Destroying

GeschichteAllgemein / P16
Dr.Addison Montgomery Dr.Charlotte King Dr.Cooper Freedman Dr.Violet Turner
17.08.2012
27.09.2012
12
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17.08.2012 735
 
"Wo zum Teufel steckt Charlotte?", fragte Addison, Cooper der gerade neben ihr stand.

"Sie hat gesagt sie bringt Mason noch schnell zur Schule", erwiderte der Kinderarzt.

"Aber wir haben doch diesen Anruf bekommen. In etwa zehn Minuten kommt der Krankenwagen!", erwiderte Addison. "Und Charlotte ist nicht zu erreichen"

Ein schwerer Autounfall war geschehen. Eine Frau war schwer verletzt worden und ein Junge war zwar leicht verletzt davon gekommen, aber schwer traumatisiert.

Violet trat an die beiden heran. "Wir werden es auch ohne Charlotte schaffen.", sagte sie nur.

Cooper drehte sich zu ihr. "Da hast du recht. Ähm kümmerst du dich dann um den Jungen oder soll ich Sheldon fragen?", fragte er.

Violet sah ihn an. "Ich mach das schon. Und ihr kümmert euch um die Frau. Angeblich steht es ziemlich schlecht um sie. Der Junge soll hinten auf der Beifahrerseite gesessen haben. Die Frau vorne. Der andere Wagen ist in die Fahrertür gekracht"

Cooper sah zur Seite.

"Was ist los Coop?", fragte Addison besorgt.

"Ach nichts ich muss bei sowas nur immer an Charlotte und Mason denken", erwiderte er. Da ertönten bereits von weitem die Sirenen des Krankenwagens.

Die Tür ging auf und ein kleiner Junge, den die Ärzte zu gut kannten kam herein. Er hatte einen Arm in Gips und weinte bitterlich.

Cooper lief sofort auf ihn zu. "Mason!"

"Es tut mir so Leid Dad...so leid", schluchzte der Junge.

Cooper drückte ihn an sich. "Was tut dir Leid?"

"Ich habe wieder rum gemäckert weil ich was zu Hause vergessen habe. Da hat Charlotte um gedreht um nochmal nach Hause zu fahren. Aber da war plötzlich dieses Auto und es war so schnell! Daddy, es hat uns voll gerammt", erzählte Mason schluchzend.

Alle schwiegen. Es war plötzlich so verdammt ruhig in der Klinik. Violet war die Erste die, die Stille brach. "Coop...komm mit wir müssen reden", sagte sie und legte ihm die Hand auf die Schulter.

Coop sah Mason an. "Mason geh bitte zu Sheldon...er ist dort hinten", sagte er tonlos und sah zu wie Mason schlurfend verschwand.

"Ich kann jetzt nicht reden Violet. Ich muss Charlotte retten", sagte er.

Violet sah ihn an. "Coop! Du bist Kinderarzt du kannst nichts für sie tun! Sam und Pete werden alles tun was in ihrer Macht steht. Wenn du Charlotte helfen willst musst du mit mir reden!", sagte sie.

Cooper überlegte. Schließlich nickte er und verschwand mit Violet.

Addison stand da. Es hatte sie alle ziemlich getroffen. 'Die Frau ist sehr schwer verletzt. Die Überlebenschancen sind gerring', schossen ihr die Worte des Sanitäters am Handy wieder in den Kopf. Charlotte. Die unverwundbare Dr. Charlotte King. Und jetzt sowas? Wie konnte das nur passieren?

Da wurde schon die Trage herein gerollt. Sofort begannen alle um Addison herum sich hektisch zu bewegen. Und sie benahmen sich professionel und taten einfach als wäre es irgendeine andere Patientin und nicht Charlotte. Aber das konnte Addison nicht. Sie konnte nichts anderes tun als dort zu stehen. Kurz warf sie einen flüchtigen Blick auf die blutüberströmte Charlotte. Sie war nicht bei Bewusstsein.

Eine Weile stand Addison einfach so da plötzlich wurde sie angestupst. Sie fuhr herum und blickte in die Augen von Pete. "Was ist los? Wie geht es ihr?", fragte sie.

Pete verengte die Augen. "Leider nicht gut Addison. Es sieht verdammt schlecht aus. Und vorallem sie hat massive Hirnschäden davon getragen. Wenn wir nicht sofort einen guten Ersatz für Amelia finden müssen wir sie für Hirntod erklären"

Addison zuckte zusammen. Charlotte, Hirntod? Nein! Sie kannte einen perfekten Ersatz. Eigentlich wollte sie ihn nicht wieder sehen. Nie mehr. Aber sie brauchte ihn. Seine Hilfe um Charlotte zu helfen. Und wenn das bedeutete sie musste mit ihrer Vergangenheit zusammen arbeiten würde sie das tun. Und wenn nicht für Charlotte dann wenigstens für Cooper. Und für Mason. Der hatte doch gerade erst jemanden verloren.

Sie würde ihn anrufen. "Ich kenne da jemanden. Er würde es schaffen in ein paar Stunden hier zu sein, wenn er mit dem Hubschrauber kommt", sagte sie nur und ging in ihr Büro.

Sie hielt ihr Handy in der Hand und starrte auf den Display. Derek Shepherd stand dort. Sie drückte auf wählen.
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