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Hellangel - Es gibt kein Entkommen

Kurzbeschreibung
GeschichteKrimi, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
Akasuna no Sasori Deidara Haku Konan Yahiko / Pain Zabuza Momochi
04.08.2012
30.12.2012
50
101.518
10
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Dieses Kapitel
19 Reviews
 
 
04.08.2012 787
 
„...und nun zu den aktuellen Nachrichten. Wie die Polizei heute mitteilte hat es einen erneuten Anschlag des bisher unbekannten Serienmörders gegeben, der von der Polizei als Rosenphantom betitelt wird. Schon seit einem halben Jahr treibt das Rosenphantom in Tokio sein Unwesen und versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck um diesen skrupellosen Serienkiller schnell zu fassen und ist hierbei auch auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Sollten sie etwas gesehen haben, melden sie sich...“

Die Stimme des Radiosprechers verstummte und ein hinterhältiges Grinsen erschien auf seinem Gesicht. Was für einen Wirbel die Medien um ihn machten. Jede halbe Stunde berichteten die Nachrichtensprecher im Radio über ihn, ebenso wie die im Fernsehen. Die Beiträge überschlugen sich förmlich und was tat er? Er genoss jede einzelne dieser Nachrichten und ergötzte sich an ihnen.
Auch im Internet und in der Zeitung fand man immer Berichte über seine Taten. Ja, er beherrschte die komplette Medienwelt und auch die Gedanken der Menschen. Es gab kaum einen Menschen in Tokio, der ihn nicht fürchtete.
Er liebte dieses Machtgefühl und genoss es jeden Moment.
Er konnte sich ein Leben ohne nicht mehr vorstellen.
Es WAR sein Leben!

Wie es dazu gekommen war, dass er diese Schreckenstaten beging, wusste er schon gar nicht mehr. Am Anfang hatte er aus Hass zerstört, verletzt und getötet. Inzwischen war es ein richtiger Rausch.
Eine Droge.
Der Hass war schon lange kein Grund mehr für ihn zu töten. Es war die Mordlust, die Gier nach Blut und Macht. Das Entscheiden über Leben und Tod. Er war zweifellos süchtig.
Trotzdem tötete er nicht wahllos, nein, so ein Monster war er nicht. Er tötete nur ausgewählte Menschen und von diesen Auserwählten gab es hier genug. Zu seinem Glück oder zu seinem Pech, dass war hier fraglich.

Er, das Rosenphantom, wie man ihn nannte. Der Name passte ohne Zweifel zu ihm.
Er war da und doch wieder nicht. Niemand hatte ihn bisher bei seinen Taten gesehen. Er war unsichtbar, wie ein Phantom. Ein Schatten in der Nacht.
Und die Rose... sie hatte eine große Bedeutung für ihn eingenommen. Die schwarze Rose war sein Markenzeichen, seine Signatur. An jedem seiner Kunstwerke ließ er eine solche Blume zurück.
Denn das war ein Mord für ihn – Ein wunderschönes Kunstwerk!
Die starren Augen, panisch aufgerissen und nur ins Leere starrend.
Die weiche Haut, die mit jeder Minute blasser wurde.
Der leblose Körper – tot und dennoch schön und ausdrucksstark.
Das rote Blut, so lebenswichtig und so vergänglich.
Der ganze menschliche Körper war ein einziges, vergängliches Kunstwerk. Er holte aus diesem das Beste heraus und präsentiere seine Werke der Öffentlichkeit.
Das Leben war die größte Kunst der Welt. Seine Aufgabe war es, aus diesem ungeschliffenen Edelstein einen wahren Schatz zu machen. Mit dem Tod erreicht das Leben den Höhepunkt der Vollendung, bevor es und somit das Kunstwerk für immer erlosch.
Er war ein Künstler, der größte Künstler des Jahrhunderts.

Er schaute auf seine Uhr und erhob sich von dem Sofa, auf dem er die ganze Zeit gesessen hatte. Noch immer zierte dieses irre Grinsen sein Gesicht und der pure Wahnsinn stand in seine Augen geschrieben.
Er hatte eine Verabredung. Eine Verabredung mit seinem nächsten Opfer. Gestern hatte er es in einem Chat kennengelernt und es prompt zu einem Treffen überreden können. Seine Opfer ließen sich so leicht manipulieren...
Ein kleines Lob hier, eine freundliches Wort da und er hatte es um den Finger gewickelt. Hierfür brauchte er seine Schauspielkünste nicht. Es war auch so ein Kinderspiel.

Als er die Hand auf die Türklinke legte, verschwand der wahnsinnige Ausdruck in seinem Gesicht und machte einem freundlichen, vertrauenswürdigen Lächeln und leuchtenden Augen Platz.
Er war ein Trickser und Täuscher. Er spielte mit seinen Opfern und metzelte sie dann brutal nieder.
So hatte er schon immer gehandelt.
Das war seine Kunst.
Das war sein Leben.
Das war ER!  


Auch heute würde das Rosenphantom wieder seiner Kunst nachgehen. Alles war vorbereitet, um ein weiteres großes Kunstwerk zu erschaffen.
Ein Kunstwerk, das erneut Angst und Schrecken verbreiten würde und die Frage aufwarf, wie ein Mensch nur so etwas tun konnte?
Das auserwählte Opfer ahnte nichts davon und so war es wahrscheinlich auch besser. Es würde schon früh genug merken, wen es sich da angelacht hatte. Wer seine Verabredung war.
Doch dann gab es kein Zurück mehr. Dann hieß es „Sterben!“ Das Rosenphantom kannte keine Gnade. Niemand, der es bisher gesehen hatte, hatte noch lange gelebt.
Es bedeutete den sicheren Tod!


______________
Hi,
willkommen zu meiner neuen FF.
Ich hoffe sehr, dass euch der Prolog gefallen hat und ihr weiterlest.
Ich selbst liebe es diese Story zu schreiben und hoffe deshalb, dass sie euch auch gefällt.
Neue Kapitel gibt es (voraussichtlich) immer Samstag und Dienstag.
Eure Blue ^^
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