What`s happening with Charlotte King?

GeschichteRomanze / P16
Dr.Charlotte King Dr.Cooper Freedman
22.08.2012
27.09.2012
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22.08.2012 1.429
 
Charlotte King kam ziemlich außer Atem in der Praxis an und lief auf Dell zu der gerade noch gemütlich an der Anmeldung saß. "Charlotte? Was führt Sie zu mir?", fragte er sie und grinste.

Sie sah ihn an. "Ein Arzt! Ist irgendein Arzt hier?", fragte sie.

"Was fehlt Ihnen? Dann kann ich Sie einem Spezialisten zuweisen", erklärte er.

Sie sah ihn an. "Ich will keinen Spezialisten. Ich brauche einfach einen Arzt der Zeit hat und zwar JETZT", erwiderte sie.

Dell sah auf seinen Plan dann sah er wieder hoch.

"Momentan ist nur Dr. Freedman frei..", sagte er.

Sie sah ihn an "Perfekt", murmelte sie und ging in Richtung des Büros.

Cooper Freedman saß an seinem Schreibtisch. Er trank Kaffee und spielte PC. Da öffnete sich die Tür. Er sah hoch und entdeckte Charlotte King.

"Ich habe keinen Ihrer Patienten geklaut", sagte er sofort.

Charlotte sah ihn an. "Das wollte ich auch gar nicht sagen. Ich brauche Ihre Hilfe"

"Was?"

"Na Sie sind doch Arzt oder?", fragte sie und zog eine Augenbraue hoch.

"Ähm klar..."

"Dann untersuchen Sie mich bitte...", erwiderte sie.

Cooper stand auf und sah sie an. "Dann setzten Sie sich erstmal hier her. Ich bin Kinderarzt das wissen Sie?"

"Ja"

"Und naja ich weiß nicht , aber Sie haben doch in Ihrer Klinik sicher einige Ärzte", meinte er.

"Haben Sie Angst zu versagen? Ja das habe ich aber keiner soll etwas hier von mitbekommen", sagte sie.

Cooper sah sie an. Das war sie also, das Monster in Person. Die eiskalte und gemeine Charlotte King.

"Nun, krank sein ist menschlich. Das ist nichts wofür man sich schämen muss", sagte er.

Sie sah ihn an. "Ich habe keine Zeit dazu. Ich leite diese Klinik. Die Menschen dort sehen zu mir auf. Ich bin nicht krank!", sagte sie nur.

Er sah sie an. "Okay. Fangen wir einfach einmal an. Vorweg, haben Sie schon irgendwas gegen ihr Problem getan?", fragte er.

Sie sah ihn verwirrt an. "Wie meinen Sie das jetzt?"

"Keine Ahnung, Tabletten genommen vorallem!", sagte er.

Sie sah ihn an. "NEIN! Ich nehme keine Tabletten. Nie..."

"Was? Wieso nicht?"

"Das geht Sie nichts an", erwiderte sie kühl.

Er seufzte. "Gut also ist Ihr Körper nicht voller Gift. Sehr gut. Dann sagen Sie mir mal was Ihnen überhaupt fehlt", meinte er und sah sie an.

"Bauchschmerzen. Ich habe seit ein paar Tagen Bauchschmerzen", sagte sie und sah ihn an.

"Haben Sie es schon mit Tee versucht?"

"Ich hasse Tee."

"Wärmflaschen, wenn Sie ins Bett gehen?"

"Ich schlafe nicht. Zumindest selten", erwiderte sie.

Cooper seufzte. "Massagen?"

"Wie armselig ist es sich selbst zu massieren?", antwortete sie mit einer Frage.

"Das ist nicht armselig wenn Sie Schmerzen haben", erwiderte er und sah sie an.

"Natürlich", erwiderte sie und zog eine Augenbraue hoch.

"Okay, ich mache einfach das selbe was ich machen würde wenn Sie ein Kind wären. Sie beantworten einfach meine Fragen, das hat nichts mit Neugier zu tun.", sagte er.

"Okay okay, aber bitte heute noch. Ich habe zu tun", erwiderte sie.

"Okay, haben Sie Probleme beim aufs Klo gehen?", fragte er und betonte es etwas seltsam.

Sie sah ihn an. "Was? Ich bin Ärztin reden Sie bitte Klartext mit mir"

"Ich meine ob Sie Verstopfung oder Durchfall haben", erwiderte er und sah sie an.

"Nein"

"Sicher nicht? Wenn man unter Stress steht hat man manchmal keine Zeit auf die Toilette zu gehen..."

"Dr. Freedman NEIN!", erwiderte sie streng.

Er nickte. "Okay...dann...haben Sie ihre Periode?", fragte er. Er war kein Frauenarzt und es war ihm sichtlich unangenehm über so etwas zu sprechen. Und dann auch noch mit Charlotte King.

"Aktuell nicht", erwiderte sie.

"Sie ist auch nicht ausgeblieben?", fragte er.

"Sie meinen ob ich schwanger bin? Um Gottes Willen niemals", erwiderte sie.

Er seufzte. "Gut, wann haben die Schmerzen angefangen?"

"Vor ein paar Tagen, ich glaube am Dienstag letzte Woche", sagte sie.

"Haben Sie irgendwas gegessen was Ihnen geschadet haben könnte?"

"Nein"

"Okay...hatten Sie das davor schon mal?"

"Ja nur nicht so schlimm. Hören Sie ich gehe nicht oft zum Arzt. Mir fehlt nicht leicht was. Aber die Schmerzen bringen mich schier um. Ich kann kaum laufen.", sagte sie.

Er schluckte. Verdammt was fehlte ihr nur?

"Okay. Wie fühlt es sich an? Der Schmerz meine ich?"

"Das kann ich nicht beschreiben", erwiderte sie.

"Ja na dann...haben Sie Fieber?", fragte er.

Sie zuckte die Schultern.

Cooper griff in seinen Arzt Koffer und holte einen Thermometer heraus. Dann nahm er ihre Temperatur.

"39,5. Heilige Mutter Gottes! Wenn ich so hohes Fieber habe liege ich flach", sagte er.

"Schon als ich ein Kind war hat das keinen interessiert", erwiderte sie.

"Mussten Sie sich übergeben?"

"Ja", gab sie zu.

"Legen Sie sich um ich taste ihren Bauch ab", sagte er.

Sie zog eine Augenbraue hoch. "Wirklich?"

"Ja das muss sein"

Sie legte sich widerwillig hin und zog ihr Shirt hoch. Er tastete ihren Bauch vorsichtig ab.

"AUA!!", schrie sie plötzlich auf.

"Ungewöhnlich, äußerst ungewöhnlich", sagte er.

Sie sah ihn an. "Was ist ungewöhnlich?"

"Naja Sie haben Fieber, Sie haben gebrochen und Sie haben Bauchschmerzen. Das sind typische Syptome bei den Kinder die ich normalerweise betreue. So was habe ich fast täglich. Dabei handelt es sich dann um die gute alte Blinddarmentzündung", sagte er und sah sie an.

Sie erwiderte seinen Blick.

"Ich mache noch einen Ultraschall um sicher zu gehen", murmelte er. Sie blieb einfach liegen. Er sah genau auf das Bild und es sah tatsächlich aus als hätte er recht. Er würde sie in einem Krankenhaus behandeln müssen.

"Sie müssen in ein Krankenhaus. Sie müssen operiert werden", sagte er.

Sie griff nach seiner Hand. "Nein! Dr. Freedman. Ich flehe Sie an bringen Sie mich nicht in ein Krankenhaus. Egal welches. Sie können das doch auch oder?"

"Ja aber das hier ist kein OP. Das ist noch nicht mal eine sterrile Umgebung", sagte er und sah sie an.

"Das ist mir egal! Bitte Dr. Freedman", flehte sie und drückte seine Hand. Charlotte King bettelte?

"Ich...ich kann Sie noch nicht mal betäuben.", erwiderte er.

Sie sah ihn unverwandt an. "Dann machen Sie es ohne Betäubung. Ich schwöre ich schreie nicht"

"Das...geht nicht. Das würde ich nur im Notfall machen. Und ein Notfall ist das noch nicht", erwiderte.

Plötzlich zuckte Charlotte zusammen und wurde kreidebleich. "Mir...mir ist schlecht", murmelte sie und sofort hielt Cooper ihr den Papierkorb hin. In den sie sich dann würgend übergeben musste.

Cooper zog langsam den Papierkorb weg als er die ungewöhnliche Farbe bemerkte. Sie hatte Blut gebrochen! Oh mein Gott, er musste etwas tun. Er drehte sich zu ihr um. Aber da saß keine Charlotte King mehr auf dem Untersuchungsbett. Sie lag zu seinen Füßen und war wohl bewusstlos.

Cooper musste schnell handeln. Er lief raus und klopfte an alle Praxistüren.

"Ich brauche euch Leute. So viele wie möglich. Sofort. Ein Blinddarmdurchbruch. In meinem Büro.", sagte er nur. Das es Charlotte King war behielt er erstmal lieber für sich.

Innerhalb weniger Minuten hatte sich die ganze Praxis in seinem Büro versammelt.

"Ich kümmere mich um die Narkose", sagte Pete sofort.

"Wie alt ist das Kind?", fragte Addison besorgt.

Cooper schluckte. "Wie alt? Das weiß ich nicht genau. Vielleicht um die 30?"

"Es ist kein Kind?", schaltete sich Naomi ein.

"Nein. Es...es ist...", stotterte Cooper.

"Um Gottes Willen Charlotte King!", rief da schon Sam.

Alle drehten ihren Kopf und sahen zum Untersuchungstisch.

"Ich weiß ihr hasst sie aber im Moment ist sie nicht mehr als eine Patientin die uns drauf geht wenn wir sie nicht sofort operieren", sagte Cooper und sah seine Kollegen an. Sie alle nickten entschlossen.
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