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L.S.C. - Logan Shepard Chronicles: Geschichten aus dem Mass Effect Paralleluniversum. "Auf der Erde gestrandet"

GeschichteSci-Fi / P18 / Gen
Commander Shepard Doctor Chakwas Garrus "Archangel" Vakarian Jack "Subject Zero" Liara T'Soni Tali'Zorah vas Normandy
23.08.2012
03.07.2016
90
226.139
7
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11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.08.2012 2.805
 
Dieser Epilog ist der letzte Teil von "ME meets Battleship". Gleichzeitig ist es aber auch die Kurzgeschichte von Samara. Die Asari war ziemlich mies drauf, als sie erwachte. Andererseits hatte sich das ziemlich schnell wieder gelegt! ;)

Danach gibt es erst einmal eine längere Pause! Ich muss mir neue Geschichten einfallen lassen! :)


P.S. (19.12.12): Habe gerade festgestellt, dass die GEMA die meisten Videos, die ich hier verlinkt hatte, gesperrt hat! Wird vorläufig leider nichts mehr mit der Musikuntermalung! Sorry!

.....................


Ich betrat die unterirdische Anlage unter dem See der Normandy-Kolonie. Ich hatte Samara dorthin bringen lassen, weil ich dachte, dass sie dort am wenigsten Schaden anrichten konnte. Ich ging zur Krankenstation und dort in das erste Krankenzimmer. Die Asari war noch immer bewusstlos. Keine Ahnung was sie anstellte, wenn sie erwachte. Aus diesem Grund war ich auch alleine hier Unten. Dann konnte sie sich nur an mir abreagieren und ich es hoffentlich überleben. Ich überprüfte am Monitor ihre Vitalwerte. Alles war im grünen Bereich. Ich überprüfte ihre Fesseln. Sie würden sie nicht lange halten. Die Tür zum Zimmer glitt auf und ich drehte mich überrascht um. „Hatte ich nicht gesagt, dass keiner......Angel...was machst du denn hier?“ Sie kam langsam auf mich zu und beobachte nervös die schlafende Samara. „Glaubst du, ich lasse dich mit der verrückten Justikarin alleine! Sie ist in letzter Zeit irgendwie anders...gereizter und angespannt!“ Ich nickte. „Dir ist das also auch schon aufgefallen?!“Die Asari machte plötzlich ihre Augen auf und blitze mich an. Sie glühte kurz bläulich auf und ihre Arm und Beinfesseln waren Geschichte. Sie wollte aufstehen, doch ich hielt sie zurück. „Bleib bitte liegen, Samara!“ Angel war vor Schreck an die Tür zurückgewichen. „Wo sind wir hier, Logan!“, fragte die Asari ruhig. In ihrer Stimme schwang ein bedrohlicher Unterton mit.  „Auf der Krankenstation unter dem See.“, erwiderte ich ebenfalls ruhig. „Warum war ich solange betäubt?“, fragte sie jetzt eindeutig aggressiver. Ich wollte ihr gerade antworten, als sie ihre Arme ausstreckte und sich mit mir verband.

Ich fand mich in irgendeinem steinernen Gefängnis wieder. Samara stand vor mir, wie die Rachegöttin persönlich! Sie hatte die Arme vor der Brust verschränkt und glühte. „Also noch einmal, Logan! Warum war ich solange betäubt? Wieso hast du das zugelassen?“ Ehe ich zu einer Antwort ansetzen konnte erschien plötzlich Angel in dem Gefängnis. Samara blickte sie irritiert an. „Was machst du denn hier? Wie bist du überhaupt hierher gekommen? Das ist völlig unmöglich!“ Angel zuckte mit der Schulter und wirkte ebenso überrascht. „Keine Ahnung.....ehrlich! Ich habe nur Logan berührt....und schon war ich hier!“ Samara schüttelte den Kopf. „Das ist unmöglich! Noch niemals konnte sich eine Asari mit zwei Individuen gleichzeitig verbinden! Also....wie hast du das gemacht?!“ Angel schüttelte ratlos den Kopf. „Ich weiß es wirklich nicht!“ Samara glühte noch heller auf und zwei Blasen umgaben uns. Dann ließ sie diese Blasen vor Schreck wieder auflösen. „Nanomaschinen.....ihr habt Reapertech in eurem Körper! Wie ist das möglich?“ Ich zuckte mit der Schulter. „Das ist eine lange Geschichte, Samara!“ Sie wirkte weiterhin sehr irritiert. „Kann es sein, dass diese Maschinen den Effekt verstärken.“, murmelte sie.  Sie sah uns wieder an und wurde ärgerlich. „Warum durfte ich am Kampf nicht teilnehmen?!“ Ich war diese Unterhaltung langsam Leid und deshalb machte ich ein paar große Schritte auf sie zu. Sie hob abwehrend die Hände, doch ich packte fest zu.

Das Bild veränderte sich. Wir rasten zu dritt in Samaras Körper und blieben unter ihren Rippen stehen. Wir standen genau neben ihrem Herzen. Ich blickte nach Oben und zeigte mit dem Finger auf ihre angeknacksten Rippen. „Darum habe ich dich aus dem Verkehr ziehen lassen!“ Sie blickte jetzt ebenfalls nach Oben und ich stellte mir einen Schlag auf ihren Brustkorb vor. Man konnte sehen, wie die Rippen brachen und sich in ihr Herz bohrten. Blut floss aus den Wunden und umspülte unsere Füße. Das Herz begann langsamer zu schlagen....dann setzte es endgültig aus! Samaras Wut verrauchte und die Umgebung veränderte sich erneut. Wir waren jetzt in einem dunklen Raum. Er gehörte anscheinend zu einem Haus. Es brannte kein Licht und die Fenster waren mit schweren Vorhängen verhängt. Die Asari stand ruhig vor uns. Sie hatte die Kleidung gewechselt. Sie trug jetzt ein seidenes Kleid, dass mehr zeigte, als es bedeckte. Interessiert betrachtete ich ihren wohlproportionierten Körper. Ich wusste ja, dass die Asari wenig Probleme mit dem Zeigen ihrer Körper hatten, aber das sie zu hause so freizügig herum liefen? Angel stupste mich an. „Würdest du bitte nicht so offensichtlich auf ihre großen Brüste starren!“ Samara lächelte und setzt sich in einen bequemen Sessel. Sie deutete auf die Couch neben sich und wir setzten uns zu ihr. „Das ist mein Haus auf Thessia. Naja...zumindest war es das mal...bevor ich mich in den Justikarinnenorden begeben hatte.“ Sie fing an uns ihre Geschichte zu erzählen. Von klein auf.....die ganzen Jahrhunderte...bis hin zu dem Punkt.....wo sie alle ihre Töchter bei dem Reaperangriff verloren hatte.

In mir stellte sich aber eine ganz andere Frage. Was war mit den Asari passiert? Und zwar bevor die Protheaner in ihre Entwicklung eingegriffen hatten? Keine Frage...sie hatten sie wahrscheinlich vor ihrem Untergang bewahrt, aber was war davor gewesen? Von den meisten höherstehenden Lebewesen gab es immer ein Männchen und ein Weibchen. Nur Regenwürmer und ein paar andere, niedere Lebewesen waren Zwitter oder konnten bei Bedarf das Geschlecht wechseln. Nun gut...man konnte die Asari wohl kaum mit Regenwürmern vergleichen! Wie wohl männliche Asari ausgesehen hätten? Samara räusperte sich und zeigte auf eine Asari, die wie ein Mann aussah. Ups...da hatte ich wohl zu intensiv gedacht! „Ein interessanter Gedanke, Logan! Aber ich glaube selbst unsere weisesten Matriarchinnen könnten dir auf diese Frage keine Antwort geben!“ Ich zuckte verlegen mit der Schulter und der Asari-Mann verschwand. Angel stand auf und ging auf die verhüllten Fenster zu. Sie nahm den Vorhang in die Hand und riss ihn mit einem Ruck herunter. Licht fiel in den Raum und erhellte ihn. „Was tust du da?“, fragte Samara entsetzt. „Ein bischen Licht in dein Innerstes bringen!“, antwortete Angel und riss weitere Vorhänge herunter. „Lass das sein!“, schrie die Asari. „Es ist meine Entscheidung düstere Gedanken zu haben!“ Angel drehte sich ärgerlich herum. „Ach ja! Und wie lange sollen die noch andauern?“ Samara sprang jetzt ebenfalls auf und ihre großen Brüste wippten.

Dann leuchtete sie bläulich auf und wischte Angel biotisch zur Seite. „Angel! Alles in Ordnung!“ Ich wollte zu ihr laufen, doch sie hielt mich zurück. „Alles klar, mein Schatz!“ Sie rappelte sich auf und riss weitere Vorhänge herunter. Samara wurde vollends sauer und schmiss ein Warpfeld auf meine Frau. Diese machte mit ihrer Tätigkeit ungerührt weiter. Die Asari blickte irritiert zu mir. Dann versuchte sie es ein zweites und drittes Mal. Nichts passierte! Angel hatte in der Zwischenzeit alle Vorhänge herunter gerissen und drehte sich zu uns herum. Das Zimmer war jetzt hell erleuchtet und man konnte jedes Detail erkennen. So auch Samaras nackten Körper, der sich durch das seidige Kleid abzeichnete. Angel tippte sich an ihren Kopf. „Die Verschmelzung ist fast so etwas, wie ein Traum. Und in dem kann ich auch alles steuern! So z.B. ob ich durch deine Biotik verletzt werden will oder nicht!“ Samara hielt überrascht inne. „So etwas hat noch nicht einmal eine erfahrene Asari geschafft! Ihr verblüfft mich immer mehr!“ Die Szene änderte sich erneut. Wir waren nicht mehr in Samaras Haus, sondern auf einen freien Feld. Es gab Tribünen und verschiedene Felder, auf denen man sich zu den unterschiedlichsten Disziplinen mit dem Gegner messen konnte. „Das ist ein Stadion in einem Justikarinnenkloster hier auf Thessia!“, erklärte uns die Asari stolz.

Ich starrte die beiden Frauen an. Sie hatten beide das Outfit gewechselt. Um ihre Brüste hatten sie nur noch einen dünnen Schal, der diese knapp bedeckte und am Rücken zusammengeknotet war. Um die Hüften trugen sie ein kurzes Röckchen. Darunter waren sie, wie sollte es auch anders sein, nackt. Schließlich blickte ich an mir herunter. Ich hatte auch ein Röckchen an und war darunter ebenfalls nackt. Ich blickte ärgerlich zu Samara. „Hättest du mir nicht wenigstens eine Shorts anziehen können?“ Die Asari blickte mich spöttisch an. „Du gefällst mir so, wie du bist! Außerdem gibt es hier nur Frauen. Da musst du dich leider anpassen!“ Dann griff sie ohne Vorwarnung Angel an. Dieses mal aber nur unter Einsatz ihres Körpers. Die kurzen Röckchen flogen hoch und man konnte von beiden Frauen ihre schönen Hinterteile und noch viel mehr bewundern. Angel parierte gekonnt den Angriff und griff jetzt ihrerseits an. Samara war ein bischen größer, als meine Frau, aber das machte sie mit mehr Wendigkeit wett! Die beiden Frauen verkeilten sich ineinander. Sie schenken sich nichts. Die Schals verrutschen und ihre harten Nippel lugten heraus. Sie stöhnten und das konnte nicht nur von der Anstrengung kommen, da sich alles nur im Geiste abspielte! Dieser ganze Kampf hatte eindeutig eine erotische Komponente bekommen! Fasziniert schaute ich dem Geplänkel der beiden Frauen zu. Angel hatte es geschafft Samara auf den Boden zu zwingen. Sie schaute sich ärgerlich zu mir um. „Könntest du aufhören uns anzuglotzen und mir lieber helfen sie festzuhalten?!“

Angel passte einem Moment lang nicht richtig auf und die Asari schleuderte sie biotisch von sich. Benommen blieb meine Frau auf dem Boden liegen. Ich eilte zu ihr, doch Samara sprang knurrend auf und griff nun mich an! Wir kämpften auf hohem Niveau! Die Asari war auch ohne Biotik ein ernst zu nehmender Gegner! Wenn sie in Wirklichkeit auch so gut kämpfte, wie in ihrem Geist, dann konnte ich gerne darauf verzichten. Sie hebelte mich aus und ich landete krachend auf dem Boden. Ich lag auf dem Rücken und Samara hockte sich auf mich. Ihr Schal war inzwischen ganz verrutsch und ihre großen Brüste hingen wenige Zentimeter über meinen Augen. Ihre Nippel waren ganz hart und sie fing an ihre feuchte Liebsspalte über mein steifer werdendes Glied zu reiben. Plötzlich tauchte Angel neben ihr auf und sie verpasste der Asari einen Tritt in die Seite. Sie flog von mir herunter und landete krachend gegen einen Baum. „Wenn hier jemand meinen Mann vögelt, dann bin ich das, du Schlampe!“ Statt  sauer auf mich zu sein, betrachtete sie mein steifes Glied, setzte sich auf mich und führte es in sich ein. Sie stöhnte lustvoll und bewegte sich auf und ab. Irgendetwas lief hier gewaltig schief, aber ich war mittlerweile selbst gefangen in dieser geilen Atmosphäre und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Angels Stöhnen wurde immer lauter.....gleich würde sie kommen! Mit einem Aufschrei rappelte sich Samara hoch und schleuderte Angel an die Tribünenwand.

Ich wollte aufstehen, um ihr zu helfen, aber Samara hielt mich biotisch am Boden. Dann setzte sie sich auf mich. Sie bewegte sich ebenfalls langsam auf und ab und ich massierte wie in einem Rausch ihre Brüste. Die blauen Augen der Asari glitzerten mich vor Extase an. Sie stöhnte und ich zwirbelte ihre harten Nippel. Samaras stöhnen war im ganzen Stadium zu hören und es wurde immer lauter. Gleich würde sie kommen! Angel kam angelaufen und wollte sie von mir stoßen, doch die Asari hielt sich eisern fest! Ich ergoss mich in ihr und beide Frauen schrien ihren Orgasmus lauthals hinaus! Die Szene änderte sich erneut. Wir waren im Weltraum und um uns herum explodierte die gesamte Galaxie! Noch nie hatte ich solch eine Gefühlsgewalt erlebt! Etwas lang Angestautes brach mit Gewalt heraus und fegte über uns hinweg. Die Gedanken setzten aus!

***

Ich erwachte wie aus einem langen Schlaf. Alle Glieder taten mir weh und wenn ich sagte alle...dann meinte ich auch alle! In meiner Unterhose brannte es. Wir saßen alle am Boden und lehnten an der Wand. Keine Ahnung, wie wir da hingekommen waren! Ich blickte nach Links und nach Rechts. Ich hatte jeweils eine der Frauen im Arm. Das Beste aber war....wir waren komplett angezogen! Hatte das Alles wirklich nur in unseren Gedanken stattgefunden? Warum fühlte ich mich dann, als wäre ich unter eine wild gewordene Horde Kroganer geraten? Angel und Samara erwachten zeitgleich. Meine Frau hielt sich ihren Kopf. Dann betastete sie verschämt ihren Schritt. Ich blickte zu Samara und diese senkte ihren Kopf. „Was war denn das gerade?“, fragte ich aufs Geratewohl. „Da hatte sich wohl ziemlich lange Etwas angestaut!“, krächzte Angel  und Samara seufzte. Wie auf Kommando legten beide Frauen ihre Köpfe an meine Schulter und ich zog sie enger an mich. „Das lass uns so schnell.....“ „nicht wiederholen!“, beendete Angel meinen Satz. „Einverstanden!“, entgegnete Samara matt. „Das hätte mir nicht passieren dürfen! Als Asari nicht und schon gar nicht als Justikarin! Solche....speziellen Gefühle.....sollte man eigentlich nur mit seinem Bindungspartner teilen.......und nicht mit einem guten Freund und dessen Ehefrau! Es tut mir sehr Leid, dass ich mich hab gehen lassen!“ „Solange du jetzt nicht von mir schwanger bist?!“, versuchte ich die Situation aufzuheitern. Samara schwieg und nach einer kleinen Ewigkeit blickten Angel und ich sie fragend an. „Samara?!“, fragte Angel drängend.

Die Asari erwachte aus ihrer Starre und sah uns an. Dann lächelte sie. „Keine Angst! Bei der Verschmelzung wurde kein DNA-Material übertragen. Ich war viel zu beschäftigt, um daran auch noch zu denken.“ Sie grinste verlegen. „Aber hey....vielen Dank für das Vorhängewegziehen! Mir geht es schon viel besser. In meinem Geist herrscht endlich wieder das Licht und nicht die Dunkelheit! Und auch vielen Dank für das.....Andere! Ich hatte schon fast vergessen, wie sich das anfühlt!“ Angel kicherte. „Ich glaube...wir haben auch zu danken! So einen Orgasmus habe ich noch nie erlebt! Sorry, mein Schatz!“ Ich zuckte mit der Schulter. „Dito! Ging mir auch so!“ Samara lächelte verhalten. „Das mit den Nanomaschinen müsst ihr mir aber noch einmal vernünftig erklären. In einer....nun sagen wir mal.....neutraleren Situation und Umgebung.“ Wir nickten. „Wie geht es jetzt weiter?“, wollte meine Frau wissen. „Wir vergessen einfach alles!“, schlug Samara vor. Ich schüttelte den Kopf. „Na, so einfach wird das wohl nicht! Wie soll ich dieses Erlebnis einfach so vergessen?“ Angel nickte zustimmend. „Ich könnte mit euch nochmals verschmelzen und das Erlebte aus eurem Gedächtnis löschen!“, erwiderte die Asari. „Und wer löscht das Erlebnis aus deinem Gedächtnis?“, fragte ich sie. Samaras blaue Augen blitzen. „Ich bin noch immer eine Justikarin! Wir können Geheimnisse gut für uns behalten!“ „Aha!“, entgegnete Angel wenig überzeugt.

Meine Frau und ich sahen uns an. Dann nickten wir gleichzeitig. Ich drehte mich zu Samara um und flüsterte ihr was zu. Die Asari schaute uns erstaunt an. „Wenn ihr das wollt? Wir Asari haben damit ja weniger Schwierigkeiten und vielleicht kann ich euch beim nächsten Mal noch etwas beibringen!“ Wir standen auf und ich betrachtete uns sorgfältig. Ich schaute auf Samaras Schritt. „Auf jeden Fall konnte sich dein Körper noch ganz gut an alles erinnern!“ Angel gab mir einem Klapps. „Logan! Du bist unmöglich!“ Die Asari sah an sich herunter. „Sieht ganz so aus, Captain! Ihr habt eine alte Frau auch ganz schön auf Touren gebracht! Und das, obwohl ihr nach asarischen Maßstäben noch kleine Kinder seid! Ist dir das peinlich, so etwas zu sehen?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein...nur nicht unbedingt an einer Justikarin!“ Sie zuckte mit der Schulter. „Letztendlich sind auch wir Justikarinnen nur Frauen mit Bedürfnissen. Diese Strengen Regeln im Kodex sind...wie nennt ihr das...Scheiße! Kein Wunder, dass wir nach einer Weile so sind, wie wir sind! Wenn wir hier jemals von der Erde wegkommen und dann noch ein Justikarinnen-Orden existieren sollte, dann werde ich mich dafür einsetzten diese besonderen Regeln zu lockern!“ Sie legte sich zufrieden auf ihr Krankenbett und zog die Bettdecke bis zu ihrem Kinn. Ich blickte auf die ledernen Fesseln. „Ich glaube, die brauchen wir jetzt nicht mehr!“ Samara schüttelte den Kopf. „Keine Angst, Logan! Ich werde brav in meinem Bettchen bleiben, bis die Rippen wieder halbwegs verheilt sind!“

Ich nahm meine Frau in den Arm und sie kuschelte sich an mich. „Wir werden in den nächsten Tagen wieder vorbeikommen, um nach dir zu sehen!“, entgegnete sie lächelnd. „Danke.“, hauchte Samara. Sie drehte sich zur Seite und war sofort eingeschlafen. Auf ihrem Gesicht lag ein zufriedenes und entspanntes Lächeln. Wir verließen leise ihr Krankenzimmer und gingen zurück an die Oberfläche. Angel blickte mich an. „Wollen....wollen wir das Ganze noch einmal wiederholen?“ Ich blickte sie fragend an. „Du meinst zu hause?“ Sie nickte. „Aber dieses Mal machen wir es auf die gute, altmodische Art! Ich spüre dich lieber real in  mir, als nur in meinem Kopf! Außerdem habe ich lieber etwas Handfestes......!“ Sie machte eine Geste mit ihren Händen und ich schüttelte den Kopf. „Wer ist denn jetzt hier unmöglich, Frau Dr. Shepard!“ Wir hatten gerade den Eingang am Ufer verlassen und Angel packte meinen Arm. „Ach halt die Klappe, Logan!“ Dann zerrte sie mich in Richtung unserer Blockhütte. Ein schöner Abschluss für unsere Mission, dachte ich und musste grinsen.
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