Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Come back to me

GeschichteDrama, Angst / P12
Olivia Dunham Peter Bishop
05.08.2012
05.08.2012
10
4.035
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
05.08.2012 547
 
Die Nacht war heute schwarz, kein Mond und dunkle Schwaben von Nebel umhüllte mich, Peter und mein Auto. Die Scheinwerfer kamen keine dreißig Meter weit. Peter saß neben mir und las in einer Akte. Ich musste mich auf die Straße konzentrieren, protestierend stieß ich meine Atemluft aus. Ich kämpfte gegen die Müdigkeit. Meine Augenlider wollten sich wieder schließen.
Nein, ich darf nicht einschlafen. Wo ist die verdammte Abfahrt? Bin ich schon vorbei gefahren?
Ich guckte angestrengt in die Dunkelheit, keine Abfahrt, kein Schild. Nichts.
“Peter weißt du ob wir schon an der Abfahrt vorbei gefahren sind?”
Peter schreckte hoch, er war wohl beim lesen eingeschlafen. Er gähnte kurz.
„Eigentlich müsste die Abfahrt gleich kommen.“
Ich sah zu ihm herüber, wie er da im Halbschlaf  saß, versuchte sich den Schlaf aus den Augen zu reiben und irgendwie wach zu bleiben. Ich spürte wie es in meinem Bauch anfing zu kribbeln.
Was würde ich jetzt gerade dafür tun, in seinen Armen zu liegen und einzuschlafen?

„OLIVIA!“, Peter’s Schrei riss mich aus meinen Gedanken. Ich merkte erst jetzt das die Nacht taghell geworden ist und ich meine Augen automatisch zusammen kniff. Endlich verarbeitete mein Gehirn, das das was ich vor mir sah. Ein Auto kam uns mit rasender Geschwindigkeit genau auf uns zu. In letzter Sekunde versuchte ich
am Steuer zu reißen. Wir kamen von der Straße ab. Das letzte was ich sah, war der Baum der vor uns auftauchte danach umhüllte mich Schwärze.

Peter wachte auf. Sein Kopf dröhnte. Langsam hob er seinen Kopf, das verursachte ihm nur noch mehr Kopfschmerzen und ihm war schwindelig. Verwirrt versuchte er sich zu orientieren. Vor ihm erkannte er die zerbrochene Windschutzscheibe, kleine Zweige scheinen neugierig ins Wageninnere zu klettern. Leicht verschwommen erkannte er Olivia neben sich. Sie lag schlaff in ihrem Sicherheitsgurt. Ihr Kopf lag auf dem aufgeplusterten Airbag, Blut klebte an ihrer Stirn und an ihren Haaren. Peter versuchte seinen Gurt zu lösen, doch er klemmte. Nach mehrmaligen verzweifelten Versuchen schaffte er es. Er verdrängte den höllischen Schmerz der aus seinem linken Bein seinem Körper empor kroch, langsam robbte er sich zu Olivia herüber.
„Olivia, wach auf. Bitte.“, flüsterte Peter und strich ihre blutverkrusteten Haare aus ihrem Gesicht. Flüchtig strich er ihr mit seinem Handrücken über die Wange. Mit der anderen Hand kramte er sein Handy aus der Hosentasche. Erst jetzt spürte er wie er selber fror.
Wie lange wir hier schon sitzen? Warum hat keiner den Notruf getätigt?
Nachdem er den Notruf getätigt hat, versuchte Peter irgendwie Olivia aufzuwecken. Doch Olivia blieb bewusstlos. Peter zog seine Jacke aus und legte sie auf Olivia, auch wenn er jetzt umso mehr fror und auch das Pochen in seinem Kopf immer stärker wurde, er wollte für Olivia da sein. Peter setzte sich wieder in seinen Sitz und versuchte wach zu bleiben.
Ich darf jetzt nicht einschlafen.
Doch als Peter leise Sirenen hörte, fielen ihm die Augen zu und er fiel
in ein schwarzes Nichts.

Ich saß nicht mehr. Ich lag auf irgendwas, ich hörte Lärm. Sirenen. Ich wollte aufstehen, wach werden. Doch ich werde wieder zurück gedrückt. Ich versuchte zu sehen, doch ich erkannte nur schemenhaft Licht und Dunkelheit. Ich kämpfte gegen die Dunkelheit, doch die Dunkelheit gewann wieder. Das letzte was ich diesmal spüre ist, dass jemand meine Hand nimmt.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast