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Summerlove

von Sleipnir
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
10.08.2012
10.08.2012
12
7.040
 
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10.08.2012 616
 
Einige Tage und sehr viele Eifersuchtsaktionen von Janessa später, stand ich vor dem großen Standspiegel in meinem Zimmer und machte mich für mein Date mit Philipp fertig. Seit einer halben Stunde stand ich schon dort und zog ein Outfit an, beschloss, dass es nicht passend war, zog es wieder aus und verfuhr so mit dem nächsten Oberteil. Zum Schluss entschied ich mich für ein Dreiviertel-langes, grau-schwarzes Oberteil und einfache Röhrenjeans mit Ballerinas. Ein wenig Wimperntusche und Mascara und mit Wachs zerstrubbelte Haare machten das Outfit komplett. Und dann klingelte es. Das musste er sein. Ich rannte nach unten, nahm noch einmal tief Luft und öffnete. "hi" "hi. Wow, du siehst toll aus." "echt? Danke, hab mir nur schnell was übergeworfen, hatte nicht so viel Zeit." er musste ja nicht wissen, wie sehr ich mich ins Zeug gelegt hatte, nur um ihm zu gefallen. "ich hoffe, deine Klamotten sind windfest." "ähm, wieso? Hattest du vor, mit mir Bunjeejumpen zu gehen?" "gute Güte, nein!" sagt er lachend. "ich bin mit meinem Motorrad da, ich hoffe, dass ist okay für dich." "Motorrad? Klar! Ich liebe Motorrad fahren. Ich hab's zwar erst einmal gemacht, aber es ist Hammer! Ich bin dabei!" " super, hier ich hab dir nen Helm mitgebracht. Ich hoffe, du magst Schwarz-rot-Silber." "klar, ist cool." "na, dann mal los." ich stülpte mir den Helm über und schwang mich hinter Philipp auf die Maschine, die in dunkelblau-metallic schimmerte. Wir fuhren los. Ich spürte den Wind durch meine dünnen Klamotten, aber ich fuhr total darauf ab, ich schlang meine Arme um Philipps Taille und legte meinen Kopf an seinen Rücken. Ich atmete den Geruch seiner Lederjacke, die er fast immer und überall trug, ein und fühlte mich so geborgen wie lange nicht mehr. Viel zu schnell war diese Fahrt zu Ende. Ich stieg ab und gab Philipp den Helm zurück. Im Kino schauten wir uns dann eine romantische Liebeskomödie an.  Wir lachten viel, und schon kurz nach Anfang ergriff er meine Hand. Ich blickte zur Seite und genau in seine dunkelbraunen Augen. In diesem Moment vergaß ich alles um mich herum, konnte nur noch in diese wunderschönen braunen Augen starren. Und sie kamen näher. Immer näher. Ich war wie hypnotisiert. Plötzlich schloss er die Augen. Ich Tat es ihm gleich und öffnete ganz leicht meine Lippen. Ich fühlte seinen warmen Atem auf meinem Gesicht, und nur wenige Augenblicke später spürte ich seine Lippen auf meinen. Nur ganz sanft, und nur einen klitzekleinen Moment, dann löste er sich wieder von mir, aber auch dieser Zustand hielt nicht lange an. Erneut berührten seine Lippen die meinen, dieses mal jedoch länger und intensiver. Als er sich von mir löste, öffnete ich meine Augen und blickte erneut direkt in seine. Ich war sofort wieder verzaubert von seinem Lächeln. Ich schmiegte mich an ihn und er legte seinen rechten Arm um mich. In dieser Haltung genossen wir den restlichen Film und anschließend lud er mich noch in ein Restaurant zum Essen ein. Ich schwebte auf Wolke sieben. Er war so süß zu mir, so zuvorkommend. Auf dem Weg nach Hause genoss ich wieder den Wind, obwohl es jetzt erheblich kälter geworden war und ich fast fror. Philipp hatte mir seine Jacke angeboten, aber ich hatte sie abgelehnt. Wenn ich sie anhaben würde, könnte ich mich nicht mehr daran schmiegen. Und genau das Tat ich jetzt wieder. Es war besser, als ich es mir je in einem Traum vorgestellt hatte. Doch dieser Traum verpuffte, als Philipp vor der Haustür anhielt. Denn dort stand meine Mutter.
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