Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Geschichte eines Lebens

GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Dr.Addison Montgomery
07.08.2012
07.08.2012
2
2.579
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
07.08.2012 628
 
A/N: Anfänglich ist die Geschichte jugendfrei, dies wird sich im Laufe der Geschichte natürlich ändern, daher bitte später das veränderte Rating beachten. Es gibt keinen speziellen Punkt, an dem die Handlung einsetzt, bei Private Practice wäre es ca. die 5. Staffel, was nicht unbedingt bei GA der Fall sein muss.



DIE GESCHICHTE EINES LEBENS

*** PROLOG ***

Ein Ticket. Ein Flug. Ein Hotel. Eine Flasche Wein und eine weitere.

Alexandria in Ägypten in einer lauen Sommernacht. Dort saßen alle drei ehemaligen Freunde an einem Tisch, nachdem sie zufällig bei einem medizinischen Kongress getroffen hatten. Jahre waren seit Addisons und Dereks Scheidung vergangen, Jahre seitdem Mark mit Addison geschlafen hatte. Jeder war seinen eigenen Weg gegangen, Jahre in denen sich jeder verändert hatte.

Nun waren sie unerwarteter Weise hier zusammengetroffen. Addison hatte sich kurzfristig für den Kongress angemeldet, sie wollte einfach raus aus LA, weg von Sam, weg von Jake. Alle die Männer, die versuchten ihr Leben zu dominieren. Jake hatte ihr vorgeworfen, dass sie sich nicht entscheiden könne, und war lag nicht falsch. Sam versuchte es auf die andere Art und Weise, zuerst machte er sie eifersüchtig und dann war er zufällig immer da, wenn es ihr schlecht ging und bot sich ihr quasi als Liebhaber an.

Und dann erinnerte sie sich an das Email mit der Einladung einen Vortrag zu halten, zu einem Fall den sie in Los Angeles gehabt hatte. Kurzerhand hatte sie angerufen und gefragt, ob das Angebot noch stehe, einfach zugesagt, ihre Taschen gepackt und war ohne es an die große Glocke zu hängen abgereist. Nur Charlotte hatte sie es via Email mitgeteilt und sie gebeten, statt ihr währenddessen die Leitung der Ordination zu übernehmen, auch wenn dies einigen Männern nicht gefallen sollte.

Die Sonne hatte in Alexandria geschrienen, als sie aus dem Flugzeug stieg, auch als sie das Kongresshotel betrat und Derek sah, schien die Sonne noch, auch wenn die Wolken begannen über sie zu ziehen. Dann entdeckte sie Mark, keine Meredith, keine Lexi – nein, nur die beiden Männer und die Sonne schien wieder. Das letzte was sie im Moment gebraucht hätte war  das Gesicht einer der beiden Frauen zu sehen, die ihr das Leben bereits in der Vergangenheit unglaublich erschwert hatten. Enttäuschungen über sie brachten. Sie stritt ihre Fehler nicht ab, dass sie fremdgegangen war.

Jeder von beiden hatte Fehler gemacht, im Grunde alle drei. Derek hatte seine Arbeit bevorzugt, Mark war immer offen für jegliche sexuelle Eskapade und sie hatte sich aus Leichtsinnigkeit und Suche nach Wärme mit ihm eingelassen. Für ihre Ehe hatte dieser Ausrutscher ein jähes Ende bedeutet. Sie hatte gekämpft, nicht aufgegeben, aber im Endeffekt musste sie sich eingestehen, dass es besser war zu gehen, alle Zelte wieder einmal abzubrechen und zu flüchten, auf der Suche nach Glück und einer Familie.

Und nun saß sie hier in einem dünnen blauen Sommerkleid in Luxor in einem teuren Hotel direkt am Nil, genoss die Aussicht und ihre nette Unterhaltung über einfach gar nichts mit Derek und Mark. Man sprach nicht über alte Zeiten, über aktuelle Beziehungen oder Wünsche, nein, es war Smalltalk auf höchstem Niveau, der betrieben wurde und das gefiel.

So wurde eine Flasche Wein bestellt und die nächste rasch danach, der Salat den sie alle drei aßen, half nicht dabei, den allmählichen Zustand des Angeschwipst-seins zu unterbinden.  Und so schritt der Abend weiter voran, eine Flasche Wein, wenig Wasser, viel lachen. Und als es dann ans Nachhause gehen ging, packte einer sie Arm und erklärte ihr, dass es doch nett wäre, wenn sie mitkommen würde und sie willigte ein, gedankenverloren wie sie war.

Um von den Männern in Los Angeles wegzukommen, warf sie sich nun in die Arme eines alten Bekannten, um zu vergessen, erzeugte sie neue Komplikationen. Das war nun einmal ihr Leben.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast