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Clouds moving

von simzu
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chiaki Nagoya Hijiri Shikaido Marron Kusakabe Miyako Toudaiji Yamato Minazuki
13.08.2012
16.11.2014
7
20.113
 
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12 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
13.08.2012 1.875
 
BADABAM!!! Ich habe nach 4 Jahren eine neue Story!! Irre... Die Kamikaze Kaito Jeanne Charaktere (die nicht mir gehören)
in einer speziellen Handlung. Das Einzige was ich nicht ändern möchte ist, sie mir als Studenten vorzustellen. :P
Ich freue mich diese Idee niederschreiben zu können und bin gespannt in welche Richtung sie sich entwickelt. Freue mich auf eure Unterstützung. Wie immer: Meinungen erwünscht!
Auch sehr gerne von den Anoymen bzw "Schwarzlesern"  Don't be shy i love everyone. :)
Viel Spaß beim Lesen!


Story:Clouds moving  
Inhalt: Eine begrabene Vergangenheit. Verstrickt komplizierte Beziehungen und eine Rückkehr die droht ein aufgebautes Leben zu zerstören. Können die freakige Marron (a.k.a. M., 22) und Chiaki (a.k.a. Loverboy, 23) es schaffen ihr geplantes gemeinsames Leben in Ruhe zu führen oder werden sie an den vergangenen Geschehnissen zerbrechen?
Kommentar: Ich habe schon einiges vorgeschrieben. Wenn die Geschichte interesse weckt lade ich sie weiter hoch, wahrscheinlich einmal wöchentlich.
Rating: Ab 16
Genre: Ich hab mal Romance und Drama angegeben es kann aber auch in andere Genres überlaufen. Plane ein kleines Spiel mit der Psyche meiner Protagonisten.
+++



Sonnenuntergang. Ein frischer Wind, der in das Gesicht weht. Wolken. Herrliche Watteklumpen die an einer, in einem klaren hellen und kräftigen blau hinterlegten Fläche, entlang zogen. Ich saß am Pier an einer Steinmauer und betrachtete das Meer. Aber lieber als das Meer sah ich in den Himmel. Wolken kamen nacheinander, in den schönsten Formen und Farben, und gerade jetzt als die Sonne sich zurückzog, bekamen sie einen warmen rot-blauen Ton, der die anbrechende Nacht ankündigte.

Aus meiner kleinen Tasche zog ich eine flache Metalldose heraus, in der sich meine kleinen wohlduftenden Zigaretten befanden. Mein tägliches Ritual: Den Sonnenuntergang betrachten, genüsslich Eine dabei rauchen und auf meinen Freund warten. Der war im Übrigen wieder zu spät dran. Diese Idioten in der Arbeit ließen ihn wohl wieder mal nicht gehen. Den Rauch genüsslich ausblasend hob ich meine Füße und starrte auf meine schwarzen Chucks mit gelben Totoenschädeln drauf. Jedes Mal dachte ich daran wie Chiaki sie mir geschenkt hatte und ein Grinsen zog sich über mein Gesicht. Plötzlich spürte ich zwei Hände über meinen Augen, die mir die Sicht nahmen.
Etwas kitzelte an meinem Ohr und ich merkte wie warme Luft an eben dieses drang:
„Wolltest du nicht damit aufhören?“ Mit diesen Worten erlangte ich meine Sicht zurück und bekam einen Kuss auf meine Schulter.

Chiaki setzte sich hinter mich, breitete seine Füße neben mir aus und umfing mich mit seinen Armen. Bequem lehnte ich mich an ihn. Ich machte einen Zug, sah zu ihm hoch und meinte locker: „Das war vor Ewigkeiten. Mir war langweilig und du bist zu spät. Bekomme ich keinen „Hi, M. lange nicht gesehen-Kuss“ von dir?“
Er schmunzelte, zog mir die Zigarette aus der Hand meinte beiläufig: „Na dann...“, zog kurz daran, ehe er sie wegschnipste und diesmal deutlicher sprach: „Oh entschuldige. Hi, M. lange nicht gesehen.“ Er beute sich elegant wie er sein konnte zu mir herab und küsste mich, was mir wieder in Erinnerung rief, dass wir uns auch ewig keine Zärtlichkeiten ausgetauscht hatten.
„Das sollten wir öfter machen“, kam es atemlos von mir.
„Wenn du endlich bei mir einziehst können wir noch ganz andere Dinge öfter machen.“, sagte er frech.
„Ist ja nur mehr ein Monat. Komm gehen wir.“
„Okay. Hey M.?“, fragte er als wir aufstanden.
„Hm?“
„Du hast mir gefehlt.“
Ich ging schon vor, drehte mich um und sagte mit einem breiten Lächeln: „Ich weiß. Loverboy.“

Im Halbschlaf registrierte ich, dass es schon Morgen war. Chiaki schien schon wach zu sein, denn er beschäftigte sich ausgiebig mit meinem Oberschenkel, der unter der Decke war. Nun begann ich zu kichern, da er mich kitzelte.
„Hey hör auf damit!“, brachte ich lachend hervor.
„Aufhören? Baby ich fange doch gerade erst an? Ich finde es sexy wenn du mein Metallica Shirt trägst. Upgefuckte Klamotten stehen dir!“, sagte er als er über mir hervorkam und mir einen Eskimokuss gab.

Ein empörter Laut kam aus meinem Mund. „Upgefuckt? Dieses T-Shirt ist heilig und in bestem Zustand. Nur weil das Schwarz eher aussieht, als wäre es ausgewaschen, macht es das noch lange nicht ‚upgefuckt’.“ Er war mal wieder wo anders, als dass er mir richtig zuhörte. „Mh“, machte er nur und setzte sein Vorhaben weiter fort. Sein Kopf verschwand diesmal unter dem Shirt was mich zum Quietschen brachte.
Wie ich es erwartet hatte drang eine dumpfe Stimme von weitem durch das Zimmer:
„Leute bitte, könnt ihr das nicht lassen, ich möchte einfach ruhig frühstücken! Macht es mir doch gleich und bewegt eure Ärsche runter.“
Yamato. Er war der Mitbewohner von Chiaki. Aber nicht mehr lange.
„Mensch Yamato, in 31 Tagen, also 744 Stunden, 44640 Minuten und 2678400 Sekunden bist du uns endgültig los. Das bisschen wirst du auch noch durchstehen!“, schrie ich zurück, konnte mich nicht beherrschen und lachte los. „Und weil er so ne Spaßbremse ist, bringe ich ihn jetzt mal so richtig auf die Palme.“, kam es auch belustigt von meinem Freund, der jetzt meinen Bauchnabel vereinnahmte und sich langsam hocharbeitete...

Nach einer dreiviertel Stunde Spiel, Spaß und vor allem Vergnügen, rauften wir uns zusammen, zogen uns an und gingen frühstücken.
Yamato hatte sich in sein Zimmer verkrochen und lies „The Cure“ lauthals durch die Wohnung hallen. Chiaki ging in den Flur säufzte, krazte sich am Kopf und hämmerte an Yamatos Türe. „Alter, mach die Katzenmusik aus! Ich habe keine Ohropax mehr!“
Augenblicklich wurde es still und die Türe wurde aufgerissen: „A.L.T.E.R. denkst du das habe ich nicht gemerkt? Warum glaubst du, gehe ich sonst mit meiner Stereoanlage bis zum Äußersten? Nehmt doch ein wenig Rücksicht!“
Erneut stieß Chiaki laut Luft aus, lehnte sich an Yamatos Türrahmen und schüttelte leicht den Kopf. Ich kam flott von hinten auf ihn zu, ging auf meine Zehnspitzen, umarmte ihn und legte mein Kinn auf seiner Schulter ab.
„Yam Yam, dann würde es doch gar keinen Spaß mehr machen.“, zwinkerte ich.
Mein Freund sah zu mir und lachte laut auf. „Weib geh’ in die Küche und mach’ mir Essen!“, spielte er auf Macho, lachte wieder und gab mir einen Klaps auf den Hintern als ich gehen wollte. Meine Antwort darauf war ein, im Hüftschwung betonten Gehen, hochgehobener böser Finger.

In der Küche überfiel ich zunächst den Kühlschrank. Kerle die zusammen wohnten hatten ja, wenn man dem allgemeinen Klischee Glauben schenkte, nie etwas Brauchbares zu Essen im Haus. Pech gehabt Klischee, mein Loverboy kann nämlich kochen ‚as hell’. Ich grabschte mir, Erdnussbutter, Marmelade, die restlichen Erdbeeren, die da waren, den Liter Milch und konnte es managen, die Kühlschranktür mit meiner Hüfte zu schließen. Als ich alles abgestellt hatte, holte ich noch Besteck aus der Schublade und setzte mich an die in dunkelgrau gehaltene Theke, auf einen der vier coolen Barhocker, die da waren. Während ich wartete, bastelte ich Origami-Schwäne aus den 2 vorbereiteten Servietten. Meine Beine baumelten in der Luft, (einer der Gründe warum ich lieber an der Theke aß als beim Tisch), als ich mir schon eine Erdbeere reinzog und einen Blick in die Zeitung warf.

„Na, bist du schon fertig? Ich rieche ja noch nichts!“, hörte ich Chiaki fragen.
„Jup, von mir aus ist alles vorbereitet, du brauchst nur mehr die Pfannkuchen zu machen.“, sagte ich ohne aufzusehen, die Erdbeere weiter essend.
„Und was lässt dich denken, ich mache dir heute welche, du freche verwöhnte Göre? Deine kleinen Servietten-Schwänchen, die du immer machst sind ja nett, aber das tut es leider nicht wirklich.“, drang plötzlich seine wohlklingende Stimme an mein Ohr, was mir eine Gänsehaut verursachte.
Meine Finger ableckend, drehte ich mich super amüsiert in meinem Barhocker (ja das Teil kann sich drehen!), und sah zu ihm auf. „Mh weil diese ‚freche verwöhnte Göre’ bei dir wohnen soll und dafür will sie Pfannkuchen und wenn’s geht heute noch, ich muss in mein Studentenwohnheim, um mich umzuziehen.“
Sein Blick wurde skeptisch, doch aus heiterem Himmel beugte er sich vor und biss mir leicht in den Hals. Angestrengt versuchte ich keinen Pieps von mir zu geben und klopfte ihm auf die Brust.
„Wenn du weiter so frech bist, kommst du hier nicht raus M., also benimm’ dich und sag ‚Bitte’.“
Überheblich schnaubte ich und sah weg.
„Wolltest du dein Frühstück nicht heute noch? Also bring’s über dich! Ich weiß mit Freundlichkeit hast du’s nicht so aber das lassen wir jetzt außen vor.“
Ich hatte noch nicht erwähnt wie nervig er manchmal sein kann, wenn er etwas wollte. Aber auf die 'Nerven' konnte ich ihm auch gehen. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und begann mich von seinem Nacken aufwärts zu küssen.
„Bitte-mach-mir-deine-köstlichen-Pfannkuchen-sonst...hau ich einfach so ab.“, sagte ich zwischendurch und lächelte gemein als ich die letzten Worte runter rasselte. „M. du bist manchmal echt verhaltensgestört.“, kam es eingeschnappt von ihm als er sich in Richtung Herd bewegte. Darüber lachte ich nur und sagte: „Und deswegen bist du mit mir zusammen.“

Das Frühstücken dauerte auch länger als eigentlich gewollt, da wir uns gegenseitig das Essen vom Teller des anderen klauten. Und nicht zu vergessen die Erdbeeren...man nannte diese nicht um sonst „Sinnliche Frucht“.
Ich füßelte mit Chiaki, um seine Aufmerksamkeit von der Zeitung auf mich zu lenken, was mir klarer Weise gelang. „Hey Loverboy, ich muss jetzt langsam los...sehen wir uns dann nächsten Sonntag?“ Er legte die Zeitung weg, kam auf mich zu und hob mich hoch. Gierig schlang ich Arme und Beine um ihn, während er mit mir zurück in sein Zimmer ging. „Hast du nicht doch noch 10 Minuten?“, kam es augenbrauenzuckend von meinem Gegenüber. Ein kleiner Kuss auf den Mund und ein „Nope“ waren meine einzige Antwort und er ließ mich schmollend runter. „Sorry, dass ich nicht früher kann als Sonntag aber ich hab die ganze nächste Woche Lernstress und Nachtschicht. Weißt du noch warum ich eigentlich Chirurg werden wollte? Langsam macht es keinen Sinn mehr. Die Praxisarbeit bringt mich um.“ Ich hüpfte in meine zerrissenen Jeans und meinte: „Klar du machst das um deinem Vater zu zeigen, das du etwas drauf hast. Auch wenn du das eigentlich nicht nötig hast, denn du hast es drauf!“, es gab noch einen kurzen Kuss ehe ich mich an meine Chucks machte. „Ich habe ja auch noch zu lernen also mach dir keine Gedanken.“

„Hey Leute ich bin dann weg, ich muss noch so einiges für die neue Wohnung erledigen.“, informierte uns Yamato, der auf einmal in der Tür stand.
„Klasse, wenn du noch 2 Minuten warten kannst können wir gemeinsam gehen.“, sagte ich an den braunhaarigen, fast 3 meterhohen, schlanken Jungen mit Brille gerichtet.
Während er ging wandte ich mich meinem Freund zu, der einen müden Eindruck machte. „Weißt du was? Schlaf noch ne Runde, du kannst es brauchen. Also, ich muss echt los, habe auch noch ein Treffen vor mir. Liebe dich.“, sagte ich. Als ich rasch an ihm vorbei ging, hielt er mich plötzlich am Armgelenk fest. „Warte ein Treffen? Mit wem?“, kam es misstrauisch. Zurecht denn ich blickte nicht auf. „NEIN! MARRON! Sag nicht, dass es ER ist!“



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Ich und meine Cliffs...*In eine Höhle verkriecht und wartet....*
Besteht Interesse am weiterlesen? Gebt mir bescheid, ich vertrage Kritik. ;D
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