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Kitija's Geschichte

von Kitija
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
31.07.2012
19.05.2013
5
3.952
 
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31.07.2012 1.286
 
Hallo erstmal
nach einer langen Zeit, habe ich endlich wieder weiter geschriben. Ich hoffe es gefällt euch :D


Ich zerbrach mir den Kopf über diese Fragen, kam aber nicht auf eine logische Antwort. Ich hockt dort auf allen vieren. Irgendwie war mir diese Art zustehen aber nicht fremd, sondern angenehm. Nach weiteren 10 Minuten des Grübelns, überkam mich die Müdigkeit und ich überlegte wo ich schlafen sollte. Doch ich war so müde, dass ich mich schließlich einfach unter dem Baum zusammenrollte und einschliff. Als ich am nächsten Tag erwachte stand die Sonne schon hoch am Himmel und ich überlegte was ich jetzt machen sollte. Als erstes musste ich hier erst mal weg, tagsüber kamen häufig Menschen hier hin um mit ihren Kindern oder Hunden zuspielen.
Ich ging also in den Wald, inzwischen sah ich wieder ganz normal aus und grübelte darüber nach, was das am Abend davor bloß gewesen war, aber mir fiel keine logische Erklärung ein. Wie konnte es sein, dass ich diesen Fall überlebt hatte. Ich hatte einen Schwanz gehabt. Und irgendwas war mit meinen Ohren gewesen. Ich hatte auch irgendwie einen anderen Körperbau. War das normal wenn man fast starb? Kam dann vielleicht sein Totemtier zu einem. Aber das konnte doch nicht sein. Das war doch nur der Glaube von den Indianern in Amerika. Das hatte gar keinen Sinn. Aber was sollte es sonst gewesen sein? Mir fiel nichts Logisches ein. Nur Sachen, die nicht Wissenschaftlich erwiesen waren und nur auf dem Glauben irgendwelcher Menschen beruhte. Aber vielleicht stimmte davon ja sogar etwas? Das war alles so kompliziert. Aber ich sollte mich wohl am besten erst mal darum kümmern, dass ich Breakdancer fand. Also dachte ich nach. Ich konnte probieren auf einen anderen Baum zu klettern, das war sowieso das einzige was ich außer reiten konnte, aber das würde mir wahrscheinlich nichts bringen. Wir hatten Sommer und die Bäume hatten somit sehr viele Blätter, ich würde nichts sehen können. Aber wo konnte Breakdancer sein? Er kannte sich im Wald genauso wenig aus wie ich. Wahrscheinlich war er einfach immer weiter gerannt. Da fiel mir ein, dass er wohl etwas zutrinken brauchen würde. Er musste wohl einen Bach oder See gesucht haben. Also überlegte ich wo es Wasser gibt. Dabei lief ich weiter und weiter. Inzwischen war ich bestimmt schon wieder eine Stunde unterwegs. Mir tat wieder alles weh und ich starrte nur noch vor mich ohne wirklich etwas zusehen. Ich achtete daher auch nicht auf den Weg, doch plötzlich spürte ich, dass meine Füße nass wurden. Ich blickte auf den Boden und sah Wasser. „Yuhu! Ich hatte Wasser gefunden! Jetzt müsste ich doch auch Breakdancer bald finden.“, das erste Wort brüllte ich förmlich heraus. Ich bückte mich und trank erst mal etwas. Meine Wasserflasche war inzwischen leer. Ich fühlte sie auf und trank und trank, ich hatte das Gefühl als ob ich nie etwas Leckeres getrunken hätte. Dabei war es einfach nur Wasser. Doch ich hatte davor solchen Durst gehabt, dass es sich anfühlte wie das schönste der Welt. Dann hörte ich plötzlich ein leises wiehern und blickte auf. War das Breakdancer gewesen? Ich blickte mich um, einmal um den ganzen See rum. Ich sah ihn nicht. Doch als ich mich nochmal umschaute sah ich ihn. Er stand am anderen Ende des Sees und blickte zu mir rüber. Mich überkam so ein Glücksgefühl. Ich hatte Breakdancer wieder gefunden, alles würde wieder gut werden. Ich war gerettet. Und wie süß er mich mit seinem Araber Kopf ansah. Er ist ein Araber und inzwischen 18 Jahre alt. Aber war das ein Grund ihn einzuschläfern? Ich schob das in den Hintergrund und überlegte wie ich auf schnellstem Wege zu ihm kommen könnte. Ich war so beschwingt, dass ich schließlich einfach in den See sprang und schwamm. Ich schwamm und schwamm. Doch es wurde immer anstrengender. Meine Arme wurden schwerer und schwerer. Ich bewegt sie nur noch ganz langsam. Meine Beine wurden auch immer schwerer. Das Gefühl von Glück verschwand. Ich fühlte mich so müde. Meine langen hellbraunen haare zogen mich immer weiter runter. Meine Kleidung war so schwer und mein Rucksack drückte schwer auf meinen rücken. Mir tat alles so unbeschreiblich weh. Ich wollte nur wieder hier raus. Ich schwamm inzwischen nur noch auf der Stelle. Die Kälte ran in meine Glieder und ich hatte Mühe mich an der Wasseroberfläche zuhalten. Ich schluckte immer mehr Wasser. Ich hatte das Gefühl, dass meine Lungen sich nur noch mit Wasser fühlten und meine blauen Augen fielen auch immer wieder zu. Ich zog mir mit meiner letzten Kraft den Rucksack von Rücken und lies ihn ins Wasser fallen. „Musste ich jetzt etwa ertrinken? Ich hatte doch gerade erst um mein Leben gekämpft. Mir wurde schwarz vor Augen. Davor hatte ich aber noch geschrien: „Breakdancer, Hilf mir!“ Dann war ich mit dem Kopf untergetauscht.

Aus der Sicht von Breakdancer:
Nachdem ich endlos durch den Wald geirrt war, mit totaler Angst. Ich wollte einfach nur wieder zurück in meine Box. Was hatte dieses Mädchen sich nur dabei gedacht, mich dort mitten in der Nacht rauszuholen. Ich war total sauer auf sie. Nachdem ich gedacht hatte ich würde im nächsten Moment zusammenklappen, traf ich auf einen See. Meine Rettung! Endlich etwas zu trinken. Das fressen stellte keine Herausforderung her. Doch es hatte in letzter Zeit nicht viel geregnet daher war es ziemlich trocken. Ich hatte also diesen See gefunden. Und erst mal so viel nur irgend ging getrunken. Danach hatte ich mich unter einen Baum gestellt und vor mich hin gedöst. Dann war dieses Mädchen am anderen Ende des Sees aufgetaucht. Als sie mich erblickt hatte, schrie sie erst mal los. Und sprang einfach ins Wasser und kam auf mich zu geschwommen. Ich überlegte was ich nun tun sollte. Ich wollte wieder in meine Box aber allein würde ich sie nicht finden. Und wenn mich andere Menschen finden würden. Was würden sie dann wohl mit mir veranstalten? Illegal verkaufen und damit einen Haufen Geld verdienen? Mir schwante böses, also brauchte ich ihre Hilfe. Also blieb ich stehen und wartete darauf dass sie zu mir kam was sie ja offensichtlich vorhatte. Doch anstatt weiter auf mich zuzukommen, wurde sie immer langsamer bis sie gar nicht mehr vorwärtskam. Sie schmiss etwas was sie auf ihrem Rücken getragen hatte ins Wasser. Was hatte sie vor? Sie schwamm nur noch auf der Stelle und nicht mehr auf mich zu. Was wollte sie den? Wollte sie doch nicht zu mir? „Menschen waren so unlogisch“, redete ich mit mir. Doch plötzlich schrie sie meinen Namen und noch etwas, sie klang sehr verzweifelt. Was wollte sie von mir. Dann tauschte ihr Kopf unter. Was war mit ihr los? Ich war zwar sauer auf sie, aber trotzdem war sie meine Lieblings Reiterin, sie hatte mich immer gut behandelt und war so glücklich wenn sie mich reiten durfte. Ich konnte nicht mehr anders. Ich rannte ins Wasser und schwamm auf sie zu. Ich hoffte dass das Wasser nicht noch tiefer werden würde. Als ich sie endlich nach einer halben Ewigkeit erreicht hatte, was sollte ich machen wenn sie Tod war? Ich tauschte unter, es war mir nicht angenehm aber ich musste ihr helfen, und kam wieder hoch, sodass sie auf meinem Rücken lag. Dann schwamm ich so schnell ich konnte zum Ufer zurück. Sie rutschte mir fast vom Rücken, doch ich gab mein bestes. Nach einer Weile konnte ich wieder laufen und lief nun ganz langsam aufs Ufer zu. Und lies sie sobald wir das Wasser verlassen hatten, so sanft wie ich konnte auf den Boden gleiten und stellte mich neben sie, um auf sie aufzupassen und zu hoffen dass sie wieder wach werden würde und mir helfen könnte. Ich brauchte eine ordentliche Mahlzeit, nicht immer nur diese trockene gras.
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