My Little Piece Of Heaven

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
22.08.2012
21.07.2014
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Hey ho :)
Hier kommt der zweite Teil des 6er Kapitels ^^
Einst war das hier ein einzelnes Kapi, aber als ich drüber gearbeitet hab waren das plötzlich 11 Seiten xD

Hier zum Hauptkapi:
http://www.fanfiktion.de/s/4f3422630002392906d00bc8/114/The-Truth-Is-So-Cold

Hoffe ihr zerlegt mich dafür nicht xDDD
Keep Running
xxo Franky

7. Let's Get These Teen Hearts Beating Faster, Faster (Chapter 113)

-Vic-

„Es tut mir leid“, sagt er plötzlich, sieht mir fest in die Augen. Ich seufze nur leicht auf.
„Das würden sie alle sagen. Aber ich habe das Gefühl, dass mich andere nur beachten würden, wenn ich ihnen davon erzählen würde... Auch ein Grund, warum ich damit nie an die Öffentlichkeit gehen würde. Ich will kein Mitleid, verstehst du?“
„Das habe ich auch nicht gemeint. Ich meinte: Tut mir leid, dass ich so was zu dir gesagt habe. Ich hätte es wissen sollen... Oder es mir wenigstens denken können, du hast ja schon zu Silvester so was in der Art gesagt.
Aber ich möchte nur, dass du weißt, dass... na ja... ich... bin immer für dich da“, sagt er leise, ich verziehe den Mund zu einem Lächeln.
„Danke“, hauche ich leise, schließe dann den Abstand zwischen unseren Lippen erneut, um ihn zu küssen. Er zuckt wie immer leicht zusammen, verstärkt dann aber den Griff und drückt mich an sich.
„Friede?“, flüstert er gegen meine Lippen.
„Forever“, flüstere ich zurück, schlinge dann meine Arme um seinen Hals und lege meinen Kopf auf die Stelle zwischen seinem Hals und seiner Schulter. So sitzen wir einige Minuten in der Gegend herum, bis ich schließlich den Kopf schüttele.
Jimmy legt den Kopf zurück, um mich ansehen zu können, ich starre ihm in die Augen, nähere mich wieder seinem Gesicht.
Er scheint zu verstehen, lächelt. Dann küsst er mich, hält mich fest. Ich lasse meine Augen zufallen, verschränke meine Finger hinter seinem Kopf ineinander und drücke mich an ihn. Wenn er doch nur den leisesten Plan hätte wie sehr ich ihn liebe und wie ich ihn vermisst habe...
Dieses ganze Getue mit dem ‚er ist mir egal’ ist einfach nur ein Theater. Ich kann das nicht, nur merkt man das nie.
Wie glücklich ich jetzt doch bin, ihn wieder zu haben...

Nach einer Weile haben wir uns wieder voneinander gelöst und beschlossen, die Sache von vorne zu starten. Diesmal ohne Lügen.
Jetzt sitzen wir auf der Couch und reden. Ja, wir reden einfach. Bringen alle Dinge, wo wir denken dass sie gefährlich werden könnten, ans Licht.
Mein Vater schlägt mich. Jimmy ist schon zwei Mal im Gefängnis gewesen. Als ich Zee verloren habe, war das vermutlich die schlimmste Zeit meines Lebens. Als Jimmy auf Brian angefressen war, hat er täglich darauf gewartet, dass sich sein bester Freund wieder meldet.
Nach unseren kleinen Beichten hier sitzen wir einfach nur da und starren uns an.
„Irgendwie haben wir mehr Geheimnisse voreinander gehabt, als gut ist“, murmle ich.
„Tja. Jeder macht mal Fehler?“, fragt Jimmy zweifelnd.
„Vor allem wir“, grinse ich. Auch sein Mund verwandelt sich in ein Grinsen und er packt mich bei der Hüfte, um mich zu sich zu ziehen.
„Komm her“, lacht er leise. Ich verdrehe die Augen, setze mich dann aber auf ihn drauf und sehe ihn an.
„Die anderen werden sich freuen, wenn sie sehen dass wir uns wieder vertragen“, grinse ich.
„Ich wette mit dir, die schließen schon Wetten ab wann wir wieder das erste Mal streiten“, lacht Jimmy.
„Na, wenn sie nur deswegen Wetten abschließen“, grinse ich finster. Wir sehen uns wieder an und bekommen beide diesen komischen Glanz in den Augen. Oh-oh... Ich habe das seltsame Gefühl, dass wir gleich mal Blödsinn anstellen werden...
Ach, scheiß drauf. Gleichzeitig lehnen wir uns vor und fangen wieder an, uns zu küssen. Doch diesmal ist der Kuss anders. Viel... intensiver. Und auch übermütiger.
Der Kuss wird von Sekunde zu Sekunde besser, bis er schon in eine anständige Knutscherei ausgewachsen ist. Ha, und jetzt will man noch mal sagen, wir sind nicht stürmisch...
Als Jimmy aber wieder anfängt, an meinem T-Shirt Saum herum zu zupfen, verkrampfe ich mich wie bei den letzten Malen. Er hält inne, ich löse mich aus seiner Umarmung und sehe ihn an. Dann steige ich von ihm hinunter und gehe schnell zur Tür. Dort drücke ich den Riegel hinunter, werfe die Keycart einfach achtlos auf den Boden und gehe zu meinem verwirrten Freund zurück.
Ich nehme ihn bei der Hand, ziehe ihn in mein Schlafzimmer und setze mich dann auf mein Bett. Er kippt auch langsam nach vorne, wirft sich dann neben mich (und ja, das Bett ächzt wirklich. Aber wen wundert das, bei nem eins fünfundneunzig Kerl...) und sieht mich an.
„Wenn, dann will ich doch nicht, dass n Lehrer durchs Fenster zusieht“, lache ich verlegen.
„Pff, dann haben die wenigstens mal was zum gaffen“, kichert Jimmy.
Ohne ein weiteres Wort lege ich mich zu ihm, drücke mich an ihn und er fängt wieder an, mich zu küssen. Seine eine Hand rutscht auf meinem Rücken, bleibt dann auf der Narbe liegen.
„Macht’s dir was aus?“, haucht er, ich kann nur den Kopf schütteln. Irgendwie ist dieses Gefühl ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Ich habe gedacht dass es ätzend wäre, wenn jemand meine Narbe anfassen würde. Wenn jemand gar seine Hand drauf legen würde. Aber stattdessen fühlt es sich sicher an. Geborgen. Gar nicht schlimm. Einfach nur warm.
Ich verlagere mein Gewicht so, dass ich auf ihm oben sitze und meine Finger dann langsam unter sein T-Shirt schieben kann. Ich meine, wenn schon denn schon! Ich lasse meine kalten Hände auf seinem Bauch ruhen, lehne mich dann weiter vor. Mit einem Grinsen stelle ich fest, dass ihm ein kalter Schauer über die Arme jagt.
„Sorry“, hauche ich, nähere mich seinem Gesicht und bleibe nur einen Zentimeter davon entfernt stehen, sodass ihm meine kurzen Haare ins Gesicht fallen. Dann drücke ich ihm einen Kuss auf die Nasenspitze und lehne meine Stirn an seine.
Er lächelt mich an, legt seine Hände dann um meine Hüfte und hält mich eine Weile so, ehe er weiter hinabwandert und meinen T-Shirt Saum erwischt. Langsam zieht er mein Shirt hoch, bleibt dann aber kurz vor der Narbe stehen. Er scheint das erste Mal zu zögern.
„Bist... Bist du dir echt sicher?“, fragt er leise, holt schnappartig Luft.
„Mit dir? Allemal. Aber auch nur, wenn du’s willst“, sage ich. Irgendwie sagen sie das auch in jeder Story und in jeder Fernsehserie, wenn sie es das erste Mal machen. Super. Statt einer Antwort wird mir das Top sachte vom Kopf gezogen und landet am Boden.
„Dafür bist du was Besonderes.“
„Was denn, nur wegen dem Sex?“, frage ich mit hochgezogener Augenbraue.
„Für deinen Mut, mir das alles zu zeigen. Für dein Vertrauen. Endlich“, haucht er, zieht mich erneut zu sich. Ich hingegen fahre von seinem Bauch hinab zu seinem Hosenbund, lasse meine zitternden Finger dann an der Hosenschnalle liege und sehe ihn an.
„Verdammt, du machst mich echt irre“, murmle ich leise, hoffe inständig, dass er das nicht verstanden hat, mache ihm dann den Gürtel auf und setze mich auf. Er hebt lediglich sein Becken ein wenig an, sodass ich ihm die Hose leichter hinunterziehen kann. Als auch die neben meinem Shirt landet, sehe ich wieder zu meinem Freund unter mir.
Dann starre ich auf seine Boxershorts und fange ungläubig zu grinsen an.
„Jetzt im ernst? Entenboxershorts?! Noch dazu rosarote?!“, frage ich und starre immer noch drauf.
„Hey, die bringen Glück!“, sagt Jimmy peinlich berührt. „Ich hab ja nicht wissen können, dass... Ich meine... Und außerdem...“
„Schon klar“, lache ich, setze mich auf seinen Bauch, ziehe sein T-Shirt nach oben und fahre das ‚Fiction’ mit meinen Fingern nach, ehe ich mich wieder zu ihm beuge und meine Lippen auf seine lege.
Nachdem auch sein Shirt und mein Rock irgendwo gelandet sind, sitze ich schon direkt auf seinem Bauch, während er unter mir liegt und mich angrinst.
„Woa ey, du wiegst rein gar nichts und bist so winzig“, lächelt er, piekst mir dann in den Bauch.
„Du bist einfach zu groß“, sage ich zurück und beuge mich zu ihm hinab.
„Ich bin normal groß“, ist seine Antwort, ich lache leise.
„Sagten die 1.95“, flüstere ich, küsse ihn dann auf die Stirn. Und erst jetzt wird mir so richtig bewusst, was ich hier eigentlich gerade mache... Ich meine... Fuck, ich schlafe gleich mit meinem Exfreund. Der wieder mein Freund ist. Auf unserer Wintersportwoche! Aber wen interessieren schon so was wie Regeln? Scheiß drauf, ich bin jung, ich darf das. Oder so.
Er hebt die Hände, legt sie auf meine Schultern und fährt dann mit seinen Daumen mein Schlüsselbein nach. Die Berührungen sind ganz leicht, richtig... vorsichtig. Und ich hätte mir nie gedacht, dass Jimmy mich mal so anfassen würde. So, als würde ich unter ihm zerbrechen. Ich schließe die Augen, lege den Kopf zurück und atme tief ein. Irgendwann nimmt er eine Hand von meiner Schulter und fährt dann mit dem Zeigefinger eine gerade Linie bis zu meinem Bauchnabel.
Dann setzt er sich so auf, dass ich mich an seinen aufgestellten Beinen anlehnen kann, während er auf den Armen gestützt vor mir liegt. Er richtet sich noch ein wenig auf, bis er fast sitzt, und streicht mir dann eine Haarsträhne aus dem Gesicht, ehe er sich vorbeugt und seinen Kopf unter mein Kinn legt.
Ich lege den Kopf schräg auf seinen, während er mein Schlüsselbein mit Küssen bedeckt und die Hände um mich herum auf seine Knie legt. Meine Arme liegen auf seinen Schultern, während er sich langsam bergab küsst. Als er aber bei meinem BH ankommt, sieht er wieder auf und grinst mir ins Gesicht. Vermutlich auch nur, weil ich immer hektischer atme und rot im Gesicht bin. Klasse.
Wir bleiben länger in der Position sitzen bis Jimmy irgendwann leicht zur Seite kippt und wir beide am Bett landen.
Während wir uns erneut liegend küssen, fährt er langsam an meinem Bauch hinab und streicht mir über die Hüftknochen. In dem Moment wird meine Haut vermutlich immer heißer und ich lehne mich an seine Stirn. Peinlich berührt wende ich meinen Blick ab, als mir ein leises Keuchen entfährt. Jimmy unter mir lacht nur leise auf und seufzt dann.
„Das muss dir doch nicht peinlich sein“, lächelt er, ich nehme nur noch mehr Farbe an. Verdammt. Muss das auch irgendwie erst mein erstes Mal sein...
„Ich weiß“, ist das Einzige, was ich dazu sage, dann streiche ich ihm erst mal die Strähnen aus den Augen, da sie ihm ins gesamte Gesicht gerutscht sind.
Dann drücke ich ihm einen Kuss auf sein Piercing und küsse mich dann hinab wie er zuvor. Er verschränkt die Arme in meinem Rücken, hält mich fest und keucht immer wieder mal kurz auf, als ich –natürlich ganz zufällig- hin und wieder mal mit meiner Zunge an ihm ankomme. Als ich bei seinem älteren Tattoo ankomme, halte ich inne, fahre dann noch mal darüber und drücke einen Kuss auf das ‚F’.
Schließlich streife ich mit meinen Finger kurz eines seiner neuen Tattoos und er zuckt zusammen, schnappt sich dann aber meine Hand, als ich sie zurückziehen will und hält sie sich an den Hals. Er atmet auf, während unter meinen Fingern die Haut zu brennen scheint. Mit einem Seufzen öffnet er die Augen, grinst mich dann an.
„Is gar nich... so schlimm“, meint er atemlos, beruhigt sich dann aber langsam.
„Klar“, meine ich nur, lasse meine aber an seinem Hals liegen, während er wieder anfängt, über meine Hüfte zu streichen.
„Wie hab ich das nur so ewig ohne dich ausgehalten?“, haucht er, trippelt mit den Fingern meinen Rücken hinauf und verharrt dann am BH-Verschluss. Mit einem Klicken schnappt der auf, Jimmys Hand rutscht auf meine Narbe, seine andere gleitet zurück zu meinen Hüften.
Doch nur kurz später sehen wir uns plötzlich beide etwas erstarrt an.
„Sag mal, hast du vielleicht... na ja“, fange ich dann langsam an.
„Ne, nicht hier. Im Zimmer schon... Du?“
„Ich hab’ bis jetzt nicht mal mehr nen Freund gehabt, warum sollte ich an so was denken? Und warum verdammt ist es jedem peinlich, über Kondome zu reden?“, meine ich dann, verschränke die Arme vor der Brust (was sicher super aussieht, da ich auf Jimmy oben sitze und keinen BH mehr anhabe...) und sehe zu ihm hinunter. Er lacht nur los, zuckt etwas verhindert mit den Schultern.
„Was weiß ich?“, lacht er leise. „Aber... was machen wir jetzt?“, meint er dann. In dem Moment kommt mir eine Idee.
„Zee“, murmle ich, rutsche von Jimmy hinunter, robbe vom Bett und stolpere dann fast über einen der Teppich. Ich kann mich aber genau noch halten, bedeute Jimmy dann, einfach liegen zu bleiben und sehe erst mal aus dem Zimmer, ob die Vorhänge vorgezogen sind. Sie sind es nicht, klarerweise. Na, egal, wer soll mich schon sehen?
Nur mit nem Slip bekleiden stapfe ich dann einfach in Zackys Zimmer, werfe mich auf die Matratze und mache die Schublade neben seinem Bett auf. Außer seiner Brieftasche und einem Plektron befindet sich nichts darin.
Denk nach, Vic. Ich weiß, dass er so was seit Jahren mit sich rumschleppt, warum, weiß ich nicht, da er erst jetzt einen Freund hat, aber was soll’s. Dann müsste er aber jetzt erst recht was dabei haben.
Auch in seinem Koffer ist nichts, und ich bin schon nahe dran, frustriert aufzugeben, als mir noch ein Versteck einfällt. Und ha, wer sagt’s denn. Unter der zweiten Matratze. Zee, sehr kreativ, aber hey, es ist bekanntlich immer da, wo man es als letztes sucht. Und gleich ne ganze Packung... Zee, ich muss echt mal mit dir reden...
Mit der Packung in der Hand stapfe ich zurück, mache dabei Zackys Zimmertür hinter mir zu und werfe Jimmy die Packung schon von weitem entgegen.
„Na, der ist aber ausgerüstet“, lacht er leise in sich rein.
„Ich will ja gar nicht wissen, was Bri schon alles mit ihm angestellt hat“, meine ich und verziehe leicht das Gesicht. Auch Jimmy scheint nicht so angetan zu sein von dem Gedanken, sich seinen besten Freund beim Sex vorzustellen.
„Irgendwie törnt mich das gerade ein wenig ab“, lacht er, ich nicke schnell.
„Ändern wir’s. Bitte“, meine ich, komme dann wieder zu ihm ins Bett und grinse ihn ein wenig dreckig an. „Und da wir so oder so alleine sind“, raune ich dann, nähere mich seinem Ohr, „müssen wir nicht mal leise sein.“
„Uh, das hatte ich nicht vor, glaub mir“, meint er nur mit einem Grinsen, packt mich und zieht mich so hinunter, dass ich auf ihm oben liege.
Wir machen dort weiter, wo meine kleine Pause uns unterbrochen hatte, und irgendwie... wird das gerade immer geiler.
Als er dann mit dem Daumen etwas unter den Saum meines Slips rutscht und sachte über meinen Hüftknochen hinab streicht, stöhne ich etwas peinlich berührt in unseren Kuss hinein. Er verzieht den Mund zu seinem typischen Lächeln und macht einfach dort weiter, wo er aufgehört hat.
„Für den nächsten Schritt musst du glaube ich mal kurz von mir runter gehen“, haucht er dann, ich lasse mich fallen und rutsche dann aber ein wenig näher an ihn ran. Mit einer schnellen Bewegung fasst Jimmy über mich hinweg, schnappt sich die Packung und holt eine der kleinen Verpackungen heraus, ehe er die Schachtel unter das Bett wirft und zu mir sieht.
Entschlossen nicke ich, kann meine Nervosität aber nicht gänzlich unterdrücken. Ich kann nur hoffen, dass Jimmy das nicht zu sehr merkt, während er, die Verpackung zwischen den Zähnen, mit seiner Hand über meine Hüfte streicht. Ich hebe meine Hüfte etwas an und wir entledigen uns noch unserer letzten Kleidungsstücke.
Er reißt die Packung dann –mit leicht zitternden, ich seh‘ das genau- Händen auf, streift sich das Kondom über und kniet sich dann vor mich hin.
„Keine Angst, ich werd’ dir nicht wehtun. Wirst sehen, das wird ein Kinderspiel“, haucht er, als er doch irgendwie merkt, dass ich zittere. Ich nicke entschlossen, spreize dann meine Beine. Langsam kippt er vor, legt seine Hände rechts und links von mir hin, sodass ich direkt in seiner Mitte bin, und beugt sich zu mir hinab, um mich ganz sachte zu küssen. Ich erwidere den Kuss, lege meine Hände um seinen Nacken und hole ihn noch ein wenig zu mir hinab.
„Und du bist dir echt sicher?“, fragt er zur Sicherheit noch mal nach, ich verdrehe etwas die Augen, muss es ihm aber schon sehr hoch anrechnen, dass er jetzt noch fragen kann. Andere hätten nicht mehr gefragt.
„Wie oft denn noch? Ja“, hauche ich mit fester Stimme, bevor er sich etwas abstützt und ich ihm noch mal in die Augen sehe.
„Wenn ich dir wehtue, musst du’s sofort sagen, okay?“, fragt er leise, ich nicke schnell. Dann ist er ganz zwischen meinen Beinen und ich spüre, wie er langsam beginnt, in mich einzudringen. Mir entfährt ein erstauntes, leider nicht so leises, Keuchen, ich schließe die Augen und fasse dann mit den Händen um Jimmys Handgelenke.
„Geht’s?“
„Klar“, keuche ich außer Atem, obwohl ich ja noch nicht mal viel mache bei der ganzen Sache. Und ich kann mich vermutlich auch glücklich schätzen, dass ich die Vorhänge heute gar nicht aufgezogen habe. Wer weiß, was für ein dreckiger Schifahrer sonst zusehen würde...
Millimeter für Millimeter arbeitet er sich langsam weiter vor, bis ich irgendwann mal scharf die Luft einziehe und er schlagartig stehen bleibt.
„Was ist?“
„Nichts. Das war nur gerade... fucking ungewohnt und irgendwie...“
„...gar nicht mal zu unangenehm“, nimmt er mir die Worte aus dem Mund, ich nicke und ziehe dann meine Nägel aus seinen Handgelenken. Und nach zwei, drei letzten Bewegungen ist er schließlich ganz in mir (und ich hab mir irgendwie nicht gedacht, dass das je gehen würde...).
Mein Atem ist immer schneller geworden, meine Brust hebt und senkt sich viel zu schnell, als wäre ich gerade einen Marathon gelaufen. Gemeinsam suchen wir uns dann einen Rhythmus, den wir beide als angenehm empfinden, und bewegen dann unsere Hüften langsam aneinander.
Als er ein Mal fester zustößt als die anderen Male, wird aus meinem Keuchen ein Stöhnen. Und diesmal habe ich gar keine Zeit, mich dafür zu schämen. Denn mit dem nächsten Stoß, kommt nur noch ein ersticktes Geräusch aus meinem Mund, ehe mir die Augen zu fallen und ich komme. Das erste Mal in meinem Leben.
Im selben Moment lehnt Jimmy sich vor, ich spüre, wie er seine verschwitze Stirn an meine lehnt und nur noch ein Stöhnen und etwas Unartikuliertes von ihm kommt, das fast wie mein Name klingt. Und zwar mein echter.
Tja, und in dem Moment wird mir dann klar, dass das verdammt noch mal das Richtige war. Dass er der Richtige ist. Ich habe gezögert, aber das war unnötig gewesen. Und das weiß ich jetzt.

„Jimmy?“, flüstere ich später, er sieht zu mir hinab.
„Hm?“, macht er schläfrig, ausgepowert.
„Wenn man uns jetzt erwischt hätte, hätten wir das totale Problem“, hauche ich, er grinst mich an.
„Gott sei Dank hat das keiner gesehen. Weißt eh. No risk, no fun“, sagt er und küsst mich auf die Stirn.
„Jep“, raune ich, lege meine Hand auf sein ‚Fiction’ und meinen Kopf gegen seinen Brustkorb. Er schließt mich in eine Umarmung, legt eine Hand wieder zu meiner Narbe.
„Stört dich das?“, fragt er leise, ich schüttele langsam den Kopf.
„Nein“, sage ich ehrlich. „Nicht bei dir.“ Ich bin mir sicher, bei jedem anderen wäre es verdammt noch mal anders gewesen, aber bei Jimmy... fühlt sich das sicher an.
Er lehnt nur seinen Kopf an meinen und ich schließe die Augen, eingelullt von seinem Herzschlag.
„Hoffentlich findet uns jetzt keiner“, murmle ich leise.
„Und selbst wenn. Dann ist auch schon alles zu spät“, flüstert er, drückt mir noch einen Kuss auf den Scheitel, ehe ich langsam aber sicher einschlafe. Und bevor ich gänzlich eingeschlafen bin, höre ich ihn noch etwas sagen, was ich jedoch nicht mehr verstehe.