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10 Stimmen in der Dunkelheit

von Thainwyn
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Eowyn Grima Schlangenzunge Saruman Théoden
11.08.2012
11.08.2012
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Disclaimer: Mir gehört leider nichts, alles gehört Tolkien und seinen Erben und Tolkien Enterprises. Ich hege nicht die Absicht, Geld mit dieser Geschichte zu verdienen, und Charaktere werden nur ausgeliehen und nachher wieder zurückgegeben.

So, dies ist mein Beitrag zum music-meme, zu finden unter [Projekt] Zufällige Songfic.

Die Regeln: Pick a character, pairing, or fandom you like.
Put iTunes or equivelent media player on random.
For each song that plays, write something related to the theme you picked inspired by the song. You have only the time frame of the song: no planning beforehand: you start when it starts, and no lingering afterward; once the song is over, you stop writing. (No fair skipping songs either; you have to take what comes by chance!)
Do 10 of these, then post.


Cover: http://i923.photobucket.com/albums/ad77/Thainwyn/Cover/10StimmeninderDunkelheitKopie-done.jpg




10 Stimmen in der Dunkelheit






Sandmann – Oomph!

„Schlafe ein. Es wird nichts geschehen, Schwestertochter“, hat mein Onkel gesagt.
Und doch liege ich hier und lausche den Geräuschen der Nacht. Er hat mir eine Geschichte erzählt, von einem Mann, der des Nachts zu den Kindern kommt, die nicht schlafen wollen. Dann sticht er ihnen die Augen aus, damit sie erblinden und dann einschlafen können. Er streut ihnen Sand in die leeren Augenhöhlen, um das Brennen zu verstärken, als Strafe dafür, dass sie nicht einschlafen.
Und somit liege ich wach und starre in die Dunkelheit.
Ob wohl der Sandmann zu mir kommt?

Personen: Éowyn



Whisper – Evanescence (Aus dem Album: Anywhere But Home (anscheinend auch als 'Missing' betitelt))

„Bitte verzeiht, dass ich Euch warten ließ.“
„Ich hatte nicht erwartet, dass Ihr kommt, junge Herrin.“ Die Stimme ist nicht mehr als ein leises Flüstern in der Dunkelheit, während die junge Éowyn auf der Bank im Kerzenschein sitzt. Um sie herum herrscht die Schwärze, und doch hat die Stimme, die aus der Dunkelheit zu ihr spricht, etwas Tröstliches.
„Es war schwer, hierher zu kommen“, sagt sie leise in die Dunkelheit.
„Ich weiß.“ Verständnisvoll, sanft, nicht mehr als ein Flüstern. „Doch nun seid Ihr hier. Ihr braucht die Dunkelheit nicht zu fürchten, Herrin.“
Sie nickt, und dann redet sie. Redet sich alles von der Seele, und die Stimme schweigt und hört geduldig zu.

Personen: Éowyn



Bleed it out – Linkin Park

Die Dunkelheit blutet. Ein Lichtstrahl ist, scharf wie ein Schwert, durch sie gedrungen und hat sie geteilt, und er spürt, wie sich die Dunkelheit krümmt und windet, versucht, das schmerzhafte Licht auszulöschen, zu verschlucken.
Doch Menschen brauchen Licht, um sehen zu können, und von daher muss er die Dunkelheit verletzen, sie zum bluten bringen. Es schmerzt ihn selbst, lässt er sich doch nicht gerne im Tageslicht blicken.
Die Dämmerung der Halle ist ihm willkommen.

Personen: Gríma



It's gonna go away – KoRn

Es wird weggehen. Er hört Stimmen um sich herum, und er stützt den Kopf in die Hände. Sie sollen fortgehen! Sie stören ihn, sagen ihm Dinge, die er nicht hören will.
Er will es nicht hören.
Er will wieder in der Dunkelheit versinken, in der er war.

Personen: Théoden



Gekommen, um zu bleiben – Wir sind Helden

Die Schatten sind wieder da. Die Nacht ist wieder hereingebrochen, und die Schatten sind immer länger und länger geworden.
Schließlich ist auch die Kerze erloschen, und die Schatten haben Überhand genommen. Sie werden nicht fortgehen, nicht vor der Morgendämmerung.
Und sie starrt mit weit geöffneten Augen in die Dunkelheit hinauf. Und selbst am nächsten Morgen spürt sie sie noch, mit kalten Fingern ihre Seele liebkosend.
Die Schatten sind gekommen, um zu Bleiben.

Personen: Éowyn



Gefangen – Tanzwut

Sie ist gefangen, eingesperrt. Sie kratzt an der Tür, bis ihre Finger blutig sind, weint, bis sie keine Kraft mehr hat.
Sie ist gefangen, kann nicht hinaus. Sie schreit sogar, um irgendeinen Laut zu erzeugen in der Stille, der Dunkelheit; schreit, bis sie heiser ist und ihre Stimme bricht.
Und die Dunkelheit hat sie in eine tröstliche, kalte Umarmung gezogen und lässt sie nicht los, hüllt sie in einen Mantel ein.
Ein schwarzer Mantel, der sich um sie legt und sie zu ersticken droht.

Personen: Éowyn



Crossing the Threshold – Kevin Macleod

Zögernd steht sie vor der Türschwelle und starrt in die Dunkelheit. Sie fürchtet sich, hat Angst, dort hinzugehen.
Sie will nicht.
„Dunkelheit schadet niemandem. Sie ist nicht gefährlich, Schwestertochter.“
Unwillkürlich weiß sie, dass er eine Lüge spricht, doch sie nickt nur.
Und sie tritt über die Türschwelle.

Personen: Éowyn, (Théoden)



Leech Jar – Emilie Autumn

Sie kriechen übereinander, winden sich in ihrem Gefängnis, versuchen, aus ihm auszubrechen. Blut zu saugen.
Er lächelt, nimmt einen und setzt ihn an den Arm seines Herren, beobachtet, wie er sich langsam mit Blut vollsaugt und groß und dick wird.
Sein König wird immer blässer und müder.
Es ist das böse Blut, welches in ihm ist. Das böse Blut hat ihn in diese Lage gebracht; es macht ihn krank.
Dies haben die anderen Berater gesagt, und er folgt ihrem Rat, ist es ihm doch nur recht.
Schließlich ist der Egel vollgesogen, und er nimmt ihn wieder ab, und in einem plötzlichen Anflug von Wut zerquetscht er ihn in seiner blassen Hand.

Personen: Gríma, (Théoden, Berater)



Who I am – Smile Empty Soul

Die Dunkelheit ist wieder da. Man kann sich leicht in der Dunkelheit vergessen, leicht die Maske überstreifen und sich in ihr verlieren. Zu leicht die Maske fallen lassen.
Die Dunkelheit mag Schutz sein; sie birgt auch Gefahren.
Man kann sich in ihr verlieren. Wieder einmal bin ich wach und starre in sie hinauf und frage mich unwillkürlich, wer ich bin.
Wer bin ich? Bin ich immer noch der, der ich Tagsüber bin? Oder habe ich mich schon zu sehr in meiner Maske verloren, die ich den Tag über aufhabe? Wo beginnt die Maske und wo beginne ich? Sind wir schon so sehr eins geworden, dass ich die Grenzen nicht mehr sehe?
Wer bin ich?

Personen: Gríma



Sacrapos – the disparaging last gaze - Eluveite

Sie wissen nichts. Sie wissen nichts über die wahre Macht; sie sind zu blind, um sie zu erfassen, und doch sehnen sie sich danach!
So sind die Menschen. Sie sehnen sich nach der Dunkelheit ihrer Seele und scheuen sich doch, sie zu berühren. Doch ich kann ihnen dabei helfen, ihre Ängste zu überwinden.
Ich kann ihnen helfen, sich zu formen, da sie zu schwach sind, um dies selbst in die Hand zu nehmen.
Ich werfe einen letzten, verächtlichen Blick zurück.
Wie schwach Menschen doch sind.

Personen: Saruman



So, da wurde anscheinend doch noch was draus – dieses Mal mit dem Fokus auf die Dunkelheit, da ich ja irgendwie doch eine spezielle Vorliebe dafür habe.
Ich hoffe, es hat gefallen!
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