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Summerlove

von Sleipnir
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
10.08.2012
10.08.2012
12
7.040
 
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10.08.2012 444
 
Sie sah nicht gerade begeistert aus. Um ehrlich zu sein: sie war stinksauer. Sobald ich den Helm abgesetzt hatte, ging es los. "Annabell Fischer, was fällt dir eigentlich ein?" "was habe ich denn gemacht?" "du bist auf diese Höllenmaschine zu diesem verrückten Kerl gestiegen! Bist du selbst verrückt geworden? Das ist doch nicht mehr normal! Du kommst jetzt sofort mit!" sie packte mich am Arm und ich hatte gerade noch Zeit, Philipp ein "Tschau, wir telefonieren!" zuzurufen, da hatte sie mich schon durch die Haustür gezerrt, die nur Sekundenbruchteile später ins Schloss fiel. "Mama, was soll das?" endlich konnte ich mich losreißen. "wie oft hab ich dir schon gesagt, dass du nichts mit solchen Typen anfangen sollst. Die sind gefährlich!" "Mama, ich bin siebzehn, ich werde in einigen Wochen achtzehn! Sag du mir nicht, was ich zu tun und zu lassen habe!" "du sagst es, du wirst in einigen Wochen achtzehn. In einigen Wochen! Noch bist du siebzehn, und damit bin ich dein gesetzlicher Vormund. Wo hast du den Kerl kennengelernt?" "in einer Stripbar, wo ich arbeite." "Annabell!" "ich habe ihn vor einigen Tagen in der Stadt kennengelernt. Er wohnt noch nicht lange hier und geht jetzt in meine Klasse." "na also, es geht doch. Du hast Hausarrest, bis du achtzehn bist. Ich fahre dich in die Schule und hole dich wieder ab. Und morgen begleite ich dich und Sage im Sekretariat Bescheid, dass du in eine andere Klasse kommst und dich in der Pause im Lehrerzimmer aufhältst." "Mama! Willst du mich einsperren?" "ja, Annabell, das will ich. Um dich zu schützen. Weißt du überhaupt, wer der Kerl ist?" "ja, das weiß ich. Er ist der hübscheste, süßeste und zuvorkommendste Mensch, den es überhaupt gibt." "du hast also keine Ahnung, wer er ist. Er ist der Sohn von der Schlagersängerin Gabriela Montovi. Liest du denn keine Zeitung? Die hat sich vor einigen Wochen von ihrem Mann getrennt. Der war Alkoholiker und Drogenabhängig und hat seine Frau geschlagen und missbraucht. Und der Sohn ist vermutlich nicht anders." "das sagt doch gar nichts über ihn aus. Er ist ganz anders. Du kennst ihn doch gar nicht." "du gehst jetzt sofort in dein Zimmer und gibst mir deinen Computer, dein Handy und deinen iPod." ich war sauer. Ich schleuderte ihr die Sachen vor die Füße und rannte in mein Zimmer. Ich schmiss mich auf mein Bett und weinte. Ich weinte, bis ich glaubte, keine Tränen mehr in mir zu haben.
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