The Choices we make

GeschichteDrama, Familie / P12
Divya Katdare Dr. Henry "Hank" Lawson Evan R. Lawson Libby Tucker Bryant
04.08.2012
15.11.2012
4
5266
 
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Übersetzung aus dem Englischen
Autor: writeallnight
Link der original FF: http://www.fanfiction.net/s/7086607/1/The_Choices_We_Make
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„Warum?“, stöhnte Tucker. „Weil du mich liebst.“, sagte Libby und sah zu ihm hinauf. Tucker ließ seinen Kopf nach hinten gegen die Couch fallen, als Libby über ihn griff und die Fernbedienung in die Hand nahm. Dann schaltete sie um auf TLC. „Ich hätte es besser wissen müssen und dich nicht an einem Freitagabend um 21 Uhr zu mir kommen lassen.“, stellte Tucker fest.
Libby lächelte ihn an. „Es ist nicht meine Schuld, dass ‚Say Yes to the Dress‘ die Sendung ist, die man diesen Sommer gesehen haben muss.“, sagte sie und neigte ihren Kopf nach oben, um ihn zu küssen.
Tucker seufzte gutmütig: „Ich liebe dich.“ Libby reagierte, indem sie sich näher an Tucker kuschelte. Er legte einen Arm um sie.

„Hallo, ihr beiden!“
Tucker fühlte, wie Libby sich beim Klang der Stimme seines Vaters versteifte und zog sie zur Beruhigung näher zu sich. „Hallo, Dad.“
„Ich will euch ja nicht unterbrechen, aber ich muss kurz mit dir sprechen, Tucker.“, sagte Marshall Bryant. „Okay“, sagte Tucker und schob Libby von seiner Schulter, um aufstehen zu können.
Sein Vater verschwand in die Küche, als Libby Tuckers Hand ergriff. „Tucker“, sagte sie besorgt. Er lächelte sie an. Es war aber ein Lächeln, was er nicht wirklich fühlte. Er drückte ihre Hand und folgte dann seinem Vater.

„Was ist los, Dad?“, fragte er seinen Vater. „Ich habe morgen um 11 Uhr einen Termin für deine Impfungen gemacht.“, informierte der ältere Bryant seinen Sohn, während er die Schränke durchsuchte. „Ich dachte, Hank kümmert sich um meine Impfungen.“, sagte Tucker mit einem Stirnrunzeln. „Wir brauchen Dr. Lawsons Dienste nicht mehr.“, erwiderte Marshall. Tucker sah ihn geschockt an: „Machst du Witze? Wir brauchen ihn.“ „Nein, tun wir nicht!“ „Doch, tun wir!“ „Es reicht Tucker!“ „Dad, ich-“ „Es reicht!“, brüllte Marshall und schlug die Schranktür mit einem lauten Knall zu, „Hank ist nicht dein Vater. Ich bin dein Vater und ich entscheide, wer in meinem Haus willkommen ist.“

Tucker schrak zurück, als er den Geruch von Alkohol im Atem seines Vaters registrierte. „Okay, es tut mir leid.“, sagte er schnell, „Können wir bitte darüber reden?“
„Wo zum Teufel stehen unsere Gläser?“, murmelte Marshall, während er weiter in den Schränken suchte. „Ah!“
„Dad?“, versuchte Tucker es erneut. „Was?“ Marshall sah seinen Sohn aus unruhigen Augen an und stellte ein Glas auf den Tresen. „Tucker, ich bin gerade wirklich müde. Ich will das heute Abend nicht mehr diskutieren.“

Marshall hatte es endlich geschafft, wie gesuchte Flasche Wein zu finden und öffnete sie nun. Tucker sah seinem Vater zu, wie er nicht nur Wein in sein Glas schüttete, sondern auch auf den Tresen. „Bist du sicher, dass du das brauchst?“, fragte Tucker etwas ängstlich.
„Habe ich mich nicht klar ausgedrückt?“, sagte Marshall barsch, „Ich will heute nicht mehr diskutieren!“

Irgendetwas machte Klick in Tucker. Er griff nach dem Glas auf dem Tresen: „Ich glaube, du hast schon genug gehabt.“ „Tucker, gib mir sofort das Glas.“, sagte Marshall und seine Augen wurden dunkler. „Nein“, weigerte sich Tucker. „Tucker-“ „Nein!“, nun war es Tuckers Zeit zu schreien, „Du bist schon betrunken!“ „Du bewegst dich auf sehr dünnem Eis.“, warnte Marshall seinen Sohn. „Wirklich? Ich glaube eher, dass du der bist, der in Gefahr ist.“, die Worte sprudelten nur so aus Tucker hinaus, „Wie viel hast du heute Nacht schon getrunken? Fünf Gläser? Sechs? Vielleicht noch ein paar Pillen dazu?“„Das geht dich absolut gar nichts an! Gib mir jetzt das verdammte Glas!“, schrie Marshall. „Toll. Nimm es. Trink dein Leben weg.“, sagt Tucker kopfschüttelnd.

Tucker knallte das Glas auf den Tresen, der Wein spritzte überall umher und er stürmte aus den Raum.
„Wo gehst du hin?“, schrie sein Vater ihm hinterher. „Weg von dir!“, schrie Tucker zurück.

Libby tauchte auf und versuchte seinen Arm zu fassen: „Was ist los, Tucker?“ „Ich muss hier weg.“, sagte Tucker und unterdrückte seine Tränen.

Er entwand sich Libbys Arm und rannte die Treppenstufen so schnell es ging hinunter. Plötzlich traf sein Fuß auf leere und das nächste, was er wusste war, dass er als Haufen auf dem Boden lag und ein scharfer Schmerz sein rechtes Knie durchzuckte.

„Tucker!“

Er hörte Libby schreien  und dann wie sie die Treppe herunter kam.
„Tucker! Tucker! Bitte sprich mit mir!“, sagte sie verzweifelt, als sie sich neben ihn kniete.

Tucker versuchte sich aufzusetzen. „Es geht mir gut. Au!“, stöhnte er halb durch den Schmerz, halb durch die Frustration.
„Was tut dir weh?“, fragte Libby ängstlich. „Mein Knie.“, er sah nach unten, um festzustellen, dass sich auf seinen Knien und Händen Prellungen bildeten. „Lib, ich glaube ich brauche-“ Aber sie war schon aufgestanden und holte sein Faktor VIII Medikament. „Hier, bitte.“, sagte sie, als sie sich wieder neben ihn kniete.
„Okay, halt das mal kurz.“, sagte er, als er die Verpackung aufriss.
„Tucker? Oh mein Gott, was ist passiert?“, sagte sein Vater, der nun auch etwas verspätet auf der Treppe erschien. „Er ist gefallen, als er versucht hat, von dir weg zu kommen.“, erwiderte Libby.
„Es geht mir gut, Dad.“ Tucker zuckte zusammen, als er mit der Nadel in seinen Arm stach. „Es sind nur blaue Flecken. Lib, kannst du mir Aufstehen helfen?“ Libby tat, wie ihr geheißen.

„Tucker…“, Marshall fing an die Treppe herunter zu kommen.
„Bleib oben, Dad. Ich komme schon zurecht.“, sagte er müde, als er sich auf die Couch legte. Er fühlte sich ausgelaugt. Körperlich und emotional und er wollte definitiv nicht in der Nähe seines Vater sein. Egal, wie verletzt er war.

„Wir sollten Hank anrufen.“, sagte Libby drängend in einem Flüsterton, als Marshall wieder die Treppe hinauf ging.
„Ich komme schon zurecht. Wir müssen nicht den 3. Weltkrieg wegen eines geprellten Knies starten. Das Medikament wirkt. Alles ist gut.“, versuchte er Libby zu beruhigen.

Libby sah ihn an. Ihre Sorge stand ihr ins Gesicht geschrieben. Schließlich seufzte sie: „Auf jeden Fall brauchst du Eis, um die Schwellung zu verhindern. Bleib hier. Ich bin gleich wieder da.“
„Ich werde nirgendwo hin gehen.“, versicherte er ihr.

Libby wartete, bis sie um den Tresen herum gegangen war, dann zog sie ihr Handy hervor. Sie wartete ungeduldig, während es klingelte und sah sich nervös nach einem Zeichen von Marshall Bryant um.
„Hank?“, sagte sie, als er schließlich annahm, „Hier ist Libby. Wir brauchen dich. Tucker ist verletzt. Ja, sein Haus. Okay. Bis gleich.“

Sie nahm das Eis aus dem Gefrierschrank und eilte zurück zu Tucker. „Danke“, sagte er und legte das Eis auf sein Knie. Libby sagte nicht und griff einfach nach seiner freien Hand. Tucker sah sie an: „Du hast ihn angerufen, oder?“ „Du bist verletzt, Tucker!“, verteidigte sie sich, „Erinnerst du dich noch, was letztes Mal passiert ist? Ich erinnere mich und ich glaube nicht-“ „Lib, Libby“,,Tucker unterbrach sie, „Danke.“ Sie sah zu ihm auf: „Wirklich?“ „Wirklich“
Sie seufzte erleichtert auf. Tucker drückte ihre Hand und lächelte.

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Noch einmal vielen Dank an den Autor writeallnight.

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