Die Geschichte der Wölfin-Haunted

GeschichteAllgemein / P16
11.08.2012
07.09.2012
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Also...das ist meine erste FF zu Wolf`s Rain und ich hab eigentlich keine Ahnung wie ich auf die Idee gekommen bin, aber es geht, wie ihr schon in der Kurzbeschreibung lesen konntet, um ein Wolfsrudel, das mehr als 200 Jahre vor Wolf`s Rain seinen Platz in der Welt sucht. Ob sie diesen Ort finden? Tja, das verrate ich hier natürlich noch nicht!
Aber hier ist jetzt auf jeden Fall mal der Prolog:
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Ein Schuss durchbrach das Jaulen und Knurren der kämpfenden Wölfe.
„Azami!“, schrie die weiße Wölfin. Ihre Stimme war getränkt von Schmerz und Wut. Als würde sich das Wetter ihr anpassen fegte eine Sturmböe über den Schnee.

Der Jäger grinste zufrieden und lud, wie seine beiden Gefährten, das Gewehr nach. Doch bevor er zielen konnte vergaß die Wölfin jede Vorsicht und sprang ihn jaulend an. Sie schnappte nach der Kehle des Mannes, doch dieser schlug ihr den Gewehrlauf gegen den Kopf, sodass sie taumelnd von ihm abließ.

„Zurück!“, befahl sie dem Rest ihres Rudels, „Zieht euch zurück!“ Knurrend befolgten die anderen Wölfe ihren Befehl. Der Schnee unter ihren Pfoten war rot vom Blut. „Habt ihr`s gehört?“, fragte der Jäger spöttisch, „Die Hundchen geben auf.“
Angewidert spuckte er in die Richtung der Leitwölfin, doch diese erwiderte seinen Blick nur kalt. „Wir geben nicht auf“, knurrte sie, „Ihr könnt uns verfolgen, unsere Lebensräume zerstören, uns töten, aber merkt euch eins: Ein Wolf gibt niemals auf!“ Ihr Rudel heulte zustimmend, bevor sie fortfuhr:

„Los, schieß!“, jaulte sie provozierend, „Glaubst du etwa, ich hätte Angst?“ Der Jäger mit der grünen Mütze, aus dessen Arm heißes Blut schoss, hob seine Pistole und zielte auf den Kopf der Wölfin, doch diese zuckte nicht mit der Wimper, sondern starrte den Menschen nur an. Dessen Lippen umspielte ein grausames Lächeln, als er abdrückte und das hohle Klacken der Waffe im Sturm unterging.

Verdutzt schüttelte der Mann seine Waffe, während die Wölfin nur lachte. „Hast du etwa noch nie vom Russischen Roulette gehört?“, spottete sie, „Überleg das nächste Mal, wie viele Kugeln du noch hast, sonst könnte es dein letzter Kampf gewesen sein!“

Doch der Anführer der drei Jäger, der nur verächtlich seine Begleiter gemustert hatte, legte nun ebenso auf das weiße Tier an. „Dein Fell will ich schon lange als Trophäe! Es wird sich wuderbar vor dem Kamin machen, direkt neben deinem Gefährten hier“, sagte er mit einem Blick auf den reglosen, grau getupften Wolf am Boden.

Arashi taumelte einen Schritt zurück, als hätte er nach ihr getreten, die Worte trafen ihr Herz wie eine Klinge. Doch der Stolz in ihren Augen war noch lange nicht gebrochen. Nein. Ihren Willen zu Kämpfen hatten sie ihr noch nicht genommen, alles anderen, ihre Eltern, ihre Jungen, ihren Gefährten, aber das nicht!

Der Jäger schoss, doch die Kugel zischte wirkungslos an der Wölfin vorbei. „Jetzt verschwindet endlich!“, knurrte sie ihrem Rudel zu. Unschlüssig sahen sich die Wölfe sich, bevor sie sich umdrehten und im Schneegewimmel verschwanden.

„Vergiss mich nicht, Jäger“, sagte die weiße Wölfin drohend, „Schau immer zurück, denn eines Tages werde ich dich finden und ich schwöre dir, du wirst du dich an mich erinnern, wenn ich dir die Kehle durchbeiße!“ Mit einem letzten unheilverkündenden Jaulen folgte sie ihrem Rudel und die drei Jäger standen alleine auf der Lichtung im dunklen Wald.
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Ich weiß, der Prolog war sehr kurz, aber ich hoffe er hat euch trotzdem gefallen! *Kekse und Milch aufstell*
Bitte, bitte, schreibt mir doch einen Review *Welpenblick aufsetz*
LG, eure Holly, die schon fleißig am nächsten Kapitel schreibt!
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