann dich… es wird dir gefallen…“, säuselt er ihr ins Ohr und saugt sich an ihrem Hals fest, um sie zusätzlich abzulenken. Mit zitternden Schenkeln, tut sie wie ihr geheißen und öffnet ihre Beine ein wenig, um ihm ein wenig platz zu machen.
Als seine Finger ihr Liebesdreieck streicheln, quietscht sie laut auf und drückt sich Rücklings gegen ihn, um seiner Hand wieder zu entkommen. „A… hah…“, stöhnt sie überrascht als zwei seiner Finger nach ihrem Lustknoten suchen und mit diesem spielen, nachdem sie ihn gefunden haben. Das Kribbeln, das dort entsteht, breitet sich in ihrem ganzen Körper aus und lässt sie wohlig erschaudern.
„O… Oh Gott…“, hält sie sich beide Hände vors Gesicht und unterdrückt ein weiteres leises stöhnen, während sie ihren Kopf gegen Gajeels Schulter fallen lässt und ihre Augen zukneift. „Was ist? Gefällt es dir nicht?“, fragt er sie heiser und haucht ihr kleine Küsse auf den Hals. „D… doch… i… ich… schäme mich nur so…“, bringt sie stimmlos über ihre Lippen und linst ihn, unter ihren Händen hervor, mit diesen verklärten Augen an. „Dann hör auf zu denken…“, flüstert er, löst seine Hand von ihrer Brust und legt sie an ihr Kinn um ihren Kopf zu fixieren, ehe er sie zärtlich und einnehmend küsst.
Er selbst, hat große Mühe sich zu bremsen und sie nicht einfach gegen den Wannenrand zu drücken um über sie herzufallen. Allein schon ihr Duft und ihr zitternder Körper, bringen sein Blut in Wallung. Dieses ziehen in seiner Leistengegend nimmt immer mehr zu, desto mehr er sie berührt. Desto mehr sie auf seine Berührungen reagiert. Als er den Kuss vertieft und ihren Kitzler ein wenig intensiver massiert, beginnt Levy sich zu räkeln und unkontrolliert zu zucken. Das hat zur Folge, dass sie immer wieder gegen seine Erregung stößt und sich an ihm reibt, was ihn nur noch mehr anstachelt weiter zu machen. Überrascht stöhnt Levy in den Kuss, als Gajeel einen Finger in sie drückt und dort ausharrt. Es ist ein völlig neues und ungewohntes Gefühl, das sie lähmt und sogar ihren Atem stocken lässt. Bald darauf, erwidert sie allerdings wieder seinen Kuss, mit dem er sie abzulenken und zu entspannen versucht. Nur zu gerne nimmt sie dieses Angebot an und vergräbt ihre Finger in seinem Haar.
Unkontrolliert keucht sie auf und löst den Kuss wieder, als er beginnt langsam mit dem Finger in sie zu stoßen, wobei sein Daumen immer wieder ihren Lustknoten streift und sie zusätzlich stimuliert. „W…was… hah… G… Gajeel…“, stöhnt sie zögerlich und sie hat das Gefühl, von einem hellen Lichtblitz getroffen zu werden. Ihr Innerstes kribbelt wie wild und sie öffnet willig ihre Beine noch mehr, um ihm möglichst viel Platz zu verschaffen. Gajeel, hat sich an ihrem Hals festgesaugt und benutzt seine frei gewordene Hand wieder dazu, ihrer Brustwarze mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
„I…jah…“, entkommt es Levy erneut, worauf sie sich eine Hand vor den Mund schlägt und ein erneutes Aufstöhnen unterdrückt, während sie beginnt sich seiner Hand entgegen zu bewegen. Es handelt sich zwar nur um seinen Finger, aber sie hätte nie für möglich gehalten dass es sich so gut anfühlen würde. Des Weiteren kann sie kaum glauben, dass dieses harte Teil, das ständig an ihren Oberschenkel reibt, da drin platz haben soll. Allein der Gedanke daran, lässt sie erschaudern und sich ihm noch mehr entgegen drängen.
Da ist mit einem mal ein leises, kaum hörbares stöhnen an ihrem Hals ehe Gajeel mit verklärtem Blick zu ihr aufsieht. „Halt dich nicht zurück…“, flüstert er heiser aber mit seligem Grinsen, während er ihr Handgelenk umfasst und ihre Hand von ihrem Mund entfernt. „Ich… will dich hören…“, raunt er, küsst sie kurz auf den Mund ehe er ihr den Hals hinab küsst und sich wieder festsaugt. Er nimmt noch einen Finger hinzu und vergrößert allmählich die Wucht seiner Stöße, was Levy ein weiteres stöhnen entlockt.
Allein beim Klang ihrer erregten Stimme, stellt sich in Gajeel alles auf. Der Druck in seiner Leiste wird unerträglich und so massiert er sie immer heftiger und drückt sie fest an sich um dem ein Ende zu bereiten. Mit einem halb unterdrückten Aufschrei, drückt sich Levy seiner Hand noch einmal fest entgegen und erbebt unter ihrem ersten Höhepunkt.
Wild keuchend und schwindlig, lässt sie sich gegen seine Schulter sacken und schlingt ihre Arme um seinen Nacken. Sie schämt sich, und doch hat sie sich noch nie so gut gefühlt. Leise keucht sie auf, als er seine Finger aus ihr zurückzieht und sie fest in seine Arme nimmt. Sein keuchen dringt an ihr Ohr und sie schmiegt sich fest an seine Brust. Wenn es nach ihr ginge, würde sie für immer so verweilen und einfach nur in seinen Armen liegen.
Gajeel zittert, wie noch niemals zuvor. Ein überraschter und zugleich ungläubiger Ausdruck liegt in seinen Zügen. Früher hatte er des Öfteren selbst Hand angelegt, doch dass er auch kommen konnte, ohne an sich selbst einen Finger krumm zu machen ist ihm neu. Allein durch ihre Reaktionen hat sie ihn über die Klinge springen lassen. Ihre Stimme dabei zu hören und ihre Nähe zu spüren, war einfach überwältigend.
Zugleich wundert es ihn, dass es so gut geklappt hat und er ihr tatsächlich einen Höhepunkt verschafft hat. Das war Erfolg auf ganzer Linie! Nicht, dass er nicht gewusst hätte, wie es funktioniert, aber diese zweideutigen Lektüren die Lily ihm vor geraumer Zeit einmal vor die Nase geknallt hat, waren doch nicht so umsonst gewesen, obwohl er sie eher widerstrebend durchgeblättert hatte.
Erst nach einigen Atemzügen, gelingt es ihm sich zu sammeln, ihr Kinn zu ergreifen und ihren Blick zu ihm aufzurichten. Zu Worten ist keiner von ihnen Beiden fähig. Sie schauen sich lediglich verliebt an, ehe er seine Lippen auf die ihren bringt und sie sich zärtlich küssen.

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Am nächsten Morgen schlägt Levy ihre Augen auf und hat sofort ein Lächeln im Gesicht. Denn das erste was sie sieht, ist Gajeel, der neben ihr liegt und noch schläft. Sie haben es gestern nach dieser Sache im Whirlpool, irgendwann raus geschafft und haben sich in das große Bett zum Schlafen gelegt. Gajeel wollte sich zuerst auf der Couch zur Nachtruhe betten, doch nach Levys gutem zureden, wobei sie darauf vermerkt hat, dass sie ja nun Beide ein wenig „entspannter“ wären, hat er sich doch überreden lassen. So war sie fest an ihn gekuschelt und mit einem seligen Lächeln, eingeschlafen.
Ihr Blick liegt verliebt auf seinem entspannten Gesicht. Sein Haar ist wirr und ein paar Strähnen hängen ihm ins Gesicht. Das hat ihr schon immer sehr gefallen. Er liegt auf dem Rücken und da sie ihm in der Nacht scheinbar die Decke geklaut hat, hat sie guten Blick auf diese breite und muskulöse Brust, nach der sie sich so verzehrt.
Eine ganze Zeit lang, beobachtet sie ihn beim schlafen. Lauscht den leisen Atemgeräuschen die er macht und studiert sein Gesicht, ehe ihr Blick wieder nach unten wandert. Sie gibt dem Drang nach, ihn zu berühren und zeichnet mit ihrem Finger erst sein Schlüsselbein nach, ehe sie seine Brust nach unten wandert. Hauchzart und sinnlich, gleiten ihre Finger über jede Erhebung und Senkung seiner Muskelpartien, umkreisen seinen Nabel während ihr Blick bereits zu seinen Shorts wandert. Es juckt ihr in den Fingern ihn zu berühren, doch da packt Gajeels Hand die ihre und hält sie fest.
„Lass das lieber… sonst kann ich für nichts garantieren…“, murrt er schlaftrunken ins Kissen, lässt ihre Hand los und dreht sich von ihr weg. Levy schmunzelt leicht und schmiegt sich kurzerhand an seinen Rücken, ehe sie die Decke über sie Beide zieht und ihre Arme um ihn schlingt. Gajeel zuckt nur nervös mit den Mundwinkeln, bringt aber kein Lächeln zustande. Er weiß nicht ob das nun besser ist als vorher. Ihr Busen drückt sich gegen seinen Rücken und auch wenn sie jetzt ein Shirt anhat, kann er sich nur zu genau vorstellen wie es sich ohne Shirt anfühlen würde. Eilig versucht er diese Gedanken zu verscheuchen, ehe er wieder in ein Problem stolpern würde, das ihn gestern überhaupt veranlasst hat sie so zu verführen.

Nach diesem ausgiebigen und vorzüglichen Frühstücksbuffet, haben sie sich auf ihren Liegestühlen in der Hoteleigenen Poolanlage eingefunden und cremen sich gegenseitig den Rücken ein. Gajeel hat es genossen von Levy eingecremt zu werden und er musste sich ganz schön zusammenreißen um mit seinen Gedanken nicht wieder bei Gestern zu landen. Levy hingegen war ziemlich beschämt und verlegen als er ihr ungefragt das Bikini-Oberteil öffnet um sie richtig eincremen zu können.
Nachdem sie ein paar Rutschen und Aktiv-Becken, da die Poolanlage verschiedene Bereiche und Becken hat, ausprobiert haben, legen sie eine kleine Pause ein, um sich an der Poolbar zu stärken. Als Levy kurz zur Toilette verschwindet, wird Gajeel auf einen Tisch mit drei Typen aufmerksam, die Levy nachsehen und mit anzüglichen Gesichtern anfangen zu tuscheln. Das Lachen und Tuscheln vergeht ihnen allerdings, als sie einer nach dem anderen, mit einem kleinen Papierkügelchen angeschossen werden.
Gajeel hat Levy zuliebe beschlossen, an diesem Wochenende jegliche Konflikte und Probleme, sollten welche auftauchen, auf die friedliche Art zu lösen. So schenkt er den drei Typen die ihn als Strohhalmschützen entlarvt haben, nur einen Blick der ein unmissverständliches „Meine Frau! Pfoten weg oder ihr seid tot!“ aussagt, über seine Sonnenbrille hinweg.
Als Levy wieder zurückkommt, sieht sie sich verwundert um, als die drei Typen fluchtartig den Tisch verlassen und das Weite suchen. „Hast du was damit zu tun?“, fragt sie Gajeel sofort, als sie sich wieder zu ihm setzt. „Ne wieso? Vielleicht wars ihnen nur zu heiß?“, antwortet er desinteressiert und wendet seinen Blick ab.
Er ist heilfroh, dass seine Sonnenbrille blickdicht ist und Levy seine Augen nicht sehen kann. Zu oft würde ihr auffallen dass er sie immer wieder heimlich anstarrt und mustert. Ihr Bikini, mit den Bändern an den Höschen, ist aber auch zu heiß. Ebenso ihr Hüftschwung, der ihm früher in der Gilde nie so aufgefallen ist. Er könnte sich sogar vorstellen, dass sie sich den nur für dieses Wochenende zugelegt hat, genau wie den Bikini.
Als sie später vom Mittagessen kommen und dieses mit einem Eis am Stil abrunden, ist Gajeel an seiner Grenze angelangt. Der Schweiß steht ihm auf der Stirn und immer wieder muss er seinen Blick, den sie dank der Sonnenbrille zum Glück nicht sehen kann, von ihr abwenden. Er verträgt es einfach nicht, sie dabei zu beobachten wie sie naiv an diesem Eis schleckt. Sie scheint nicht zu verstehen welchen Einfluss sie damit auf ihn hat. Jedenfalls fühlt es sich für ihn an wie ein Schlag unter die Gürtellinie.
„Wo willst du hin?“, fragt Levy ihn verwundert, als sie bemerkt dass er seinen Platz verlässt und Richtung Becken geht. Wortlos bleibt er unter der Brause, durch die man durchmuss, stehen und zieht an der Leine ehe sich eiskaltes Wasser über ihn ergießt und er fast schon erleichtert aufseufzt. „Ich geh mich abkühlen…“, kommt es von ihm, doch Levy bleibt die Zweideutigkeit in seinen Worten verborgen. Mit der Versicherung, dass sie nachkommen würde, schleckt Levy an ihrem Eis weiter und Gajeel ist froh das nicht mehr mit ansehen zu müssen.
Wie ein Spitzenwassersportler zieht er eine Bahn um die Andere, um sich von diesen Gedanken und dem aufkommenden lüsternen Gefühl abzulenken. Erst einige Runden später, kommt er zur Ruhe und verbleibt am Rand lümmelnd und mit geschlossenen Augen um sich zu entspannen. „Hab dich…“, lacht Levy plötzlich neben ihm und schlingt ihre Arme einfach von hinten um seinen Hals. „W…warte, du erwürgst mich!“, begehrt Gajeel auf, doch da hat sie ihn schon unter Wasser gedrückt.
Prustend und vollkommen perplex taucht Gajeel wieder auf und funkelt sie an. Er war so in Gedanken, dass er sich von ihr überrumpeln hat lassen, aber das würde sie büßen, das ist so sicher wie das Amen im Gebet. „Na warte du Biest…“, knirscht er und nimmt gleich die Verfolgung auf, da sie schon das Weite gesucht hat.
Erst im nächsten Becken, zu dem man über ein paar Stufen hinunter muss, stellt er sie und hält sie fest. „So…was soll ich nun mit dir machen?“, fragt er sich und hält sie fest, während er über eine angemessene Strafe nachdenkt. „Oh Gnade…“, fleht sie und lacht dabei vergnügt. „Ich glaube bis heute Abend wird mir schon eine Strafe für dich einfallen…“, zieht er sie dicht an sich heran und schaut ihr tief in die Augen. „Dann bin ich ja mal gespannt…“, haucht sie leise und schlingt ihre Arme um seinen Nacken. Erst jetzt fällt ihnen auf, dass sie im Becken für Liebespaare gestrandet sind. Die vielen Höhleneingänge und kleinen Einbuchtungen, in denen sich ein paar Pärchen zurückgezogen haben und eifrig miteinander liebeln, sprechen für sich.
Kurzerhand zieht Gajeel sie mit sich und verschwindet mit ihr hinter diesem kleinen Wasserfall, der einen Höhleneingang verdeckt. In der Höhle sind ein paar Leucht-Lacrima an der Decke und den Wänden angebracht, die Levy sofort mit ihrem Lichtspiel verzaubern. Doch sie hat nicht lange Zeit diesen Anblick zu genießen.
Gajeel sperrt sie zwischen sich und der Wand hinter ihr ein, ehe er seine Lippen auf ihre drückt und sie stürmisch küsst. Willig gewährt Levy ihm Einlass und reibt ihre Zunge sofort gierig an seiner ehe sie miteinander zu spielen beginnen. Ihre Hände streichen über seine breite Brust, während seine Hände immer wieder von ihrem Rücken nach unten zu ihrer Hüfte streichen und sie fest an sich drückt. Als Gajeel sie mit dem Rücken an die Wand drückt, schlingt Levy ihre Beine um seinen Körper. Sie keucht in den Kuss, als sie seine Männlichkeit, die sich an ihre Scham drückt, deutlich spürt. Die Hitze steigt ihr in die Wangen und die Körpermitte, während sie von wohligen Schauern überrannt wird. Gajeel grinst in den Kuss und lässt seine Hände frech über ihren Busen oder ihren Po gleiten, was Levy mit einem schmerzvollen zwicken in seine Brustwarze quittiert und ihn zu neuen Gegenangriffen anstachelt.
Die Zeit scheint anzuhalten, so gehen sie in ihren Küssen und Liebkosungen auf. Flirten, Kichern und Scherzen frech miteinander, was sie ansonsten nicht in der Öffentlichkeit machen. Sie genießen diese Zweisamkeit und lassen sich von der Atmosphäre dieser magischen Wasserhöhle mitreißen und vollkommen einnehmen.

Nach dem köstlichen Abendessen, machen sie die Gegend unsicher. Sie schauen sich an den Ständen um und Levy kauft das ein oder andere Souvenir für ihre Freunde, während Gajeel nur Lily etwas mitbringt. Nach einem kleinen Eis, begeben sie sich an einen günstigen Platz und warten auf das angekündigte Mitternachtsfeuerwerk.
Levy hält noch den Becher ihrer Ananasbowle in der Hand, während sie am Geländer des Spazierweges steht und aufs Meer hinaus schaut, wo bald das Feuerwerk zu sehen sein soll. Sie wirkt nachdenklich und von der Bowle etwas beduselt. Gajeel, der dicht neben ihr steht, bemerkt ihr leichtes erschaudern als der frische Nachtwind sie erfasst und tritt hinter sie.
Schweigend legt er seine Arme von hinten um sie und sie zuckt überrascht zusammen. Sogleich lehnt sie sich, mit einem verliebten Lächeln und einem deutlichen Rotschimmer im Gesicht, an ihn und seufzt leise. „Was ist?“, hackt Gajeel nach, da dieser Seufzer auf ihn den Eindruck macht, als ob sie irgendetwas ansprechen will.
„Sag… liebst du mich?“, fragt sie ihn gerade heraus und registriert im selben Moment „was“ sie ihn da gefragt hat. „Was soll die Frage? Hast du das mittlerweile nicht selbst schon rausgefunden?“, kommt es von ihm kritisch und doch ein wenig bloß gestellt.
„Schon…aber du sagst es nie…“, antwortet sie und ihr wird klar, dass da eindeutig zu viel Alkohol in der Bowle war. Und dennoch, würde sie sich freuen wenn er seine Gefühle für sie, wenigstens einmal in Worte fassen würde.
Diese berühmten drei Worte, hat er noch nie zu ihr gesagt. Nicht dass Levy es je von ihm erwartet oder verlangt hätte. Er ist, ihrer Meinung nach, nicht der Typ für so etwas. Davon abgesehen ist er viel besser mit Taten als mit Worten, hat sie festgestellt.
„Ich bin nicht… so ein blöder Prinz auf einem weißen Gaul, wie in deinen Büchern…“, lässt seine tiefe und ruhige Stimme sie nun überrascht aufhorchen. Sie hätte nicht gedacht, dass er ihre Frage ernst nehmen oder gar darauf antworten würde. „Diese kitschigen Worte wirst du von mir also nie hören klar?“, stellt er richtig und klingt dabei fast schon streng. Levy antwortet ihm mit einem halblauten: „Ich weiß“, und einem nicken, während sie an ihren Alkohohl getränkten Früchten weiter löffelt.
Ein lauter Knall, dicht gefolgt von einem nächsten, unterbricht ihre Unterhaltung und Beide bewundern das Feuerwerk, das soeben gestartet wurde. Aus der Zuschauermenge unten am Strand und in ihrem Umfeld ist immer wieder ein Laut des Staunens und Jubelns zu hören.
„Sie sind ein Witz… im Vergleich… zu meinen Gefühlen für dich…“, bringt Gajeel nach einer Weile stammelnd und deutlich verlegen hervor.
Levy horcht überrascht auf, sie hat nicht erwartet noch eine Antwort, auf ihre beiläufige Frage zu bekommen. Im Grunde weiß sie nicht mal warum sie sie überhaupt gestellt hat. Es war nur aus einer Laune heraus und sie hat ohnehin nicht mit einer ernstzunehmenden Antwort gerechnet. Umso überraschter ist sie jetzt, dass er sich wirklich Gedanken gemacht hat und diese ausgesprochen hat.
Levy ist von diesen Worten überwältigt. Aus ihrer Sicht ist dass, das schönste Liebesgeständnis das sie je irgendwo gehört oder gelesen hat.
„D… das hat du schön gesagt…“, flüstert sie verlegen während sie ihr Genick überstreckt und ihn mit verklärten Augen ansieht. „Er kann es doch… wenn er will…“, denkt sie sich im Geheimen und lächelt ihn verliebt an. Gajeels Blick liegt sanft auf ihr, ehe er sich zu ihr runterbückt und sie zärtlich küsst, während das Feuerwerk alle möglichen Farben auf den Nachtschwarzen Himmel malt.

Nach dem Feuerwerk hatte Levy noch Lust auf einen Cocktail und so sind sie ein paar Bars der Strandpromenade abgeklappert, bis sie die mit der größten Auswahl gefunden haben. Aus einem Cocktail wurden vier und wie Levy zu spät bemerkt hat, waren drei davon mit Alkohol, dabei wollte sie welche ohne Alkohol kosten.
„Und du hast wirklich nicht bemerkt dass da Alkohol drin war?“, fragt Gajeel sie noch mal und sperrt die Zimmertür auf, ehe er eintritt und Levy, die er mit einem Arm um die Taille stützt, neben sich herführt. Er hat es bereits gerochen als die Kellnerin damit an ihren Tisch gekommen war, doch er hat nichts gesagt weil er ja im Glauben war, dass sie wusste was sie sich da bestellt hat.
„Ne… aber die… waren alle so legga… das hab isch irgendwie nisch mitgekriescht…“, lallt sie und taumelt gegen die Kommode, als er sie nur kurz loslässt, um die Tür zu schließen. „Hey… pass auf…“, ermahnt er sie und legt wieder seinen Arm um sie. „Hobbla…“, kommentiert Levy und lacht glucksend auf, während sie ihre Arme um Gajeels Mitte schlingt und sich festhält. „Wow… sind die alle escht…?“, tastet sie prüfend über seine Bauchmuskeln und lacht ihn mit verklärtem Blick an. „Natürlich… das müsstest du wissen…“, murrt Gajeel überfordert und schlägt mit ihr die Richtung zum Bett ein. „Du bischt ein Baum… Gascheel…“, kichert sie und wird darauf aufmerksam wo er sie hinführt.
„Oh… isch hoffe du hascht dir eine gude Schtrafe… für mich einfallen laschen… Ga-chan…?“, erinnert sie sich an die Sache im Pool. Gajeel fährt, bei ihrer Bezeichnung für ihn, wie unter einem Hieb zusammen. „Nenn mich gefälligst nicht so! Schon vergessen?! Keine Kosenamen!“, erinnert er sie daran und dirigiert sie zum Bett, wo er sie auf die Bettkante setzt.
„Oh… Levy war ein bösches Mädschen… Ga-sama musch sie züschtigen…“, lacht sie auf und lässt sich rücklings aufs Bett fallen.
„Oh Mann... du verträgst ja wirklich nichts…“, merkt er an, geht in die Hocke und beginnt die Riemchen ihrer Sandelen zu öffnen. Beim Anblick dieser schlanken Knöchel und zarten Füße, läuft es ihm eiskalt den Rücken runter. Während er sich um den zweiten Fuß kümmert, hebt Levy ihr Bein an und legt es auf seiner Schulter ab, worauf er seinen Blick anhebt. Neben ihrem Höschen, dass unter dem kurzen Rock ihres Kleides hervorblitzt wird er auch auf ihren anzüglichen Blick aufmerksam den sie ihm schenkt.
„Wasch ischt losch… Ga-chan… nischt so schüschtern…“, säuselt sie lallend und grinst ihn auffordernd an, während sie die Schnüre am Oberteil ihres Kleides beginnt zu lösen. Unter anderen Umständen, hätte er ihrer Aufforderung folge geleistet und ihre gelüste gestillt. Aber in Anbetracht der Tatsachen ist es nicht Richtig, jedenfalls aus seiner Sicht.
„Du bist betrunken“, würgt er ihre Anmache somit ab und fährt ein Stück von ihr weg als sie sich Blitzschnell aufsetzt und wieder an ihm klebt. „Ah… Ga-chan… bitte… isch brausch es dosch so dringend…“, krallt sie sich in sein Hemd und beginnt im nächsten Moment an den Knöpfen herum zu zerren, was Gajeels zerknirscht dreinschauen lässt. „Warum trinkt sie nur so viel wenn sie es nicht verträgt?!“, fragt er sich im Geheimen und drückt sie mit sanfter Gewalt von sich weg, zurück auf die Matratze. Seine Hände halten ihre Handgelenke fest, während er halb über ihr kniet und ihren Blick sucht.
„Nein… du schläfst erst deinen Rausch aus!“, kommt es von ihm in einem Tonfall der keinen Widerspruch duldet und Levy schaut schmollend zu ihm auf. „Ohja! Dasch gefällt mir… gibsch mir Ga-sama! Nimm mich…!“, lallt sie auffordernd und versucht sich zu erheben, aber seine Hände halten sie fest auf der Matratze zurück. Willig bleibt sie nach einem weiteren Versuch liegen und seufzt ergeben. „Du bischt gemein…“, murmelt sie und schließt ihre Augen während sie schon halb weg getreten ist.
„Oh Mann…“, seufzt Gajeel, dem sich von ihren Kosenamen, immer noch die Haare sträuben und lässt ihre Handgelenke los, als er bemerkt dass sie weg dämmert. Er hebt ihre Beine ins Bett und zieht sie etwas in die Mitte, ehe er die Schnürung an ihrem Kleid noch etwas lockert, damit sie bequemer Luft bekommt. Er streicht ihre eine wilde Haarsträhne aus dem Gesicht und haucht ihr einen Kuss auf die Stirn, ehe er sie zudeckt und sich aus dem Bett erhebt. Er grinst amüsiert ehe er im Badezimmer verschwindet.

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Der nächste Tag beginnt für Levy nicht so toll. Sie hat Kopfschmerzen, ihr Wahrnehmungsgefühl ist dumpf und ihre Sinne taub. Sie hat ewig gebraucht bis sie sich aus dem Bett quälen und ins Bad schleppen konnte, um sich frisch zu machen. Gajeels „fröhlicher“ Morgengruß, der in einem „Guten Morgen meine kleine Rumkugel“ ausfiel, hat ihr dabei leider wenig geholfen.
Seitdem hat er sie auf dem Kicker. Er lässt kaum eine Gelegenheit aus, um sie mit ihrem „Schwips“ wie sie es runterspielt, aufzuziehen. Neben „Rumkugel“ ist ihm noch so mancher Kosename, den man mit einem Alkoholischen Getränk verbinden konnte, eingefallen, wobei er sich trotzdem fast schon fürsorglich um sie gekümmert hat.
Der Vormittag, den sie wieder am Pool verbrachten, ist ruhig aber auch schnell verstrichen. Zu Mittag hält sich Levy beim Essen deutlich zurück und nimmt hauptsächlich saftige Melonen und Wasser zu sich. Gajeel hingegen meint, sich richtig stärken zu müssen weil er in der letzten Nacht ziemlich viel Energie verbraucht hat und wer weiß wie Levy ihn diese Nacht „fordern“ würde. Sein schadenfrohes Grinsen spricht dabei Bände und prophezeit Levy, dass sie wohl den ganzen restlichen Tag mit solchen Anspielungen zu rechnen hat.
Nach dem Essen finden sich Beide in ihrem Zimmer auf dem Bett wieder und dösen vor sich hin. Levy genießt die Ruhe und die Tatsache, dass sie sich in seine Arme schmiegt, während er bereits leise vor sich hin schnarcht. Wohlig seufzt sie auf und schmiegt sich etwas mehr gegen seinen Körper. Immer wieder linst sie verliebt und mit verklärtem Blick zu ihm auf, studiert sein schlafendes Gesicht.
Sie rechnet es ihm hoch an, dass er die Situation gestern nicht ausgenutzt hat und das, wo sie es ihm so schwer gemacht hat. Als er ihr von ihren „Annäherungsversuchen“ bei denen sie sich ihm nahezu „bettelnd“ um den Hals geworfen hat, erzählt hat, wurde sie ziemlich rot vor Scham. Allerdings glaubt sie, dass sie nur die Hälfte davon glauben kann, da der Rest wahrscheinlich von ihm übertrieben und dazugedichtet wurde.
Dass er sie stattdessen nur gut versorgt und ins Bett gebracht hat, beruhigt sie ungemein. Sie hat schon immer gewusst dass sie ihm diesbezüglich vertrauen kann. Anders betrachtet wäre es ein Jammer, wenn etwas passiert wäre und sie wüsste heute nichts mehr davon. Das würde sie sich selbst wohl nie verzeihen!
„Kannst du nicht mal still liegen?“, murrt Gajeel plötzlich und legt seinen Arm etwas fester um sie. „Tut mir leid…“, flüstert Levy und lächelt ihn an. So müde wie er wirkt, scheint er wirklich keine gute Nacht gehabt zu haben. Nur kurz streichelt sie ihm über die Wange und haucht ihm einen leichten Kuss auf die Lippen, ehe sie sich wieder an ihn schmiegt, die Augen schließt und wegdämmert.

Nachdem sie den halben Nachmittag verschlafen haben, sind Levys Kopfschmerzen und ihr taubes Gefühl weg. Sie fühlt sich gut ausgeruht, voller Energie und sprüht nur so vor guter Laune. Grund dafür ist wohl auch dass sie und Gajeel, bevor sie das Bett verlassen haben, sich noch ausgiebig geküsst, liebkost und geneckt haben.
„Wow… ist das Luxuriös…“, haucht Levy begeistert aus, während sie in Abendgarderobe mit Gajeel das Casino betritt und sich umsieht. Der Boden ist mit rotem Teppich ausgelegt und die Wände sind bis zur Hälfte mit dunklem Holz vertäfelt. Mächtige Luster hängen an der Decke und sorgen für die Richtige Atmosphäre. Überall sind schick gekleidete Leute und das klirren und rasseln der Spielautomaten ist allgegenwärtig.
„Was meinst du? Wollen wir unser Glück versuchen?“, schaut sie zu Gajeel auf der die Rabatt-Karten, die sie mit den Tickets bekommen haben, studiert. „Meinetwegen… ich geh die mal eintauschen“, erklärt er und verschwindet Richtung Wechselbank, um die Karten gegen Chips einzutauschen. Levy lässt inzwischen ihren Blick schweifen. Sie kann sich gar nicht entscheiden was sie als erstes ausprobieren soll und ihre Aufregung steigt mit jeder Sekunde. Sie war noch nie in einem Casino und sie ist vom Gesamteindruck fast schon überwältigt. Sie fühlt sich fast wie eine Adlige. Zum Glück ist es erst später Nachmittag, so ist weniger los und sie würden nicht so lange anstehen müssen.
Nachdem sie von Gajeel die Hälfte der Chips bekommen hat, versucht Levy ihr Glück sofort beim Roulett. Zweimal gewinnt sie, dreimal verliert sie und für sie steht nun fest, dass sie bei so was einfach kein Glück hat. Sie braucht sich nur an das Bingo beim Hanami-Festival zu erinnern, das hätte ihr Abschreckung genug sein müssen. Gajeel hingegen schlägt sich ziemlich gut beim Pokern. Aber wen wundert das? Bluffen und desinteressiert wirken, sind seine Spezialitäten, wenn das jemand kann, dann er.
Alles in allem, haben sie ihren Rabatt umgesetzt und ein paar Jewel, die es nicht Wert sind erwähnt zu werden, Gewinn gemacht. Es war also doch ein gelungener Casino Besuch. Die paar Jewel, setzt Gajeel allerdings gleich vor dem Casino in eine exotisch aussehende Blume um, die er Levy ins Haar steckt, nachdem er den Stiel entfernt hat.
Mit einem verliebten Lächeln und einem schüchternen Kuss in der Öffentlichkeit, bedankt sich Levy dafür bei ihm und bringt ihn in Verlegenheit. Sie weiß, dass er es in der Öffentlichkeit nicht so gerne hat und zugegeben, sie ist da auch etwas prüde. Aber das musste einfach sein.

Leicht humpelnd betritt Levy vor Gajeel das Zimmer und schlüpft sofort aus ihren Schuhen. Nach dem Candle-Light-Dinner haben sie tatsächlich ein wenig zu dieser langsamen Musik getanzt und Levy könnte sich Ohrfeigen dass sie ausgerechnet Heute diese hohen Schuhe angezogen hat, die sie nicht gewöhnt ist. „Du hast mich ehrlich überrascht…“, wendet sie sich Gajeel kurz lächelnd zu, ehe sie sich zum Schrank umwendet und ihre Schuhe schwungvoll, einen nach dem anderen,  hinein wirft. „Weiß nicht was du hast… war doch nur ein Essen…“, murrt er doch amüsiert über ihr Verhalten und zieht endlich diese nervige Krawatte aus. „Ja… aber mit Kerzenschein… und Tanz…“, schwärmt Levy deutlich rot im Gesicht. Sie hat wirklich nicht erwartet dass er sie mit so etwas überrascht, weil es einfach nicht sein Stil ist. Aber scheinbar, hat er die Gabe, ihr ihre Wünsche von den Augen ab zu lesen.
„Übertreib mal nicht… außerdem ist es unser letzter Abend hier“, erinnert er sie daran und Levy seufzt dabei mit gemischten Gefühlen. Irgendwie sind die letzten zwei Tage so schnell vergangen dass sie gar nicht weiß ob sie sie überhaupt ausreichend ausgenutzt haben. „Also, was willst du heute noch unternehmen?“, fragt er sie allen ernstes und überlässt ihr die Wahl. Levy legt ihren Kopf in den Nacken und überlegt ein wenig, ehe sie ihre Handtasche ablegt und auf ihn zukommt. „Gar nichts…“, kommt es von ihr lächelnd, während sie ihre Hände in Gajeels Nacken legt und sich etwas an ihn lehnt. „Gar nichts? Bist du Sicher?“, hackt er nach und legt seine Hände fast automatisch auf ihre Taille. „So schnell werden wir nicht mehr herkommen“, weist er sie darauf hin und gibt ihr noch mal die Chance das Ganze zu überdenken.
„Bin ich… ich will den Rest des Abends einfach nur hier mit dir verbringen…“, beginnt sie sich in seinen Armen zu wiegen, als würde noch irgendwo Musik spielen. „Mh… beschwer dich später aber nicht, dass wir dieses Wochenende nicht bis zur letzten Sekunde ausgenutzt haben“, ermahnt er sie und sieht sie streng an. „Keine Sorge… so lange ich mit dir zusammen bin, bin ich zufrieden. Ich will einfach nur neben dir einschlafen und dich morgen früh als erstes sehen…“, kommt es von ihr verlegen und sie beginnt sich zu fragen, woher sie den Mut auf einmal hat.
„Hast du getrunken?“, fragt er sie sofort und schaut sie kritisch, aber zugleich scherzend an. „Nein… das passiert mir nicht mehr so schnell…“, antwortet sie verlegen und zupft an seinem Hemdkragen. Gajeel ist es während dem Essen schon andauernd aufgefallen. Der Blick, mit dem sie ihn heute schon die ganze Zeit ansieht. Etwas Mutiges und Verwegenes liegt darin. Er selbst, hat sich auch des Öfteren dabei ertappt, wie sein Blick über ihre Erscheinung gehuscht war. Wie er begonnen hat, sie mit den Augen auszuziehen. Sie hier jetzt so im Arm zu halten, beschleunigt seinen Puls und diese Unruhe erwacht in ihm.
„Hilf mir mal…“, fordert sie ihn auf, während sie sich von ihm weg dreht und auf  ihren Reißverschluss verweißt, den er ihr bevor sie weggegangen waren, auch zu gemacht hat. Gajeel schluckt schwer. Es ist deutlich erotischer das Teil aufzumachen als es zu schließen. Zögernd, fasst er nach dem Schieber und zieht den Reißverschluss langsam auf. Er meint, jeden einzelnen Zahn der Reißverschlussraupe zu hören wenn der Schlitten ihn passiert und den feinen Stoff auseinander klaffen lässt.
Ihr Duft, der seitdem sie hier sind, immer um ihn herum ist, schlägt ihm mit einem mal viel intensiver entgegen, als er auf die nackte Haut ihres Rückens starrt und die Träger ihres weißen Spitzen BHs betrachtet. Er kommt nicht umhin, ihre Haut mit seinen Fingerspitzen zu berühren. Levy zuckt bei der hauchzarten Berührung zusammen und verkrampft ihre Hände um den Stoff ihres Kleides. „G…Gajeel?“, spricht sie ihn fragend und unsicher an, doch er antwortet nicht.
Stattdessen, fährt er die Form der BH-Träger nach und tastet sich mit beiden Händen nach oben vor. Vorsichtig und mit angehaltenem Atem, hebt er die Träger ihres Kleides leicht an und schiebt sie über ihre Schultern, sodass das schicke Kleid lautlos über ihren Körper zu Boden gleitet. Levy stockt der Atem und die Hitze schießt ihr in die Wangen. Nur langsam, vermag sie sich dem Zug seiner Hände, die auf ihren Schultern ruhen, zu beugen und dreht sich zu ihm um.
Mit erwartungsvoll geöffnetem Mund und großen glänzenden Augen, schaut sie etwas unsicher zu ihm auf. Sie vermag seinen Blick nicht zu deuten, er schaut sie einfach nur an. Nach ein paar Atemzügen, löst er seinen sanften Blick von ihren Augen und lässt ihn über ihren Körper nach unten wandern. Langsam, so langsam dass es Levy fast ein wenig unwohl dabei wird. „W… was?“, flüstert sie heiser, da ihr die Stimme versagt und in Gajeels Zügen erscheint ein Lächeln, das sie ebenso wenig deuten kann wie seinen Blick zuvor.
„Du bist wunderschön…“, haucht er aus und schaut ihr direkt in die Augen. Levy fehlen die Worte. Sie hätte nie damit gerechnet es so direkt von ihm, ins Gesicht gesagt zu bekommen. Gajeels Hände, die zuvor noch auf ihren Schultern ruhten, gehen auf Wanderschaft. Mit den Fingern, zeichnet er die feinen Linien ihres spitzenbesetzten BHs nach und lässt seine Hände schlussendlich zu ihrer Taille nach unten gleiten.
Levy findet immer noch keine Worte und versinkt in seinen roten Augen, die sie aufzusaugen scheinen. Sie stellt sich ein wenig auf die Zehenspitzen und überstreckt ihr Genick als er sich zu ihr runter beugt und sie langsam und zärtlich küsst. In diesem Kuss, den sie immer wieder kurz unterbrechen, tauschen sie hin und wieder Blicke aus und lassen ihn inniger und gieriger werden. Mit einem leisen Schnappen, löst sich der BH von Levys Körper und fliegt, mit einer schwungvollen Geste, hinter Gajeel zu Boden.
Levys Augen weiten sich und im nächsten Moment nestelt sie an den Knöpfen seines Hemdes um es rasch auf zu bekommen. Sie fröstelt wohlig und ihre Brustwarzen verhärten sich spürbar, als ihr nackter Busen auf seine nackte Haut trifft. Seine Hände liegen fest auf ihrem Rücken und ihrer Taille während er sie fest an sich drückt und den Kuss vertieft. Gierig treffen ihre Lippen aufeinander ehe sich ihre Zungen hungrig miteinander verschlingen, während Gajeel sie langsam Richtung Bett dirigiert.
Mit der Bettkante in den Kniekehlen, kippt Levy hintenüber und fällt in die weiche Matratze. Gajeel folgt ihr, ohne sie los zu lassen oder den Kuss lange zu lösen. Erst nach einigen Momenten, lösen sie den Kuss aus Luftmangel und schauen sich tief in die Augen. „B…bist du sicher?“, fragt Levy, Gajeel, der sich über ihr abstützt. Sie muss ihn das einfach fragen, immerhin war er es bis jetzt immer der einen Rückzieher gemacht hat. „Wenn du es auch bist?“, stellt er eine Gegenfrage und sieht sie voller Verlangen an. Levy nickt darauf nur und folgt seinem Zug weiter in die Mitte des Bettes, wo er wieder über ihre Lippen herfällt wie ein ausgehungerter Wolf.
Stürmisch und hungrig küssen sie sich, erkunden mit fahrigen Bewegungen ihre Körper und lassen ein Kleidungsstück nach dem anderen auf den Boden fallen. Nun ist da nur noch dieses Spitzenbesetzte Höschen, das Gajeels Blutkreislauf auf Hochtouren bringt. Er meint seinen eigenen Herzschlag in seinen Ohren zu hören, während er Levy ein weiteres Mal ausgiebig küsst. Nur ungern lässt Levy ihn den Kuss lösen, ehe sie sich ein letztes Mal tief in die Augen sehen.
„Sag einfach Stopp… wenn’s dir zu viel wird…“, haucht er mit brüchiger Stimme gegen ihre Lippen und küsst sie ein weiteres mal, ehe er ihren Hals hinab zu ihrem Schlüsselbein küsst. Levy nickt nur und keucht erwartungsvoll auf, als sich seine Hände auf ihren Busen legen und diesen leicht zu massieren beginnen. Ihre Hände spielen mit seinen langen Haaren, während er mit seinem Gesicht tiefer rutscht, sie zwischen ihren Brüsten küsst und seine Zunge anschließend um eine Brustwarze kreisen lässt.
Levy keucht überrascht auf und drückt ihren Rücken durch, reckt ihm ihren Oberkörper leicht entgegen. In ihr zieht sich alles zusammen und dieses kribbeln, das von seiner Liebkosung ausgeht, scheint sich bis in alle Winkel ihres Körpers auszudehnen. Ihre Körpermitte pulsiert bereits seit längerem, doch nun wird es um eines Heftiger und sie beginnt sich leicht zu räkeln.
Gajeel genießt es, ihre Reaktion mitzuerleben und verspürt dieses ziehen in der Leistengegend. Als er an ihrer Brustwarze saugt, keucht sie erschrocken auf und Gajeel bekommt eine Gänsehaut. Der Druck in seiner Männlichkeit steigt stetig an und schon bald hat er das Gefühl, sein Penis hätte sich in ein Stück Eisen verwandelt, das immer gegen Levys Bein drückt, wenn sie unkontrolliert zuckt und sich bewegt.
Levys Augen weiten sich erschrocken, als sie dieses harte Teil an ihrem Oberschenkel spürt und versucht sich vorzustellen wie groß es etwa ist. Doch da lenkt Gajeel sie bereits wieder damit ab, indem er von ihrer Brust ablässt und ihren Bauch hinunter leckt. Kurz versenkt er seine Zunge in ihrem Nabel und kreist anschließend um ihn herum. Levy stöhnt dabei unterdrückt und versucht so ruhig wie möglich zu liegen, doch sie kann dieses zittern, das von ihr Besitzt ergriffen hat, kaum verdrängen oder überspielen. Sie linst nach unten und sieht Gajeel immer weiter nach unten rutschen. Vor der oberen Kante ihres Höschens stoppt er mit seinen Küssen und schaut fragend zu ihr auf. Ihr verlangender und erwartungsvoller Blick sind ihm Antwort genug. Levy schließt beschämt ihre Augen, als er ihr Höschen nach unten zieht und ihre Beine anwinkelt um es vollständig zu entfernen.
Mit angewinkelten und fest zusammengepressten Beinen, bleibt Levy zitternd liegen. „Soll ich aufhören?“, ist seine Stimme mit einem mal ganz nah an ihrem Ohr. Als Levy die Augen öffnet, schaut sie in sein fragendes Gesicht und versucht zu lächeln. „Nein… ich… hab nur ein wenig Angst…“, gibt sie ehrlich zu und schaut ihn unsicher an. „Ich bin so vorsichtig wie möglich… entspann dich… und hör auf zu denken…“, flüstert er und lehnt seine Stirn gegen ihre, ehe er sie kurz aber zärtlich küsst.
Nach diesem zärtlichen Kuss, der sich doch noch zu einem leidenschaftlichen gewandelt hat, löst sich Gajeel wieder von ihren Lippen und küsst sich ihren Körper hinab bis zu der Stelle, wo er zuvor aufgehört hat. Levy schließt unterdessen wieder vor Scham ihre Augen und legt sich ihren Handrücken gegen den Mund um ein lautes aufstöhnen dämpfen zu können. Ihre Schenkel zittern, als Gajeel ihre Knie berührt und ihre Beine vorsichtig auseinander drückt. Er bringt seinen Körper zwischen ihre Beine, um so zu verhindern dass sie sie wieder schließt, und widmet sich noch mal ihren Brüsten die er küsst und kurz daran saugt.
Eine Hand tastet sich inzwischen nach unten und sucht ihr Liebesdreieck auf. Als seine Finger ihren Kitzler suchen bemerkt er, dass sie bereits ganz feucht ist und das lässt ihn leise aufkeuchen. Seine Erwartung lässt seine Männlichkeit noch ein wenig mehr anschwellen und eilig löst er sich von ihren Brüsten, küsst ihren Bauch hinab und bringt seinen Kopf zwischen ihre Beine.
Levy kann ein überraschtes aufstöhnen nicht verhindern, als seine Zunge ihren Lustknoten berührt und damit zu spielen beginnt. Einen Moment später, saugt er daran und ihre Körpermitte zieht sich pulsierend zusammen. Ihre Hand, krallt sich in eine Polsterecke, während sie an ihrem Fingerrücken knabbert um ihre Stimme im Zaum zu halten.
Was er macht, fühlt sich so anders und doch so gut an. Sie will mehr davon und als er einen Finger in sie drückt, stöhnt sie laut auf und krallt ihre Finger in sein Haar, drückt ihm ihr Becken, fast automatisch entgegen.
„H… hör nicht auf…“, fleht sie unter leisem stöhnen, als er seinen Kopf nach einer Weile erhebt, dafür einen zweiten Finger hinzu nimmt und leicht damit in sie stößt. Sein Daumen massiert dabei ihren Lustknoten, während er sich wieder etwas nach oben schiebt und an ihrer Brustwarze saugt. Levy bäumt sich unterdessen unter ihm auf und stöhnt lauter auf als zuvor. „Ja… lass mich deine Stimme hören…“, raunt Gajeel gegen das zarte Fleisch ihrer Brust und leckt aufreizend darüber, ehe er sie mit gierigen Augen fixiert.
Ihre Sehnsüchtigen Augen, sind für ihn wie eine Aufforderung. Er zieht die Finger aus ihr zurück und rutscht zu ihr nach oben. Er küsst sie gierig und stürmisch, während er sich dichter zwischen ihre Beine legt. Seine Männlichkeit, reibt sich dabei an ihrer Scham und Levy macht automatisch ihre Beine breit. Das Gefühl, als sein Penis über ihre Klitoris reibt, ist unbeschreiblich und lässt sie in den Kuss stöhnen.
„Bist du bereit…?“, fragt Gajeel sie, nachdem sie den Kuss lösen und sich verlangend in die Augen sehen. Eigentlich ist seine Frage überflüssig, Levy ist bereits so feucht dass er sogar ohne zu zielen hinein rutschen würde. Levy nickt nur und bringt ihre Hände an seine Brust, streicht immer wieder über diese ausgeprägten Muskeln. Mit einer Hand, bringt Gajeel sich in Position und dringt langsam ein kleines Stück in sie ein. Levys Hände ballen sich zu Fäusten, während sie sich auf alles Mögliche gefasst macht. Langsam schiebt er seine Männlichkeit vollkommen in sie und harrt dort aus, damit sie sich daran gewöhnen kann.
Für Levy fühlt es sich an, als würde es sie zerreißen. Sie kneift die Augen zu, unterdrückt einen Schmerzenslaut und vergräbt ihr Gesicht fest in seiner Halsbeuge. Gajeel, stützt sich über ihr ab, hat aber eine Hand frei um ihr seitlich über die Schulter zu streicheln. „Entspann dich…“, flüstert er ihr, mit gebrochener Stimme zu und haucht ihr einen Kuss auf die Wange. Ein heftiges zittern geht durch Levys Körper und ein leises Schluchzen bahnt sich aus ihrer Kehle. Es dauert ein paar Atemzüge lang bis sie sich an das Gefühl seiner Männlichkeit in sich gewöhnt hat. Sie meint, dass er sie vollkommen ausfüllt, so groß kommt er ihr vor. Gajeel stockt immer wieder der Atmen. Diese heiße Enge, die ihn umschließt, lässt grelle Lichtflecken vor seinen Augen herumtanzen und stürzt ihn in ein seltsames Schwindelgefühl.
Erst nach einer Weile gelingt es ihr, sich ein wenig zu entspannen und legt sich zurück auf die Matratze. Mit ungeweinten Tränen in den Augen, schaut sie zu Gajeel auf, der ihr beruhigend über die Wange streichelt. Zaghaft küsst er sie, um sie noch ein wenig mehr zu entspannen, ehe er sich langsam ein Stück aus ihr zurück zieht und wieder langsam nach vor stößt. Jede Bewegung scheint ihr Schmerzen zu bereiten, denn ihre Augen sind zugekniffen und ihr Mund zu einem schmalen Strich zusammen gepresst.
„S… soll ich lieber aufhören?“, schlägt Gajeel ihr rücksichtsvoll vor und Levy funkelt ihn an. „Untersteh dich…“, seufzt sie und atmet dabei heftig. Wieder gibt er ihr Zeit, sich daran zu gewöhnen und ihre Atmung zu beruhigen. Seine Hand, streichelt dabei immer wieder durch ihr Haar, während er ihr sanfte Küsse aufhaucht. Einmal atmet Levy tief durch und spreizt ihre Beine ein Stückchen mehr, um ihm besser Platz zu machen. Es tut weh, aber das hat sie ja vorher schon gewusst. Ihre Hände ruhen wieder auf seiner Brust und sie beginnt um sich vom Schmerz abzulenken, an seinen Brustwarzen zu spielen, indem sie mit zwei Fingern daran zwirbelt.
Das löst so etwas wie Stromschläge in Gajeel aus und im nächsten Moment versenkt er sich wieder tief in ihr, was Levy ein wenig zusammenzucken lässt. Aber sie stellt fest, dass es nicht mehr so schlimm ist wie zuvor. Mit mutig funkelnden Augen, schaut sie ihm ins Gesicht und bringt ein Lächeln zustande. „Ich liebe dich…“, haucht sie und keucht im nächsten Moment laut auf, als er sich wieder in ihr bewegt. „Ich… dich auch…“, antwortet Gajeel ihr darauf, ehe er ihre Lippen versiegelt und das Tempo seiner Stöße ein wenig erhöht. Seine freie Hand, massiert wieder ihren Busen, während er sich mit der Anderen über ihr abstützt. Levy reibt ihre Zunge heftig an seiner und stöhnt immer wieder in den Kuss, wenn er so tief in sie stößt. Es tut weh, aber es lässt langsam nach und macht einem anderen Gefühl platz dem sie gierig folgen will. Ihre Beine weiten sich immer mehr und das führt zwangsläufig dazu, dass sein Unterbauch über ihren Lustknoten scheuert, was sie heftig reagieren und den Kuss lösen lässt. Ein unkontrolliertes Stöhnen erfüllt den Raum, während sie sich unter ihm leicht aufbäumt und sie ihren Nacken überstreckt. Gajeel bringt sich in eine etwas aufrechtere Position und packt ihre Hüften, um seine Stöße kontrollierter zu setzen. Levy krallt ihre Finger in die Decke und hebt automatisch ihre Beine an. Im nächsten Moment zieht sich, durch den immensen Druck in ihr, den Gajeel auf eine gewisse Stelle ausübt, alles zusammen und Levy stockt der Atem. „A… hah…“, ruft sie mit geweiteten Augen aus und erzittert unter den letzten Stößen, ehe Gajeel sich tief in ihr versenkt und sich alles um seine Männlichkeit herum zusammenzieht und ihn einengt. Mit einem heiseren stöhnen, kommt er tief und zuckend in ihr, während er ihre Hüfte fest gepackt hält und ihr Becken fest gegen seine Leiste drückt.
Erschöpft und außer Atem, stützt Gajeel sich über Levy ab, die heftig keucht und unkontrolliert zittert. Ihr innerstes pulsiert heftig und scheint mit seinem Puls synchron zu sein. Nur langsam, vermag Levys zitternde Hand sich zu heben und seine Wange zu berühren. „D… das war… schön…“, haucht Levy und lässt ihren Tränen nun freien lauf, während sie ihm tief in die Augen sieht. „Und… warum weinst… du dann?“, fragt er sie keuchend und lächelnd zugleich. „Vor… vor Glück… und… weil du da bist…“, schnieft sie leise und atmet immer noch überwältigt. Gajeels Blick verengt sich zufrieden, ehe er sie zärtlich küsst und sich mit ihr auf die Seite dreht.

Am nächsten Morgen, ist Gajeel der Erste von ihnen Beiden, der sich regt und müde seine Augen öffnet. Ein zufriedenes Lächeln huscht über seine Lippen als er Levy, fest in seinen Armen eingekuschelt und im Schlaf lächelnd, vorfindet.
Eine ganze Zeit lang, verharrt er und beobachtet ihren Schlaf. Erst als sie sich das erste Mal kurz regt, streichelt er ihr durchs Haar und über den Rücken. Wohlig streckt sie sich kurz, schmiegt sich dann aber wieder dicht an ihn.
„Mh…. ist schon morgen…?“, nuschelt sie gegen seine Brust und blinzelt mit einem Auge auf. „Leider ja…“, antwortet Gajeel leise und haucht ihr einen kurzen Kuss gegen die Schläfe. „Bist du ok?“, fragt er sie nach einer Weile und Levy richtet sich ein wenig in seinen Armen auf. Sie lächelt ihn an, erinnert sich an die letzte Nacht und nickt zufrieden.
Lange schauen sie sich nur in die Augen und wechseln ein scheues Lächeln. Um Levys Nase spielt ein niedlicher Rotschimmer ehe sie sich zu ihm bückt und ihre Lippen auf seine bringt um ihm einen guten Morgen zu wünschen.


Ende


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Boa…*räusper*  was soll ich sagen?
Wie in der Beschreibung prophezeit… es ist wieder mal ein Schmachtfetzen der ersten Stunde geworden. Viel romantischer und kitschiger als ich die Ursprungsidee im Kopf hatte… und mit einigen vielen Szenen mehr, die man auch hätte weg lassen können. Aber wenn die Zwei schon mal auf ein Romantisches Wochenende fahren, dann will man auch erfahren was die da den ganzen lieben Tag lang so machen. ^-^ Ich jedenfalls.
Also kurz gesagt: Die FF hat sich wieder mal „verselbstständigt“. (Irgendwie muss ich das abstellen… nur wie?!“ *panik*)
Und die Sexszenen… mhja… keine Ahnung wie ich die nun selbst beurteilen soll? Vor Jahren hatte ich in einem RPG mal gute Gelegenheit solche Szenen zu üben, aber scheinbar bin ich da ein wenig aus der Übung.... Zu meiner Verteidigung erwähne ich auch, dass das meine ERSTE, allererste richtige FF mit Adult-Anteil (Sex bezogen) ist, die ich je geschrieben habe. Also seid bitte nicht zu streng mit mir. Ich fürchte ja, dass ich ein wenig zu genau und detailliert beschrieben habe? Aber tja… da ist es wohl etwas mit mir durch gegangen?
Auf jeden fall, wird es so etwas nicht mehr so schnell von mir geben… glaube ich… Außer diese Idee zu jener AU die ich in der Beschreibung erwähnt habe. Aber wann und „ob“ ich die überhaupt schreibe… das steht in den Sternen. Bin da ein wenig verunsichert muss ich zugeben. Aber da warte ich mal ab ob die hier überhaupt jemand liest. ^-^`

Danke, dass ihr es bis hierher durchgehalten habt und ich hoffe es hat euch einigermaßen gefallen!
LG und bis zur nächsten FF,
eure Rave
 
 
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