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50 mehr oder weniger normale Dinge in dem Zimmer, das ich mein Reich nenne

Aufzählung/ListeHumor / P6 / Gen
07.08.2012
30.03.2015
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Hier kommt mein Beitrag zum Projekt 50 Things I found in my room.
Wegen der Regeländerung zum Thema Listen wurde diese Liste etwas überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.


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1) Mein Kalender aus dem letzten Jahr. Mittlerweile komplett nutzlos, davor eigentlich auch. Ich hab es nicht so mit dem regelmäßigen Umblättern von Kalenderblättern, und so sehe ich von den 12 Monaten nicht einmal die Hälfte in Kalenderform. Aber das Titelbild von diesem Hund mit dem Ball im Mund ist einfach zu süß, um das Teil zu entsorgen.

2) Mein Schrank aus braunem Holz, der ehemals voller Aufkleber von Schmetterlingen, Vögeln und Blumen war und einen großen Spiegel hat, der einst für meinen lieben, erwachsenen und selbstverliebten Bruder mehr Wert hatte als für mich selbst. Jetzt sind nur noch die Blümchen- und Schmetterling-Sticker auf dem Spiegel übrig und die Türen haben einen weißen Anstrich verpasst bekommen, als mein Zimmer renoviert wurde. An der Wichtigkeit dieses Giganten in meinem Zimmer hat sich jedoch nichts geändert.

3) Meine goldige Schreibtischlampe, deren Glasschirm einen gigantischen Kratzer hatte, ist mit der Renovierung durch eine schlichte, schwarze Metalllampe ersetzt werden, die zwei verschiedene Helligkeitsstufen hat und früher einmal meinem Brüderchen gehört hatte. Da sie bei ihm keine Verwendung mehr gefunden hat, ist sie zu mir übersiedelt und dankt mir meinen Großmut mit hellem Licht … oder so.

4) Viele Gegenstände sind bei der bereits erwähnten Renovierung aus meinem Zimmer verschwunden, wieder andere haben ihren Weg hinein gefunden. So erging es auch dem großen Poster mit der klangvollen Überschrift „Das männliche Gehirn“, das eine wunderbare Darstellung des – wer hätte es gedacht? – männlichen Gehirns zeigt. Jetzt hängt dieses Meisterwerk eingerahmt neben meinem Bett und bringt mich zum Lächeln. Und meinen besten Freund zum Kopfschütteln.

5) Mein Bett ist wohl das für mich wichtigste „thing“ in meinem Zimmer. Passend zu meinem Schrank, aus braunem Holz und eigentlich für zwei Personen vorgesehen steht es unter der Dachschräge. Es ist bereits etwas in die Jahre gekommen und quietscht manchmal, aber es gibt nichts schöneres, als sich am Ende des Tages auf die weichen Matratzen zu werfen – auch wenn es dann zu protestierendem Gequietsche kommt.

6) Mein CD-Player, auch bekannt als Kassettenrecorder oder Radio, ist ein Schmuckstück mit 3-in-1-Funktion. Das Gerät ist wahrscheinlich älter als ich und hat über die Jahre alles von Benjamin Blümchen über Bibi Blocksberg oder auch dem Pokémon-Soundtrack abgespielt. Mittlerweile habe ich die meisten meiner Kassetten in den Keller verbannt und CDs habe ich nie so wirklich gehört. Die Radiofunktion wird dafür umso häufiger genutzt.

7) Mein Sofa hat das praktische Extra, dass man es zu einem Bett umfunktionieren kann. Zuletzt wurde dieser Vorteil vor Jahren genutzt, aber es ist ja bekanntlich der Gedanke, der zählt. Heute ist es ganz in Grau gekleidet und mit viel zu großen Kissen ausgestattet, und trotzdem ist es der perfekte Ort, um zum wiederholten Male Star Trek-Serien auf Tele5 zu verfolgen.

8) Meine Regale waren früher berstend voll mit Büchern aller Art. Fantasy, Science Fiction, Krimis, Thriller, ich habe alles gelesen. Mittlerweile sind die meisten Bücher wegen Platzmangel in den Keller gewandert, nur einige besondere Exemplare sind noch hier oben. Unter ihnen befinden sich alle Harry Potter-Bände sowie die Herr der Ringe-Trilogie samt Der Hobbit und auch die Avalon-Trilogie.

9) Hinten im Eck, halb versteckt hinter dem Schrank, steht ein schmales, weißes Regal. Dieses Regal beherbergt schon seit ewigen Zeit meine Schulsachen. Also, hat es zumindest einmal. Die befinden sich jetzt zum Großteil in dem Spind in der Schule, aber meine Zeugnisse, Ordner, Wörterbücher und Lexika sind noch immer hier.

10) Irgendwann vor einigen Jahren, als ich noch ein Kleinkind war, schenkte mir eine Bekannte eine lilane Stoffkatze mit meinem Namen drauf. Es war eine süße Katze und ich habe mich natürlich sehr gefreut, aber dennoch gab es da etwas, was mich schon immer gestört hatte und auch noch immer stört: Mein Name war auf dem kleinen Namensschildchen falsch geschrieben worden.

11) Ich war nie der Typ Mensch, der gerne viele Kuscheltiere besaß. Mir reichte ein kleines Stoffviech, an das ich mich kuscheln konnte. Trotzdem sitzen in meinem Zimmer zwei riesengroße Teddybären, die sogar meine beiden Hunde um ein gutes Stückchen überragen. Und nein, ich habe keine Chihuahuas, sondern zwei ausgewachsene Jagdhunde.

12) Bis vor einem Jahr wurde mein Zimmer von einem dieser alten Monstren von Fernsehern beherrscht, wie man sie früher nun eben hatte. Groß, sperrig, ein gigantischer Kasten mit vergleichsweise kleinem Bildschirm. Glücklicherweise wurde dieser Fernseher gegen eine neue, etwas mehr zeitgemäße Version ersetzt. Jetzt kann ich es endlich genießen, wenn die Defiant mit der DS9-Crew aus dem Wurmloch auftaucht.

13) Nachdem mein über alles geliebter Laptop das Zeitliche gesegnet hat, habe ich nun einen Stand-PC mit großen Bildschirm, Boxen, Bass, einer supercoolen Tastatur … und ich fange wieder an zu schwärmen. Laserbeak heißt der Schatz, der mir ermöglicht, das hier zu schreiben. Benannt wurde er nach dem gleichnamigen Transformer, wie sich der eine oder andere TF-Fan denken kann, und ein Leben ohne ihn will ich mir gar nicht vorstellen. (Und nein, ich bin nicht computersüchtig. Also wirklich.)

14) Oh, ich hab ja schon lange nicht mehr die Renovierung meines Zimmers erwähnt! Wie gut, dass jetzt mein Mülleimer drankommt, denn auch der wohnt erst seit kurzem bei mir. Mit grauer Metalloptik, Klappdeckel und entfernbarem Eimer passt es deutlich besser zum Rest der Innenausstattung als der alte Mülleimer von Diddl. Auch wenn der einen gewissen Charme hatte.

15) Neben der bereits genannten Darstellung des menschlichen Gehirns hat sich ein weiteres Bild an die Wände meines Zimmers gesellt. Es ist eine hübsche kleine Science Fiction-Landschaft, soll heißen, es zeigt irgendeinen fremden Planeten. Ich hab zwar keine Ahnung, zu welchem Fandom beziehungsweise ob es überhaupt zu einem gehört, aber das hält mich ja nicht davon ab, es in meinem Zimmer aufzuhängen.

16) Neben dem Spiegel, der an einer Schranktür klebt, gibt es noch einen weiteren, runden Spiegel. Dieser hängt gerade direkt vor meiner Nase über dem Schreibtisch. In diesem Spiegel sehe ich grundsätzlich blass aus, was daran liegt, dass ich meistens am Computer davor sitze und mein Gesicht von dem hellen Bildschirm angeleuchtet wird. Tja.

17) Im ersten Punkt hatte ich ja gesagt, dass ich es nicht so mit dem Umblättern von Kalenderblätter hätte. Glücklicherweise gibt es da diese tollen Kalender, bei denen das nicht nötig ist. So einer hängt hinter meinem Fernseher und zeigt süße Pandabären. Mein Vater hat ihn mir am Anfang des Jahres aus unserem Lieblingschinesen mitgebracht, bei dem wir oft gegessen haben, ehe wir umgezogen sind. Jetzt liegen zwischen uns und dem Chinesen über 1000 Kilometer.

18) Nachdem ich mich jahrelang gewehrt habe, Schminke und Schmuck auch nur anzusehen, habe ich tatsächlich begonnen, Schmuck zu tragen. Es beschränkt sich zwar hauptsächlich auf Ohrringe, aber für mich ist das schon ein riesengroßer Unterschied. Tatsächlich besitze ich nun schon eine recht ansehnliche Sammlung an Ohrringen, die sich alle in einem durchsichtigen, kleinen Schmuckkästchen befinden.

19) Neben der Tastatur, dem Bildschirm, den Boxen … gibt es auch noch einen Drucker, der an Laserbeak angeschlossen ist. Der Drucker ist eine Zicke und eine Diva wie es im Buche steht und druckt nur, wenn ich am Ende meiner Nerven bin, aber immerhin druckt er überhaupt etwas. Und obwohl ich ihn manchmal am liebsten als meinen persönlichen Boxsack missbrauchen möchte, bin ich doch froh, dass er da ist.

20) Komplett in einer Ecke versteckt und auf den ersten Blick kaum sichtbar liegt da eine große Tennistasche, ein Geburtstagsgeschenk meiner Eltern. Sie beherbergt zurzeit zwei Tennisschläger, von denen einer nicht mehr in ganz so gutem Zustand ist. Im Sommer findet auch noch eine Kühltasche samt Coolpacks und Wasserflasche darin Platz.

21) Ein Highlight in meinem Zimmer ist der weiße Drehstuhl, auf dem ich immer sitze, wenn ich etwas am Computer zu erledigen habe oder mit jemanden rede, der mein Sofa in Beschlag genommen hat. Manchmal sitze ich auch einfach nur da und dreh mich wie ein Kind im Kreis, bis mir schwindelig wird. Manchmal auch länger.

22) Kurz vor der Renovierung kam mein Weihnachtsgeschenk, und mein Weihnachtsgeschenk hatte einen spektakulären Auftritt wie kein Geschenk zuvor. Am 24. Dezember bin ich am Nachmittag wie immer mit meinen Hund spazieren gegangen, doch als ich nach Hause kam, war meine Zimmertür abgesperrt. Ich bin erstmal ratlos vor der Tür im Halbdunkeln gestanden, dann entdeckte ich einen Zettel, auf dem mit grausamen Rechtschreibfehlern stand: „Dieses Zimmer ist wegen Bauarbeiten gesperrt! Danke für Ihr Verständnis.“ Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab einen neuen Schreibtisch bekommen.

23) Auf diesem Schreibtisch liegt nun meine Kamera, eine Olympus Stylus SZ-15 Digitalkamera. Nichts Besonderes, und dennoch bin ich absolut zufrieden damit. Es sind schon ein paar schöne Bilder damit entstanden, und die Kamera hat schon einiges erlebt. Außerdem animiert sie mich zu langen Spaziergängen mit meinen Hunden, um viele Fotos zu machen.

24) Ein … VHS-Kassettenrecorder? VHS-Player? Auf jeden Fall ein so altes Teil, dass ich nicht einmal weiß, wie genau es jetzt heißt. Wahrscheinlich sogar älter als ich, aber es funktioniert tatsächlich noch und ich schaue auch noch hin und wieder Filme darauf. Ein Teil meines Regals ist extra für VHS-Kassetten reserviert, und dort findet sich sogar der eine oder andere Klassiker. (Also, zumindest für mich sind es Klassiker.)

25) USB-Sticks sind in unserer Zeit mittlerweile ebenso wichtig wie selbstverständlich, und natürlich besitze ich auch ein paar davon. Manche sind blau, manche sind grau, manche schwarz, manche haben die Form eines Weihnachtsmanns … Sie (f)liegen alle irgendwo in meinem Zimmer herum und warten darauf, benutzt und mit Daten beladen zu werden.

26) Neben meinem Drehstuhl gibt es einen weiteren Stuhl in meinem Zimmer, der in der Ecke zwischen meinem Schreibtisch und meinem Bett steht und mehr als Abstelltisch dient. Zurzeit liegt eine rosa Flauschedecke auf ihm, auf der wiederum ein Kissen liegt, auf welchem wiederum meine Schlafsocken liegen. Ja, ich schlafe mit Socken. Kalte Füße sind unangenehm.

27) Eines der wenigen Dinge, die die Renovierung meines Zimmers überlebt haben, ist mein Stundenplan. Das ist so einer aus Plastik, bei dem man das Geschriebene nach Belieben wiederlöschen kann. Ziemlich praktisch und alles, nur stört mich der große Pferdekopf daneben. Nun ja, der wird ohnehin von dem Haufen Ketten überdeckt, der auf dem Kettenbügel darüber hängt.

28) (Ich bin gerade überrascht, dass mein Schreibprogramm das Wort „Kettenbügel“ kennt. Das muss mit einem Listenpunkt gefeiert werden!) Abgesehen von Ohrringen trage ich in Ausnahmefällen auch hin und wieder manchmal vielleicht einmal eine Kette. (Zu viele Füllwörter? Näh …) Das kommt allerdings so selten vor, dass ich die meisten der Ketten vom Kettenbügel noch nie angerührt habe.

29) Eine weitere Sache, die die Renovierung überlebt hat, aber bald verschwinden wird, ist der Kronleuchter, der mir als Deckenlampe dient. Natürlich sind es keine echte Kerzen, die mein Zimmer erhellen. Das Teil geht mit mittlerweile unglaublich auf die Nerven, weil es aufgrund seiner Größe relativ tief hängt und ich mit jedes Mal den Kopf an der Glasdekoration stoße. Diese Schmerzen!

30) Ich bin mehr oder weniger stolze Besitzerin einer nicht zu verachtenden Sammlung von Glücksbringern. Schweinchen, Schornsteinfeger, Kleeblätter, Münzen, Marienkäfer, Münzen mit Marienkäfern … Alles Billigkrams, den man sich gegenseitig zu Silvester schenkt. Für mich einer der Bräuche, die es nicht unbedingt braucht, aber auch egal. Daran wird sich in geraumer Zeit wahrscheinlich nichts ändern, es sei denn, ein Glücksbringer-Hasser kommt an die Macht.

31) Mein Fenster zählt vielleicht nicht direkt zu den Dingen, die in meinem Zimmer sind, aber es gehört auf jeden Fall dazu. Schließlich ist es auch etwas ganz besonderes. Es ist alt, es ist aus braunem Holz gemacht und es ist schief. Oh, und wenn es regnet, bilden sich Wasserflecken. Und bei starkem Wind krieg ich Angst, dass es davonfliegt. Werde ich es erneuern lassen? Höchstwahrscheinlich nicht.

32) Vor meinem Fenster hängt ein durchsichtiger Vorhang, der verschiedene Grautöne aufweist. Er besteht aus sehr angenehmen Stoff und wird von einigen schweren Anhängern daran gehindert, sich bei offenem Fenster und Wind wie ein Segel aufzublähen. Und wegen der verschiedenen Grautöne ist er auch toll, weil 50 Shades of Grey, ne? (Oh Gott, ich kann nicht glauben, dass ich den Witz gebracht habe. Ich geh in eine Ecke und schäme mich.)

33) Ihr kennt doch alle Ice Age, oder? Jedenfalls, als der vierte Teil rausgekommen ist, war mein Bruder mit seiner Freundin auf Urlaub in Ungar und hat von da eine 3D-Karte mitgebracht, wo eines dieser rattenähnlichen Viecher von dem Mammut Elli drauf war. Ich weiß nicht, ob es Eddy oder Crash ist, da dort nur Dinge auf Ungarisch stehen und ich diese Sprache leider nicht beherrsche. Gefreut hab ich mich trotzdem.

34) Dass ich die Herr der Ringe-Trilogie in Buchform habe, habe ich bereits erwähnt, trotzdem möchte ich es hier nochmals wiederholen. Ich habe sie nämlich auch in Form der Filme auf DVD. Auch sie waren einst ein Weihnachtsgeschenk, und wenn ich die DVDs da so im Regal stehen sehe, stelle ich fest, dass ich mir dringend wieder die Filme ansehen muss.

35) Mein Exemplar von Over Kill von Tom Bale hat seine eigene Geschichte, wie es zu mir gekommen ist. Dieses Buch habe ich bekommen, als ich einmal Klassenbeste wurde. (Einmal und dann nie wieder, wohlgemerkt.) Ich durfte mir als Belohnung ein Buch um 11€ aussuchen und nach einer halben Stunde im Buchladen, in der meine Freundinnen mir mindestens dreißig Bücher gezeigt haben, entschied ich mich für diese Buch, und es hat sich gelohnt.

36) Ebenfalls durch die Renovierung meines Zimmers hierhergebracht und in einer Ecke aufgestellt wurde mein Kleiderständer. Früher stand er mit einem Clownshut aufgesetzt im Flur, jetzt hängen an ihm mein Bademantel und diverse andere Kleidungsstücke. An seinem jetzigen Platz ist er zwar um einiges sinnvoller, aber ich vermisse trotzdem den Clownshut.

37) Ein Segen in heißen Tagen ist die Klimaanlage, die sich über dem Spiegel über meinem Schreibtisch befindet. Ein weißes Ungetüm, das die Hitze vertreibt und mich in Ruhe schlafen lässt. Noch ist die Anlage recht neu und unbenutzt, da sie Ende letzten Sommers eingebaut wurde, aber dafür werde ich mir diesen Sommer keine Sorgen um drückende Hitze machen müssen.

38) Mein Teppich war Teil meines Weihnachtsgeschenks mit dem Schreibtisch. Geometrische Muster, gerade Linien, schlichte Farben. Als Verstärkung gibt es noch zwei weiße, kleine, flauschige Teppiche zu jeder Seite meines Betts, in denen man beim Aufstehen die Zehen vergraben kann. Teppichmäßig sieht es seit Weihnachten in meinem Zimmer um einiges besser aus.

39) Ein weiteres Weihnachtsgeschenk und mein absoluter Stolz ist eine noch originalverpackte Darth Maul-Actionfigur. Meine Freunde haben zusammengelegt, um mir diesen Traum zu schenken. Ich kann mich noch erinnern, wie ich auf dem Heimweg mit einem kleinen Jungen Geschenke verglichen habe. Er mit der Weihnachtstasse und ich mit der Actionfigur. Hachja.

40) Meine Tür ist das wohl mit Abstand wichtigste „thing“ in meinem Zimmer. Wie sonst sollte ich hier auch reinkommen? Und nicht nur wichtig, hübsch ist sie auch. Weiß gestrichenes Holz, goldglänzender Griff, rosarote Blümchensticker, Schaumstoff zum Abfedern, damit ich nicht mit der Tür schmeißen kann, wenn ich wütend bin – was will man mehr?

41) Mein Regal wird ganz oben von verschiedenen Sachen geschmückt, so auch von einem elektrischen Bilderrahmen. Er war ursprünglich ein Geschenk von meinem Bruder und mir an meine Mutter, allerdings kann sie nicht so viel mit elektronischen Geräten anfangen. Eine Weile lang stand er mit schwarzem Bildschirm in unserem Wohnzimmer, jetzt steht er mit schwarzem Bildschirm bei mir im Zimmer.

42) Mein Bruder war schon immer ein großer Fan von Strategiespielen wie Anno etc. und ich als seine kleine Schwester habe davon ziemlich viel abbekommen. Also, „ziemlich viel“ darf man zwar nicht allzu groß interpretieren, aber ich besitze und spiele immerhin Command & Conquer 3 samt dem Add-On Kane’s Wrath. Leider war mein alter Spielstand auf dem Laptop, und ich hänge bei dieser einen blöden Mission fest …

43) Wo wir doch gerade bei Command & Conquer sind, können wir gleich mit meiner Sammlung von Videospielen weitermachen. Ich bin stolze Besitzerin einer PlayStation One und einer Wii und habe für beides recht viele Spiele. Früher hatte ich auch mal eine Sega, aber dann fiel einmal der Fernseher darauf und mehr wollt ihr gar nicht wissen.

44) Ich habe nie Pokémon gespielt, kenne mich auch heute kaum damit aus und trotzdem stehen bei mir Pokémon-Figuren von meinem Bruder herum. Früher hab ich mit denen einfach so gespielt, ohne zu wissen, was sie überhaupt waren. Sie hießen bei mir einfach Drache, Giftpflanze, Hypno-Typ, Blitzding und fliegendes Schwein mit Hörnern.

45) Es gibt hunderte Sticker-Sammelalben auf Deutsch. Ich habe eines auf Tschechisch. Das habe ich meiner lieben Oma aus Tschechien zu verdanken, die mir immer Zeugs mitbringt, und darunter befinden sich eben auch manchmal Sticker. Dass mir die nicht allzu viel bringen, weil hier keine tschechischen Sticker oder Sticker-Sammelalben verkauft werden, wird dabei meistens außer Acht gelassen, aber ich freu mich trotzdem.

46) Wenn es eine Sache gibt, die ich im Überfluss habe, dann sind es Schlüsselanhänger. Ich habe sie in allen Größen, Formen und Farben, aus Stoff, aus Glas, aus Plastik. In meiner Sammlung gibt es sogar einen Anhänger in Form einer Plüschkatze, die schreit: „Schule ist echt cool! Schule ist echt super!“ So etwas nennt sich Manipulation von Kindern!

47) Wie bei den anderen Menschen auch befindet sich in dem Kleiderschrank in meinem Zimmer auch Kleidung. Mein Lieblingsstück ist eine graue Pullover-Jacke mit einem großen Aufdruck des Batman-Zeichens, das sich über den gesamten Brustbereich erstreckt. Erstanden habe ich die Jacke in England, und das macht sie auch zu etwas besonderem.

48) Früher war es noch schlimmer, jetzt habe ich nur mehr sechs Kissen in meinem Bett liegen. Dazu kommt noch das Kissen auf dem Abstellstuhl plus die vier übergroßen Kissen von dem Sofa. Man könnte meinen, ich habe genug Kissen. Falls es mir jemals zu wenig sein werden, kann ich ja noch immer in das Zimmer meines Bruders gehen und ihm seine Kissen stehlen. ;)

49) Mein Handy gehört nicht zur Zimmereinrichtung, aber es ist immer da, wenn ich auch da bin. Ich habe es mal bei einem Wettbewerb gewonnen, als ich Dritte wurde. War schon ein toller Moment, auch wenn ich noch immer nicht ganz verstehe, wie ich mit einem Gedicht bei einem Aufsatzwettbewerb gewinnen konnte.

50) Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss, und so ist es bei dieser Liste. Wie mein Handy ist es nicht immer in meinem Zimmer und gehört auch nicht wirklich zur Einrichtung. Ohne es würde es das Ganze, diese Liste hier eingeschlossen, aber gar nicht erst geben, was schon von hoher Wichtigkeit zeugt. Darf ich vorstellen? Ich. Bin ja schließlich auch wichtig, oder?
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