The Choices we make

GeschichteDrama, Familie / P12
Divya Katdare Dr. Henry "Hank" Lawson Evan R. Lawson Libby Tucker Bryant
04.08.2012
15.11.2012
4
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„Ich sehe keine zusätzlichen Schwellungen, aber du solltest alles etwas ruhiger in den nächsten Tagen angehen. Okay?“, sagte Hank, als er sich noch einmal Tucker Knie auf einer Couch in Libbys teurem Sommerhaus ansah. „Okay“, sagte Tucker, „Danke, Hank.“ „Für dich doch immer, Goose.“

„Hank, kann ich dir irgendetwas bringen? Wasser, Lemonade, Bio-Blaubeer-Saft?“, fragte Libby. „Bio-Blaubeer-Saft wäre toll.“, sagte Hank lachend. „Du wirst ihn lieben. Kein Zusatz von Zucker und Chemikalien. Ich bin gleich wieder da.”, sagte Libby.

Die beiden sahen ihr nach. „Sie macht sich so viele Sorgen.“, sagte Tucker. „Heute hatte sie recht, Goose.“, sagte Hank ernst, „Du hättest dich wirklich verletzen können.“ „Aber ich bin es nicht. Es war keine große Sache.“ „Es war eine große Sache, Tucker. Immer wenn jemand dich in physische Gefahr bringt, ist es eine große Sache. Dein Vater hatte heute Nacht keine Kontrolle über sich. Du hättest dich nicht verletzen dürfen. Und wenn du verletzt gewesen wärst, hättest du mich sofort anrufen müssen.“, sagte Hank.
„Aber mein Dad-“ „Tucker, hör mir zu,“, sagte Hank ernst, „Deine Sicherheit ist wichtiger, als die Gefühle deines Vaters.“ Tucker sah auf seine Schuhe. „Ich weiß.“, sagte er leise. “Gut”

„Er war heute Nacht wirklich wütend. Ich habe ihn noch nie so wahnsinnig gesehen.“, sagte Tucker nach einem Moment. „Das sind die Pillen und der Alkohol, Tucker.“ „Ich hätte nicht so eine große Sache draus machen sollen.“
Hank legte eine Hand auf Tuckers Schulter: „Was heute Nacht passiert ist, war nicht deine Schuld. Dein Vater hat nicht das Recht, dich so zu behandeln. Er ist ein Erwachsener und hätte es besser wissen müssen. Gib dir nicht die Schuld daran.”
“Es ist nur, weil er mein Dad ist, weißt du?”, sagte Tucker und suchte in Hanks Gesicht nach Verständnis. Hank sagte aufrichtig: „Ich weiß. Hast du mit Libby über das gesprochen?“ „Ein bisschen. Sie weiß, dass mein Vater ein Problem hat. Aber ich glaube, keiner von uns wusste, wie schlimm es wird.“
„Ich will dir nicht sagen, was du zu tun hast, aber es würde vielleicht helfen, über das alles zu sprechen. Entweder mit mir, mit Libby oder auch einem Berater.“ Tucker schüttelte seinen Kopf: „Bryants sprechen nicht über ihre Probleme. Wir nehmen keine Hilfe von irgendjemandem an.” "Hast jemals daran gedacht, dass das vielleicht ein Teil des Problems ist?”

In diesem Moment kam Libby zurück mit Bio-Blaubeer-Saft in der Hand: „Hier bitte, Hank. Koste die Bio-Qualität.“ „Danke, Libby.“, sagte Hank mit einem Lächeln. Er nahm einen Schluck. „Das ist gut.“
„Wenn du so weiter machst, wird sie dir die ganze Nacht was über gesunde Ernährung erzählen.“, sagte Tucker und drückte Libbys Hand.
„Dann sollte ich jetzt wohl lieber gehen. Ihr beiden solltet ein bisschen schlafen. Denk über das, was ich dir gesagt habe nach.“, verabschiedete sich Hank. „Werde ich. Danke, Hank.“

Libby brachte ihn raus und kam dann zurück zu ihrem Freund. „Tut es noch weh?“, fragte sie besorgt. „Nur wenn ich es bewege.“, sagte Tucker. „Aber die Schwellung lässt nach.“

Libby sah ihn an: „Geht’s dir gut?“ Tucker schnaubte: „Du klingst wie Hank.“ „Lach nicht. Ich meine das ernst. Das heute Nacht hätte nicht passieren dürfen.“, sagte Libby als sie sich neben ihm auf der Couch zusammenrollte.
Tucker seufzte: „Ich hätte nie gedacht, dass es so schlimm werden würde. Er war vollkommen außer sich. Ich meine, dass ist nicht mein Vater. Das ist nicht der Mensch, mit dem ich aufgewachsen bin. Das ist nicht der Vater, den ich vorher hatte…bevor meine Mutter gestorben ist.“
Libby kuschelte sich näher an ihn: „Er braucht Hilfe, Tucker. Es wird nur noch schlimmer. Dein Vater ist gefährlich.“ „Er hat mich nicht die Treppen herunter geschupst, Libby.“ „Er hätte es aber tun können! Tucker, er tut dir weh. Ich weiß, du willst es dir nicht eingestehen, aber es ist wahr. Und ich…ich kann dich so nicht mehr sehen.“ Sie fing an mit einem Knopf an seinem Shirt zu spielen.

„Was willst du, was ich tue?“, fragte Tucker sanft. „Ich glaube, du solltest gehen. Du kannst nicht hier bleiben. Lass ihn sein eigenes Leben ruinieren, aber nicht auch noch deins.“, sagte Libby.
„Libby.“ Sie sah zu ihm hinauf. „Libby, er ist mein Vater. Ich kann ihn nicht alles zerstören lassen.“ Er holte einmal tief Luft. „Auch, wenn es weh tut.“
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